Musikalische Erkenntnis(se) des Tages

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von Warhellhammer, 05. Juni 2018.

  1. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Ehrlich Texte, authentisch gesungen - also sowas wie FreiWild?
     
  2. alicekubbi

    alicekubbi Nusseis

    Registriert seit:
    08. August 2013
    Beiträge:
    21.627
    Zustimmungen:
    3.696
    Hast Du noch Fieber :o
     
  3. Lokilein

    Lokilein VIP

    Registriert seit:
    07. Juli 2018
    Beiträge:
    16.147
    Zustimmungen:
    4.644
    Wenn ich da ne Sorte Klopapier gestalten tät, würd ich die bestimmt gut verkoofen :D
     
  4. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Ja. :o
     
  5. Klaus McKlausen

    Klaus McKlausen W:O:A Metalhead

    Registriert seit:
    17. September 2019
    Beiträge:
    687
    Zustimmungen:
    1.069
    Ich merk das schon :D bin hier irgendwie in eine Art Verschwörung gegen dich hineingeraten :ugly: Voll zwischen den Fronten :(:p
     
  6. Revalon

    Revalon W:O:A Metalmaster

    Registriert seit:
    27. April 2007
    Beiträge:
    12.224
    Zustimmungen:
    3.404
    Jetzt werd dir doch mal einig, ob du ihn duzt oder siezt :o
     
  7. Hex

    Hex W:O:A Metalgod

    Registriert seit:
    04. März 2004
    Beiträge:
    202.940
    Zustimmungen:
    18.481
    :confused:
     
  8. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Adjektive wie ehrlich und authentisch werden bevorzugt von Doitschrock-Kapellen wie FreiWild benutzt. Und wer kann schon beurteilen, wann Musik "ehrlich" ist? Das ist zwangsläufig eine hohle Phrase...
     
  9. Hex

    Hex W:O:A Metalgod

    Registriert seit:
    04. März 2004
    Beiträge:
    202.940
    Zustimmungen:
    18.481
    Sorry, aber das ist totaler Quatsch. Eine Band wie Fäulnis hat absolut nichts mit Freiwild gemein.
    Und die Worte "ehrlich" und "authentisch" benutze ICH um zu beschreiben wie dieses Lied "Weil wegen Verachtung" auf mich rüberkommt.
    Der Sänger bringt das so gut rüber, ich weiß nicht ob du das Video oder den Text dazu kennst, das reißt einen einfach mit. Mich jedenfalls.
    Wie du da irgendwelche Vergleiche zu solchen Bands wie Freiwild ziehen kannst, ist mir schleierhaft. :confused:
     
    Metal-Man gefällt das.
  10. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Ich kenn weder die Texte von Fäulnis noch Freiwild besonders gut und gehe mal auch davon aus, dass Fäulnis die qualitativ hochwertigere Musik macht. Glaube Dir auch gern, dass besagter Song ergreifend oder emotional oder so ist. Aber inwieweit ein Text oder die Musik ehrlich oder authentisch ist, kann man von außen halt nicht beurteilen. Das kann bestenfalls der Komponist selbst. Und von denen labern halt auch gerne viele viel. Wie zum Beispiel Freiwild, die gern damit hausieren, wie ehrlich und authentisch ihre Musik ist, was ihre Fans dumpf nachquatschen. Und so hörte sich - rein von der Wortwahl - Deine Beschreibung von Fäulnis an. Mir geht es gar nicht darum, wie gut Fäulnis ist, sondern nur, dass ehrlich und authentisch grundsätzlich hohle Phrasen zur Beschreibung von Musik sind. Oder woran kannst Du fest machen, dass die Texte von Fäulnis ehrlicher sind als die von z.B. Beast in Black?
     
  11. Hex

    Hex W:O:A Metalgod

    Registriert seit:
    04. März 2004
    Beiträge:
    202.940
    Zustimmungen:
    18.481
    Das ist mein persönliches Empfinden. Meine persönliche Beurteilung eines Songs. Ich mache doch nicht eine Grundsatzdiskussion daraus. Zumal ich da gar keine Vergleiche ziehen will. Ich verstehe gar nicht worauf du eigentlich hinaus willst?
    Warum man einen Song nicht als ehrlich empfinden kann erschließt sich mir nicht. Aber wieso muss ich das erklären? :confused:
     
    Metal-Man gefällt das.
  12. Hirnschlacht

    Hirnschlacht Moderator

    Registriert seit:
    14. Mai 2007
    Beiträge:
    41.457
    Zustimmungen:
    1.913
    Ohne in diese Diskussion (Zwischen euch) jetzt einsteigen zu wollen, kann ich irgendwie ohnehin nicht mehr ganz nachvollziehen, wieso Leute auf Labels wie "Echt", "Ehrlich", "Handgemacht", etc. so viel wert legen. Um "Echt" kann man sich gerne noch streiten. Wobei ich da glaube ich "Intensiv" vor ziehen würde. So lange ich das Gefühl habe, da ist was hinter der Musik wird sie intensiv. Dann kann das aber von mir aus eine Kunstfigur sein, die nichts von dem privaten Ich des Künstlers verkörpert, sondern lediglich eine Bühnen-Ich ist. Was ja viele nicht als "Echt" oder "Ehrlich" ansehen.

