Meldung des Tages

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von Banshee, 22. Dezember 2002.

  1. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Trotzdem stellt das Gesetz dass "wir" gleich(würtig) sind. Also... muss man sich an den Behinderten (10% anpassen. Is halt so. Learn to deal with it! :o
    *zustimm*
    Aber ab und zu zwingt der Knopf "Ignorierte Inhalte anzeigen" mich einfach... Wat tue ich dann???? :confused:
    :ugly:
     
  2. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Hat nur leider mit dem Thema so überhaupt nichts zu tun.
     
  3. Tomatentöter

    Tomatentöter W:O:A Metalgod

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  4. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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  5. Philbee

    Philbee W:O:A Metalhead

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    Der Tourismusverband Westerwald hat n Foto von mir geteilt...gut es ist nicht die national Geographic...aber ich bin jetzt Fame
     
    Nebelkrähe, saroman und SAVA gefällt das.
  6. Neuromancer

    Neuromancer W:O:A Metalhead

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    Es hängt nicht von der "sozialen Herkunft" ab, sondern von der Sozialisation. Aus dieser auszubrechen ist schwer. Eventuell sogar wegen des fürsorglichen Sozialstaates.
    Wenn sozialer Aufstieg allerdings nur wirtschaftlichen Aufstieg meint: gerade in den unteren Schichten ist sowas gut möglich, dort geht es vielen besser als ihren Eltern.
    https://www.iwd.de/artikel/der-soziale-aufstieg-aus-dem-elternhaus-gelingt-375787/
    Interessant ist (man schaue sich mal die Verteilungen bei den Bildungsabschlüssen an), daß Kinder von (Süd)Ostasiaten (die arm wie Kirchenmäuse hierhergekommen sind) überdurchschnittlich häufig (sogar häufiger als Eingeborene) das Abitur machen. Vergleichsgruppen, die genauso arm hierher gekommen sind und aus anderen Regionen stammen können aber überdurchschnittlich stark versagen.
    https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp13-schulische-bildung.pdf sowie
    http://www.zeit.de/2009/05/B-Vietnamesen und
    http://www.taz.de/!5149000/
    Ob die Kinder einen Zugang zu höherer Bildung bekommen hängt nicht vom finanziellen Können der Eltern ab. Sondern vom Wollen.
     
  7. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Ich habe gar nichts berechnet. Ich vertraue aber auf die Einschätzung der wesentlichen karitativen Verbände, dass die Hartz IV-Sätze unzureichend sind. Und als jemand, der selbst mal aufstockend Hartz IV bezogen hat, kann ich das auch deutlich bejahen.

    Da finde ich so zynische Bemerkungen wie " ein billiger Frisbee und kostenlose Parkbesuche tun's auch" absolut unangebracht. Und anmaßend.

    Die allgemein anerkannte Armutsdefinition ist eben nicht das Existenzminimum. Ja, eine absolute Grenze muss für Definitionszwecke existieren. Man kann damit aber noch nicht jede Grenzhöhe rechtfertigen. Fakt ist, auf Hartz IV-Niveau muss man ganz schön tricksen oder auf viel verzichten, um halbwegs durchzukommen. Das ist Armut.

    Die Pisa-Studien wurden an Fünfzehnjährigen erhoben, neunte Klasse. Studieren spielt da kaum eine Rolle. Die Möglichkeiten sind theoretisch gleich - praktisch aber nicht.
     
    Vogelwiese gefällt das.
  8. Quark

    Quark W:O:A Forumsstammgast

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    Nicht ganz! Hängt auch von Kultur ab. Und da sind die Ostasiaten nu einmal mehr auf Ehre geeignet als andere Kulturen. Die Ehre des Vaters, die Ehre des Arbeitsgebers usw.
    Aber ob das durchschlaggebend sein soll, das weiß ich nicht!
     
  9. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Der Mann hat neben seiner Tätigkeit als Politiker ein Fernstudium absolviert.
    Da ist er wohl mehr als in der lage für mehrere Monate genau hauszuhalten und von HartzIV zu leben.

    Wenn er es drauf anlegen würde und richtig spart könnte er im Monat bestimmt noch was beiseite legen.
    Wenn er das jedoch macht, werden sowieso die meisten sagen er hätte geschummelt oder würden einen anderen Grund findne um zu behaupten es sei trotzdem nicht möglich obwohl er es nachgewiesen hätte.
    Warum sollte er sich also darauf einlassen?

    Was ist daran zynisch, unangebracht und anmaßend? Ist das spielen im Park mit Freunden für dich kein würdiger Zeitvertreib?


