WTF is an Bio Bier besser?!

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von DunklerSchatten, 23. August 2008.

  1. Karsten

    Karsten W:O:A Metalgod

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    Vorsicht, ganz gefährliches Halbwissen!
     
  2. Toffi Fee

    Toffi Fee W:O:A Metalgod

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    ...wieso "mal"? Gibt's doch schon längst.
     
  3. Lord Soth

    Lord Soth Guest

    WTF?:eek::confused:

    Die spinnen, die Schotten....:o
     
  4. DunklerSchatten

    DunklerSchatten W:O:A Metalhead

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    Und ich dachte immer die Römer spinnen
     
  5. Toffi Fee

    Toffi Fee W:O:A Metalgod

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    Was ist gegen "saubere" Ausgangsprodukte einzuwenden?
     
  6. kalashnikov

    kalashnikov W:O:A Metalmaster

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    dagegen einzuwenden ist, dass (siehe dieser thread) inzwischen anscheinend niemand mehr so ganz genau weiss, was bio-produkte denn überhaupt sind, bzw inwiefern sie sich von nicht bio-produkten unterscheiden.

    wenn es um äpfel geht, dann kann man das ja noch unterscheiden, ob sie aus dem gewächshaus kommen und permanent mit pestizden eingespritzt werden, oder ob sie aus dem alten land kommen, ohne pestizide.

    aber wo die heute überall das (möchtegern-)prädikat "bio" raufschreiben, da darf man sich in meinen augen schon mal fragen, was das denn alles (wirklich!!) mit bio zu tun haben soll oder ob das da nur aus verkaufstechnischen gründen draufsteht.


    und die bio-currywurst mit den bio-pommes sind ja auch tierisch gesund, gar keine frage. und alles voll biologisch angebaut, glaube ich denen auf´s wort...
     
  7. Karsten

    Karsten W:O:A Metalgod

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    Is doch gar nicht so schwer. Gucken wir uns mal einen Biowhisky an. Da is Gerstenmalz aus Bioanbau drin. Und ähhh.... Wasser. Eigentlich ganz einfach.
    Da gibt es verschiedene Zertifizierungen denen man sich unterwerfen kann. Die Anforderung für so eine Zertifizierung ist bekannt. Und derjenige der das Siegel gibt hat das Recht und die Pflicht zur Kontrolle. Wer sich etwas schlau macht weiß irgendwann was er von den unterschiedlichen Siegeln zu halten hat. Das Bio Siegel hat zum Beispiel nicht so einen guten Ruf wie demeter oder Bioland die meist höhere Anforderungen haben.
    Das System hat natürlich auch Leute die dagegen verstoßen. Wird wohl bei jedem System so sein. Aber wenn man sich die Lebensmittelskandale der letzten Jahre anguckt, dann stellt man fest, daß eine Sache sich durch ziemlich alle davon zieht. Meist waren es Bereiche wo es einen riesigen Kostendruck durch den Markt gab. Wenn Fleisch zu aller erst billig sein soll dann ist es oft auch nicht mehr als das und hinten raus kommt Gammelfleisch. Die Produzenten brauchen bei ihren Preisen Luft zum Atmen. Dann ist auch die Motivation das System zu bescheißen geringer. Wenn man solche Produkte haben will muß man halt etwas mehr bezahlen. Eine Garantie hat man wie immer nicht. Gibts nie und nirgens.
    Man muß sich schon etwas kümmern. Wenn die meisten, wie du sagst, nicht wissen worum es dabei geht dann interessiert es sie halt nicht. Ist ja nicht schlimm, die meisten leben auch ganz gut mit konventionellen Lebensmitteln. Nur wenn es einen halt nicht interessiert ist man auch nur semiqualifiziert für Komentare a la "das is eh nur teuer damit sich irgendwer die Taschen vollstopft". Und wen es interessiert darf sich informieren.
    Ich weise übrignes darauf hin, daß ich mitnichten der Bio- Jünger bin. Ich esse eigentlich alles was mir schmeckt. Aber grad bei Bio Molkerei- und Fleischprodukten ist der Geschmack oft 2-3 Klassen besser. Das weiß ich, auch wenn ich meist "normale" Sachen kaufe. Soll halt jeder selbst entscheiden ob es ihm das wert ist.
     
  8. Axel2

    Axel2 W:O:A Metalmaster

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    Ganz nebenbei gibt es auch noch andere Gründe für Bioprodukte als Geschmack und Preis, z.B.
    Landschaftsschutz,
    Artenschutz (=Artenvielfalt),
    Tierschutz,
    die Gewissheit über gentechnikfreie (nein, nicht genfreie ;)) Rohstoffe,
    uvm.

    Ob einen das jetz anner Poperze kratzt oder nich bleibt jedem selbst überlassen, es wird schließlich niemand zum Bier-....äh...Biokonsum gezwungen, woll?
    Wat die verschiedenen Standdards der Siegel angeht: Besser niedriger Standard auf breiter Masse und bezahlbar als Elitebio für die oberen Zehntausend (meine Meinung). Aber das is streitbar...
     