    Ob es dann "Handgemacht" ist, ist mir sowas von völlig egal. Ist ja klasse, wenn irgendwer große Fingerfertigkeit hat. Wenn irgendwer gut Beats und Töne zusammen schieben kann und dabei was gutes raus kommt, ist das genauso Musik.

    (@Hex Damit will ich jetzt übrigens wirklich keinen Bezug zu dem von dir gesagten ziehen. Ich hatte vor kurzem eine ähnliche Diskussion mit jemand anderem und bin darüber drauf gekommen! :D )
     
  13. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Mir geht es nur darum, dass es von der Wortbedeutung her keinen Sinn macht, Dein persönliches Empfinden eines Songs, den Du nicht selbst geschrieben hast, mit den Worten ehrlich oder authentisch zu beschreiben. Ehrlich heisst, dass der Komponist in den Texten über etwas "wahres" schreibt, oder etwas, was von ihm genau so empfunden wird. Authentisch heißt, dass der Text den Komponisten genau so wiederspiegelt, wie er wirklich ist. Und beides kann man einfach, wenn man nicht selbst den Text geschrieben hat oder den Komponisten extrem gut kennt, nicht beurteilen. Es sind einfach keine guten Worte, um persönliches Musikempfinden zu beschreiben. Und ich betreibe hier jetzt keine Wortklauberei, weil ich klugscheißen will, sondern nur, weil ehrlich und authentisch nach der Phrasendrescherei von Bands wie Freiwild klingt. Ich glaube nicht, dass Du da mit Deinem Lob für Fäulnis hin willst. ;)

    Nebenbei würde ich es ziemlich befremdlich finden, wenn gerade Bands aus dem extremeren Metal "ehrlich" wären. Ich hoffe zumindest, dass Cannibal Corpse, Cattle Decapitation und so ihre Musik nicht ehrlich meinen... :D
     
  14. Doc Rock

    Doc Rock Master of the Wind einer Dirne

    Registriert seit:
    27. Januar 2011
    Beiträge:
    14.370
    Zustimmungen:
    6.793
    Also handgemacht ist schon eine ganz eigene Qualität, die man an Musik schätzen kann, und viele in der Metalszene auch tun. Ich stimme Dir zu, dass gute Musik nicht immer handgemacht sein muss, aber wenn Musiker die Fähigkeit besitzen, ihre Musik komplett selbst zu spielen, verbessert das die Musik in der Regel immer. Schon alleine, weil es Improvisation und individuelle Anpassung der Stücke ermöglicht. Beste Beispiele Nick Cave oder Type O Negative. Im anderen Extrem gibts da einen strikten Backtrack, zu dem die Band exakt passend spielen muss. Da ist man dann nicht mehr weit vom Pop weg. Also ich bewundere Bands wie Skalmöld oder Alestorm auch dafür, dass sie ohne Backtracks auskommen.
     
    Metal-Man gefällt das.
  15. Hirnschlacht

    Hirnschlacht Moderator

    Registriert seit:
    14. Mai 2007
    Beiträge:
    41.457
    Zustimmungen:
    1.913
    Das ermöglichst zwar in der Tat schon eher Improvisation und individuelle Anpassung, aber diese macht die Musik eben kein Stück besser, sondern eben lediglich individuell Anpassbar. Über die Musik sagt das jedoch nichts aus.

    Ich sage auch nicht, dass man handgemachte Musik nicht schätzen kann. Natürlich ist das ein zu bewunderndes Merkmal. Mir geht es dabei eher um die genau andere Richtung, bei der man "digitale" Musik abwertet, weil sie digital ist.

    Weil die Notwendigkeit des handgemachten sehe ich da tatsächlich nicht. Was sollte es auch erstmal für einen Unterschied machen, ob der Ton der erzeugt wurde, selbst erzeugt wurde? Ein Komponist lässt ja auch ganze Opern nur in seinem Kopf entstehen und bringt sie dann durch Noten zu Papier. Heute lässt man die Noten weg und macht es per Programm. Oder versucht es eben selbst per Instrument. Aber wieso sollte man gute Musik durch seine eigene Fingerfertigkeit einschränken müssen?
     
    Metal-Man und Beckz gefällt das.

Diese Seite empfehlen