Sexuelle Belästigungen beim W:O:A- Ein Thema über das gesprochen werden sollte

Dieses Thema im Forum "Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von Loam, 08. August 2016.

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  1. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Also zumindest von meiner Seite aus besteht hier keinerlei Diskussionsbedarf.
    Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass, wenn jemand, egal wer, nur aufgrund seines Geschlechts nicht genommen wird, dies für ihn persönlich ungerecht ist.
    Man muss aber, wie du es ja tust, auch im Größeren drauf schauen, sodass es insgesamt zu einem Ausgleich führt, wenn nun Frauen in bestimmte Dingen bevorzugt werden.
    Gibt halt einen Unterschied zwischen Gerechtigkeit für das Individuum und Gerechtigkeit für die Masse - allein darum ging es mir dabei, dass man nicht einfach die eine oder die andere Lösung als die einzig gerechte ansehen kann, weil beide in einer Hinsicht zu mehr, in anderer zu weniger Gerechtigkeit führt.
     
  2. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Ja, denke auch, dass wir da kein Fass aufmachen müssen.
    Eine Anmerkung dazu noch allerdings: Wir haben ein "Gerechtigkeits-Ungleichgewicht". Also wenn relativ gesehen die Gerechtigkeit auf der einen Seite abnimmt, bedeutet das auch nur, dass sie auf ein absolut "gerechtes" Maß hinsteuert.
     
  3. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Das will ich gar nicht bestreiten, wobei wir damit halt wieder bei der Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit für den Einzelnen und Gerechtigkeit auf die Masse bezogen sind.
    Und nur durch dieses bestehende Ungleichgewicht im Großen haben wir ja überhaupt erst die Problematik, dass Versuche, jeweils in einer Hinsicht für Gerechtigkeit zu sorgen, zu Ungerechtigkeit in der anderen Hinsicht führen. Wäre die Geschlechterverteilung überall dem Interesse entsprechend (sprich: wo z.B. doppelt so viele Männer wie Frauen hin wollen, da sind dann auch doppelt so viele Männer wie Frauen - von Unterschieden in der Verteilung in der Bevölkerung müsste das natürlich noch bereinigt werden, wenn man's so streng sehen will), dann würde ja die Stochastik bei individuell gerechten Auswahlverfahren für allgemein gerecht bleibende Verteilungen sorgen.
    Ob man nun die individuelle Gerechtigkeit für wichtiger als die Gerechtigkeit im Großen erachtet, muss man selbst erwägen, und ob und wie man einen guten Mittelweg finden könnte will ich nicht beurteilen - irgendwer wird aber auf dem Weg zu einer möglichen idealen Situation immer Ungerechtigkeiten feststellen.
     
  4. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Individuelle Gerechtigkeit wird nur immer als Ausrede genommen, um größere Ungerechtigkeiten zu rechtfertigen. Ja, bitte mehr Gerechtigkeit für alle, aber ich will nicht zurückstecken. Wenn ein paar Leute zurückstecken müssen, ist das noch kein Beinbruch. Man darf nicht vergessen: opfern wir die Gerechtigkeit im Großen, um für uns individuelle, scheinbare Gerechtigkeit zu erlangen, dann nehmen wir auch dadurch in Kauf, dass andere Leute wiederum individuelle Ungerechtigkeit erfahren. Das Ganze ist eine reine Egoismusfrage.
     
  5. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Wieso?
    Jemand, der sich nach ersten erfahrung umentschieden hat, hat sich mehr gedanken über den späteren Beruf gemacht und nicht einfach was "durchgezogen".

    Ja es ist sehr naiv zu denken in einem der hart umkämpftesten Sektor einfach so einen perfekten Job gleich um die Ecke zu bekommen. Genau so naiv wie zu denken, nur weil man auf einer Schauspielschule war wird man Hollywoodstar.

    Da ich garnicht über "Lebensperspektivische Interessen" geschrieben habe, wieso erwartest du dann von mir eine Haltung, bzw. unterstellst mir zu dem Thema eine Haltung?

    Du musst garnichts. Ich verstehe aber das problem nicht, wenn man sich auch die Texte durchliest auf die ich mich dort beziehe ist es doch recht eindeutig.

    Ich ignoriere es nicht, ich trenne es nur nicht.
    Wenn du mir eindeutige Definitionen zu Angucken, Starren, Hinschauen und Gaffen liefern kannst, welche diese Begriffe eindeutig und ohne Spielraum voneinander trennen, können wir dies gerne differenzierter Betrachten. Denn was für den einen Hingucken ist, ist für den anderen Gaffen.

    Ich habe schon wärend meiner Schulzeit mehrer Praktika gemacht, wodurch ich in Berufe reingucken konnte, die ich eigentlich ausüben wollte. Nach den jeweiligen Praktika habe ich dann festgestellt, dass es nich meinen Erwartungen entsprciht und habe mich dann umorientiert.

