STUDIENGEBÜHREN - Studenten hier rein!

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Thordis V.

W:O:A Metalgod
Nov 25, 2001
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Linz und Bern
www.myspace.com
scratch said:
ja wie gesagt....die großkopferten haben jeden bezug zur realität verloren, was sich aus solchen super tollen kommentaren herauslesen lässt. und da sollst keinen hass bekommen??? :mad:

ich weiß auch nicht wo die 50 € netto herbekommen?! Privater Geigenunterricht?!
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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scratch said:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,338746,00.html


sagt mal, wollen die uns nur verarschen oder was??????
"lediglich 100€/monat auf was verzichten oder 2 nachhilfestunden geben"

so derb kann man doch gar net an der wirklichkeit vorbeileben!???

Beachte die Quelle: Das ist der Thomas Goppel. Der hat noch niemals nicht was Gescheites gesagt, geschweige denn gedacht. Das fällt nicht in seinen Aufgabenbereich (Sesselfurzen, in schlechtem Dialekt rechtskonservative Arscheingebungen verbreiten, dünkel- und oberlehrerehaft herumschauen).
 

Geisteskrank

W:O:A Metalmaster
Jul 17, 2002
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Provinz Starkenburg
monochrom said:
Beachte die Quelle: Das ist der Thomas Goppel. Der hat noch niemals nicht was Gescheites gesagt, geschweige denn gedacht. Das fällt nicht in seinen Aufgabenbereich (Sesselfurzen, in schlechtem Dialekt rechtskonservative Arscheingebungen verbreiten, dünkel- und oberlehrerehaft herumschauen).

CSU halt..
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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Linde said:
BILDUNG MUSS GEFÖRDERT WERDEN - und nicht VERTEUERT!!!!
BILDUNG MUSS JEDEM ZUGÄNGLICH GEMACHT WERDEN!!!


ja vom kindergartenplatz für alle bis zum abschluss haupt/real/gymnasium
und das vernünftig mit mehr mitteln als bisher

wie heute einer sagte
wer nen meister machen will der muss das auch selber finanzieren bzw es von der firma bezahlt bekommen

Und besonders müssen die Studentenvereinigungen lernen das ihr ganzes Gezeter (von dem das Meißte im Kern sogar richtig ist) völlig unglaubwürdig ist, wenn sie nicht gleichzeitig für viel stärker geförderte Lehrberufe eintreten. So ist das nämlich echt unerträgliches Gejammer, das völlig übersieht wie die jungen Leute zurecht kommen müssen die nicht studieren. Da fliesst nämlich kaum noch Geld.

Ich bin für sozial verträgliche Studiengebühren - das heisst aber, das Leute wie ich, die aus einem geldigeren Elternhaus kommen, DEUTLICH höhere Studiengebühren zahlen müssten, um die 35% (reine Schätzung) durchzubringen die es sich sonst nicht leisten können, es aber genauso verdient haben. Und gleichzeitig bin ich für eine Verbesserung der Qualität der Lehrberufe, und für eine intensive Förderung von Weiterbildung all derer die nicht vom Gymnasium kommen und ihr ach so tolles Abi haben, was sie natürlich zu allem möglichen privilegiert, haha. Und bei Punkt zwei gehört mehr getan und schneller gehandelt. Die Berufsschulen sind viel totgesparter als die Unis.
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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MasterChu19155 said:
Diese ganze Politik ist ein Widerspruch in sind.
Und eine Neubildung einer 2-Klassengesellschaft brauchen wir wirklich nicht, zumal sich Probleme finanzieller Art auch gerne wie ein Multiplikator-Effekt durch die ganze Gesellschaft hochschaukelt...

