Viel zu früh und doch schon da: WM 2006-Thread

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TALKHEAVY said:
jetzt hat mein bruder auch noch ein Tic fuer deutschland. Ecuador gestern bekommen... ich fass es nicht ...

ich habe jetzt noch mit nem kumpel zusammen:

paraguay - trin & tob

bekommen!!


und mein deutschland tic habe ich heute abgeholt.. schlecht kann man im signal iduna park nicht sitzen:
Block 75 Reihe 34...

da bekomm ich ja höhen angst...

aber: dabei sein ist alles...
 
Karsten said:
In diesem Fall korrekterweise: Fifa WM Stadion Dortmund.....:D
stimmt...

ich weiss nicht, was ich lächerlicher finden soll...


westfalenstadion bleibt westfalenstadion
müngersdorf bleibt müngersdorf...

usw.

ich befürchte ja schon, dass der borussia park (übrigens auch ein tierisch dummer name, finde ich) irgendwann mal kaisers-tengelmann-arena heißt .
 

Geisteskrank

W:O:A Metalmaster
Jul 17, 2002
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Provinz Starkenburg
Karsten said:
In diesem Fall korrekterweise: Fifa WM Stadion Dortmund.....:D

Demnächst muß die Stadt Dortmund während der WM noch ihre Ortseingangsschilder abhängen, weil der Begriff Dortmund auch noch geschützt ist...die haben doch einen anne Waffel...
 

Karsten

W:O:A Metalgod
Schlossvippach said:
ich befürchte ja schon, dass der borussia park (übrigens auch ein tierisch dummer name, finde ich) irgendwann mal kaisers-tengelmann-arena heißt .
Was stört dich daran. Abgesehen davon, daß ich Park besser als Arena finde ist da doch einfach nur der Name des Vereins verbraten.
Warum können Stadien nicht mehr einfach Stadion heißen...?!
 

TALKHEAVY

W:O:A Metalgod
Nov 1, 2002
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Muenster, Deutsche Kulturhauptstadt
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Karsten said:
Was stört dich daran. Abgesehen davon, daß ich Park besser als Arena finde ist da doch einfach nur der Name des Vereins verbraten.
Warum können Stadien nicht mehr einfach Stadion heißen...?!
weil dann ja keiner mehr weiss wo er hin muss. Dortmund spielt heute auswaert im Stadion. und nu? alles sthet auf der Autobahn und weiss nich in welche Richtung! Musse erst Mal ueberlegen, bevor du sowas forderst!
 
Karsten said:
Was stört dich daran. Abgesehen davon, daß ich Park besser als Arena finde ist da doch einfach nur der Name des Vereins verbraten.
Warum können Stadien nicht mehr einfach Stadion heißen...?!

das war immer der nordpark... die autobahnausfahrt hieß nordpark... und das stadion war als nordpark geplant...

borussia - park.. klingt in meinen ohren einfach was retortig...

aber es kann natürlich schlimeres geben...
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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Mexiko

Es ist schon die dreizehnte Teilnahme für die Dauerbrenner aus Mittelamerika, und in den letzten zwei Jahrzehnten hat man meißtens die Vorrunde überstehen können. Die Qualifikation konnte man lässig nebenher erledigen, und war auf dem besten Weg sich unter den besten Teams der Welt zu etablieren. Seit dem Confederations-Cup ist der Motor aber etwas ins Stocken geraten, es wurde viel mit dem Kader experimentiert, es gab Streit mit unzufriedenen Altstars, vor allem (wie immer) mit Cuautehmoc Blanco. Dabei ist der mexikanische Fussball eigentlich so stark wie noch nie, man spielt seit einigen Jahren in den südamerikanischen Clubwettbewerben und in der Copa America mit, und das hat dem immer etwas isolierten mexikanischen Fußball sehr gut getan.

