Lob & Kritik Allgemein

Dieses Thema im Forum "Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von Wacken-Jasper, 07. August 2018.

  1. Volcae

    Volcae Newbie

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    Hi, ich bin nun das dritte mal in Folge da gewesen,werde noch heute Mitternacht für nächstes Jahr lösen. Trotzdem an die , welche viel öfter da sind, mir kam es voller vor als 2017/18. Ist das meine persönliche Einschätzung ? ich meine 75 000 Tickets heißt ausverkauft....3 Jahre hintereinander im Vergleich aber...
    Ansonsten kann ich nicht meckern, wie schon oft erwähnt fand ich die sanitären Anlagen ebenfalls gut "gewartet" , alles andere ist nun mal so beim Festival. Letztes Jahr bezahlen mit Karte fand ich persönlich Spitze, Dieses Jahr nach deren Abschaffung musste man sich fast schämen kein Trinkgeld zu geben.
     
  2. Llares

    Llares Member

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    Sponsoren ja, beim Rest weiß ich nicht, wie die Verträge aussehen. Ich brauche aber auch keine 50 Fressbuden, die zumeist überteuerten, minderwertigen Mist verkaufen, kein 100 Ramschläden, keine kostenlosen Duschen und kein Rahmenprogramm (vom Band Battle abgesehen).
     
  3. HapHap

    HapHap Member

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    War insgesamt ein tolles Festival, wir hatten viel Freude und es war wie immer spannend zu sehen, was sich verändert hat. Einiges gefiel uns gut, manches nicht. Anbei mein Lob und etwas ausführlicher Verbesserungsvorschläge, vielleicht wird der eine oder andere ja schon im Aztekenjahr berücksichtigt :)

    Positiv aufgefallen

    + Kaufland (gute Auswahl, selbst für Veggies)
    + Sound an den Hauptbühnen: Sabaton war mega, insgesamt viel besser als in den Vorjahren
    + Dixies: Waren insgesamt sehr sauber. Habe allerdings nur 1x Toilettenpapier darin gesehen, hier muss häufiger nachgelegt werden
    + Die App ist sehr gut geworden, vor allem die Navigation mit Markierungen. Eine echte Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren. Fand auch die Menge an Push-Mitteilungen in Ordnung, lieber mehr Informationen als zu wenige. Bei der Running Order sollte das voreingestellte “Meet & Greet” entfernt werden.
    + Food Court: Wirklich klasse Idee mit tollen Ständen. Uns war aber nicht klar, warum man den nicht mit den teils exzellenten Foodständen des Wackinger zusammenlegt. Wer lecker essen will, muss erstmal 2 Plätze ablaufen. Ist aber ein Luxusproblem.
    + Reservierungen auf Campground auf Q für Großgruppen - an dieser Stelle nochmal ein großes Danke. Hat super funktioniert und machte es unserer Gruppe (mehr als 100 Personen) viel leichter als in den Vorjahren, zusammen zu finden. Bitte nächstes Jahr wieder.
    + Personal wie immer sehr freundlich und gut gelaunt. Securities waren bei uns immer gut drauf und hatten auch mal einen lustigen Spruch auf den Lippen.
    + Sauberkeit generell - entdeckte nie die großen Müllhaufen, die man noch vor einigen Jahren sah.

    Hier kann noch optimiert werden:

