@ die Studenten hier

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Karsten

W:O:A Metalgod
Mal so meine 2 Cent zu Studiengebühren:
Akademiker mit ´nem ordentlichen Abschluß sind die potentiellen Spitzenverdiener. Ich sehe keinen Grund diese nicht an den Kosten ihrer Ausbildung zu beteiligen, wenn das Geld welches sie zu zahlen haben den Unis zugute kommt. Das Ganze natürlich durchaus darlehnsmäßig und im vernünftigen Rahmen so daß nicht nur Kinder reicher Eltern Zugang haben.
Wenn ich ´nen Meister in meinem Job machen will muß ich den auch bezahlen. Vor dem Hintergrund dann höherqualifiziert zu sein und besser zu verdienen.
Ich hab keine Ahnung wieso sowas einzig und allein aus Steuermitteln bestritten werden muß.
Für Leute die sich nur aufffer Uni rumlümmeln und den lieben Satan ´nen guten Mann sein lassen hab ich eh kein Verständnis und kein Mitleid wenns dann irgendwann teuer wird.
 
Karsten schrieb:
Mal so meine 2 Cent zu Studiengebühren:
Akademiker mit ´nem ordentlichen Abschluß sind die potentiellen Spitzenverdiener. Ich sehe keinen Grund diese nicht an den Kosten ihrer Ausbildung zu beteiligen, wenn das Geld welches sie zu zahlen haben den Unis zugute kommt. Das Ganze natürlich durchaus darlehnsmäßig und im vernünftigen Rahmen so daß nicht nur Kinder reicher Eltern Zugang haben.
Wenn ich ´nen Meister in meinem Job machen will muß ich den auch bezahlen. Vor dem Hintergrund dann höherqualifiziert zu sein und besser zu verdienen.
Ich hab keine Ahnung wieso sowas einzig und allein aus Steuermitteln bestritten werden muß.
Für Leute die sich nur aufffer Uni rumlümmeln und den lieben Satan ´nen guten Mann sein lassen hab ich eh kein Verständnis und kein Mitleid wenns dann irgendwann teuer wird.

stimmt im prinzip schon... nur ist´s bei der derzeitigen regelung bezüglich bafög und so leider nicht sichergestellt das dann immernoch jeder studieren könnte...

wäre z.b. für ein modell, welches eine quasi nachträgliche zahlung vorsieht, wenn man ein gewisses einkommen erreicht hat - und diese zahlung auch noch vom einkommen abhängig zu machen. so würde eine bessere ausbildung an der uni direktproportional zu deren einkünften stehen...
 

Karsten

W:O:A Metalgod
Schlossvippach schrieb:
stimmt im prinzip schon... nur ist´s bei der derzeitigen regelung bezüglich bafög und so leider nicht sichergestellt das dann immernoch jeder studieren könnte...
Waren auch ehr meine allgemeinen Gedanken zu der Thematik und nicht an konkreten Rahmenbedingungen ausgerichtet. Habe manchmal (allerdings nicht auf den letzten Seiten dieses Threads) das Gefühl, daß eine "alles für mich aber umsonst und sofort"- Mentalität in der Hinsicht um sich greift. Wer die Möglichkeit hat auf einer Hochschule eine vernünftige Bildung zu erfahren sollte nicht nur die Chance haben dies in einer vernünftigen Zeit zu tun sondern auch seinen Arsch bewegen, daß dem so ist. Wenn ich mich hier in einer der größten Unistädte Deutschlands umgucke habe ich nicht immer das Gefühl, daß dies wirklich in ausreichendem Maße von Studenten verinnerlicht wird. Wenn dem so wäre könnten die vorhandenen Geldmittel auch effektiver umgesetzt werden.
 

Odin

W:O:A Metalmaster
24 Nov. 2001
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Karsten schrieb:
Wenn ich ´nen Meister in meinem Job machen will muß ich den auch bezahlen. Vor dem Hintergrund dann höherqualifiziert zu sein und besser zu verdienen.

Ich würd das eher so vergleichen, dass das normale Studium ne Ausbildung ist und der Doktor, den du dann anschließend machst dem Meister entspricht.