Was man spielt:
Mexikos Fußball ist gut bekannt, er basiert auf hervorragender Technik, einem vorzüglichen taktischen Verständnis und kommt meißtens als feines, schnelles Kurzpaßspiel gewandet daher. Man bevorzugt tendenziell ein 4-4-2, ist aber gerade im Mittelfeld dank der fußballerischen Klasse der Spieler sehr variabel. Man neigt zu Undiszipliniertheiten und Nervenschwäche in entscheidenden Momenten, was Mexiko immer davon abgehalten hat mal den ganz großen Triumph einzufahren. Auf der anderen Seite kann man mit wirklich allen Teams der Welt mithalten, man hat in den letzten Jahren gegen fast alle großen Teams gespielt, und oft bestanden.

Das Personal (Vorläufiger 26-Mann-Kader)

Torwart: 7,5
Oswaldo Sanchez (CD Guadalajara) ist die klare Nummer 1, vielleicht der beste Torhüter den Mexiko je hatte, da er nicht so verrückt wie der legendäre Jorge Campos ist. Ungewöhnlich ruhig und abgeklärt für einen lateinamerikanischen Tormann. Die Ersatztorhüterposten wurden regelmäßig gewechselt, letzendlich durchgesetzt haben sichl Jose Corona (UAG Tecos Guadalajara) und der junge Francisco Ochoa von America Mexiko City. Für Mexiko ist das relativ beruhigend, wir haben da ja schon unfassbare Gurken gesehen.

Abwehr: 8,0
Klarer Chef ist Rafael Marquez vom FC Barcelona, einer der besten und elegantesten Innenverteidiger der Welt. Unnötig ihn zu loben, hat praktisch keine Schwächen bis auf sein Temperament. Sein nomineller Partner ist Francisco Rodriguez (CD Guadalajara), ein auch sehr sicherer und kopfballstarker Spieler, der allerdings angeschlagen ist. Kann deshalb sein das ihn Ricardo Osorio (Cruz Azul Mexiko City) in die Startelf rückt, nicht so kopfballstark wie Rodriguez, hat ihn aber meißtens sehr gut vertreten. Carlos Salcido (CD Guadalajara) spielt auf der rechten Verteidigerposition, die erste von traditionell sehr vielen schnellen Wuselmäusen im mexikanischen Spiel und ein großer Kämpfer. Für ihn spielt manchmal auch der erfahrenere Mario Mendez (CD Monterrey), ein ähnlicher Spielertyp. Gonzalo Pineda hat sich zuletzt immer mehr auf der mexikanischen Problemseite, also links, durchgesetzt. Der junge Mann vom CD Guadalajara ist zwar aufgrund seiner harten Spielweise (Die kleinsten Mexikaner treten oft am schlimmsten) ein latentes Risiko, gibt aber schon die Portion Extrabiss mit die man bei einer WM gerne hat. Sein Ersatzmann ist der ruhigere Jose Castro (America Mexiko City). Dazu hat man in Joel Huiqui (Cruz Azul Mexiko City) noch den kommenden Mann auf der Innenverteidigerposition im vorläufigen Aufgebot, sowie Jose Guardado, ein Spieler für alle Positionen auf der linken Seite von Atlas Guadalajara. Und dann ist für alle Nostalgiker da noch ein ganz besonderer Name, nämlich der vom 37-jährigen Claudio Suarez (CD Chivas USA). Falls der Veteran den Sprung nach Deutschland schafft, könnte er dort möglicherweise die 180 Länderspiele vollmachen. Eine feine Verteidigung hat sich Mexiko da aufgebaut, alle Positionen wird man wohl stark besetzen können.


