Ja:
§ 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Soweit der wirksame Schutz dieses Kindes oder dieses Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird, hat das Jugendamt die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder den Jugendlichen in die Gefährdungseinschätzung einzubeziehen und, sofern dies nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist,1.
sich dabei einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind und von seiner persönlichen Umgebung zu verschaffen sowie
2.
Personen, die gemäß § 4 Absatz 3 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz dem Jugendamt Daten übermittelt haben, in geeigneter Weise an der Gefährdungseinschätzung zu beteiligen.
Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den Erziehungsberechtigten anzubieten.
(2) Hält das Jugendamt das Tätigwerden des Familiengerichts für erforderlich, so hat es das Gericht anzurufen; dies gilt auch, wenn die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mitzuwirken. Besteht eine dringende Gefahr und kann die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden, so ist das Jugendamt verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen in Obhut zu nehmen.
[...]
Mehr wollte ich doch gar nicht wissen.
Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört nunmal ab und zu Fleisch. Das ist durch die Evolution so entstanden, sonst hätten wir z.B. vier Mägen und ein anderes Gebiss.
Sry, aber genau solche Sätze sind tatsächlich einfach falsch. Evolutionär sind wir wenn überhaupt Omnivoren. Wir können Fleisch essen, aber zu unserer Ernährung gehört definitiv kein Fleisch. Sonst hätten wir vernünftige Reißzähne und einen viel kürzeren Darmtrakt. Wir müssen unser Fleisch zubereiten und können es nur mit Werkzeug jagen und verzehren. Mal davon abgesehen bleibt es dabei, dass völlig unerheblich ist, wie das evolutionär aussieht, da wir seit Jahrtausenden in kultureller Gemeinschaft und nicht in natürlicher leben.
Aber darauf wollte ich ohnehin nicht hinaus. Du hast mir gerade erklärt, es sei verwerflich die eine Spezies über die andere zu stellen. Wie rechtfertigst du mit dieser Aussage den Fleischkonsum?
Außerdem gibt es Nährstoffe die nur in tierischen Produkten sind.
Nein. Sonst würden ja nicht tausende Menschen vegan leben und alt werden können. Falls du auf B12 anspielst, stimmt die Aussage genauso wenig. Es ist ein Vitamin. Das können wir ganz ohne tierische Zusätze kultivieren.
Wenn man auf seinem Körper hört, dann stellt man fest, dass er manchmal auch Körper verlangt.
Auch hier, wieder Nein. Du kannst gerne deine Ansicht haben, aber wenn du versuchst dies als allgemeine Aussage hinzustellen, werde ich dir widersprechen. Weil es einfach Unsinn ist, dass man nur genug auf seinen Körper hören müsse, um zu hören, dass der ja eigentlich Fleisch verlange. Glaub mir: Tut er nicht.
Fun Fakt am Rande: Der Grund warum manche Frauen während ihrer Periode mehr Süßigkeiten essen liegt an dem Abfall von Serotonin.
Ich weiß jetzt nicht recht, was ich mit der Info anfangen soll.
Und die Gefahr ist bei einer veganen Ernährung sehr hoch. Deshalb muss eigentlich ein Kind, dass vegan ernährt wird regelmäßig zur Blutkontrolle.
Kein Widerspruch.
Wir sind mit veganer Ernährung erst generell ziemlich am Anfang und mit veganer Ernährung für Kinder noch viel mehr. Es gibt da weder große Erfahrungswerte, noch Formeln, wie Eltern sich in der Zeit verhalten und ernähren sollten.
Ich behaupte in ein paar Jahrzehnten, wird auch eine vegane Ernährung als bedenkenlos eingestuft werden, weil genug Menschen das tun und entsprechende Erfahrungswerte vorhanden, sowie entsprechende Produkte zur Verfügung stehen. Außerdem wird die Forschung diesbezüglich weiter sein.