[Oberlehrer]
Die Gehirne von Männern und Frauen sind unterschiedlich. Wie bereits angesprochen, sind männliche Gehirne eher innerhalb der Hälften vernetzt, weibliche zwischen den Hälften. Daraus ergibt sich in Betracht der so viel gerühmten weiblichen Multitaskingfähigkeit ein ganz interessantes Bild: Frauen sind nicht mehr oder weniger fähig als Männer, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Die Begrenzung dieser Fähigkeit liegt dabei in den aktiven Gehirnarealen. Als Beispiel dazu: Das weibliche Sprachzentrum ist nicht lokal ausgeprägt, sondern über das gesamte Gehirn verteilt. Deshalb können Frauen bei fast jeder Tätigkeit nebenbei einem Gespräch folgen, eine Eigenschaft die die meisten Männer nicht haben. Bei Männern ist das Sprachzentrum jedoch sehr nahe bei dem Steuerungszentrum für die Hände konzentriert. Die beiden Bereiche kommen sich in die Quere und blockieren sich gegenseitig, wenn sie gleichzeitig benutzt werden sollen. Als Konsequenz kann ein Mann, der eine anspruchsvolle manuelle Tätigkeit durchführt, nicht gleichzeitig einem Gespräch konzentriert folgen. Zu den Gehirnwindungen: Männer haben eine größere Gehirnoberfläche als Frauen. Das ist gut, um logische Zusammenhänge zu erkennen (wie Mathematik, Elektronik oder Mechanik), da dies in der Hirnrinde verarbeitet wird. Durch die Furchen geht aber etwas an Volumen verloren, das durch den im Durchschnitt größeren Kopf wieder ausgeglichen wird.
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