Mittelfeld: 8,0
Hier war viel experimentieren angesagt, einige Veteranen schwächelten, der Nachwuchs drängte sich nicht so stark auf wie in der Verteidigung. Das wichtigste neue Gesicht ist auch ein älteres, nämlich das des eingebürgerten Brasilianers Antonio Matias, genannt Zinha (Toluca). Zinha spielt direkt hinter den Spitzen, er ist ein echter Spielmacher mit großer Übersicht und einer fantastischen Ballverwertung. Dazu ein übles Rauhbein - und leider noch verletzt. Es wird knapp mit ihm und der WM, im vorläufigen Aufgebot ist er aber. Jaime Lozano spielt im linken Mittelfeld, oder rückt, weil es da ja etwas mangelt, auf die linke Verteidigerposition. Da ist der extrem torgefährliche Lozano allerdings immer etwas verschenkt. Sein Gegenpart auf rechts wird wohl Luis Perez (CD Monterrey), wobei der auch Spielmacherqualitäten hat, hinter Zinha aber zurückstecken muss. Sollte Zinha ausfallen, rückt Perez in die Mitte und rechts kommt mit Pavel Pardo der nächste altbekannte Name ins Spiel. Pardo ist mit fast 30 ein genauso humorloser und bissiger Spieler wie gehabt. Gerrardo Torrado (Cruz Azul Mexiko City) ist eine weitere zentrale Option, er gibt eher den defensiven Part neben den offensiven Zinha oder Perez. Nach ein paar mäßigen Jahren in Spanien ist Torrado zu Hause wieder zu absoluter Höchstform aufgelaufen, und wird in der Nationelf zumeißt mindestens eingewechselt. Eine weitere Alternative für die rechte Seite ist Israel Lopez (Toluca), noch einer der fehlende Körpergröße mit Hang zur Überhärte meint kompensieren zu müssen. Völlig überraschend steht auch wieder Jesus Arellano (CD Monterrey) im Kader, aber der alte Herr hat halt in der Liga aufgetrumpft wie selten. Mit Ramon Morales (CD Guadalajara) und Jose Rafael Garcia (Atlas Guadalajara) hat man noch zwei Veteranen für die linke Seite im vorläufigen Aufgebot, die für ihr spektakuläres Spiel bekannt sind. So wie man überhaupt loben muss, das Trainer La Volpe sich im Mittelfeld eher für risikoreiche Spieler entschieden hat. Allerdings größtenteils auch für alte Säcke, bei denen nicht klar ist ob die Luft für ein langes Turnier reicht. Ansonsten ist diese Vorauswahl von neun Leuten der feuchte Traum von Volker Finke - bessere Leute für Kurzpasspiel gibt es nicht.

Sturm: 7,5
Cuauhtemoc Blanco ist draussen - und in Mexiko tobt der Boulevard. Der Supertrickser hat sich wohl einmal zu oft mit dem Trainer überworfen. So scheint das erste Sturmduo jetzt völlig klar, Borgetti und Fonseca müssen ran. Jared Borgetti trifft für Mexiko wie noch nie ein Stürmer zuvor, seine Saison bei den Bolton Wanderers war allerdings enttäuschend, da war Borgetti nur einer von vielen. Seine legendäre Kopfballstärke werden wir trotzdem bewundern dürfen, in der Nationalelf ist er völlig unumstritten. Genauso wie seit einiger Zeit Francisco Fonseca (Cruz Azul Mexiko City), der sich glänzend mit Borgetti versteht und in Mexikos Liga sowie international seit Jahren beständig trifft. Beide sind Leute fürs Zentrum. Mehr über die Flügel kommt Guillermo Franco (FC Villarreal, da voll eingeschlagen), obwohl er der deutlich größte mexikanische Stürmer ist. Franco ist gebürtiger Argentinier, und darf erst seit 2004 für Mexiko ran. Der letzte im Bunde ist Allrounder Omar Bravo (CD Guadajara), lange Zeit klassischer Einwechselmann, aber seit Anfang des Jahres mit immer mehr Einsatzzeit. Das ist für Mexiko ein sehr starker Sturm, und rundet die Mannschaft gut ab.

