Preispolitik

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2015<br>Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von schwix, 03. August 2015.

  1. Wackentom

    Wackentom W:O:A Metalmaster

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    Falsch!

    Wenn man schon eine entsprechende Infrastruktur für gewisse kleine Details aufbauen muss, dann kann man die auch für anderen Mist mitnutzen um die Kosten sogar zu minimieren.
    Denn was nur "rumsteht" kostet ja auch also dann lieber mit nutzen.

    Weiterhin entstehen die Kosten aber nicht nur durch dir Bands-Gagen und so weiter.
    Genehmigungen, auflagen, Bauzäune und was da alles angekarrt werden muss.
    Es ist nunmal kein fertiges Eventgelände wo alles vorhanden ist, das wird hier alles innerhalb weniger wochen jedes Jahr neu aufgebaut.
    über 1200 LKW´s an Material, die Stapler, der Fuhrpark und und und, das gibt es auch nicht für Lau.

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, für das WackenWetter wurde alles bestens gemacht, alles super geregelt und es war wie immer eine geile Party mit superbands
    und nach 20 Jahren Wacken, dürfte ich wohl beurteilen können, das die jedes Jahr dazu lernen und optimieren !
     
  2. Sorrownator

    Sorrownator W:O:A Metalhead

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    Zeltbühne ist kult! Ich find sie gut, gerade im letzten Jahr bei der stechenden Sonne hab ich mir da gerne mal 2-3 Bands gegeben um micht etwas abzukühlen und aus der Mittagssonne raus zu kommen. Auch hat man so die Soundüberschneidungen mit den Hauptbühnen etwas reduziert. Das Zelt hat also durchaus seinen Sinn!
     
  3. defender19789

    defender19789 W:O:A Metalhead

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    Auf dem Graspop steht das gleiche zelt wie das Bullhead es hat aber nur eine Bühne .so spielen da weniger bands man braucht also weniger personal ergo es entstehen weniger kosten. genauso könnte man meiner meinung nach auch Beergarden stage und Wackinger stage verzichten . die bühnen kosten miete die anlagen auch nam braucht stagehands das alles kostet geld was man sich gut sparen könnte.
     
  4. File7

    File7 Member

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    Ich stehe vermutlich gerade auf dem Schlauch, da ich nicht sehe auf was Du Dich konkret beziehst. Wenn es um das Zelt geht: Wofür MUSS man das denn aufbauen?

    Andere Bereiche:
    Nehmen wir die Pfahlsitz-Pfähle (ja, ich weiß: Erlös geht an die Foundation - heilige Kuh, darf man nich dran rütteln - will ich auch gar nicht). Aber die sind ja auch irgendwann mal hergestellt worden - hat man bestimmt somit damals (keine Ahnung seit wann es die gibt) im Ticket mitbezahlt.

    Was ist mit dem "Full-Metal-Town"? Ich habs leider nicht geschafft hinzugehen und mir es anzusehen, aber in der Anschaffung hat das ja auch was gekostet?

    Und für mich beginnt damit wieder der Fragen-Kreislauf: Muss es sein?.....
     
  5. hprein

    hprein W:O:A Metalhead

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    Was mir aufgefallen ist:

    Die Versorgungsleitungen werden "unterirdisch" verlegt. Also vorher Gräben ausfurchen, Leitungen verlegen, zuschütten und grob verdichten - und nach dem Festival alles wieder rückgängig machen. Das ist deutlich teurer als oberirdische Leitungen zu legen und abzudecken/abzuschirmen, wie es die meisten anderen Festivals machen.
     
  6. Wackentom

    Wackentom W:O:A Metalmaster

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    ich bezog mich auf deine Aussagen, anscheinend verstehst du die aber selber nicht...

    aber ok, dein Pfähle, was denkste denn könnten die gekostet haben? setzen wir es mal ganz hoch an, 500€/stück, 6 stück sind es..was hätte das an ersparnis gebracht? ( zumal die, meines Wissens, damals dieser Kettensägenheini gemacht hat und gesponsort für die aktion )

    und ja, die Foundation ist wichtig, oder wo sollen in 20 Jahren noch bands herkommen, wenn man sie heute nicht fördert?

    Ohja, die fullmetal town, teuer ein paar Container hinzustellen..

    Weisste was echt am günstigsten wäre?
    wacken im internet mit Youtube Videos, warum erst Wiesen zu ner Festivalstadt aufbauen und Bühnen und all den krams dahin karen?
    braucht man doch nicht und würde ja einiges an Geld sparen.

    verstehste?
    nur weil dir oder mir 1-5 Sachen nicht gefallen, sind die Sachen dennoch nicht überflüssig und führten zu keiner Preisexplosion.

    Die Kosten die dort relevant sind, enstehen an ganz anderen Punkten.
     
  7. File7

    File7 Member

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    Quod erat demonstrandum!

    Ab hier hat`s (mit Dir) leider wieder keinen Sínn mehr.
    Schade, ein normales Gespräch wär schön gewesen.

    Bye bye!
     
  8. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Biergartenstage kann alleine deswegen verzichtet werden weil sie eigentlich sehr oft von den Hauptbühnen niedergeballert wird vom Sound.

