Auf welchem Konzert wart ihr und wie wars?

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The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
19.118
31.255
100
23
Thüringen
Thrash Inferno Schrecksbach am 06.11.

Nach knapp zwei Monaten Pause ging es endlich mal wieder zu einem Konzert! Ich hatte zwar mächtig Bock, war aber nicht ganz so fit. Den Tag davor hab ich ein bisschen zu viel getankt.
Bereits Nachnittags ging es mit meinem Bruder Richtung Schrecksbach (cooler Name übrigens für ein Metal Konzert). Es sollten 5 Bands spielen, deshalb ging es bei Zeiten los.
Von der ersten Band Broken Resistance bekamen wir nicht all zu viel mit. Wir standen in der Schlange am Einlass wo 3G kontrolliert wurde. Die letzten paar Song aber haben wir noch mitbekommen. Das war so gar nicht meins. Beim vorher reinlauschen fand ich die schon kacke. Nichts desto trotz hatten die eine Menge Fans dabei. Gefühlt jeder dritte hatte ein Shirt von denen an. Die Jungs sind wohl da aus der Gegend.
Als nächstes waren Odium an der Reihe. Die waren schon eher nach meinem Geschmack. Eine Mischung aus Thrash und Power Metal. Hat mir echt gut gefallen.
Danach waren Squealer dran. Die Jungs hab ich schon mal gesehen. War ganz gut, nur leider hat der Sound nicht richtig mitgespielt. Das sollte leider bis zum Ende so bleiben.
Vor der nächsten Band Holy Moses hatte ich ein bisschen Angst. Musikalisch alles top, aber dieser Gesang. Sabrina hat einfach alles zusammen geschrien. Wie ihr wisst ist das nicht wirklich was für mich. Trotzdem habe ich Respekt vor der Band. Die sind immerhin schon 40 Jahren unterwegs und waren eine der ersten Metal Bands mit einer Frau am Mikro gewesen. Gestern war ihr erster Auftritt seit zwei Jahren. Sabrina hatte echt Tränen in den Augen. Sympathisch.
Und dann war es endlich so weit! Nach den üblichen Intro von Simon & Garfunkel stürmten Tankard die Bühne. Jetzt war Headbangen angesagt! Ich hatte einen Platz in der zweiten Reihe, also beste Sicht. Die Setlist war genau die selbe wie in Leipzig im August, da brauche ich nicht mehr viel zu schreiben. Für Empty Tankard während der Zugabe kamen der Veranstalter und Sabrina von Holy Moses mit auf die Bühne und trällerten mit. Gerre und Co. haben wieder abgeliefert wie immer. Was eine geile live Band! Wenn es die Running Order zulässt, sehe ich sie nächste Woche bereits wieder.

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Zuletzt bearbeitet:

SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
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Hansestadt
Thrash Inferno Schrecksbach am 06.11.

Nach knapp zwei Monaten Pause ging es endlich mal wieder zu einem Konzert! Ich hatte zwar mächtig Bock, war aber nicht ganz so fit. Den Tag davor hab ich ein bisschen zu viel getankt.
Bereits Nachnittags ging es mit meinem Bruder Richtung Schrecksbach (cooler Name übrigens für ein Metal Konzert). Es sollten 5 Bands spielen, deshalb ging es bei Zeiten los.
Von der ersten Band Broken Resistance bekamen wir nicht all zu viel mit. Wir standen in der Schlange am Einlass wo 3G kontrolliert wurde. Die letzten paar Song aber haben wir noch mitbekommen. Das war so gar nicht meins. Beim vorher reinlauschen fand ich die schon kacke. Nichts desto trotz hatten die eine Menge Fans dabei. Gefühlt jeder dritte hatte ein Shirt von denen an. Die Jungs sind wohl da aus der Gegend.
Als nächstes waren Odium an der Reihe. Die waren schon eher nach meinem Geschmack. Eine Mischung aus Thrash und Power Metal. Hat mir echt gut gefallen.
Danach waren Squealer dran. Die Jungs hab ich schon mal gesehen. War ganz gut, nur leider hat der Sound nicht richtig mitgespielt. Das sollte leider bis zum Ende so bleiben.
Vor der nächsten Band Holy Moses hatte ich ein bisschen Angst. Musikalisch alles top, aber dieser Gesang. Sabrina hat einfach alles zusammen geschrien. Wie ihr wisst ist das nicht wirklich was für mich. Trotzdem habe ich Respekt vor der Band. Die sind immerhin schon 40 Jahren unterwegs und waren eine der ersten Metal Bands mit einer Frau am Mikro gewesen. Gestern war ihr erster Auftritt seit zwei Jahren. Sabrina hatte echt Tränen in den Augen. Sympathisch.
Und dann war es endlich so weit! Nach den üblichen Intro von Simon & Garfunkel stürmten Tankard die Bühne. Jetzt war Headbangen angesagt! Ich hatte einen Platz in der zweiten Reihe, also beste Sicht. Die Setlist war genau die selbe wie in Leipzig im August, da brauche ich nicht mehr viel zu schreiben. Für Empty Tankard während der Zugabe kamen der Veranstalter und Sabrina von Holy Moses mit auf die Bühne und trällerten mit. Gerre und Co. haben wieder abgeliefert wie immer. Was eine geile live Band! Wenn es die Running Order zulässt, sehe ich sie nächste Woche bereits wieder.