    Ich habe auch nie gesagt, dass es einfach ist etwas passendes zu finden, und eine Portion Glück gehört sicherlich auch dazu, aber trotzdem stehe ich zu der Aussage, dass niemand bis zur Rente in einem Beruf festsitzen muss, der ihm nicht gefällt.

    Wer nach der Ausbildung in einem Betrieb gelandet ist, der ihm absolut nicht zusagt hat bis zur Rente über 30 Jahre Zeit sich einen neuen Arbeitgebre in der selben Branche zu suchen. Das sollte wirklich zu schaffen sein.

    Jetzt erkläre mir mal welche Privilegien ich persönlich verleiren würde, wenn am andern Ende von Deutschland, aufgrund einer Quote, eine Frau einem Mann bevorzugt wird?

    @MetallKopp :

    Wie kann denn individuelle Gerechtigkeit für alle, die individuelle Gerechtigkeit für einzelne gefährden?
     
  6. Hirnschlacht

    Hirnschlacht Moderator

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    Okay, jetzt wird es mir langsam zu dumm, weshalb ich die Diskussion mit dir auch beende. Mir ist meine Zeit wirklich zu schade, um mir Sätze verdrehen zu lassen, irgendwelche Phrasen anzuhören, oder dir beim sich blöd stellen zu zugucken. Zumal deine Satzgepicke echt nervt.

    Ich werde mir dein Geschreibe aber weiter angucken. Übertreibs nicht mit der Trollerei...
     
    Nebelkrähe, Quark und luna.lunatik gefällt das.
  7. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Habe mich schon über deine Geduld gewundert... wäre da schon früher ausgestiegen.

    smi
     
  8. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Jeder hat die Privatsphäre des anderen zu achten, egal was der/die macht, anzieht usw.

    Und nochmal zum Thema, weil es mir wieder mal passiert ist:
    Ich persönlich finde es extrem unangenehm, wenn mir unbekannte Person unabhängig von Geschlecht einfach und ohne Frage in den Bart greift. Das ist natürlich noch sehr harmlos gegen ein Griff in den Schritt oder ähnliches, ist aber trotzdem genauso Belästigung und ein absolutes No-Go! Um mal ein Vergleich aus Sicht eines Mannes zu haben, die eher sowas mit "passiert halt" abtun, weil sie härter sein müssen/wollen.

    smi
     
  9. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Weil ich eine Begründung für eine, von dir aufgestetllten, These über die Allgemeinheit haben will bist du raus?

    Wenn du nicht willst, dass man deine Sätze missversteht, kannst du sie ja eindeutig formulierne und eine klare Meinung beziehen. Aber davor hast du anscheinend Angst, weil du weist das dies dann wenig mit der realität zu tun haben würde.


    Und bezüglich des "Satzgepicke" konntest du mir noch keinen Punkt nenne auf den du eine ausführlichere Antwort von mir erwartetst (außer deiner Erwartung ich würde stellung zu einem Thema beziehen, welches ich nie angeschnitten habe).


    Wenn man die Meinung und Argumente andere als Phrasen abtut und, ohne konkrete Beispielen nennen zu könnne, sagt der andere würde nicht ausführlich genug auf einen eingehen kann man sich natürlich einfach aus der Diskusion verabschieden und denk auch noch man wäre im Recht.


    Das Ziel einer Diskusion muss doch nicht sein den anderen zu überzeugen, sondern seine Argumente so zu präsentieren, dass der Gegenüber sie versteht.
    Nur weil du mich nicht überzeugt kriegst, dass deine Meinung die alleinige richtige ist, miemst du das bockige Kind? Lächerlich.
     
  10. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Die Männerschaft insgesamt ist in dem Sinne privilegiert, dass sie sich darauf verlassen können, bessere Jobs zu besseren Konditionen geboten zu bekommen als Frauen, bzw. in den meisten Fällen bessere Chancen auf einen bestimmten Job zu haben.

    Diese Privilegien bröckeln so langsam. Dir konkret kann egal sein, was durch eine Quote am anderen Ende Deutschlands passiert. Wenn's aber alles egal ist, worüber regt man sich dann auf?

    Ja, weiß auch nicht. Wenn's der Gerechtigkeit für alle dient, wenn Wenige diskriminiert werden, damit Andere nicht immer weiter diskriminiert werden, wo ist dann das Problem? Worüber reden wir dann überhaupt?

    Du betreibst selbst totales Cherrypicking bei dem, was Deine Diskussionspartner so anbringen. Mit dieser Art Vorwürfen wäre ich gaaaaaanz vorsichtig, vor allem, da Du gerade bereits angezählt wurdest.
     
  11. PopoMetal

    PopoMetal W:O:A Metalhead

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    @b3nE
    Pass auf die Kommunisten haben dich bereits angezählt bald gehts ab nach Sibirien :)
     
  12. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Zum einen unterstellst du ich würde das Thema kritisch betrachten, aus Angst meine persönlichen Privilegien zu verlieren, auf der anderen Seite siehst du aber das dies nicht der fall ist. Also worauf willst du hinaus.