    Wackinger dagegen finde ich sehr gut, gerade mit Bands wie Skiltron ist es eine nette Abwechselung.

    Sehe ich ähnlich allerdings:
    + Bühnen kosten. Gerade die beiden Mainstages inkl. Licht, Sound und Auf/Abbau kostet auch so einiges einiges.

    Zum Thema Müll: Beim Hurricane wurde gesagt "Müll Entsorgungskosten" (inkl. Sammeln) liegt beim gleichen Preis wie der die Mainstage (inkl. Sound und Licht). Das dürfte allerdings einen nicht unerheblichen Anteil ausmachen. Zumal dort nicht einmal ansatzweise soviele Sofa und Kühlschränke liegen bleiben.

    Wrestling? Brauche ich nicht, solange es sich lohnt (Personen/Konsum gegen Kosten) warum nicht? Stört keinen. Mir wäre "eine Band" in dem Slot aber deutlich lieber.
    Das Zelt? Bei den Bands die dort spielen ist es nötig. Es war mehrfach am Wochenende voll. Ein 1000 Leute Zelt auf einem Festival der Größe wäre nur ärgerlich, weil andauernd voll. Das zwei Bühnen reinpassen, gefällt mir auch. Keine ewigen Pausen zwischen zwei Bands.
    Wasteland? Das ist wirklich absolut überflüssig und nervig.

    smi
     
  9. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Zumal ich die letzten Jahre immer wieder tolle Bands dort gesehen habe (Metal Battle oder auch nicht) die sonst kaum die Chance haben auf einem Festival der Größe zu spielen.

    smi
     
  10. MasterChu19155

    MasterChu19155 Moderatorin

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    Natürlich. Aber darüber müssen wir nicht diskutieren, denn ohne Main Stages hätten wirt kein Musikfestival. :ugly:

    Ich bezog mich jetzt eher auf die Kleinst-Bands, die für 'nen Kasten Bier spielen, die gerne mal als der große Kostenfaktor hingestellt werden.
     
  11. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Ja, natürlich. Aber ist halt wirklich ein dicker Brocken auf der Ausgabenliste. Und ob es zwei so große "Klopper" sein müssen? Ich glaube von Heß selber wurde gesagt "eigentlich nicht, aber ist geil" :p

    Die kleinen Bands die für "Anfahrt und Bier" spielen fallen sicher nicht ins Gewicht und wenn selbst größere Namen ein nicht viel besseres Angebot bekommen, kann man schon davon ausgehen das 10% der Bands, 90% der Gagen bekommen.

    smi
     
  12. MasterChu19155

    MasterChu19155 Moderatorin

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    Also ich glaube nicht, dass die True, Black und Party Stage in irgendeiner Form zur Disposition stehen müssen. :D

    Selbst die WET Stage gibts seit ner halben Ewigkeit. Die Auslagerung in ein großes Zelt ist halbwegs neu und vermutlich dem Geländeumbau geschuldet.


    Was von mir aus aber echt weg kann ist der ganze Wastelands, Megabosch-Blubb-Kram auf dem Wackinger. Lieber ein paar Lagerfeuer mehr aufstellen, weil gemütlicher. :D
     
  13. defender19789

    defender19789 W:O:A Metalhead

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    Zum Thema müll hätte ich mal nen Vorschlag .
    Kann die Orga nicht dazu aufrufen mit dem Handy fotos von müll camps zu machen und die an die orga senden ( am besten mit bild von einem nummernschild ) . als veranstalter haben die das recht dann halterabfragen bei der Polizei zu machen und können dann den Halter zu einer strafzahlung anhalten.
     
  14. sea

    sea Member

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    Wacken = Musik

    Das ist für mich der einzige Grund warum ich hingehe, egal ob ein Ticket jetzt 10 € mehr oder weniger kostet. Im Vergleich was das Festival ingesamt kostet, ohnehin nicht wirklich ausschlag gebend. Mehr Toiletten, mehr Sitzbänke bzw. einfach Paletten oder Strohballen wären gerade bei einem Schlammwacken nett, aber es geht halt auch so.

    Allerdings würde ich mir schon wünschen, das sich der "Jahrmarkt-charakter" ein wenig eindämmen lassen würde. Wirklich störend empfinde ich die durch das ganze "Drum-herum" angezogenen Festivaltouristen die nur mal völlig ungebremst die Sau rauslassen wollen. Das Highlight in diesem Jahr, war ein Typ der vor dem Auftritt von Savatage ins Infield gepinkelt hat. (Nein, das war natürlich kein Metalhead nur ein asoziales Schwein mit gepflegter Kurzhaarfrisur).

    Von daher lieber ein bisschen back to the roots, ich habe nämlich so langsam das Gefühl, das es nicht mehr um Musik geht sondern schon eher so in Richtung Metalzoo wo es nur noch fehlt das uns einer mit Erdnüssen bewirft.
     
  15. smi

    smi W:O:A Metalhead

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    Stimme ich komplett zu. Finde auch die Headbanger Stage eine passende "Erweiterung".

    smi
     

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