Auf welchem Konzert wart ihr und wie wars?

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von Karsten, 29. November 2003.

  1. Holsten Ritter

    Holsten Ritter W:O:A Metalhead

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  2. Hurrabärchi

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    Waren halt viele von der “Dorfjugend“ da, sprich albernes Hard-Rock-Cafe-/Totenkopf-Shirt und Hauptsache saufen und Rockmusik, schnell mal ins aktuelle Album reingehört, fertig. Ich war optisch ein Exot. :D
     
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  3. The_Demon

    The_Demon W:O:A Metalmaster

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    War in Leipzig genauso.
    Wenn man Kutten gesehen hat, dan waren es nur langweilige mit 0815 standard EMP Aufnähern.
     
  4. Hurrabärchi

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    Der grande Markus hätte seine wahre Freude daran gehabt, Antikutten zu verspotten. :D
     
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  5. Mü_Exotic

    Mü_Exotic W:O:A Metalgod

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    ich befürchte aber das synthegedudel war kein synthwave. es wird von mir nicht approved :o
     
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  6. Hurrabärchi

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    Nein, es war billige Dorfdisko. :o
     
  7. Mü_Exotic

    Mü_Exotic W:O:A Metalgod

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    wenn Sie erwachsen werden wird Ihr herz sterben :o
     
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  8. Wackzilla

    Wackzilla W:O:A Metalhead

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    Kanonenboot
     
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  9. The_Demon

    The_Demon W:O:A Metalmaster

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    Am 14.02 bei den Dropkick Murphys in Chemnitz

    Meine Fresse war das ein geiler Tag.
    Dieses Mal wurde die Kutte gegen ein schwarzes, kurzärmliges Hemd gewechselt denn heute sollte es Irish Punk statt Heavy Metal auf die Ohren geben.
    Mittags ging es am Bahnhof direkt los zu tanken. Leider hat ein Kasten Bier für 5 Personen, für eine 3,5h Fahrt doch nicht gereicht. Nachdem wir in Chemnitz im Hotel eingecheckt haben, ging es in einen Pub in der Nähe von der Halle. Der war natürlich Rappel voll. Ein paar Bier und Guiness später ging es dann zur Halle. Jacke weg, Bier holen und dann zur Bühne. Es gab einen abgegrenzten Bereich vor der bühne, wo man ein Bändchen bekam, wenn man früh genug da war. Einwandfrei, sonst muss man dafür immer extra zahlen, so sollte es sein.
    Jesse Ahern war die erste "Vorband". Er klimperte so auf seiner akustik Gitarre umher. Sowas brauche ich überhaupt nicht.
    Als nächstes spielten Frank Turner & The Sleeping Souls. Von denen kannte ich nichts, machten aber dennoch Stimmung. Enen Platz in den ersten Reihen konnte ich mir auch schon sichern.
    Die Dropkick Murphys betraten die Bühne und es ging direkt ab. 2h Power durch und durch. Ich kann leider nicht viel zu dem konzert schreiben, außer das es einfach nur stark war. Die 26 Songs vergingen wie im Flug. Nach dem Konzert war ich komplett im Arsch und durchgeschwitzt bis auf die Socken.

    Fazit: die Dropkicks wissen was sie machen müssen um ihr Publikum im Griff zu haben. Auf der nächsten Tour bin ich wieder dabei. Ich freue mich auch schon auf Wacken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2020
  10. Klaus McKlausen

    Klaus McKlausen W:O:A Metalmaster

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    Ja moin.. bin zwar platt wie ne Flunder, aber für nen halbstarken Bericht reicht es wohl aus:ugly:

    Gestern wieder im Bambi (Hamburg) gewesen, hauptsächlich wegen Blackslash.
    Insgesamt waren es 5 Bands.

    Mit etwas Jack und Bier vorgeglüht ging es also los: Spy # Row betraten die Bühne. Der Raum war gut gefüllt, Stimmung super. Die Musik hat mir echt gut gefallen, zu dritt haben die Jungs da ne souveräne Show abgeliefert, für mich leider nur insgesamt ein etwas kurzer Auftritt. Egal, erstmal ne CD eingesackt.

