Tickethandel und Schwarzmarkt

Dieses Thema im Forum "Deutsche News" wurde erstellt von Wacken-News, 14. November 2019.

  1. SAVA

    SAVA W:O:A Metalmaster

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    Und nicht vergessen, den UVP in Höhe von 50 EUR schon mit drauf zu drucken, dann biste auf der sicheren Seite.:D
     
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  2. harry1980

    harry1980 W:O:A Metalhead

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    Das ist halt immer das Risiko bei Konzertkarten wenn man so früh kauft . Da macht man fast immer Verlust wenn man die wieder loswerden will /muss . Was kann denn der Fan der noch ein Ticket sucht dafür , das so viele offenbar unüberlegt ein Ticket kaufen? Was interessieren den deren E bay Gebühren, die der Verkäufer zu tragen hat ? ( mit denen ja auch eindeutig IMMER jemand Gewinn macht, soviel dazu ;-) ). Womöglich wäre ohne solche Leute , die übrigens dadurch auch die Preise hochtreiben , noch garnicht ausverkauft und es wären noch 10.000 Tickets auf dem Markt und alles ganz entspannt .
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2019
  3. Christoph P.

    Christoph P. W:O:A Metalhead

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    Ich hab ja mein Ticket für 2019 hier im Forum gekauft (auch weil mir die Angebote auf Ebay nicht geheuer waren).
    Hab dann per Paypal gezahlt, Normalpreis plus Versand. War in meinem Fall sogar so "lieb" und hab die Paypal-Gebühren auf meiner Seite drauf gerechnet (was natürlich jedem selbst überlassen ist). Da der Verkäufer aber aus England kam, war dann die Umrechnung auf britische Pfund wieder recht fies zu ihm...

    Wenn man es aber über Ebay verkauft, dann ist man selbst Schuld, weil man dort die sehr hohen Transaktionsgebühren bezahlen muss. Steht ja nicht zufällig in den AGB, dass man die nicht weiter verkaufen darf. Aber es gibt eben immer wieder welche, die das anders sehen...

    Aber da @Wacken-Jasper ja keine Fehler macht :o, kommt man auch diese Jahr wieder an Tickets zum Normalpreis :cheers:
     
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  4. tst

    tst Newbie

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    Ich sehe ja die AGBs mit seinen Weiterverkaufsverbot bzw. nur zum Originalpreis gespalten.
    Ja es ist euer Versuch diesen Großeinkäufern Einhalt zu gebieten, die nie die Absicht haben das Festival zu besuchen sondern nur mehrfachen Gewinn erzielen wollen, indem sie anderen die Tickets wegschnappen. Aber es gibt auch die anderen die (aus welchem Grund auch immer) ein oder zwei Karten zu viel haben, Umstände im Leben gibts genügend warum man plötzlich nicht hin kann.

    Aber ich bin ein Gegner dieser extremen Gesetze und Vertragsbedingungen. Wir haben alle ein Gehirn mit dem man sich selber überlegen kann, wie viel Geld einem ein solches Ticket wert ist. Angebot und Nachfrage eben. Wenn also Tickets für 300 Euro angeboten werden und es mir das aber wert ist, weil ich z.B. zu bequem war des Nachts an den PC zu sitzen, was solls und wenn es mir keine 300 Euro wert ist, dann übergehe ich eben ein solches Angebot.

    von daher muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich diesen Teil der AGB eher beschissen, weil mal wieder alles reglementiert wird. Dem Bürger wird das Denken immer mehr abgewöhnt, gleichzeitig beschwert man sich, dass die Leute immer mehr verblöden.

    Geht von mir aus diesen "Händlern" nach, aber lasst die Privatleute ausm Spiel und das sage ich als jemand der auch schon ein Ticket bei ebay erworben hat, im vollsten Bewusstsein dafür mehr auszugeben als es ursprünglich kostet, aber eben zu den Bedingungen die mir noch als gerechtfertigt erschienen und was gerechtfertigt heißt muss eben jeder selber entscheiden. Ich hatte kein Problem damit, dass die Person einen Gewinn daraus zog. Ich wollte halt zum Festival und es war schon ausverkauft *schulterzuck* wie bereits gesagt Angebot und Nachfrage.
     
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  5. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Nur ist es halt nicht möglich, festzumachen, wer Tickets verkauft, die wirklich für ihn selber oder Freunde gedacht waren, und wer einfach drei Tickets kauft, um mit dem Verkauf von zweien sein eigenes zu finanzieren.

    Daher gleiches Recht für alle, Verkauf mit Gewinnabsicht unterbinden und gut ist.