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Die Lady heißt übrigens Sabina ohne r.;)
 
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Klausi

W:O:A Metalmaster
17 Sep. 2019
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31
Hamburg
Knust, Hamburg, 2G-Veranstaltung
Donnerstag, den 04.11.2021

Bands
:
Rockenbolle
The Chuck Norris Experiment

Da ich Rockenbolle ja letztens in Emden auf dem Coastrock Festival gesehen habe und sie richtig gut fand, musste ich einfach dahin🙂

Also ging es Abends zur Sternschanze, wo mich ein guter Freund bereits mit nem Bier begrüßte. Von da aus war es dann zu Fuß nicht mehr weit bis zum Knust. War vorher noch nie dort. Kleiner, gemütlicher schuppen, Preise recht hoch, aber für die locations da in der Gegend bestimmt normal.

Ob es nun an dem Donnerstag oder den Bands gelegen hat, weiß ich nicht.. aber es waren ca 40-50 Nasen vor Ort. Es hätten locker nochmal so viele reingepasst. Kuttendichte: Eher gering, auch viele in Normalo-Klamotten da gewesen. Haben dann also paar Jacky Mischen und Bier getrunken, vorab noch mit den Band Mitgliedern von Rockenbolle gequatscht und schon ging es los:

Rockenbolle fingen an der Bude einzuheizen; Richtig guter Hardrock mit vielen Heavy Einflüssen. Sehr "tanzbare" Musik, die richtig Laune macht! Überwiegend Zeug vom neueren Album, was ich persönlich auch besser finde. Der Sound war doch recht doll.. Also hat gut gescheppert ohne Gehörschutz, aber war auch nicht so fies, dass ich welches einsetzen würde. Ich hatte viel Spaß und die restliche Crowd hat meines Eindrucks nach die Band auch ganz gut angenommen. Die mussten sich dann hinterher noch auf meiner Kutte verewigen und ausnahmsweise nahm ich mal ne CD mit, natürlich signiert🙂

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Sie spielten jedoch nur etwa 45 Minuten, was mich bei lediglich 2 Bands an einem Abend doch recht verwunderte.. naja, dann folgte eine relativ lange umbauzeit.

Anschließend spielten auch schon die Hardrocker aus Schweden: The Chuck Norris Experiment

Ich kannte die Band vorher nicht, hab auch nur das ganz neue Album gehört, welches jedoch mit einigen Songs absolut überzeugen konnte. Auch live sind sie wirklich super, sehr sympathisch und auch lustig. Hab den Auftritt sehr genossen und viele andere Dudes um mich herum ebenso. Dies, und nicht zuletzt weil ich etwas betrunken war, führe schließlich dazu, dass ich mir noch das neue Album auf Vinyl mitgenommen habe und auch ein Plek sowie nen Stick einkassierte. Hab mich noch mit denen ganz gut unterhalten. Hoffentlich darf ich sie irgendwann nochmal sehen👍🏼

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Alles in allem auch wieder ein spaßiger Abend gewesen, wobei die Location absolut nicht an mein geliebtes Bambi ran kommt 🙂 Die Bands waren aber beide durch und durch super! Hat sich also gelohnt und mit ~14€ fürs Ticket hab ich mir keinen Zacken aus der Krone gebrochen. Schade nur, dass so wenige Leute da waren.. die Bands hätten mehr Aufmerksamkeit verdient.
 