Chancen:
Ob man mal mehr sein kann als ein sich gut schlagender Geheimfavorit? Die Vorrundengruppe wird in der mexikanischen Presse im allgemeinen als lachhaft angesehen, den Iran redet man sich kleiner als er ist, wird da doch von Pflichtsieg geschrieben. Angola ist sicherlich keine Konkurrenz, das letzte Spiel gegen Portugal muss dann um den Gruppensieg entscheiden - so zumindest die Theorie. Ganz so einfach wird das mit Gruppenplatz zwei dann wohl doch eher nicht, der Iran ist kein Spaziergang. In Runde zwei warten Argentinien oder Holland - da steht uns ein technisch feines Duell ins Haus. Warscheinlich ist Achtelfinale mal wieder ein guter Tip.
 

monochrom

W:O:A Metalmaster
Aug 15, 2002
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USA

Die achte WM-Teilnahme war für das gereifte Team der USA ein Klacks. Nachdem man schon vor vier Jahren bärenstark war, hat man auf der Mannschaft von damals aufgebaut und sich kontinuierlich weiter verbessert. Das Selbstbewusstsein ist enorm hoch, und zum ersten Mal spürt man auch so etwas wie eine leichte Erwartungshaltung aus der Heimat. In Bestbesetzung sind die Amerikaner ein physisch extrem starkes Team, das enorm viel Druck ausüben kann.

Was man spielt:
Ein ziemlich strenges 4-4-2, welches allerdings extrem offensiv ausgerichtet ist. Man ist konditionsstark und körperlich präsent, liebt ein intensives Laufspiel und versucht taktisch variable Spieler ins Spiel zu integrieren. Man versucht also, richtig großen Dominanzfußball zu spielen, immer öfter gelingt das auch. Die Mannschaft kennt sich sehr gut, der Kern ist über einen langen Zeitraum zusammengewachsen. In den letzten Jahren hatte man meißt zwei stehende Mannschaften, in einer waren die Spieler der heimischen MLS aktiv, in der anderen die Spieler aus Europa. Nur zu besonders wichtigen Spielen hat man dann beide Teams zu einem zusammengefasst.

Das Personal (Endgültiger WM-Kader)

Torwart: 8,5
Seit 1990, dem Beginn der Renaissance des amerikanischen Fußballs, ist man im Tor stark besetzt. Kasey Keller (Borussia Mönchengladbach) ist immer noch die Nummer 1, geht auf die 100 Länderspiele zu und ist bekanntlich ein richtig Guter. Tim Howard ist sowohl bei Manchester United als auch in der Nationalf die Nummer 2, ebenfalls ein guter Mann. Den dritten Platz hat sich Marcus Hahnemann vom Premier League-Aufsteiger FC Reading gesichert, der ist auch kein Schlechter. Hier gibt es kein Problem.

Abwehr: 7,0
Links oder zentral spielt Carlos Bocanegra vom FC Fulham, hatte ein paar Verletzungssorgen, ist jetzt aber doch fit geworden. Gut für die USA, Bocanegra ist mit seiner Übersicht ein ganz wichtiger Eckpfeiler im System. Ganz erfahren und seit langem auf der Innenposition ist Eddie Pope (Real Salt Lake City), nüchtern, kopfballstark und immer mit dem nötigen Einsatz, allerdings manchmal nicht der schnellste. Rechts ist der Platz von Steve Cherundolo (Hannover 96), der einen ganz sicheren Eindruck in der Nationalelf macht, ähnlich wie im Verein. Ein neueres Gesicht ist Oguchi Onyewu (Standard Lüttich), ein Monster von einem Innenverteidigerhühnen und wohl die Entdeckung der Qualifikation. Etwas überraschend als Ersatz für die Zentrale hat Corey Gibbs (ADO Den Haag) den Weg in den Kader gefunden. Gibbs, einigen wohl noch aus seiner Zeit bei St.Pauli bekannt, hatte sich bei Feyenoord Rotterdam nicht durchsetzen können, und war an Den Haag ausgeliehen. Jimmy conrad (Kansas City Wizards) ist die Alternative für die linke Seite, der spätberufene Ackerer ist auch eine zumindest kleine Überraschung. Für den verletzten Frankie Hejduk ist Chris Albright (Los Angeles Galaxy) ins Team gerückt, Albright spielt auf beiden Aussenbahnen eigentlich alle Positionen von ganz hinten bis ganz vorne und ist daher ein idealer Turniernotnagel. Der erste Verteidigungsanzug sitzt bei den Amis, dahinter gibt es aber ein paar Fragezeichen. Trotzdem, eine erstmal ganz vernünftig aussehende Abwehr.