    Wenn jemand beim Verkauf sämtliche Kosten abdecken will, und deshalb auch die Versandkosten, die er beim Kauf zahlen musste, drauf schlägt, finde ich das vollkommen in Ordnung.
    Alles was über Kostendeckung geht zu verbieten finde ich den absolut korrekten Schritt.

    Die Leute sind nunmal so blöd und zahlen viel zu viel für die Tickets, ermöglichen damit den Weiterverkauf mit Gewinnabsicht erst, und sie werden auch nicht mehr vernünftig werden.

    Das "hört auf, die Tickets überteuert zu kaufen, und das Problem wird sich von selbst lösen" ist halt leider Wunschdenken, weil's an denen scheitert, die sich ausnutzen lassen.


    Wenn wir uns darauf berufen, dass wir die Leute zu eigenständigem Denken und zur Vernunft erziehen wollen, könnten wir auch manche Straftatbestände abschaffen.
    "Wer auf einen Betrüger reinfällt ist doch selber Schuld, hätte sich ja auch mal vorher besser informieren und mit der Sache auseinander setzen können. Wir brauchen den Leuten doch das Denken nicht abnehmen."

    Überzogen, sicherlich, aber am Ende doch nur eine konsequente Fortführung des Gedankens.
     
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  6. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Das mit den Kosten, sehe ich anders.
    Man kauft eine Karte. Da sind Kosten verbunden, für Leistungen, DIE MAN BENUTZT (hat)!
    Das man erneut Versand dazu zählt, kann ich noch nachvollziehen , aber dann hört es auf. Und... nur 1x! Heißt nicht gegen O Preis mit Versand + nochmals Versand!
    Preise stehen fest. Dat, oder nix!

    Denn, wenn, dann sind allen, die im Ausland sind, immer mit höheren Kosten für Versand, höhere Preise für Zahlung usw. Und leider kann niemand solche Sachen kontrollieren.

    Und wenn es einem nicht gefällt, so soll er keine Karten kaufen!
     
  7. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Naja, ich kann mir die Rechnung zeigen lassen und das was da drauf steht (inklusive aller Gebühren und Versand) plus nochmal den Versand zu mir bezahlen.

    Ich find's wie gesagt vertretbar, dass jemand seine eigenen Kosten vollständig decken will, alles darüber darf sehr gerne verboten werden.

    Ich mein, in den News steht ja auch, dass der Verkauf zulässig ist zum Kartenpreis + Gebühren. Wenn man den Versand als Gebühren ansieht passt es.
    Und da kann man eben auch keine Gewinnabsicht unterstellen, wenn jemand nur nicht draufzahlen möchte wenn er schon sein Ticket abgeben muss.

    Am Ende ist das aber halt nicht unser ermessen, ob man den Versand abdecken darf oder nicht.
     
  8. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Ist nachvollziehbar, aber nicht eindeutig zu kontrollieren. Deswegen nur FACE VALUE. Das ist für alle gleich. Dann kann niemand sich beschweren, dass ich €10 mehr fragen kann, als du, nur weil ich in Belgien bin, und du in Deutschland.
    Und natürlich ist Versand nicht kostenlos und ich habe auch keine Probleme mit, wenn die dazu kommen für Rechnung des (neuen) Käufers. Aber 2x Versand für den neuen Käufer, nee.
     
  9. tst

    tst Newbie

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    Revalon einerseits geb ich dir recht von wegen der konsequenten Weiterführung des Gedankens, andererseits beweist es nur genau das was ich schrieb.
    Dank Reglementierung wird alles dafür getan, dass der Bürger immer noch mehr in Watte gepackt wird, bloß nicht selber denken, bloß alles vorgeschrieben bekommen immer noch filigraner.

    Warten wirs ab. Irgendwann gibt es AGBs darüber wie man das Scheißhauspapier benutzen darf und eine genaue Anleitung wie man sein Haus verlässt und wie man nach Wacken zu kommen hat, damit sich auch ja keiner verfährt.

    -------------------------------

    Edit:
    Also mir kam da ja gerade ein Gedanke Revalon.
    Mal angenommen du bist an einem Supermarkt mit Tankstelle. Im Supermarkt ist dein Lieblingskaffeekaltgetränk gerade ausverkauft, anschließend gehst du tanken und siehst dort in der Tankstelle genau dieses Getränk nur dass es 50% mehr kostet als hättest du es im Supermarkt erworben.
    Nennst du den Tankstellenbetreiber dann auch Betrüger?