    Niemand hat auch behauptet ein HartzIV empfänger hätte den gleichen Lebensstandard wie ein Erwerbstätiger.
    Genau das ist doch die Hauptaussage von Ihm.
    Wer will und sich 'nen Kopf macht kann von HartzIV leben ohne auf die Tafel angewiesen zu sein.
    Schön, dass wir diesbezüglich wenigstens einer Meinung sind.


    In der neunten Klasse ist man in der Hauptschule ggf, kurz vor dem Abschluss, in der Realschule fehlt noch ein Jahr. Wenn nicht dann wann spielt die Frage ob man studieren will denn eine Rolle?

    Herzlichen Glückwunsch :)
     
  10. evilCursor

    evilCursor W:O:A Metalhead

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    In Oklahoma (USA) soll die Vollstreckung der Todesstrafe durch Ersticken (Stickstoffinhalation) zur Praxis werden.

    Link

    Hintergrund ist dass kaum noch Unternehmen bereit sind die für Tod durch Giftspritze benötigten Mittel zu liefern und die Vollstreckung dadurch in einigen Staaten kaum noch stattfinden kann.

    Und dazu passend brachte Trump die Ausweitung der Todesstrafe für z.B. Drogendealer ins Gespräch.

    Link
     
  11. saroman

    saroman W:O:A Metalmaster

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    Ich musste mich auch sehr zamreißen.
     
  12. b3nE

    b3nE W:O:A Metalhead

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    Kranke Menschen finden leider immer einen Weg ihre Fantasien auszuleben. Aber solange der Großteil der Gesellschaft dies mitträgt und unterstützt wird sich so schnell auch nichts ändern.

    Und sei es, wie auch bei uns bis 1945, mit der Guillotine.


    Wenn Drogendealen schon mit Höchstsrafe bestraft wird, braucht der kleine Dealer ja nicht mehr lange überlegen ob er nen Konkurente oder Zahlungsunwilligen Kunden tötet, höher strafe hat er dadurch ja nicht zu erwarten...
     
  13. saroman

    saroman W:O:A Metalmaster

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  14. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Hm, tatsächlich haben jüngere Studien die Pisa-Ergebnisse von 2000 relativiert, bzw. festgestellt, dass sich einiges gebessert hat. Die Aufstiegschancen für Angehörige der unteren Schichten haben sich tatsächlich ziemlich verbessert.
    Jo, dann kann ich die zugegebenermaßen veralteten Pisa-Studien hierfür nicht anführen, sorry damit auch an @b3nE .

    Ich wollte das ursprünglich als Beleg dafür anführen, dass Armut auch durchaus unverschuldet sein kann, was b3nE in den allermeisten Fällen ablehnt.
    Ich finde, da macht man es sich aber zu leicht. 2017 waren noch über ein Viertel aller Hartz IV-Bezieher Aufstocker, also erwerbstätig, verdienen aber zu wenig, um davon ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Man macht sich das echt zu leicht, dann zu sagen, naja, man hätte auch härter arbeiten können. Zu geringe Bildung? Selber Schuld, hättest schlauer sein müssen. Kein Job? Hättest mehr suchen müssen, oder auch Jobs annehmen, die Du eigentlich nicht willst. Zu schlechte Bezahlung? Da hättest Du besser verhandeln müssen.

    Es ist zum Teil auch gefährlich, zu viel Verantwortung abzuwälzen, bis zu einem gewissen Grad ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Aber gerade Sozialisation, wie Du ansprichst, ist ein Faktor. Heißt, was man vom Elternhaus mitbekommt, ist schon einmal ganz entscheidend für die eigenen Chancen.
    Und dann die Verhandlungssituation beim Bewerbungsgespräch. Bis hin auf Facharbeiterebene heißt es immerzu "ich kann nicht mehr zahlen". Der und der Arbeiter verdient nun mal so und so viel, und fertig. Wenn man das nicht annehmen will, kann man ja in eine andere Firma gehen. Paradoxerweise schlägt ja der Fachkräftemangel bei den Firmen bereits ein, aber die agieren trotzdem so.
    Jo, und dann kann man den Job eben ablehnen. Und stempeln. Und dann geht das Nötigen los. Was, Jobangebot abgelehnt? Wir kürzen Dir die Leistungen! Und dann wird nicht gefragt, weswegen das war. Schlimmer noch, die Logik ist ja so, dass man alles annehmen muss.

    Also, die Grundaussage bleibt bestehen.
     
  15. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Vielleicht doch. Das muss jeder selbst für sich entscheiden. Aber Du hast nicht zu entscheiden, dass das doch bitte genug Teilhabe für alle zu sein hat.

    ...und ist trotzdem arm. "Gleicher Lebensstandard" habe ich nie postuliert.

    Der tatsächliche Zugang zu Studiengängen kann nicht erhoben werden, bevor das Studium begonnen hat. Wünsche nach Studien sind für den tatsächlichen Zugang nicht relevant.
     

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