  9. TALKHEAVY

    TALKHEAVY W:O:A Metalgod

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    Ich bremse auch fuer NICHT-Biobiere.
     
  10. TALKHEAVY

    TALKHEAVY W:O:A Metalgod

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    welche noch? aöso ich weiss dass im bioladen noch andere Biere stehen, aber sind das Biobiere? oder nur "bessere" Biere? zB dieses Lammsbraeu oder soa ehnlich...
     
  11. Lord Soth

    Lord Soth Guest

    Dennoch: was nützt es mir, wenn Bio zwar gesund, aber deutlich teurer als normale Produkte ist? Mir macht es schon etwas aus, ob ich 20 oder 25 Euro ausgebe beim einkaufen, nur damit ich oft kleinere Verpackungen mit weniger Inhalt aber dafür einem "tollen" Bio-Schild drauf in der Tasche habe. Und besser schmeckt es auch nicht wirklich (habe einige Sachen mal getestet). Bio-Fleisch mag ja besser schmecken, keine Frage. Aber es ist soviel teurer, daß ich es mir nicht leisten kann. Warum wird Bioanbau denn nicht mehr subventioniert, damit es irgendwann nur noch Bioprodukte gibt, das wär doch mal was. Günstig, aber gut. Und für alle. Und bezahlbar, auch für die ALDI-Käufer. :rolleyes:

    Zum Bio-Whisky: aha... und ich war immer der Meinung, daß bei solch hochpreisigen, relativ zutatenarmen (Gerstenmalz + Wasser!), Produkten die Qualität eh gut genug ist, zumal auch noch Alkohol drin ist.... ich denke kaum, daß man da einen Unterschied schmeckt. Oder gibt es schon Jack Daniel's "Bio Jack"?:confused::D


    Bis dahin bleib ich bei den Sachen, die ich mir leisten kann, hauptsache es schmeckt (was ja letzten Endes eigentlich immer das Hauptkriterium bei Nahrung ist, es sei denn, man lebt von Hartz IV o.ä., für die Leute bleibt sowas völlig außen vor:rolleyes:).
     
  12. Lord Soth

    Lord Soth Guest

    Wer den Pfennig dreimal umdrehen muß, um sich überhaupt ernähren zu können, den interessieren die o.g. Dinge mal gar nicht, oder er kann das nicht unterstützen durch den Kauf von Biozeug. ;)


    Genfreie Rohstoffe, das wär mal was! :p
     
  13. King-of-Darkness

    King-of-Darkness W:O:A Metalmaster

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    Was ist denn bitte frei von Gentechnik? Glaubst du etwa, das Korn auf den Feldern wurde OHNE Genmanipulation so ertragreich???

    Wer keine Ahnung hat, was Gentechnik eigentlich bedeutet, sollte sich über derartige Dinge nicht auslassen...
     
  14. Axel2

    Axel2 W:O:A Metalmaster

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    (3) In der Kennzeichnung und Werbung für ein Erzeugnis des Artikels 1 Absatz 1 Buchstabe b) darf in der Verkehrsbezeichnung auf den ökologischen Land-bau / die biologische Landwirtschaft nur Bezug genommen werden, wenn...

    h) ...das Erzeugnis ohne Verwendung von genetisch veränderten Organismen und / oder von auf deren Grundlage hergestellten Erzeugnissen hergestellt worden ist.

    Im Sinne dieser Verordnung bedeutet: [...]

    „Verwendung von GVO und GVO-Derivaten“: die Verwendung derselben als Lebensmittel, Lebensmittelzutaten (einschließlich Zusatzstoffe und Aromen), Verarbeitungshilfsstoffe (ein-schließlich Extraktionslösemittel), Futtermittel, Mischfuttermittel, Futtermittel-Ausgangserzeug-nisse, Futtermittel-Zusatzstoffe, Verarbeitungs-hilfsstoffe für Futtermittel, bestimmte Erzeug-nisse für die Tierernährung gemäß der Richtli-nie 82/471/EWG **, Pflanzenschutzmittel, Tierarzneimittel, Düngemittel, Bodenverbesserer, Saatgut, vegetatives Vermehrungsgut und Tiere.


    EG-Ökoverordnung

    ;)

    Edit:

    Erzeugungsvorschriften
    Artikel 6
    (1) Ökologischer Landbau schließt ein, dass bei der Erzeugung der Produkte des Artikels 1 Absatz 1 Buchstabe a)
    ...
    d) genetisch veränderte Organismen und /oder deren Derivate nicht verwendet werden dürfen; hiervon ausgenommen sind Tierarzneimittel.


    Ebd.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2008
  15. Axel2

    Axel2 W:O:A Metalmaster

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    Eben. Wenn nur der Preis und der Geschmack eine Rolle spielen (sei es, weil man preiswert essen möchte oder aus Geldnot dazu gezwungen ist), ist Bio wohl nur selten erste Wahl.

    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es noch andere Faktoren gibt, die als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden können.
     

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