    Wir reden nicht davon dass die AGB das aktuell verbietet, sondern um den Sinn dieser AGB in diesem Punkt bzw. wie weit ist es noch in Ordnung sich irgendetwas vorschreiben zu lassen und wann grenzt es an ad surdum.

    Um auch meinerseits dann ins Extrem abzudriften.
    Denn wenn es danach geht, dann darf es eBay gar nicht mehr geben oder irgendeinen Privatverkauf oder niemand darf mehr etwas verkaufen, am besten darf auch gar niemand wer etwas einkaufen wollen. Es könnte ja immer Wucher dahinterstecken. Also verbieten wir das mal besser alles. …
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2019
  10. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Eigentumrecht. Die Marke "Wacken" und bei gehörigende Marke sind nicht von uns! Damit kann der Veranstalter (= Eigentümer) damit machen, was er will. D.h. Verkauf beschränken. Ist ja schön dass "man" Gewinn machen will, aber dann erst mal zur Kasse! Eigentumrecht usw bezahlen, um den Namen zu benutzen, usw.

    Und was dem Beispiel mit dem Kaffee angeht.
    Was koster ein Supermarkt pro qm und eine Tankstelle pro qm? Was kann der Supermarkt einkaufen, die Tankstelle?
    Genau. Die Tankstelle kann nicht solche große Mengen kaufen, zahlt also (etwas) mehr.

    Und das ist die simpelste Erklärung.
     
  11. evilCursor

    evilCursor W:O:A Metalhead

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    Es muss praktikabel sein zu überprüfen ob über Originalpreis verkauft wird oder nicht. Da ist es wesentlich einfacher Versandgebühren oder PayPal auszuklammern. Finde ich ok.
     
  12. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

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    Hat der Tankstellenbetreiber die Ware in diesem Supermarkt gekauft?

    Nur dann haben wir ja eine vergleichbare Situation, und dann, ja, ist das nicht vertretbar.

    Betrug allerdings nicht, wie kommst du jetzt darauf? :confused:
     
  13. tst

    tst Newbie

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    Deshalb komm ich auf Betrug. Ob der Tankstellenbesitzer das im Supermarkt gekauft hat? Weiß nicht ausschließen möchte ich das oft nicht, aber wozu ist das so zwanghaft wichtig? Ich arbeite weder in einem Supermarkt noch in einer Tankstelle. Sicher wird der Supermarktbesitzer bessere Konditionen aushandeln können beim Lieferant, aber rechtfertigt es die Tankstellenpreise 1:1 oder nimmt er diese Food-Waren um sein Gewinn zu steigern, weil er darauf baut, dass der Mensch zu bequem ist dafür noch den Supermarkt zu betreten sondern eben bei ihm schnell auf so Kleinigkeiten zurückgreift? Für mich ist das eben Mehrpreis für die Bequemlichkeit.

    @Quark: ich diskutiere nicht darum dass die AGBs jetzt bestehen, ist halt so, aber ich muss sie nicht gut heißen eben aus dem Weitblick heraus, dass der Bürger immer mehr reglementiert wird und ja ich weiß dass ich damit das Topic strapaziere. Ich wüsste aber auch nicht, dass es jemals sonst irgendwo derart eine Diskussion darum gab. Eventim z.B. Fan-Verkauf .. Ticket + Gebühr + nochmal Versand .. gar keine Diskussion auch je nach Nachfrage die Tickets eben auch mal etwas teurer. Nehmen wir jetzt mal an, jeder der doch noch ein solches Ticket möchte würde sich regelkonform verhalten und nur kaufen wo das Ticket zum Originalpreis vertickt wird und alle die es teurer anbieten werden verpfiffen und die Tickets gesperrt. Wow also das Durcheinander möchte ich als Marsmännchen nicht betrachten wollen. Was heißt denn die Tickets werden gesperrt. Ich muss ja von einem solchen Anbieter (ohne Originalpreis) erstmal das Ticket haben bevor ich über die Nummer rausfinden kann wer es war und Ticket dann sperren? Welche Tickets werden gesperrt, die die gerade teuer erstanden wurde? Ja danke?!? Ist also der Käufer auch der Depp?
    Wacken/Metaltix haben dann wieder Tickets frei die dann neu verkauft werden können aber bekommt dann der der wirklich eins wollte dieses dann oder sahnen nochmal andere ab? *irre guck* also ich glaub ich bin ganz froh dieses Mal einfach mein Ticket rechtzeitig gekauft zu haben.
     