Revalon

W:O:A Metalmaster
27 Apr. 2007
15.573
6.635
128
30
Leverkusen
12.11.2021, Krefeld, Kulturfabrik
Blind Guardian

Ausführlicher Bericht folgt (vielleicht, ich kenne mich ja mittlerweile).

Setlist:
1. The Ninth Wave
2. Welcome To Dying
3. Nightfall
4. Born In A Mourning Hall
5. Time Stands Still (At the Iron Hill)
6. Sacred Worlds
7. Time What Is Time
8. Lord Of The Rings
9. And Then There Was Silence
10. Deliver Us
11. Piper's Calling
12. Somewhere Far Beyong
13. And The Story Ends

Zugabe:
14. Majesty
15. The Bard's Song - In The Forest
16. Valhalla
17. Mirror Mirror


Klar, bei Blind Guardian fallen einem immer mindestens ein Dutzend Songs ein, die man gern noch gehabt hätte, aber die Setlist war schon großartig.
Und die Band super gut drauf, da ist dann auch der nur mittelprächtige Sound und der zu leise abgemischte Gesang verziehen.
War richtig gut.
 

saroman

W:O:A Metalmaster
7 Aug. 2013
40.060
13.217
130
34
Am falschen Isar-Ufer
12.11.2021, Krefeld, Kulturfabrik
Blind Guardian

Ausführlicher Bericht folgt (vielleicht, ich kenne mich ja mittlerweile).

Setlist:
1. The Ninth Wave
2. Welcome To Dying
3. Nightfall
4. Born In A Mourning Hall
5. Time Stands Still (At the Iron Hill)
6. Sacred Worlds
7. Time What Is Time
8. Lord Of The Rings
9. And Then There Was Silence
10. Deliver Us
11. Piper's Calling
12. Somewhere Far Beyong
13. And The Story Ends

Zugabe:
14. Majesty
15. The Bard's Song - In The Forest
16. Valhalla
17. Mirror Mirror


Klar, bei Blind Guardian fallen einem immer mindestens ein Dutzend Songs ein, die man gern noch gehabt hätte, aber die Setlist war schon großartig.
Und die Band super gut drauf, da ist dann auch der nur mittelprächtige Sound und der zu leise abgemischte Gesang verziehen.
War richtig gut.
Auf And then there was Silence bin ich mega neidisch.
 
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SAVA

W:O:A Metalgod
4 Aug. 2014
67.617
44.129
168
Hansestadt
11.11.2021, Heaven Shall Burn und Décembre Noir im Knust zu Hamburg

