Geisteskrank
W:O:A Metalmaster
scratch schrieb:sofern, dass fürs erststudium keine extra semestergebühren verlangt werden dürfen
Betrifft aber wohl nicht die Gebühren nach Regelstudienzeit oder doch oder wie?
scratch schrieb:sofern, dass fürs erststudium keine extra semestergebühren verlangt werden dürfen
Geisteskrank schrieb:Betrifft aber wohl nicht die Gebühren nach Regelstudienzeit oder doch oder wie?
scratch schrieb:weiß ich net genau...glaub, für zweitstudium und längerer studienzeit gibts schon gebühren, welche auch erlaubt sind
scratch schrieb:wieso streiten?![]()
erlaubt meinte ich in sinne vom gesetzlichen her...aber wie der aktuelle stand is, weiß ich ehrlich gesagt auch net so genau
Geisteskrank schrieb:Betrifft aber wohl nicht die Gebühren nach Regelstudienzeit oder doch oder wie?
Karsten schrieb:Mal so meine 2 Cent zu Studiengebühren:
Akademiker mit ´nem ordentlichen Abschluß sind die potentiellen Spitzenverdiener. Ich sehe keinen Grund diese nicht an den Kosten ihrer Ausbildung zu beteiligen, wenn das Geld welches sie zu zahlen haben den Unis zugute kommt. Das Ganze natürlich durchaus darlehnsmäßig und im vernünftigen Rahmen so daß nicht nur Kinder reicher Eltern Zugang haben.
Wenn ich ´nen Meister in meinem Job machen will muß ich den auch bezahlen. Vor dem Hintergrund dann höherqualifiziert zu sein und besser zu verdienen.
Ich hab keine Ahnung wieso sowas einzig und allein aus Steuermitteln bestritten werden muß.
Für Leute die sich nur aufffer Uni rumlümmeln und den lieben Satan ´nen guten Mann sein lassen hab ich eh kein Verständnis und kein Mitleid wenns dann irgendwann teuer wird.
Waren auch ehr meine allgemeinen Gedanken zu der Thematik und nicht an konkreten Rahmenbedingungen ausgerichtet. Habe manchmal (allerdings nicht auf den letzten Seiten dieses Threads) das Gefühl, daß eine "alles für mich aber umsonst und sofort"- Mentalität in der Hinsicht um sich greift. Wer die Möglichkeit hat auf einer Hochschule eine vernünftige Bildung zu erfahren sollte nicht nur die Chance haben dies in einer vernünftigen Zeit zu tun sondern auch seinen Arsch bewegen, daß dem so ist. Wenn ich mich hier in einer der größten Unistädte Deutschlands umgucke habe ich nicht immer das Gefühl, daß dies wirklich in ausreichendem Maße von Studenten verinnerlicht wird. Wenn dem so wäre könnten die vorhandenen Geldmittel auch effektiver umgesetzt werden.Schlossvippach schrieb:stimmt im prinzip schon... nur ist´s bei der derzeitigen regelung bezüglich bafög und so leider nicht sichergestellt das dann immernoch jeder studieren könnte...
Karsten schrieb:Wenn ich ´nen Meister in meinem Job machen will muß ich den auch bezahlen. Vor dem Hintergrund dann höherqualifiziert zu sein und besser zu verdienen.
Der Vergleich hinkt ja man hinten und vorne. In der Ausbildung bin ich durchaus auch schon produktiv und erwirtschafte etwas.Odin schrieb:Ich würd das eher so vergleichen, dass das normale Studium ne Ausbildung ist und der Doktor, den du dann anschließend machst dem Meister entspricht.
Denn wenn du deinen Doktor machst, bist du meistens in einem Institut angestellt und nicht mehr als Student eingeschrieben. Aber dann würd ich gerne sehen was passiert, wenn du von jedem Auszubildenden jährlich 1000 Euro Gebühren verlangst, statt ihnen monatlich 700 bis 1000 Euro zu zahlen. Die 1000 Euro sollten dann natürlich dem Betrieb zugute kommen und für eine hochwertige Ausbildung sorgen...
Karsten schrieb:Der Vergleich hinkt ja man hinten und vorne.
Hm, dann erklär mir mal wie du die Tatsache daß mein Kumpel auf seiner Doktorantenstelle Kohle verdient in deinen fast einbeinigen Vergleich fummelst.Odin schrieb:Also ich find ihn gut. Wenn du mit deiner Ausbildung bzw Studium fertig bist, hast du nen ersten Abschluss und wenn du dich weiter damit beschäftigst und gut bist kannst du deinen Meister bzw. Doktor machen...
Karsten schrieb:eine "alles für mich aber umsonst und sofort"- Mentalität
Karsten schrieb:Hm, dann erklär mir mal wie du die Tatsache daß mein Kumpel auf seiner Doktorantenstelle Kohle verdient in deinen fast einbeinigen Vergleich fummelst.
Ein akademischer Studiengang ist eine höherwertige Qualifikation als eine Ausbildung.