Denn wenn du deinen Doktor machst, bist du meistens in einem Institut angestellt und nicht mehr als Student eingeschrieben. Aber dann würd ich gerne sehen was passiert, wenn du von jedem Auszubildenden jährlich 1000 Euro Gebühren verlangst, statt ihnen monatlich 700 bis 1000 Euro zu zahlen. Die 1000 Euro sollten dann natürlich dem Betrieb zugute kommen und für eine hochwertige Ausbildung sorgen...
 

Karsten

W:O:A Metalgod
Odin schrieb:
Ich würd das eher so vergleichen, dass das normale Studium ne Ausbildung ist und der Doktor, den du dann anschließend machst dem Meister entspricht.

Denn wenn du deinen Doktor machst, bist du meistens in einem Institut angestellt und nicht mehr als Student eingeschrieben. Aber dann würd ich gerne sehen was passiert, wenn du von jedem Auszubildenden jährlich 1000 Euro Gebühren verlangst, statt ihnen monatlich 700 bis 1000 Euro zu zahlen. Die 1000 Euro sollten dann natürlich dem Betrieb zugute kommen und für eine hochwertige Ausbildung sorgen...
Der Vergleich hinkt ja man hinten und vorne. In der Ausbildung bin ich durchaus auch schon produktiv und erwirtschafte etwas.
Eine finanzielle Beteiligung hätte vielleicht auch den Effekt, daß der Eine oder Andere merkt, daß Hochschulen und deren Ausstattung nicht vom Himmel fallen.
Ansonsten hab ich zu der "alles Umsonst"- Metalität meinen Teil schon gesagt.
 

Odin

W:O:A Metalmaster
24 Nov. 2001
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Karsten schrieb:
Der Vergleich hinkt ja man hinten und vorne.

Also ich find ihn gut. Wenn du mit deiner Ausbildung bzw Studium fertig bist, hast du nen ersten Abschluss und wenn du dich weiter damit beschäftigst und gut bist kannst du deinen Meister bzw. Doktor machen...
 

Karsten

W:O:A Metalgod
Odin schrieb:
Also ich find ihn gut. Wenn du mit deiner Ausbildung bzw Studium fertig bist, hast du nen ersten Abschluss und wenn du dich weiter damit beschäftigst und gut bist kannst du deinen Meister bzw. Doktor machen...
Hm, dann erklär mir mal wie du die Tatsache daß mein Kumpel auf seiner Doktorantenstelle Kohle verdient in deinen fast einbeinigen Vergleich fummelst.
Ein akademischer Studiengang ist eine höherwertige Qualifikation als eine Ausbildung.
 
Karsten schrieb:
eine "alles für mich aber umsonst und sofort"- Mentalität

... gibt es wirklich stark... und ich habe die auch mal vertreten. dass das aber nicht haltbar ist, sollte für jeden klar sein - genauso wie der punkt, dass es nicht einfach ist, ein gerechtes modell zum thema gebühren zu basteln.

einfach jeden monat x euro in eine kasse zahlen kann es - imho - einfach nicht sein. aber andere modelle sind schwer zu finden - und ich habe einfach viel zu wenig ahnung, wo diesbezüglich wirklich praktikable vorschläge zu machen (meinen hab ich ja oben aufgeschrieben, kann mir aber denken, dass es auch dazu genug contras gibt, die ich noch nicht bedacht habe)...

der zentrale punkt sollte aber IMMER sein, dass bildung für jeden zugänglich sein sollte - und das zu realisieren wird ein ballanceakt von dem ich nicht weiss, ob er irgendwann geschafft wird.

einfach dadurch "elite-unis" zu schaffen - wie es wohl so mancher politiker und hochschulrekor sich erträumt - das wäre der schlechteste weg.... denn das zahlungskraft nix mit qualifikation zu tun hat - darin sind wir uns sicher alle einig..
 

Odin

W:O:A Metalmaster
24 Nov. 2001
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Karsten schrieb:
Hm, dann erklär mir mal wie du die Tatsache daß mein Kumpel auf seiner Doktorantenstelle Kohle verdient in deinen fast einbeinigen Vergleich fummelst.
Ein akademischer Studiengang ist eine höherwertige Qualifikation als eine Ausbildung.

Wenn er ne Doktoranten-Stelle hat, dann wird er wohl schon ein Diplom oder sowas gemacht haben, also bekommt er wohl auch geld wenn er in nem Institut arbeitet, genauso wie einer der ausgelehrnt hat und dann seinen Meister macht auch geld verdient...
Da seh ich keinen Widerspruch zu meinem Vergleich...