    Weiter ging es dann mit 2nd Sight. Die haben mich leider absolut nicht abgeholt. Konnte mit der Musik nix anfangen:(

    Als drittes waren die Franzosen von Existance an der Reihe. Was für eine Wucht! Ich kannte die vorher nicht, aber hörte schon, dass sie ziemlich gut sein sollen. Hat sich mehr als bestätigt. Mit brachialer Power rotzen sie einen Song nach dem anderen raus und haben mich völlig in ihren Bann gezogen. Die bisher stärkste Band die ich live gesehen habe. Absolut klare Empfehlung, falls die jemand noch nicht gesehen hat. Die Stimme, die Gitarren-Solos, die Power und Hingabe. Was für ein Durchhaltevermögen:eek: Da musste ich einfach in die erste Reihe, nützte alles nix. Ziemlich verausgabt noch ne CD und nen Patch eingetütet.

    Dann war es endlich soweit: Blackslash durften ran an den Feind. Was soll ich sagen? Die Vorfreude hat sich gelohnt. Unter geiler Stimmung haben die Jungs aus Donaueschingen alles gegeben. Zwar überwiegend Songs aus dem neusten Album gespielt, aber auch 2 neue, unveröffentlichte Lieder. Im Gesamtpaket haben sie sehr gut abgeschnitten und das Zusammenspiel der Gitarren war besonders schön anzusehen. Erstmal ein Shirt und nen Patch eingepackt.

    Zum Schluss kamen noch Rebellion auf die Bühne. Ja... das unbeschreiblich hohe Alter von 30 Jahren hat mir doch langsam etwas zu schaffen gemacht nach einigen Mischungen:(:p Wär ich bloß mal beim Bier geblieben.. naja gut, war auch schon spät. Trotzdem etliche Songs angehört und auch für sehr gut empfunden. Die muss ich mir unbedingt nochmal geben. Dann aber fitter und aufmerksamer:rolleyes::D Trotzdem noch nen Patch gekauft..

    Das Fazit lautet also: Existance für mich klarer Sieger des Tages. Gefolgt von Blackslash, Spy # Row und Rebellion. Ein durchaus gelungener Abend. Gerne wieder. Vor allem für gerade mal 20€. (Wobei ich die Tickets geschenkt bekommen habe.. aber tut ja nix zur Sache:p)
     