    - Hochkant-Format an den Bildschirmen. Ein absoluter Rückschritt. Und warum wurde eigentlich nie die menge gezeigt? Bei Slayer war nicht einmal ein Moshpit auf den Bildschirmen zu sehen, dabei kochte die Stimmung
    - Nochmal Food Court: Der Platz war zu groß, bzw. nicht effizient genutzt. Für die riesige Fläche gab es zu wenige schattige Sitzmöglichkeiten, beim DJ war nie etwas los. Und wenn man bedenkt, wie weit einige von ihren Camps laufen müssen, kann man den Platz sicherlich besser nutzen :)
    - Zu wenige Spültoiletten an den Duschcamps
    - Die Pinkelrinnen auf dem Weg zur Bühne waren eine Top-Idee, allerdings viel zu hoch. Musste mit meinen 1,75 Meter auf den Stein klettern :D
    - Der Eingang zum Bullhead City war eine Katastrophe. Am Mittwoch standen wir ewig an, ohne dass erkennbar war, wo es eigentlich reingeht.
    - Der Zeltplatz ist am Mittwochmorgen voll, die Programmplanung läuft aber noch gefühlt wie 2008: Das Wetter war mittwochs top, die Leute hatten Lust auf feiern - und nirgendwo war was los. Zelt überfüllt, Biergarten platzte aus allen Nähten, die Leute lungerten selbst vorm geschlossenen Infield herum. Es müssen definitiv mehr Alternativen her, vielleicht auch eine größere Bühne außerhalb oder zugkräftigere Events im Welcome to the Jungle, Food Court usw. Idee: Lasst doch überall gute Coverbands spielen, die kosten nicht die Welt und die Leute können sich am Mittwoch schon einmal auf die kommenden Tage einstimmen.
    - Lärm auf dem Campground. Wir hatten ein Partypublikum direkt gegenüber von unseren Zelten, die bis nachts um 3 und dann wieder ab morgens um 5 die Musik auf Anschlag laufen ließen. Darauf angesprochen änderte sich wenig. Hier würde ich mir wünschen, dass die Stewards (ich habe das Festival nie einen auf unserem Campground zu Gesicht bekommen) bei krassen Grenzüberschreitungen durchgreifen und zumindest ermahnen. Ich weiß, es ist Wacken, und ich drücke da alle Augen zu - aber wir reden nicht über ein zu lautes Kofferradio, sondern eine potente Anlage, die auch einen kleinen Club beschallen könnte. Da nützen Oropax wenig. Und wenn es sowieso niemanden interessiert, kann man das auch aus dem ABC streichen.
    - Sound bei der Louder Stage: Während Uriah Help “Lady in Black” anstimmte, spürte man noch die Bässe von Prophets of Rage. Dabei stand der Wind sogar günstig. Das Problem besteht seit Jahren, aber gefühlt ändert sich nichts …
     
  4. Sokraz

    Sokraz W:O:A Metalhead

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    Hehe seid 2007 ist es mit 75000 ausverkauft aber es ist mittlerweile gefühlt doppelt so voll. Bei den campgrounds kann man ja erzählen ist wegen mehr zeugs qas die leute mitbringen, aber im infield ? ...
     
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  5. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Hm. Detail, aber nicht unwichtig.
    Nach Powerwolf / Avatar, sollte die Ankündigung der neuen Bands kommen für 2020. Die kamen auch, mit Sound, aber ohne Worte! Dat ist für Leute wie ich, echt nicht möglich! Etwas sagen können wäre hier echt der Hammer gewesen.
    An sich war dat ein tolles Ding, mit dem Feuer usw. Aber etwas mehr SPOKEN WORDS! Tut Wunder bei bestimmten Personen mit Sehbehinderung! Remember,

    INCLUSION HAS TO BE LOUD!
    INKLUSION MUSS LAUT SEIN!
     
  6. MSC

    MSC Newbie

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    also ich möchte hier auch mal eine Kritik loswerden

    es geht mir dabei um die FAST-Tickets.

    Was hier in diesem Jahr abgelaufen ist finde ich absolut nicht gerecht und fair.
    Ich hatte überhaut nicht mal eine winzige Chanche ein solches Ticket zu bekommen.

    1. stimmte euer CountDown nicht mit der Uhrzeit überein.
    2. ab 0:00 Uhr war die Seite dann nicht mehr erreichbar
    3. mehrfaches Neuladen hilf auch nicht
    4. Auf 2 Rechnern gleichzeitig versucht, auch kein durchkommen.
    5. Plötzlich kommt die Seite, es ist ein Fastticket Knopf erreichbar, Super denke ich kliccke darauf, und dann kommt sie haben keine Stückzahl ausgewählt. es war aber nirgends eine Möglichkeit dazu.
    6. beim nächsten Versuch kommt schon ausverkauft.

    Ich finde das ist euren treuen Fans nicht mehr gerechtfertigt.

    Verkaut einfach eine halbe Stunde Fast-Tickets in unbegrentzter Stückzahl, denn sind wir mal ehrlich, je mehr das doch bekommen, desto mehr zufriedene Fans habt ihr doch auch. da hat man zumindest eine realistische Chance.
    so ist es einfach nicht gerecht.

    das ist zumindest meine Meinung.
     
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  7. kecks

    kecks W:O:A Metalhead

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    Manchmal klappt es, manchmal nicht. Wenn mehr als 10.000 Menschen versuchen 10.000 Tickets zu ordern, lässt sich sowas nicht vermeiden. Hab diesmal auch in die Röhre geschaut, letztes Mal war ich einer der "Glücklichen". So ist es eben.
     