Ha, wie das Leben manchmal so spielt...
Anfang 2020 hockte ich mal wieder an einem feuchtfröhlichen Abend mit einem Kumpel zusammen und wir philosophierten über Konzerte, die wir gerne mal besuchen würden. Heaven Shall Burn in einem kleinen Club, ja, das wäre mal was. Leider gibt es sowas ja nur noch sehr selten...oder doch nicht?
Tja, und dann kam kurze Zeit später schon die Ankündigung und irgendwie hatte ich am Ende sogar 4 Tickets bestellt und 2 Herren waren sehr freudig gestimmt.:D Gut, dass es nochmal 1,5 Jahre dauern sollte, bis das damals beschworene Ereignis stattfinden sollte, machte die Sache nochmal etwas denkwürdiger.
Meine beiden überzählgen Tix konnte ich zwei begierigen Fans aus der schleswig-holsteinischen Pampa vermachen und ein Stück Freude schenken in trüben Tagen.;)
17:10 Uhr fuhr der Zug ab Lübeck und pünktlich um 18:08 Uhr erreichte ich die Zielstation an den Messehallen. Bin dann mit Kumpel noch beim Griechen futtern gewesen und dann latschten wir mit einem leckeren Huppi Zwickel in der Hand zum natürlich ausverkauften Knust, wo uns eine sehr lange Schlange erwartete. Zum Glück stand Herr MachineFuckingHead mit Kumpel schon weit vorn und wir gesellten uns dazu und übergaben die Tix.
Der 2G-Einlass beschleunigte sich dann zusehens und wir waren pünktlich drin. Noch ein schnelles Bier in die Hand und dann war um 20:10 Uhr Anpfiff.
Die Vorband Décembre Noir aus Erfurt war mir bisher nur vom Namen geläufig, konnte mein Herz aber umgehend erfrischen. Bei bestem Sound erklang feiner melodischer Death-Doom Metal aus den Boxen. Ich war an alte Paradise Lost, My Dying Bride und meine Jugend erinnert.:heart: Sehr chic und auch das anwesende Publikum schien recht angetan. Nach 50 kurzweiligen Minuten war dann Schluss und ein Fan mehr erspielt.:) 1 Vinyl wurde später noch eingesackt.:cool:
20 Minuten Umbaupause blieben, um nochmal Bier zu holen und frische Luft zu schnappen, dann ging es rein, wo es in der rappelvollen Bude kaum noch eine Lücke gab. Zum Glück sind wir ja schlang und schlingelten uns in die Mitte der Hütte zu Herrn MFH+Kumpane.
21:20 Uhr erschallte dann Scooter mit One (Always Hardcore) als Intro und die Corekids fingen an auszuflippen. Ich brauche sowas ja nicht, aber gut, das junge Publikum ist da ja heutzutage bissl anders drauf.;)
Dann Protector als perfekter Opener und es war richtig Feuer unterm Dach. Für die Band war es der erste echte Gig seit April 2018 und dem Herrn Bischoff nach war die Band auch ziemlich aufgeregt. Eben jener Herr Bischoff in seinem roten Hemd wartete dann auch mit einer echt gewachsenen Matte auf, sehr ungewohntes Bild.:D
The Weapon they Fear und Black Tears im Anschluss waren echt 'ne Ansage, sehr fett! Die Band ballerte, wobei ich die Gitarren ja immer etwas lauter haben möchte.:D Es folgten Übermacht, Voice of the Voiceless und Bring the War Home, immer schön auf die Zwölwe, wie es sein muss.
Dann Intro Awoken und Endzeit! Was ein Kesseltreiben im Knust!:cool:
Ja, das war das, was wir uns ausgemalt hatten, ein Abriss, der vom Feeling in einer großen Halle oder auf einem Festival einfach nicht aufkommen kann. Clubshows sind das, was Musik ausmacht.:heart:
Nach 70 Minuten wurde das reguläre Set dann mit Behind a Wall of Silence und Profane Believers beendet. Ok, es gab keine große Pause, aber sich einmal auszuwringen musste man der Band schon zugestehen.;)
My Heart and the Ocean und The Only Truth gab es dann noch als saftige Dreingaben und dann war nach nur 80 Minuten Schluss. Corium und Tirpitz standen zwar noch auf der Setlist, gab es aber nicht.:(
Leider hatte man auch Godiva und Valhalla nicht im Set, dann hätte man es wohl auf's Treppchen bei den Konzerten des Jahres geschafft, so landet der Abend "nur" auf Platz 4 hinter dreimal Desaster.:D
Anschließend dauert es ja eh immer ewig, bis mal seine Jacke von der Gardarobe bekommt, also wurde noch ein Bier genommen und bissl geschnackt. Herr Bischoff kam mir dann auch nochmal entgegen, ganz sexi nur mit zwei Handtüchern bekleidet.:D
Dann ging es aber Richtung U-Bahn und heim.
Alles in allem ein geiler Abend mit zwei sehr guten Bands. Wer die Chance vergeben hat, das mal zu erleben, darf sich gerne in den Hintern beißen.;)
 

Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
221.042
36.464
158
Sind auf dem Heimweg vom Etropolis! AlteM! Das war hammergeil!
HOCICO!!!! BÄM!!!!
Und natürlich Solitary Experiments sowie Covenant.
Hervorragend.
Und die ganze Zeit über Maske getragen, ging trotzdem gut mit der Tanzerei.
Die Kontrolle am Eingang war unproblematisch und korrekt durchgeführt.
Habe das so dermaßen genossen heute, das war sicher für lange Zeit das letzte Konzert/Tagesfestival.
Bin ich froh doch gegangen zu sein, hatte ja ganz schön mit mir gehadert.
War einfach Hammer. :cool: