Wahlen in Sachsen und Brandenburg

  • Als neues Loginsystem benutzen wir die Wacken.ID. Damit du deinen jetzigen Account im Wacken Forum mit der Wacken.ID verknüpfen kannst, klicke bitte auf den Link und trage deine E-Mail Adresse ein, die du auch hier im Forum benutzt. Ein User mit deinem Benutzernamen und deiner E-Mail Adresse wird dann automatisch angelegt. Du bekommst dann eine E-Mail und musst deine Wacken.ID bestätigen.

    Sollte es Probleme geben, schreibt uns bitte.

    Klicke hier, um deinen Account in eine Wacken.ID zu migrireren.

Gorefield

W:O:A Metalmaster
24 Nov. 2001
8.067
0
81
45
Düsseldorf
Ich denke auch, dass man die PDS nicht ohne Weiteres mit den Rechtsextremisten in einen Topf werfen kann. Würde die zwar auch nicht wählen, aber mir ist kein Fall bekannt, wo eine an einer Landesregierung beteiligte PDS-Fraktion versucht hätte, anti-demokratische Strukturen im entsprechenden Land einzuführen und kommunistische Verhältnisse zurückzufordern.
Mir sind PDS-Protestwähler immer noch lieber als NPD/DVU-Wähler...
 

Karsten

W:O:A Metalgod
Linde schrieb:
ja klar im westen waren die rechten noch nie im landtag vertreten :rolleyes:
und da wo sie es nicht waren gibt es schill oder csu/cdu sprechen mit ihrer politik en rechten rand an so das da kein bedarf besteht

das der soli dort eingesetzt werden sollte wo bedarf besteht in deutschland sehe ich auch so
Ich hab von NRW explizit gesprochen. Von den Problemen hier und daß keine Braunen bei uns im Landtag sitzen. Irgendwas daran zu beanstanden?
 

Gorefield

W:O:A Metalmaster
24 Nov. 2001
8.067
0
81
45
Düsseldorf
Geisteskrank schrieb:
Vielleicht liegt´s daran, weil die Leute im Pott ne andere historische Beziehung zu Linksparteien haben...die SPD hat im Grunde ne lange Tradition in NRW...und ne Menge Stammwähler...

Man könnte es auch anders sagen: Im Westen hat die Demokratie eine ganz andere Tradition als im Osten. Hierzulande haben die Leute anfangs mit der Demokratie durchweg positive Erfahrungen gemacht (Stichwort: Wirtschaftswunder) und hatten es dadurch viel leichter, sich von den alten Strukturen zu verabschieden, während die Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung und der wirtschaftlichen Talfahrt seit den frühen Neuzigern vorallem die Schattenseiten der Marktwirtschaft kennengelernt haben. Und da ist man natürlich wesentlich anfälliger für radikale und populistische Parolen.

Wenn der immer und immer wieder versprochene Wirtschaftsaufschwung ausbleibt, lernt man natürlich auch die anderen Vorteile, die die Wiedervereinigung den Ostdeutschen gebracht hat, wie Meinungs- und Pressefreiheit, Reisefreiheit, freie Marktwirtschaft, stärkere Transparenz der Politik etc. plötzlich immer weniger zu schätzen.
 

Linde

W:O:A Metalmaster
12 Jan. 2002
12.319
1
83
48
Düsseldorf
www.myspace.com
Karsten schrieb:
...abgesehen davon sind Faschowähler überall Arschlöcher ob in Brandenburg oder Baden- Würtemberg.
Fakt ist allerdings daß dieses Problem im Osten geballter auftritt. Oder siehst du das anders, Linde?

nein
das liegt aber daran das die probleme größer sind und mehr leute betreffen und die leute dann anfälliger werden
die rechten konzentrieren ihre kräfte momentan halt da weil die chance größer ist erfolge zu erzielen
wenn du aber die plakate für die wahlen hier siehst dann dürfte in nrw im nächsten jahr ein ähnlicher aufwand zu erwarten sein mit hoffentlich einem anderen ergebnis
 

Geisteskrank

W:O:A Metalmaster
17 Juli 2002
26.841
1
83
Provinz Starkenburg
Gorefield schrieb:
Man könnte es auch anders sagen: Im Westen hat die Demokratie eine ganz andere Tradition als im Osten. Hierzulande haben die Leute anfangs mit der Demokratie durchweg positive Erfahrungen gemacht (Stichwort: Wirtschaftswunder) und hatten es dadurch viel leichter, sich von den alten Strukturen zu verabschieden, während die Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung und der wirtschaftlichen Talfahrt seit den frühen Neuzigern vorallem die Schattenseiten der Marktwirtschaft kennengelernt haben. Und da ist man natürlich wesentlich anfälliger für radikale und populistische Parolen.

Wenn der immer und immer wieder versprochene Wirtschaftsaufschwung ausbleibt, lernt man natürlich auch die anderen Vorteile, die die Wiedervereinigung den Ostdeutschen gebracht hat, wie Meinungs- und Pressefreiheit, Reisefreiheit, freie Marktwirtschaft, stärkere Transparenz der Politik etc. plötzlich immer weniger zu schätzen.

Ja sehe ich alles ein....aber, der Ossi ist doch nicht dümmer als der Wessi...

Wieso wieso wieso kann man nicht verstehen, daß es nun mal auf dieser Welt ne Menge Arbeitslose gibt und das auch immer mehr werden im Laufe der Zeit? Is halt so bei der fortschreitenden Konkurrenz und Technisierung. Für Viele halt ganz ganz bitter, aber ist nicht zu ändern!

So lange wir nicht die Mittel haben, damit alle frei schlafen, essen und saufen können, wird´s halt Probleme geben...is ja hier nicht StarTrek!
 

Linde

W:O:A Metalmaster
12 Jan. 2002
12.319
1
83
48
Düsseldorf
www.myspace.com
tja und der dumme arbeitslose kann halt nicht verstehen warum arbeitsplätze abgebaut werden bei firmen die gewinne einfahren
der kapiert auch nicht warum die politiker den unternehmen in den arsch kriechen aber keine stellen im gegenzug geschaffen werden
 

Banshee

W:O:A Metalmaster
29 Nov. 2001
10.015
1
83
66
Hamburg
Website besuchen
Linde schrieb:
tja und der dumme arbeitslose kann halt nicht verstehen warum arbeitsplätze abgebaut werden bei firmen die gewinne einfahren
[Ironie/on]Personalkosten sind nun mal der Kostenfaktor, bei dem es sich am leichtesten sparen lässt. Und man sollte nicht vergessen, dass es das Ziel einer Firma ist es Gewinne zu machen und nicht Wohltätigkeit zu üben. ;)
Warum also Stellen schaffen? Kostet nur Geld. [Ironie/off]