Mittelfeld: 8,0
Claudio Reyna (Manchester City) wird meißtens als zentrale Schaltzentrale besetzt, oder findet im rechten Mittelfeld seinen Platz. Bei den vielen schnellen, offensiven Leuten um ihn herum glänzt er eher als überlegter Passgeber. Links wird er von dem rasend schnellen Dribbelkünstler DaMarcus Beasley (PSV Eindhoven) unterstützt, dem wohl spektakulärsten Mann bei den Amerikanern. Dort kann auch Veteran Eddie Lewis (Leeds United) zum Einsatz kommen, Lewis ist allerdings im Laufe seiner Fußballerkarriere immer weiter nach hinten gerückt, und spielt jetzt zumeißt im defensiven Mittelfeld oder sogar einen echten Linksverteidiger - der nächste Allrounder also. Der eigentlich gesetzte defensive Mittelfeldspieler ist Pablo Mastroeni, ein wütender Kämpfer der hin und wieder Spezialmanndeckungsaufgaben bei gegnerischen Großstars übernimmt. Landon Donovan (Los Angeles Galaxy) ist wohl sowas wie der Star des Teams, entweder im offensiven Mittelfeld, oder gleich als zusätzliche Spitze. Er ist erst 24, hat aber bereits über 75 Länderspiele. Eher als Ersatzmann muss wohl der junge Bobby Convey gelten, er kann zentral oder links agieren und gehörte beim FC Reading zu den Hauptverantwortlichen für den sicheren Erstligaaufstieg. Sehr überraschend die Nominierung von John O'Brien (CD Chivas USA), eher ein defensiver Mittelfeldmann, der nach einigen ziemlich erfolglosen Jahren in Holland eigentlich nicht WM-tauglich erscheint. Clint Dempsey beschließt das amerikanische Mittelfeld, noch ein Offensivallrounder mit mächtig Zug zum Tor. Ein geradezu irrwitzig offensives Mittelfeld mit ner Menge Technik, etwas schwächelnd zum Teil der zweite Anzug.

Sturm: 6,5
Unangefochtene Nummer 1 als Mittelstürmer ist seit langem Brian McBride (FC Fulham). Er erlebte in den letzten Jahren bei Fulham einen zweiten Frühling, und spielte die vielleicht stärkste Saison seines Lebens. McBride ist ein kämpfender Stürmer, schießt nicht so viele Tore wie mancher Kollege, aber bringt immer 100% Leistung und schafft so Räume für das sehr torgefährliche Mittelfeld. Gut möglich das er als einziger "echter" Stürmer von Beginn an spielt, da Beasley und Donovan ja eigentlich auch verkappte Stürmer sind. Ansonsten hat man noch drei richtige Stürmer im Gepäck. Zum einen Eddie Johnson, Riesentalent von den Kansas City Wizards, extrem athletisch und kopfballstark. Dann der Hawaiianer Brian Ching (Houston Dynamo), der ist eher am Boden stark und schön schnell. Josh Wolff (Kansas City Wizards) ist dann nochmal ein echter Aussenstürmer, wendig und technisch fein am Ball. Kein Monstersturm, aber durch Donovan und Beasley als zusätztliche Unterstützung bringen die Amis ne Menge Power nach vorne.

Chancen:
Die Auslosung hat die USA kräftig getroffen. Gleich im ersten Gruppenspiel gegen die Tschechen geht es ums Überleben, danach droht mit Italien einer der größten Turnierfavoriten, und zum Schluß bekommt man mit Ghana noch eine technisch ganz feine Mannschaft. Sollte man irgendwie da durch kommen, dann geht es wohl als nächstes gegen Brasilien. Auch wenn die Amis stark sind, stark genug für diese Aufgaben sind nur ganz wenige in der Welt, und so stehen die Zeichen diesmal eher auf Vorrundenaus.