Wenn solche Vorwürfe auftauchen, steht fast immer Aussage gegen Aussage. Man kann also nur Fakten überprüfen: dass es die Signierstunde gab, die Bar, das Haus am See, das Buch mit Widmung, Zeugen für Lindemanns Anrufe, einen Tagebucheintrag, Aufzeichnungen einer Therapeutin. Man kann Gespräche führen mit Leuten von damals, die ihre Aussagen an Eides statt versichern, also auch vor Gericht wiederholen würden. Aber letztlich gibt es keine Beweise für das, was in der Dezembernacht passiert ist. Es bleibt ein Kampf um Glaubwürdigkeit.