Unser JETZIGES Bildungssystem bringt die schlimmste 2-Klassengesellschaft in der ganzen westlichen Welt mit sich. Es zu verteidigen, ist mehr als albern, es gehört fast auf allen Ebenen umgeschmissen. Und das Studieren Geld kostet müssen die Deutschen halt mal lernen - die Frage ist wer es bezahlt, und das bei riesigen Haushaltslöchern.
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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Tapio said:
Eigentlich auch nur ne Frage der Zeit, bis dann mein Lehrstuhl (der einzige für dieses spezielle Fach in Deutschland) dichtgemacht wird... rein volkswirtschaftlich betrachtet ist Archäologie halt eher zu vernachlässigen...:rolleyes:

Glaub ich nicht. Man kann den USA vieles vorwerfen, aber sie bringen auf jeden Fall zahllose gute Leute aus wirtschaftlich auf den ersten Blick eher uninteressanten Disziplinen hervor. Trotz Studiengebühren. Die Archäologie wird ganz sicher nicht sterben.
 

Baskerville

W:O:A Metalgod
Feb 16, 2004
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Zu dem gerne gebrachten Argument, Studiengebühren seien deswegen gerechtfertigt, weil Akademiker im späteren Berufsleben bessere Aussichten hätten, brachte heute eine Freundin von mir die passende Antwort: "Ich als Kulturwissenschaftlerin kann froh sein, wenn ich später mal einen Job finde, bei dem ich einigermaßen so viel verdiene, wie eine Aldi-Verkäuferin."
:D
 

KaeptnKorn

W:O:A Metalmaster
Jul 16, 2003
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monochrom said:
Die Berufsschulen sind viel totgesparter als die Unis.

Echt? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Wenns an meiner Berufsschule schlimmer aussieht als an einer Uni, dann kanns da nicht so schlimm sein.

Könnte aber angehen, daß wir mehr Geld kriegen, weil Wachstumsbranche Luftfahrt...
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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Hamburg
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KaeptnKorn said:
Echt? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Wenns an meiner Berufsschule schlimmer aussieht als an einer Uni, dann kanns da nicht so schlimm sein.

Könnte aber angehen, daß wir mehr Geld kriegen, weil Wachstumsbranche Luftfahrt...

Naja, außerdem arbeitet ihr halt schon. Ein wesentlicher Unterschied zu Studenten.

Hach herrjeh, komplizierte Diskussion. Generell bräuchts halt überhaupt viel mehr Geld für Ausbildung, und viel freiere Unis und Schulen.
*In Allgemeinplätze verfall*
 

S_dzha_Raidri

W:O:A Metalmaster
Nov 24, 2001
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316xx
monochrom said:
[...] was sie natürlich zu allem möglichen privilegiert, haha.

das einzig gute an abitur ist das das wort auf nem blatt papier steht und man damit, wenn man ´n abi hat das besser ist als 3,5 ( :D ), quasi freie wahl (abgesehn natürlich von dem ZVS gedöns) hat in der hinsicht was man studieren will...
 

KaeptnKorn

W:O:A Metalmaster
Jul 16, 2003
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Hamburg
S_dzha_Raidri said:
wenn man ´n abi hat das besser ist als 3,5 ( :D ), quasi freie wahl (abgesehn natürlich von dem ZVS gedöns) hat in der hinsicht was man studieren will...



Jippie! 3,4!! :D:D:D:D
 

huber

W:O:A Metalmaster
Aug 20, 2004
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Stolberg-Breinig
monochrom said:
Unser JETZIGES Bildungssystem bringt die schlimmste 2-Klassengesellschaft in der ganzen westlichen Welt mit sich. Es zu verteidigen, ist mehr als albern, es gehört fast auf allen Ebenen umgeschmissen. Und das Studieren Geld kostet müssen die Deutschen halt mal lernen - die Frage ist wer es bezahlt, und das bei riesigen Haushaltslöchern.

das mußt du mir jetzt mal erklären!???!??!!
ich weiß nicht, ob ich jetzt den sarkasmus überlesen habe. ein land, in dem man bafög bekommt, in dem das studium umsonst ist fördert die 2-klassengesellschaft?
 

