Viagogo??? Abzocke an Wackenfans?

Dieses Thema im Forum "Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von cyberloop3000, 23. November 2017.

  1. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Hat ja auch niemand behauptet...


    Das ändert ja auch nichts daran, dass es ein absolut dummes und unnötiges Gesetz ist, und hier gut als Beispiel fungiert wie man es nicht machen sollte...
     
  2. Zistler

    Zistler Member

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    Naja...wie soll man das sonst interpretieren?

    Ist es und fungiert es, dass heißt aber nicht dass man hier kein passendes Gesetz schaffen könnte.

    Edit:
    Das Gesetz sollte natürlich nur für gewerbliche Händler gelten
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2018
  3. Blake

    Blake Schnucki

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    Es gibt doch auch eine buchpreisbindung. Laut der dürfen Bücher nicht teurer oder günstiger verkauft werden. Wieso sollte es sowas nicht auch für Tickets geben?
     
  4. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Wird nicht wirklich drauf geachtet. Versuch mal, alte Auflagen von Fachbüchern zu bekommen (von denen es keine neuen gibt). Ich hatte vor Jahren mal Glück, eine Ausgabe "Entwerfen von Schiffen" von Prof. Schneekluth ergattert zu haben. Gebraucht 50,-€.
     
  5. Blake

    Blake Schnucki

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    Die Buchpreisbindung ist nur für die aktuellste Auflage und auch nur für gewerbliche Händler bindend.
    Bei Mängelexemplaren bzw. gebrauchten Büchern ist sie auch nicht bindend.
     
  6. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Ach so. Ja, das könnte ich mir für Tix auch vorstellen.
     
  7. Sorrownator

    Sorrownator W:O:A Metalhead

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    Ich dürfte dann mein gebrauchtes Wackenticket für mehr anbieten, als den Originalpreis? Oder wenn ich es aus versehen schon vor dem Festival entwerte? :ugly:
     
  8. Quark

    Quark Der Beste

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    Aber... ab wann ist eine Karte für ein Festival gebraucht? Für mich erst nach dem Festival! Von daher könnte das also durchaus funktionieren. Man kann einfach sagen: "alle Festivaltickets dürfen, inklusive alle Zuschläge, nicht mehr kosten als der vorgedrückte Preis auf dem Ticket. Extra Zuschläge müssen dann durch den Weiterverkäufer bezahlt werden."
     
  9. Blake

    Blake Schnucki

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    Man könnte eine Obergrenze für alle festlegen während es nach unten keine Grenze gibt.
    Und wenn in der Verkaufsbeschreibung eindeutig drinsteht, dass das Ticket ungültig ist spricht da nichts gegen. ;)
     
  10. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    klingt nicht schlecht.

    Gibt es bei Büchern für Wiederverkäufer ein Recht auf günstigere Preise, wenn der Preis für den Endkunden vorgegeben ist?
     
  11. harry1980

    harry1980 W:O:A Metalhead

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    Ich weiss nicht ob man die Bücherpreisbindung als Vergleich heranziehen kann .... Ich befürchte das ist am Ende auch wieder so eine Sache die man rechtlich nicht durchbekommt . Man kann in die AGBs schreiben was man will , das hat vor Gericht noch lang keinen Bestand .Der Gesetzgeber müsste was ändern
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2018
  12. Neuromancer

    Neuromancer W:O:A Metalhead

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    Schaut am Donnerstag mal nach Hannover. Vielleicht bewegt sich da was.
     
  13. evilCursor

    evilCursor W:O:A Metalhead

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    Die Buchpreisbindung ist doch gerade ein Beispiel dafür dass es rechtlich sauber funktionieren kann. Eine Ticketpreisbindung für gewerbliche Verkäufer müsste halt vom Gesetzgeber ausgehen, aber ich denke dass das auch hier keiner anders vorschlagen wollte.

    Dadurch könnte man den überteuerten Weiterverkauf durch gewerbliche Anbieter unterbinden. Ich könnte mir aber vorstellen dass Presivorgaben für privaten Weiterverkauf rechtlich schwieriger sind.
     
  14. pfeiffer

    pfeiffer W:O:A Metalhead

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    Man nehme einen tschechischen Käufer, welcher über ein in der Schweiz ansässiges Portal Veranstaltungskarten von einem Anbieter aus Großbritannien kauft... "rechtlich sauber" könnte da schwierig werden, selbst mit EU-weit einheitlichen Regelungen. ^^
     
  15. BastiSito

    BastiSito W:O:A Metalhead

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    Eigentlich unmöglich, schließlich gibt es Vertragsfreiheit in Deutschland.

    Die Buchpreisbindung ist historisch aus dem Gedanken entstanden, jedem Menschen kostengünstig Bildung und Unterhaltung in gedruckter Form anbieten zu können. Ich halte das als Erklärung für eine Ticketpreisbindung für schwach. Zumal es den Käufer als völlig Idioten dastehen lässt, der geschützt werden muss um nicht aus reiner Dämlichkeit ein Ticket zu einem 1,5 - 2fachen Preis zu kaufen. Mit der Erklärung kann man auch ne staatliche Preisbindung für alles fordern und zusätzlich Hilfskräfte, welche die Klodeckel hochklappen. Um Menschen davor zu schützen auf den Deckel zu pissen.
     
    White-Knuckles und b3nE gefällt das.

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