Circle Pits und Wall of Death

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krapnek

Newbie
20 Aug. 2010
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jeder der auf so ein festival geht weiß was dort passiert.man hat genug zeit sich aus einem circel pit oder aus einer wall of death zu entfernen. wer sich nicht zu traut an z.B an einer Wall of Death mit zu machen oder der meint das er mit gerissen wird soll weiter hinten bleiben. wer sich verletzt hat selbst schuld
 

lou-ann

W:O:A Metalhead
9 Feb. 2009
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Saarbrücken
jeder der auf so ein festival geht weiß was dort passiert.man hat genug zeit sich aus einem circel pit oder aus einer wall of death zu entfernen. wer sich nicht zu traut an z.B an einer Wall of Death mit zu machen oder der meint das er mit gerissen wird soll weiter hinten bleiben. wer sich verletzt hat selbst schuld

ganz so schwarz-weiß ist es nun nicht
aber im prinzip hast du recht
nur kommen wir so nicht weiter
weil einige leute das gaaaaaaanz anders sehen vor allem wenn du das SO schreibst

ein kompromiss muss her leute
ein wenig mehr einsicht auf beiden seiten bitte!
 

harry1980

W:O:A Metalhead
3 Nov. 2003
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Bergenhusen
so alt ist metal schließlich auch nicht

was nicht ? Metal geht bis in die frühen 1970er zurück.und selbst in den 80ern und 90ern gab es keine spur von diesem nervigen zeug . ich red jetzt nicht von harmlosen circle pits , aber was mittlerweile bei einigen bands abgeht ist nur nervig. es geht ja nicht ums harmloses rumhüpfen oder pogen , sondern um teilweise äußerst aggressives verhalten was manche ,gerade junge Leute an den Tag legen , weil sie meinen es würde dazu gehören.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jagang

Member
17 Jan. 2010
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Raum Frankfurt
sondern um teilweise äußerst aggressives verhalten was manche ,gerade junge Leute an den Tag legen , weil sie meinen es würde dazu gehören.

Nennen die Kiddies das nicht "Violent-Dance" oder so? Wenn ich mir anschaue, wie da einige in den Moshpits ihre Fäuste und Ellenbögen einsetzen und mir dann vorstelle, daß mir in einer WoD dann genau so einer mit Ellenbogen in Hals- oder Gesichtshöhe entgegenfliegt, dann kann ich mir vorstellen, wie das ausgeht.
 

6Rollo9

Newbie
16 Aug. 2010
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Bei Hamburg
www.myspace.com
2003 mag es vereinzelt sowas gegeben haben ,aber so lang ist das ja auch noch nicht her . Und ich rede jetzt auch nicht von Wacken. Sondern wenn gesagt wird Wall of death und Circle pit (gegen circle pit hab ich im grunde auch nichts ,da ist ja nichts bei los) würden fest zum Metal dazu gehören, ist das blödsinn.

Also diese Diskussion, was gehört zum Metal und was nicht hatte ich schon in einem anderen Thread und dort ging es nachher auch darum ob z.B. Metalcore überhaupt zum Metal gehört. :rolleyes:
Ich finde die Diskussion ob CPit und Wod zum Metal gehören schon alleine blödsinnig, sie findet seit Jahren auf Wacken und woanders statt also gehören sie wohl auch dazu:rolleyes:
Oder wollt ihr euch jetzt hier hinstellen und sagen, dass alle die CPits und Wod veranstalten keine Metaller sind ??:p
Musik verändert sich, auch Metal verändert sich, ich zitiere mich da gern aus einem anderen Thread, wenn Musik sich nicht verändern würde, würden wir heute noch zu"Rock around the clock" rum hüpfen ;) :D
Ich glaube ich kann mich auch als Old School Metaller bezeichen, weil ich mit Bands wie Priest und Saxon groß geworden bin und auch das Wacken Durchschnittsalter wohl verlassen habe *schnief*;), und klar, ganz früher gab es sowas wie Cpits und Wod und auch Metalcore noch nicht, aber deswegen kann man doch nicht sagen, dass dies heute nicht zum Metal gehören :confused:
Es gibt soooo viele Sachen, die es früher nicht gab und die heute zum Metal gehören....Wacken gehört für mich zum Metal, vor 30 Jahren gab es aber noch kein Wacken, gehört es deswegen heute nicht zum Metal ????
Ich gebe euch völlig recht, dass solche Aktionen auch nur bei den Bands was zu suchen haben wo sie hingehören und vor allem wo das Publikum weiß was es tut, dass es dieses Jahr vereinzelt auch woanders dazu gekommen ist liegt meiner Meinung nach daran, dass sich das ganze Wacken über alles nur um das Thema gedreht hat und somit teilweise schlafende Geister geweckt wurden. Wenn man diese Verbote streicht und die Leute wieder tun läßt was sie eh tun wollen, dann wird sich das auch ganz schnell wieder beruhigen.
Ich habe in den letzten Jahren hier keinen Thread zum Thema Cpit und Wod gesehen, zumindest keinen mit so viel Einträgen also war es auch nicht so ein großes Thema, groß ist es dieses Jahr nur durch das Verbot geworden, also weg mit dem Verbot und dann kehrt auch schnell wieder Ruhe ein und wir können wieder gemütlich unsere Kreise auf Wacken 2011 ziehen ;):D:D:D
 

superbeast

Newbie
20 Aug. 2010
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46
Hell-o Headbangers!

Es ist doch so: egal ob es circle pits,wall of deaths oder auch crowdsurfing ist, es ist für Leute dich sich die bands ansehen wollen total nervig. Im prinzip stört es mich nicht da diese formen(ausgenommen crowdsurfing) meist bei bands oder genres vorkommen die ich eh nicht sehen will. metalcore kacke z.b. aber wenn es auch noch bei oldschool mucke dazu kommt geht es mir voll gegen den strich...sowas gab es früher nicht! und es ist so großflächig,da frage ich wo sollen die leute hin um den aus dem weg zu gehen... wenn ich daran denke wie es vor ein paar jahren bei soulfly war...stand in mitten von 3 circle pits...und nun? wohin? es war total nervig...und es war auch nicht angekündigt...wenn es doch beim alten pogo geblieben wäre...muss denn alles größer und heftiger werden?...was soll der scheiß? ...obwohl ich persönlich am nervigste die verfickten crowdsurfer finde! die jetzt auch noch den true metal,hairmetal und hard rock für sich entdeckt haben...könnt kotzen! ständig muss man nach hinten schauen damit man kein fuß oder gar ein ganzen körper abbekommt. und muss so einen fetten,schwitzigen und stinkigen körper anfassen...kotz! ...ich will die bands sehen und mir ne geile show ansehen! und vllt ein bischen bangen! wir heißen ja auch headbangers und nicht circle pitters oder crowdsurfers! Von mir aus weg damit!
 

harry1980

W:O:A Metalhead
3 Nov. 2003
4.069
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Bergenhusen
Nennen die Kiddies das nicht "Violent-Dance" oder so? Wenn ich mir anschaue, wie da einige in den Moshpits ihre Fäuste und Ellenbögen einsetzen und mir dann vorstelle, daß mir in einer WoD dann genau so einer mit Ellenbogen in Hals- oder Gesichtshöhe entgegenfliegt, dann kann ich mir vorstellen, wie das ausgeht.

ja genau . und das ist es was nun wirklich nicht sein muss. Circle pits können sie machen , ist mir egal.nur übertreibt es nicht
 

6Rollo9

Newbie
16 Aug. 2010
21
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46
Bei Hamburg
www.myspace.com
was nicht ? Metal geht bis in die frühen 1970er zurück.und selbst in den 80ern und 90ern gab es keine spur von diesem nervigen zeug . ich red jetzt nicht von harmlosen circle pits , aber was mittlerweile bei einigen bands abgeht ist nur nervig. es geht ja nicht ums harmloses rumhüpfen oder pogen , sondern um teilweise äußerst aggressives verhalten was manche ,gerade junge Leute an den Tag legen , weil sie meinen es würde dazu gehören.

Ja, aber dann sind wie "Altmetaller" gefragt und müssen uns diese jungen Leute erziehen. Also wenn ich z.B. so ein Violent-Dancer-Spaken sehe, wird der von mir gleich weggebombt und ich hab dabei noch nie Ärger bekommen die Jungs haben immer verstanden was ich damit sagen wollte und haben sich verdückt und in letzter Zeit finde ich sind es immer weniger geworden, ich hab dies Jahr keinen gesehen und war immer vorne drin wenns los ging.
Also, es die ABSOLUTE Ausnahme und Spinner gibt es überall ob beim Fußball, beim Hafengeburtstag oder leider auch auf Wacken aber ich kann nicht sagen oder bestätigen, dass jetzt die Cpits oder Wod aggressiver geworden sind als z.B. vor drei Jahren.
Ich finde immer noch, wenn man sowas überhaupt irgendwo "bedenkenlos" machen kann, dann auf Wacken weil dort eben so ein geiles Puplikum ist.
Nur mal so nebenbei, bei Fear Faktory ist der ganze CPit angehalten weil jemand seine Brille verloren hatte, die auch wiedergefunden wurde, aber so ist es eben auf Wacken, ohne jegliche Aggression und absolut rücksichtsvoll....
Ja, und wie Anfangs geschrieben, wenn es wirklich ein paar junge Spinner gibt dann muss man sich die eben auch n bisschen erziehen.....damit meine ich jetzt keine Prügelei;) sowas hab ich auf Wacken eh nie erlebt und das möchte ich auch das das so bleibt....aber vielleicht hilft dabei ja schon dieser Thread diese vereinzelten Spinner aufzuwecken......
 
Zuletzt bearbeitet:

Wacken-Wackel-Dackel

W:O:A Metalhead
16 Apr. 2009
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Liechtenstein
was ist an einem circle pit gefährlich? dass man sich bei ner wall of death verletzen könnte leuchtet mir ein, weil man ja immerhin absichtlich ineinander hineinrennt.
aber circel pit? ein bisschen im kreis rennen hat noch keinem kreislauf geschadet, dann steht man sich wenigstens nicht die ganze zeit die beine in den bauch. ich find sie mal wesentlich ungefährlicher als mosh pits, weil man immer weiss von wo die menschen kommen
 

Royo

W:O:A Metalhead
26 Feb. 2008
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Berlin
Ich habe leider keine Zeit gehabt, den ganzen Fred zu lesen. Sorry, wenn ich hier etwas schreibe, was schon gepostet wurde.

Zum Thema:

Die WOD und der CP kommen nicht aus der klassischen Metalszene, und treten auch erst seit einigen Jahren verstärkt auf Metalkonzerten auf (laut Aussage vieler Foristen). Ich kann die Leute verstehen, die sich dadurch gestört fühlen - entweder, weil sie es von früher anders kennen, oder weil sie generell bei solchen Dingen nicht mitmachen möchten und sich lieber voll und ganz auf die Musik konzentrieren.

Mittlerweile sind WODs und CPs "assimiliert", und egal wie es früher vielleicht mal war - heute tauchen sie bei Metalkonzerten nunmal auf, und werden auch nicht nur von Einzelpersonen im Publikum gefordert. Es gibt sie - wie also damit umgehen?


Erstens: Wie gut ein Verbot wirkt, hat man vor zwei Wochen gesehen. ;) Dieser Weg scheint also nicht das Ei des Kolumbus zu sein. Die Leute machen es trotzdem. Ich glaube, dass eine Diskussion wie diese der sinnvollste Ansatz ist. Wenn viele der "Sportbegeisterten" begreifen, dass nicht jede Mucke bei jeder Metalband auf Wacken für diese Art von Action geeignet ist, hat man die halbe Miete schon im Sack.

Wenn die neue Regelung dann auch noch so sein sollte, dass es sowohl dem Publikum erlaubt als auch den Bands der Aufruf dazu gestattet ist, werden sich diese Fluktuationsphänomene ;) auch wieder dort häufen, wo sie hingehören. Zu Caliban, HSB, Soulfly, etc. Um dann bei Cooper, Maiden und Co. noch eine WOD zu starten, sind die meisten dann zu platt - außerdem sinkt das Interesse daran. Man kann sich schließlich bei anderen Bands austoben.

Ganz verhindern lassen sich WODs und CPs "am falschen Ort / zur falschen Mucke" nicht. Egal mit welcher Regelung. Das muss jedem Besucher, der in Wacken nahe an der Bühne steht klar sein.


Zweitens: Natürlich steigt die Verletzungsgefahr wenn 1000 Leute ineinander rennen. ;) Aber dies geschieht zu 99% (WOD) bzw. zu 100% (CP) freiwillig. Es gibt nahezu immer eine Möglichkeit, nicht mitzumachen - egal wo man steht. Einen Schubser kann man am Rand des Geschehens (als "Zuschauer") immer mal abbekommen, genau wie bei jedem Geschiebe auf den Hallenkonzerten. Ein Metal-Openair ist nunmal keine Wagneroper mit Sitzplatz und Armlehne. Die gegenseitige Rücksichtnahme scheint aber glücklicherweise sehr hoch zu sein - und es ist letztendlich jeder für seine eigene Gesundheit selbst verantwortlich.