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  8. abjack29

    abjack29 Newbie

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    Pro:
    Bestes Publikum und super Leute auf den campgrounds
    Toiletten waren meist brauchbar
    Festival allgemein gut organisiert
    Sehr gut, um viele kleinere/unbekanntere Bands zu sehen.
    Keine lange Wartezeiten für Getränke
    Gutes Sicherheitskonzept und nettes Security Personal
    Preise für Merchandise sind fair

    Contra:
    Infield total überfüllt
    Mittwochs zwei Stunden am Zelt anstehen um Rose Tattoo und Sisters zu sehen.
    Rose tattoo kannste in Clubs vor 150 Leuten sehen. Sisters sind normalerweise froh, wenn sie Hallen zur Hälfte füllen.
    T-Shirts zum Teil am Mittwoch schon ausverkauft (druckt doch einfach Mal paar mehr )
    Fast Ticket Verkauf freut 10000 und ärgert 20000
    In den Hauptzeiten sind die Fleischspieße von den Fressbuden halb roh

    Fazit
    Die Headliner bei Wacken gehören eigentlich nicht zur ersten Kategorie. Aber es ist mittlerweile unmöglich bei diesen Bands nur annähernd an die Bühne zu kommen, wenn ich mich vorher schon 2-3 Stunden dort rumstehe. Habe mich bei Slayer echt totgeärgert.
    Bei normalen Konzerten dieser Bands bist du im halb neun in der Halle und kommst locker zum moshpit.
    Kann es echt nicht verstehen, dass sich einige Leute Metallica, Rammstein oder ACDC nach Wacken wünschen. Um grosse Bands zu sehen ist das Festival nicht geeignet. Ausser wenn man sich die Auftritte gerne über Monitore aus 500 m Entfernung anschaut.
    Habe mir dann lieber kleinere Bands (Sibiir, Dirty Shirt, Tausend Löwen... ) angeschaut.
    Dafür ist der Ticketpreis aber einfach zu hoch!!!
     
  9. berserkervmax

    berserkervmax Newbie

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    Ich war Samstag mal auf der Hauptstraße.
    Sehr viel angenervte Anwohner obwohl alle Dixis benutzen und sich doch eigentlich echt benehmen.

    Ist mir die letzen Jahre nicht so aufgefallen aber dieses Jahr war es schon zu merken das die Ablehung größer wird.
     
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  10. tempestas

    tempestas W:O:A Metalhead

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    Wir waren zum 8x (ich zum 7x, bevor jemand auf meine Signatur schielt..) dabei und waren wie eigentlich jedes Mal sehr zufrieden.

    POSITIV:

    + Wieder gemischte Toiletten, das beschleunigt das Thema deutlich
    + Toiletten mit Ablagefläche!
    + Duschen hatten gut Druck, zumindest die auf S4, unter denen ich stand
    + der Security, der im größten Andrang die Toiletten entlang gelaufen ist und bei allen, die sich häuslich eingerichtet hatten, kräftig geklopft hat und "macht hinne, es müssen auch andere" gerufen hat
    + Security war allgemein freundlich, ich habe aber auch einfach noch nie Probleme gehabt.
    + MZSS Bereich wie eigentlich immer sehr sauber
    + Qualität der Crowdsurfer insgesamt viel, viel besser! War es die letzten Jahre ein "Könner" auf 10 Säcke war es diesmal umgekehrt --> Ausnahme: Parkway Drive, aber da denke ich war es auch der allgemeine Überschwang der dazu geführt hat, dass zu viele Leute gesurft sind, die es einfach nicht tun sollten.
    + Essen im Wackinger bleibt weiterhin top



    NEGATIV / ROOM FOR IMPROVEMENT:

    - Leffe Bier teurer als Becks. Schade. Ich fand (und finde) ein Leffe wirklich eine tolle Alternative zur Plörre, aber warum ist es auf einmal teurer? die letzten Jahre war es gleich teuer; na ja, sind wir halt auf Kirschbier umgestiegen
    - Parkplätze für MZSS Kunden: Es hieß, der dezidierte Parkplatz wäre auf K --> dort war als wir ankamen nichts mehr zu finden. Alles vollgestellt. Eine eindeutige Park-Area für MZSS war nicht zu finden. Als "Mietzelt Kunden" verbrauchen wir eh schon viel, viel weniger Platz pro Person und kommen mit weniger Autos, da fände ich es zumindest adäquat, wenn wir die Chance hätten auch so zu parken, wie es gedacht ist. Es gibt ja nicht ohne Grund die Parkausweise und die Kennzeichen Übermittlung
    - Sound bei Sabaton war so dermaßen grottig, dass wir mitunter die Lieder nicht erkennen konnten. Das mag aber auch an unserem Platz gelegen haben.
    - "Doppelbühne" wurde von Sabaton nicht richtig genutzt. Erst spielen sie fast eine Stunde nur auf der Faster und auch danach ist dort mehr passiert. Pech für diejenigen, die sich extra so hingestellt hatten, dass sie beide Bühnen gut hätten sehen können.
    - Anzahl "Fraueneingänge": an anderer Stelle wurde moniert, es gäbe zu wenig davon. Aus meiner Sicht waren es viel zu viele. Donnerstag durfte unsere junge Dame erstmal 30 Minuten auf uns warten, weil sie durchlaufen konnte (es waren glaube ich 2, 2 und 3 dezidierte Frauenschlangen) und wir ewig anstehen mussten an den Kontrollen. Sah man auch, wie direkt hinter den Kontrollen alles voll war mit wartenden Frauen...
    - Wenn es schon separate Eingäge gibt, trennt die bitte wirklich durch Gitter ab. Es gibt wenig, was Aggressionen so fördert wie 30-40 Minuten anzustehen nur damit man dann sieht, wie andere Männer zur Eingangskontrolle der Damen laufen, dort natürlich abgewiesen werden und sich dann vorne seitlich reindrängen. Ganz ehrlich, ein zu hoher Pegel hätte da leicht zu handfesten Auseinandersetzungen führen können.
    - Bierstände hinter der Einlasskontrolle hatten keine Becher mehr




    Einige der hier monierten Dinge gab es bei uns gar nicht, z.B.:

    - doppelte Abtastkontrollen? Wo war das?
     
  11. Fry83

    Fry83 Newbie

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    Moin an alle,

    ich habe ein paar Anmerkungen und Lob für das diesjährige W:O:A. Als erstes einmal ein großes Lob für ein wunderbares W:O:A 2019. Es war klasse! Auch die Umgestaltung des Vorplatzes und die Einkaufsmöglichkeit im Kaufland waren eine absolute Verbesserung, sowie dass einem schon ab Montag was geboten wurde. Auch die Unterbrechungen und Räumungen des Geländes bei Unwetter habe ich mehr als positiv aufgenommen - Safety first! -.
    Nun aber zur Kritik. Durch den Wegfall des Campgrounds C ist das Platzangebot natürlich etwas geschrumpft und da kann es nicht angehen, dass ein Camp mit 12 Autos (+ 2 kleine Wohnwagen) à 3 Personen auf eine Fläche von ca. 30m x 10m gequetscht wird und kaum noch eine Möglichkeit gemütlich zum Grillen und Chillen hat und andere Camps mit weniger Personen eine größere Fläche bekommen die sie noch großzügig mit Gartenzaun absperren. Des Weiteren fand ich die Einlasskontrollen unterirdisch. Als erstes wurde ein Besucher mit 2 vollen Bierdosen in der Hand(!) einfach durchgewunken, dann wurde einer aus unserem Camp mit einem Brotmesser, was er nach dem Frühstück im Camp in der Kutte vergessen hatte, trotz Abtastens durchgelassen - nachdem er seinen Fehler selbst bemerkte brachte er das Brotmesser umgehend ins Camp -, und als letztes Stand zu 'Bullet for My Valentine' ein Besucher mit einem riesigen Biertier (natürlich aus Bierdosen) auf dem Rücken vor uns. Wie kann das sein? Und noch eine Kritik an die Security: Wenn ich im Infield bin und mir einen Platz ausgesucht habe, von dem aus ich die Bühne sehen kann, dann möchte ich nicht von der Security nach vorne geschoben werden wo ich dann nur noch das Becks-Banner der Bierstände im Blick habe. Wir haben den Security auch angesprochen und gesagt dass wir hier perfekt sehen können da meine Begleitungen nicht so groß sind, dann kam aber die Antwort "Ist nicht mein Problem, dann hättet ihr später kommen müssen! Ich habe meine Anweisungen.". Das ist mehr als frech. Ebenfalls sollte nochmal das Konzept des Bullhead City überarbeitet werden.
    Und nun noch eine Anmerkung an die Metalheads: Ich komme nun auch seit vielen Jahren zum W:O:A und ich wünsche mir ebenfalls mal Metallica dort, aber ich komme hauptsächlich wegen der vielen kleinen oder unbekannten Bands dorthin, welche genauso viel Spaß machen, wie die etablierten Größen der Metal-Szene.
    Und ja, alkoholfreies Bier wäre auch toll ;-)