  14. Benethor

    Benethor W:O:A Metalhead

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    Auf vielen Verkaufsplattformen sind Verkäufer mit Klarnamen sichtbar. Oder zumindest die Mailadresse, die eben diesen enthält. Sehr häufig wird aber sogar die Ticketnummer mit fotografiert, da ist die Sache sonnenklar. Dafür gibt es Anwälte und Leute die dafür bezahlt werden, die solche Angebote suchern und genau wissen wo und wann sie etwas rechtlich in der Hand haben - und wo nicht. Es geht nicht um irgendeinen Schwarzmarkt tief versteckt im Darknet. Es geht auch nicht um deinen Arbeitskollegen der jemanden kennt der dir das Ticket persönlich in Bar für 400€ verkauft. Das ist halt dein persönliches Problem. Es geht um Ebay Verkäufer die die Dinger öffentlich rein stellen, häufig gleich dutzende auf einmal. Oder unseriöse Anbieter wie Viagogo. Wo da jetzt Chaos entstehen soll verstehe ich nicht so ganz.

    Natürlich bist du als Käufer dann erstmal der Depp. Genauso wie du der Depp bist wenn du Hehlerware kaufst. Nur dass es hier sogar vollkommen offensichtlich ist, bevor du den Kauf tätigst und du damit schon ein Depp bist, wenn du überhaupt daran denkst aus so einer Quelle das Ticket zu kaufen, weil du weißt dass es gegen die AGB ist und das Ticket gesperrt wird - oder sogar schon lange vor dem Verkauf gesperrt worden ist. Also ja, selber schuld. Ansprüche hast du dann höchstens gegen den Verkäufer der Tickets, aber damit hat Wacken doch nichts am Hut? Das ist eine Sache zwischen dir und dem Verkäufer :ugly:

    Wacken hat soweit ich weiß nach der ersten Rückläufer Welle mit Warteliste kurz nach dem Verkaufsstart noch nie wieder Tickets in den Verkauf genommen. Die Unterstellung ist ziemlich böswillig und mit kurzem nachdenken völlig unhaltbar.
     
  15. Wacken-Jasper

    Wacken-Jasper Administrator Mitarbeiter

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    Die Verschwörungstheorien musst du hier nun wirklich nicht auspacken. ;)

    Wir reden beim Handel mit Veranstaltungstickets teilweise von organisierter Kriminalität. Von Banden, die das erworbene Geld über eigene Ladengeschäfte waschen. Dazu kommen die Leute die mit 3 Leuten zum Festival fahren und 5 Tickets kaufen um auf dem Rücken anderer Fans sich ihren Aufenthalt zu finanzieren. Diese Leute wollen einen Gewinn machen ohne einen Funken an Eigenleistung zu erbringen. Das ist auf einer Stufe mit gefälschten Shirts und ähnlichem Zeugs - man ruht sich auf der Leistung anderer aus, leistet selbst nichts und zahlt noch nicht einmal Steuern auf den Gewinn.

    Gibt es längst, seit dem Patent von 1891 ist eindeutig festgelegt, dass das Papierende vorne zu sein hat.

    Dein Vergleich hinkt: Der Tankstellenbetreiber kauft ebenso wie der Supermarkt beim Großmarkt ein - und zwar das exakt selbe Produkt. Der Verkaufspreis ergibt sich aus dem Standortvorteil, der Konsument hätte aber nach dem Sold-Out in Supermarkt A jederzeit die Wahl, 5 Minuten zum Supermarkt B zu fahren und dort zum normalen Preis zu kaufen.

    Wir hingegen haben ein Produkt, dass es nur bei uns gibt und das aufgrund der Produktart strikt limitiert ist. Ein Ausverkauf bei deinem Lieblingskaffeekaltgetränk betrifft nur diesen einen Händler und der hält auch nur 1-2 Tage an. Bei uns hält dieser Zustand bis zum Event an, danach ist das Ticket wertlos. Die Wahl zum nächsten Supermarkt zu fahren, hat der Kunde schlicht nicht.

    Abgesehen davon, dass der Tankstellenbetreiber sicherlich ein Gewerbe angemeldet hat und Steuern abführt, was der hobby-Ticketverkäufer nicht macht, unterscheiden sich Veranstaltungstickets auch rechtlich von klassischen Gegenständen. Der Ticketkäufer kauft schließlich nicht einfach Ticket, sondern er schließt mit uns einen Vertrag über den Besuch der Veranstaltung. Das Ticket ist nur der Beleg für diesen Vertrag. Die Übertragung des Besuchsrechts ist das, was spannend ist und eben nicht vergleichbar mit einem Getränk.
     
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