Viele Menschen in Deutschland verletzen sich reihenweise jeden Tag bei diversesten körperlichen Aktivitäten (Sport, Freizeitspaß, etc.) und müssen danach zum Arzt. Ob gewisse Dinge "sinnvoll" sind oder nicht, liegt dabei immer im Auge des Betrachters. 100 Menschen, 100 Meinungen.

Einziges und wirklich absolut vorrangiges Kriterium (!) ist die Freiwilligkeit - welche bei WODs und CPs aber gegeben ist! Daher macht ein Verbot in meinen Augen keinen Sinn. Da ist der - hier schon oft beschriebene - Crowdsurfer, der von hinten angerollt kommt und den man dann weitertragen muss eine wesentlich unfreiwilligere Sache.

Dass alle Mitarbeiter dieses Jahr besonders wegen Duisburg sehr nervös waren, ist absolut nachvollziehbar. Das WOA ist ein Unternehmen mit einem Multimillionenumsatz - das darf man nicht vergessen. Ein Aus würde für viele Leute ein Problem bedeuten. Trotzdem ist eine Situation wie auf der Love Parade in meinen Augen mit einer WOD absolut nicht vergleichbar. Denn bei der WOD wissen alle Leute was gleich passiert, und außerdem ist IMMER Platz da (erst ist es in der Mitte leer, danach an den Rändern - wohin die Leute nach dem Zusammenprall auch wieder hinströmen).



Quintessenz: Verbote nützen nichts (zumindest nicht beim WOA 2010). Das beste Ergebnis erreicht man wohl nur mit klassischer Aufklärungsarbeit, wie auch immer das Ergebnis die Umfrage und die Diskussionen im HQ um die Regelung für 2011 ausfallen mögen.


Liebe Grüße,
ein Circlepit-Fan :D

Endlich mal ein vernünftiges Statement dazu !

Sign
 

bilbo_ffm

W:O:A Metalhead
26 Juli 2008
276
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61
Mainhattan
www.mehrschall.de
TENOR:

Sie wie MAEL gestern schon sagte, lässt sich doch eine Grundstimmung feststellen:
WOD, CP usw. so lassen wie sie sind.
Größere Gefahren und entsprechende Ablehnung werden dem Crowdsurfen entgegengebracht.

Und da wir alle doch ein wenig wie Kinder sind, sind Verbote unsinnig. Das Verbotene macht noch mehr Spaß ;-)

Ich für meinen Teil habe bereits heute morgen meinen Ahnungslosen Sohnemann auf die entsprechenden Riten hingewiesen. Der ist vorbereitet ;-)

Rockige Grüße

Onkel Lü
www.mehrschall.de
 

Jhonnie

Member
30 März 2010
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Bei Caliban hab ich aber ne Menge Violent-Dance Vögel gesehen... aber das waren meist sone 15-16 jährigen Kinder...
und einer hat einen nichtsahnenden schön mit dem Fuß gegen die Birne gehauen sowas muss auch nich sein und was den Crowd Surfing Quatsch angeht, bei Job for a Cowboy endlich mal vorne stehen und dann nur die Hälfte mitkriegen... geil!
 

6Rollo9

Newbie
16 Aug. 2010
21
0
46
Bei Hamburg
www.myspace.com
was ist an einem circle pit gefährlich? dass man sich bei ner wall of death verletzen könnte leuchtet mir ein, weil man ja immerhin absichtlich ineinander hineinrennt.
aber circel pit? ein bisschen im kreis rennen hat noch keinem kreislauf geschadet, dann steht man sich wenigstens nicht die ganze zeit die beine in den bauch. ich find sie mal wesentlich ungefährlicher als mosh pits, weil man immer weiss von wo die menschen kommen

Richtig, seh ich genauso :)
Vor allem werden beim CPit im Gegensatz zum Mosh Pit mit dem wildem Gepoge die "Außenstehenden" auch in Ruhe gelassen und nicht gestört, wärend beim Mosh Pit immer wieder leute in die "Außenstehenden" rein fliegen....Ich kann an einem CPit auch nix gefährliches oder aggresives feststellen.