    Beste Grüße und see you next year!
    Phil
     
  12. Soundcheck82

    Soundcheck82 Newbie

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    Klein-KInder auf dem WOA

    Grundsätzlich mag es ja jedem selbst überlassen sein ob er sein Kind auf ein Festival mitnehmen muss oder nicht, dass allerdings vom Veranstalter selbst die in den AGB's aufgeführten Altersgrenzen von mindesten 6 Jahren (was ich persönlich auch noch zu jung finde) nicht umgesetzt werden ist in meinen Augen absolut unhaltbar.

    Wenn die Eltern der Meinung sind ihr Kind ob mit/oder auch ohne doppelten Gehörschutz (alles gesehen) vor die Bühne zu schleifen, zwischen diversen über die strenge schlagenden Besoffenen rumlaufen zu lassen oder auch an jeden dritten Ecke passiv Gras rauchen zu dürfen ist das ja eine Sache auch wenn dies für mich in die Sparte unterlassene Aufsichtsplficht fällt.

    Das traurige aber ist, dass eine Alterskontrolle am Infield gar nicht erfolgt bzw. nur auf mündliche Aussagen der vermeintlichen Sorgeberechtigten beruht (auch hier beides miterlebt). Das die Kontrollen ja eh nach Auslastung am Einlass mal genauer und mal schneller sind ist ja bekannt, aber ich finde das es beim Kinderwohl hier keine Nachlässigkeit geben darf, egal wie voll es auch immer grade sein mag.
     
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  13. Llares

    Llares Member

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    Würde mir auch eine durchgesetzte Altersgrenze sowie eine Verpflichtung zum Gehörschutz wünschen. Ich weiß nur nicht, ob das rechtlich möglich ist...
    Der Junge, der bei Bodycount mit seiner Mutter in der ersten Reihe Stand hatte keinerlei Gehörschutz. Konnte ich später nochmal aus der Nähe bestätigen, als sie an mir vorbei liefen. Das ist Körperverletzung oder Misshandlung Schutzbefohlener oder sowas! Ist aber der falsche thread hier, würde ich sagen.
     
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  14. gecka88

    gecka88 W:O:A Metalhead

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    vorab: Allgemein fahr ich auch zum 13 mal gern zum Wacken und empfehl es auch überall! Allgemein ein gut organsiertes und entspanntes Festival!
    Hier mal meine Punkte die mir grad präsent sind.

    Positiv:
    - Sound
    - Ordner bei der Anreise dieses mal sehr nett und konstruktiv
    - Security
    - Kaufland war denk ich ne ganz gute Sache auch wenn ich ihn nicht brauchte. Würde ihn am Mittwoch und Donnerstag vllt etwas länger öffnen.
    - Super das ihr das über die Jahre mit der Trinkflasche und den Wasserstellen beibehalten habt. Top!