  11. Hurrabärchi

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    Metal Assault. Neben KIT und HOD einer DER Pflichttermine schlechthin. Nachdem ich ja am Vorabend bei HammerFall war, kaum geschlafen und gestern Möbel packen war, war ich eigentlich platt und hatte keinen Bock mehr. Mittagessen mit Zwiebelrostbraten hab ich auch verpasst, stattdessen gabs Wurstsemmeln. Meine Laune konnte also nicht schlechter sein. Trotzdem ging es zu den heiligen Posthallen. Einlass war eine Katastrophe, als hätten die das zum ersten Mal gemacht. So arschlangsam waren die noch nie. Dort hab ich auch BreitPaulner und Sava getroffen, der mir das Iron-Thor-Shirt übergeben hat :). Nach einer halben Stunde endlich drin, musste ich mich erstmal hinsetzen. Torpëdo haben schon gespielt. Netter aber leider belangloser Speed Metal. Lag vielleicht auch an meiner Müdigkeit, in der ich statt “Wir haben versucht, eine Ballade zu schreiben“ “Wir haben versucht, eine Banane zu schneiden“ verstanden und mich gefragt hab, was das mit Speed Metal zu tun haben soll. :ugly: Am besten war das Tank-Cover am Ende. Tower im Anschluss waren ja mal gar nix. Keine Songs, Verspieler ohne Ende, kein gar nix! Der Soundcheck, bei dem die Sängerin “Huaaa! Hüüüüääääärgh! Hüüüüüüüüüüüüüääääääärgh!“ ins Mikrofon geplärrt hat, und das einfallslose Cover Race with the Devil waren noch am besten. Scavenger danach waren irgendwie ulkig. Die Belgier haben ja nur ein Album im Gepäck und zwar aus dem Jahr 1985. Was daran ulkig war? Keiner der Musiker bis auf den Drummer war 1985 überhaupt geboren. :ugly: Geboten wurde netter Heavy Metal. Leider auch hier, die zwei Acid-Cover waren die Highlights. Wobei die putzige Sängerin das auch granatenstark umgesetzt hat. Mal sehen, wie sich Kate de Lombaert am KIT schlägt. Haunt völlig langweilig, gleichförmig und belanglos, mehr fällt mir nicht ein. Tyrant nett, aber auch zu gesichtslos, um da was drüber zu schreiben. Stranger hingegen waren klasse. Klassischer deutscher Speed Metal, hervorragend dargeboten, Highlights natürlich die Aggroscheiße Louis XIV und Power and Glory. Danach wären ja Crazy Lixx drangewesen. Aber die Band ist so typisch schlechter Hausfrauenrock, bei dem die Sabine Anfang 50 in Erinnerungen schwelgt, wie sie in den Achtzigern mit dem schönen Siggi von den Warlock Warriors auf dem Moped in Gleismuthausen wild rumgeknutscht hat. Ganz schlimm. Ganz schlimm waren zu dem Zeitpunkt such die Toiletten, die allesamt übergelaufen sind. Also ging es essen und austreten im Bahnhof, wo sich die halbe Posthalle zum Urinieren versammelt hatte. Auf dem Weg dorthin traf ich noch den mächtigen Didi, der sich über das Iron-Thor-Shirt freute und bei dem ich mich bedankte, dass er und seine Kollegen so stark sind :D
    Zu Chris Holmes und seinen gemeinen Kerlen ging es wieder in die Halle. Ich hatte ja Befürchtungen, dass es grausam wird. Der letztjährige Auftritt in Wien, den man auf YT anschauen kann, war ja unterirdisch schlecht. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Tight gespielt und der Sänger war der Hammer! Dazu solche Knaller wie L.O.V.E. Machine, I Wanna Be Somebody, Blind in Texas und Tormentor und die Sache ist geil. Zu Wild Child kam eine Sängerin auf die Bühne, die ebenfalls saustark war. Rundes Ding. Angel Witch ja, was muss man zu denen noch sagen? Sie sind keineswegs das One-Hit-Wonder, von dem alle reden, Atlantis, Gorgon, White Witch sind ebenso geile Nummern. Die gab es neben neuem Stoff natürlich zu hören, überraschen und geil wie Sau war Free Man. Bei der Bandhymne gingen dann alle steil. Top! An Sortilège hatte ich ja keine Erwartungen. Am KIT höchst durchschnittlich, vor allem weil die höheren Passagen von einer Gastsängerin übernommen wurden. Heute war da keine Dame auf der Bühne und die Band, insbesondere Zouille, haben wohl ein paar Sonderschichten im Proberaum hingelegt. Scheiße, war das geil! Irgendwie kam ich in die erste Reihe, wo eskaliert wurde. Bei Sortilège war dann alles vorbei. Absolute Ekstase. Das war ganz stark! Danach, ich wollte es ja eigentlich vermeiden, ging es dann doch wieder zur Aftershowparty, wo ich mich dann vollends blöd gesoffen, einer schönen Frau eine Weißweinschorle spendiert und dem Space-Chaser-Siggi gesagt hab, wie geil ich ihn find. :D
    Schönes Festival. Wie immer halt. :)
     
  12. Hex

    Hex W:O:A Metalgod

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    Oh Bärchi, ich liebe deine Konzertberichte. Eben als ich das gelesen habe, hab ich dank meines grippalen Infekts einen Hustenanfall bekommen vor lauter Lachen. So wunderbar! Made my Day!
    :D:D:D:D:D:heart:
     