    Genau das ist das Problem und darüber reden wir. Ob es in ordnung ist, bzw. der richtige Weg ist wenige Menschen zu diskriminieren um ein zu versuchen ein vermeidliches Ungleichgewicht zu bereinigen.

    Immer diese Phrasen ohne konkrete Beispiele...

    Ich brauch nicht vorsichtig sein, da ich zu dem stehe was ich sage und da auch nichts relativiern muss um irgendjemandem zu gefallen. Und wieso Vorwurf? Er hat doch singemäß geschrieben "Du akzeptiers meine Meinung nicht als die richtige, also rede ich nicht mehr mit dir!"


    Btw. Wo wie und wann wurde ich "angezählt" und wen interessiert das?
     
  13. Hanebber

    Hanebber W:O:A Metalhead

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    Man was für ein Kindergarten .. und so herrlich Off-Topic. :D
     
  14. Sullivan

    Sullivan W:O:A Metalhead

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    Nach meiner Erfahrung gibt es bei solchen Diskussionen irgendwann einen Point of no Return. Da haben alle Beteiligten so viel Energie und Zeit in ihre Argumentation gesteckt, dass sie nicht mehr bereit sind, sich überzeugen zu lassen. Schade genug für die Person, die den Thread gestartet hat, dass das eigentliche Thema in den Hintergrund gerückt ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2017
  15. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Das typische Problem mit dem "komm, darüber brauchen wir nicht weiter diskutieren, aber ich möchte noch eine Sache dazu sagen": man kommt dann eben doch wieder ins DIskutieren, weil man immer noch eine Sache findet, die man anmerken kann.
    Ich weiß, was du meinst, und ich hoffe, du weißt auch, was ich meine (und auch, dass ich jemand bin, der oft mal in sinnlose Diskussionen über Formulierungen verfällt), daher hoffe ich, dass du mir verzeihst, wenn ich da jetzt nicht weiter drauf eingehe, da ich hier weder einen Mehrwert für den Thread sehe, noch die Notwendigkeit, dass einer von uns den anderen überzeugen müsste - wir drehen uns ja mit diesem Thema mehr im Kreis, als dass Neues dazu kommt.


    Dann solltest du so etwas auch deutlich machen. Wenn ein Diskussionspartner von einem Sachverhalt sprichst, den du nicht als gegeben ansiehst, dann solltest du dies ansprechen. Solch grundlegende Dinge einfach zu übergehen ist ein grober Schnitzer.
    Überleg dir doch einfach mal selber, welche Art von "Aufmerksamkeit" durch Fremde dir, wenn du dich "nicht der Norm entsprechend" kleidest, noch relativ egal ist, und ab wann du es als unangenehm, respektlos und aufdringlich empfindest. Ab wann würdest du sagen, dass das nun nichts mehr mit dem üblichen "was irgendwie merkwürdig ist, dem widmet man mehr Aufmerksamkeit" zu tun hat.
    Denn wie du sagst, eine eindeutige Definition gibt es nicht, da die Grenzen fließend sind, aber es gibt Dinge, bei denen man sich mit eigentlich jedem einigen kann, ob das noch "normalen Angucken" oder "Anstarren/Gaffen" ist. Beispielsweise könnte man sagen, dass es bei fünf Sekunden, um das gesamte Bild einzunehmen, noch als Angucken gewertet werden kann, man bei über 20 Sekunden ununterbrochenem Blick auf jemanden aber von aufdringlichem Anstarren reden darf. Kommt dann natürlich noch drauf an, wie auffällig die Blicke sind.


    Dann hast du dich also nie umorientieren müssen, während du bereits in einer Ausbildung/einem Beruf warst. Danke, dass wir nun wissen, mit welcher Erfahrung du hier über gewisse Dinge redest.

    Richtig, man braucht Glück. Damit hat man es nicht zur Gänze selber in der Hand.
    Zudem braucht man ja auch das Glück, dass man sich das ganze überhaupt finanziell leisten kann, wenn man denn tatsächlich die Möglichkeit bekäme, nochmal eine andere Ausbildung anzufangen.
    Wie gesagt, es gibt genügend Beispiele, die deine These, jeder könne das schaffen, widerlegen. Außer sie befindet sich qualitativ auf dem Level "jeder kann im Lotto gewinnen". Ja, jeder kann, aber nicht alle.

    Und auch hier gibt es sehr viele Dinge, die einem in die Suppe spucken können. Auch private Sachen.
    Ist man z.B. bereit und dazu in der Lage, sein gesamtes soziales Umfeld, eventuell Familie, für den Job zu verlassen?


    Und wenn du jetzt mal ein konkretes Beispiel möchtest, bei dem du auf gewisse Dinge einfach nicht eingehst:
    Den Verlauf kannst du dir ja selber anschauen. Du hast auf einen Teil meines Posts, aus dem dieses Zitat stammt, geantwortet, auf diesen Teil nicht.
    Und das ist kein Einzelfall.


    Schon an dem Punkt gelandet, an dem überall nur noch Feinde zu sehen sind und man in jede Richtung beißen muss?
     

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