monochrom schrieb:
Geiler Halbwissen-Thread übrigens, hoffentlich sagt Fyodor nochmal was. Oder Gyfu. Sonst verrennen wir uns völlig.
*monobeimrennenzuguck*
witzisch dat!!
achja, nette diskussion...ist nun zwar nicht mein best-geschultes gebiet, aber fyodor's ausführungen stimme ich voll und ganz zu...die verschaltung der gehirne ist einer der unterschiede, die als sehr grundlegend erachtet werden heutzutage
allerdings erklärt das noch lange nicht verhaltensweisen...es erklärt denkweisen und -vorgänge...das nachfolgende handeln kaum...wenn ich da jetzt ausholen würde, könnte ich durchschreiben bis morgen früh...prägung, erziehung, andere umwelteinflüsse etc....weites feld
zu dieser behauptung von black widow ("mehr gehirnwindungen")...das geistert immer mal wieder durch die medien, ich behaupte mal lanciert von hauptsächlich männer

....nee, dem kann ich gar nicht zustimmen, weil das schon alleine individuell differieren kann, schnurz, ob männlein oder weiblein
hormonsteuerung...lustigerweise hat das gehirn von männern oder frauen keine unterschiedlichen botenstoffe, um die geschlechtshormonproduktion zu steuern, nur unterschiedliches zielgewebe...und was das zielgewebe ist, ist abhängig von einem kurzen abschnitt in der embryonalphase...hat man ein y-chromosom, wird der hoden ausgebildet, hat man (frau

) es nicht, bleibt alles so wie es ist
hormone sind aber im prinzip der schlüssel...z.b. testosteron macht ganze männer!!

naja, so ähnlich....es sind bestimmte spiegel von hormonen nötig zu bestimmten zeiten in der entwicklung...genauso im verhalten....testosteron in zu hohen mengen macht aggressives verhalten...so werden bei einigen männlichen sexualstraftätern "anti-testosteron"-mittel eingesetzt, um ihr verhalten zu unterdrücken (stichwort: chemische kastration)...allerdings gibt es ebenso männer, die diese verhalten nicht zeigen, trotz erhöhter spiegel
wie es allerdings nun zu den individuellen hormonspiegeln kommt, ist ein wenig erforschtes gebiet oder besser gesagt ein schwierig zu erforschendes
psyche und körperfunktionen...für beides gibt es prima theorien und forschungsergebnisse, aber da sie beide hochkomplexe systeme sind, bleiben viele fragen offen