    Negativ:
    - Querformat bei Videowänden, habe ich oft gehört dass Leute das nicht gut fanden
    - Doppelbühnenkonzept bei Sabaton war total albern, vor allem im Vergleich zu TSO/Savatage.. Nach ner Stunde erst die zweite Bühne eröffnen... Und dann gabs da keine Interaktion. Überflüssig... Wir standen zum Glück vor der richtigen Bühne, aber wenn ich vor der anderen geständen hätte, hätte ich mich super geärgert. Da sollte man auch als Veranstalter mitwirken.
    - Wenn man sich auf der Website schon für persönliche RO anmelden muss, sollte das auch mit dem Handy synchronisierbar sein
    - Wie schon oft angesprochen: die Meet and Greet sollten seperat behandelt werden, ständig kamen iwelche Erinnerungen für M&G wo ich nciht hin wollte
    - Mitwoch war mal wieder total daneben. Seit Jahren ist das Mittwochskonzept Müll und es wird nichts dran getan, war jetzt ne Stunde vor Sweet da und kein Reinkommen. Entweder holt ihr nicht so große Bands oder macht die Louder auf.
    - Dieses komische Laufgehege vor der dem Zelt war auch iwie Quatsch
    - Informationspolitik bei Gewitter war verbesserungswürdig. Ich wollte gern Black Stone Cherry sehen und konnte nirgends finden was Sache ist. In den News stand es gäbe keine Verzögerungen, in der aktualisierten RO stand die spielen von 4-5. Haben aber schon um halb 5 aufgehört? --> Hinterher hat es dann ja alles gepasst, aber ich hab mich echt geärgert und es wäre leicht vermeidbar gewesen.
    - Crowdsurfern über 100 kilo das Bändchen abschneiden ;)
    - Der Bereich der Bändchenausgabe hat mir nicht so gefallen. Da war ja super viel unnütze Freifläche, bzw. Fläche die mit irgendwelchen Ständen von Sponsoren aufgefüllt würde... Wenn man da stand kam man sich mehr vor wie auf ner Messe, zwischen den ganzen promo Ständen von Wera, Bundeswehr und Co. - War da nicht letztes jahr noch Campingfläche?
    - 60 Duschen und 3 Bänke zum Klamottenablegen?!?
    - Hab ich schon oft angesprochen, wird aber vermutlich immer so bleiben: Mir gefällt das Biergartenkonzept nicht. Es gibt so viele Bühnen etc. Da kann man den Biergarten doch etwas als Ruheoase durchgehen lassen wo man mal gemütlich sitzt, Leute kennen lernt usw. Ein paar Klamauk Bands a la firefighters oder Blechblosn. Passt. aber da spielen mir zuviele Bands vor allem ernsthafte sachen wie girlsschool?! Und der Biergarten müsste größer!
    - Das alte Eingangskonzept fand ich auch besser ohne dieses Riesentor. Man muss gefühlt immer außen rum laufen. Bzw. das Tor müsste mittig sein und nicht außen.
    - Bandauswahl war ja echt Müll dieses Jahr. Ein Ausreißerjahr OK, aber das muss wieder besser werden!
    - Fullmetalbag wird ja auch immer kleiner und weniger gute Sachen. Kein Kondom mehr?
    - Mehr Toiletten auf den Campgrounds...Grade für die Mädels echt ein Horror immer so lang zu warten..
     
  15. ms-mer

    ms-mer Member

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    Es war einmal mehr ein relativ entspanntes Erlebnis mit im Verhältnis zur Größe wenig Kritik. Allerdings erstickt das Festival langsam an den eigenen Massen.

    Positiv: Security in den Hauptbereichen - immer freundlich, feierten mit dem Publikum zusammen ab, ohne ihre Aufgabe zu vernachlässigen.
    Positiv: Die Unwetterwarnungen, auch wenn die Idee, 30 min zu den hinteren Camps zu latschen, nochmal überdacht werden sollte.

    Negativ: Duschcamp auf V völlig überlaufen, die Trennung der Spülklos in Männlein und Weiblein bescherte stundenlange Wartezeit in 2 Schlangen a 80 MANN, während die komplette Damenabteilung deutlich weniger frequentiert war. Da die Kabinen von innen alle gleich aussehen, bitte einfach auch zur gemischten Benutzung ausschreiben. Selbst die Dixies auf V hatten 14:00 Uhr noch deutliche Schlangen. Wer da den fiesen Festival-Schiß hat...au weia...

    Negativ: Müllhaufen an vielen Dixi-Stationen. Müllbehälter wären ein Vorschlag.

    Negativ: teilweise der Sound im hinteren Infield. Bei Eluveitie z.B. war hinten nur Bassgeblubber präsent. Da es bei anderen Bands den Umständen entsprechend brauchbar klang, liegt es wohl nicht an der Anlage. Im Vergleich zu früheren Jahren aber eher ein Luxusproblem.

    Negativ: Security-Präsenz auf den Campgrounds, besonders am letzten Abend gingen wieder größere Anzahlen Feuerwerke unbehelligt in den Himmel. Bei den modernen Batterien ist mir das relativ egal, aber Knaller, Stabraketen und Fontänen stellen eine unmittelbare Gefahr für Brennbares und damit infolge für Menschen dar.

    Sehr negativ: diese dämlichen LED-Luftballons. Das ist der größte Umweltschrott und niemand wird Batterien, Elektronik und Plastik getrennt und umweltgerecht entsorgen. Bitte den Verkauf unterbinden oder zumindest die Dinger nicht auf den Holy Ground lassen (was den Drang, das Zeug zu kaufen, auch mindert)

    Gemessen am Gesamterlebnis sind das kleine Punkte, die vielleicht als Anregung dienen können, im Detail nachzubessern.

    Anreise (Dienstag nachmittag, 1h Stau, normal), Einweisung und Platz sowie Abfertigung an der Bandausgabe liefen für uns problemlos.
     

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