Smeagol QuaTyMo

W:O:A Metalhead
May 27, 2002
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Da so am Dom dran, 500km bis Wacken
was ist so schlecht an gebühren?!

auch auf die gefahr hin, einiges zu wiederholen, was (sicher) schon gesagt wurde...

ich bin für studiengebühren.
zu mir: abgebrochenes studium, warte auf studienplatz für 2., werde von bafög und jobs leben müssen..

so, wie die studiengebühren bislang geplant sind, gibt es weiterhin bafög, studenten, die keinen finanziellen rückhalt haben, können ein studentendarlehen (max. 10.000€, 3%, rückzahlung in einzelbeträgen oder prozentual vom gehalt, sobald ein ausreichend hohes einkommen gesichert ist, nicht vorher (!!!), der staat als bürgt) aufnehmen.

die verbesserungen, die eintreten sollen, sind es wert: verbesserte lehrmittel, mehr lehrpersonal, studenten haben(sobald sie zahlen) ein ANRECHT auf qualifizierte und schnelle ausbildung (was bisher nicht der fall war).

d.h. man kann juristisch dagegen vorgehen, wenn man in einer vorlesung oder "seminar" (ich hatte welche mit 350 leuten), die im ersten semester pflicht ist, (ohne die man in den folgenden semestern nicht zu anderen vorlesungen zugelassen wird) mit 600 kommilitonen 250 sitzplätze und 200 stehplätze teilen muss (klartext: ich stand 30 m vom hörsaal entfernt auf dem flur).

die einzigen, die darunter leiden, sind langzeitstudenten (natürlich muss für lern- und arbeitswillige in erschwerten situationen wie kindererziehung, psychischen problemen, etc. pp eine gesonderte behandlung gelten), weil die nicht 8-25 jahre auf kredit leben können.

das hauptproblem wird in der ausweichbewegung zu kostenfreien universitäten (die jetzt schon überfordert sind) sein, die werden also gleich mitziehen müssen.

wenn die studiengebühren auch nur zu 10% zur verbesserung der bedingungen beitragen, zahle ich gerne.
wer das nicht tut, sollte sich fragen, ob er/sie studiert, um einen beruf auszuüben (wenn dem so ist, sind die gebühren kein problem).



..tschuldigung, so lang sollte es nicht werden.
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
76,490
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39
Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Smeagol QuaTyMo said:
die verbesserungen, die eintreten sollen, sind es wert: verbesserte lehrmittel, mehr lehrpersonal, studenten haben(sobald sie zahlen) ein ANRECHT auf qualifizierte und schnelle ausbildung (was bisher nicht der fall war).

wenn die studiengebühren auch nur zu 10% zur verbesserung der bedingungen beitragen, zahle ich gerne.
wer das nicht tut, sollte sich fragen, ob er/sie studiert, um einen beruf auszuüben (wenn dem so ist, sind die gebühren kein problem).
sollen..........................
abwarten.

Wenn das an deiner Uni so krass ist, versteh ich das. Bei uns gehts eigentlich meistens noch...auch wenns schon nervt, wenn nur 50 % zuviel in ein Seminar wollen. (Rekord war jetzt ein Seminar, geplant idealerweise für 30 Leute, maximal 60, durchgeführt mit 130. Also net schön, aber ging halt irgendwie.) Aber irgendwie hab ich net so wirklich Lust mit Schulden ins Berufsleben zu starten. Auch wenn ich dann erst zurückzahlen muss wenn ichs mir halbwegs leisten kann. Nenne es eine persönliche Abneigung gegen Verschuldung meinetwegen.




Hmm, gibts eigentlich noch mehr Bundesländer wie Bayern, wo vor den letzten Landtagswahlen von der CSU/CDU hoch und heilig versichert worden ist dass es keine Studiengebühren geben würde? :rolleyes:
ich liebe Lügen..............