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  13. saroman

    saroman W:O:A Metalmaster

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    Auf der Heimfahrt hatte ich so einen schönen Bericht vorformuliert, aber dank der Schülerpraktikanten, die wohl die aktuellen Baustellen auf der A9 ham planen dürfen, hab ich grad keinen Nerv mehr für so aufwendiges Geschreibsel.
    Also hier die Kurzfassung:
    Freitag ging es bereits zum Herrn Higgi und seiner Liebsten, wo ich als nervliches Wrack dank 3,5h Fahrt ankam. Mit Reh und Knödeln wurde uch dann wieder aufgepäppelt. Sa gings dann auch von denen aus los gen Würzburg.
    Nachdem wir bereits am Tickethäuschen nett mit Gummibärchen begrüßt worden waren, ging es zu Tower in die Halle. Der erste Gedanke: der Female Fronted Quatsch hat nun auch die Trven Veranstaltungen erreicht. War aber trotz der Songwiederholungen (die der Herr Paulner entdeckte) ein ganz netter Start in den Tag.
    Scavenger danach machten Spaß, wenn das auch nichts weltbewegendes war. Danach waren Tyrant mein erstes Highlight des Festivals und das sollte sich auch geraume Zeit nicht ändern. Sehr spaßiger Auftritt, die Band hatte richtig Bock und konnte das auch gut weitergeben. Haunt dagegen wurden dann eher zur Begleitmusik während der Besichtigung der Verkaufsstände. Da uns der Sänger von Stranger schon beim Reinhören nicht zugesagt hatte (ein Eindruck, der sich live bestätigte) wurde während deren Darbietung der fernöstliche Imbiss im Bahnhof aufgesucht. Anschließend bekam der Herr Sava sein Mitbringsel überreicht, das dann auch gleich in Gesellschaft konsumiert wurde. So bekamen wir von Crazy Lixx nur noch etwa die Hälfte der Outfits, äh, Songs mit. Wenn man bei 45min Spielzeit ernsthaft ein Zwischenintro zum Outfitwechsel einbauen muss, dann ist der Band auch nicht mehr zu helfen. Musikalisch hat sie das Bärchi ja schon sehr gut beschrieben. Ich möchte nur noch hinzufügen, dass sie schon schmerzhaft fröhlich in ihrer musikalischem Darbietung waren. Anschließend Chris Holmes. Ich hatte da zugegeben wenig Erwartungen. Dies schien sich während der ersten 2 Songs auch zu bestätigen. Allerdings nicht wegen der Band, die mächtig Gas gab, sondern wegen der Technik. Ganz grauenvoll! Nur Breiiges Gewabere. Also war ich schon dabei, nach hinten abzuhauen, als plötzlich das Wunder geschah: aus Matsch wurde Musik! Also doch vorn geblieben, zumindest solange, wie mein Knie mitmachte. Das schrie dann leider gegen Ende nach einer Sitzgelegenheit.
    Zu Angel Witch ging es wieder vor. Schließlich waren die ja einer der Gründe, die Posthalle zu beehren. Die waren aber leider mal so gar nichts. Die Jungs hinter uns waren mit mehr Engagement bei der Sache, zumindest anfangs. Selbst so eingefleischte und textsichere Fans konnten die auf Dauer nicht bei der Stange halten, zumal der Sänger die Hälfte der Zeit noch nicht mal ins Mikro sondern auf seine Gitarrenseiten sang. Hätte ich mal lieber die zum Ausruhen genommen.
    Zum Glück kamen aber dann noch Sortilège. Mir hatten die auf dem KiT schon ganz gut gefallen. Aber was war das für eine Steigerung! Wow! Einfach grandios. Und ganz nebenbei zeigte uns der Sänger noch mit seinem Hüftschwung, dass entgegen @Hirnschlacht s Behauptung Metal durchaus tanzbare Musik sein kann. Beschwingt durch dieses Highlight ging es dann durch die Nacht zurück.
    Hach, was soll ich sagen? Schön war's! Vor allem auch die ganzen netten Gespräche mit den üblichen und ein paar neuen Nasen. :)
     
  14. Waldi

    Waldi W:O:A Metalmaster

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    Die Frauen-Klos waren aber in Ordnung. :o
    Da konnte man in der Zeit auch als Kerl hingehen.

    Halbe Zeit ist übertrieben, das kam vielleicht ein paar mal vor. :o
     
  15. saroman

    saroman W:O:A Metalmaster

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    Ein paar mal pro Strophe/Refrain.
     

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