Aber wenn man zusätzlich noch den Fön, Toaster, Wasserkocher, Waffeleisen, den Siebträger und für die abendliche Unterhaltung noch den Beamer versorgen muss, wirds knapp mit so einer Powerstation mit 1 oder 2 kWh
Kein Scheiß - genau so ein Camp hatten wir letztes Jahr am Breeze gegenüber... zwei nicht ganz günstige Wohnmobile, deren Markisen jeweils an einen Pavillon dazwischen anschlossen. Da drunter Riesen-Flatfernseher mit Festival-Stream, PA-Lautsprecher, Sofa-Landschaft. Hinten dran zwei Duschzelte, eins mit Toilette, das andere mit Warmwasserdusche.
Befeuert wurde das ganze Camp von 2 Aggregaten mit jeweils 3,5 kW...
Wegstrecke zum Infield waren: 6 Minuten.
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In Wacken gibts im August aber keinen Bergschatten... Zuhause kannst du ja machen was du willst ,
Da hab ich aber nochmal Glück gehabt, dass ich deinen Freibrief dazu habe

aber ich finde auf Festivals könnte da vielleicht endlich mal bei allen ein umdenken statt finden
Entsprechend den Berichten hier im Forum lese ich heraus, dass die Generatoren bereits seit 2022 sukzessive immer weniger wurden.
Moppel sind bei Großcamps mit entsprechender Infrastruktur wohl noch nicht oder nicht zu 100% ersetzbar. Da spreche ich aus eigener Erfahrung, da wir ja am Breeze auch zu einem Großcamp mit +80 Personen gehören. Obwohl einer der Gründer selbst in der Solarbranche tätig ist und dementsprechend günstig Zugriff auf diverse Komponenten (und das notwendige Know How) hat, ist die benötigte Strommenge für Kühlschränke, Zapfanlage, Eiswürfelmaschine, Ventilatoren und Discozelt usw. usf. nicht vollständig über Solar abdeckbar. Die Jungs haben letztes Jahr ausgiebig Pläne geschmiedet und im Winter auch umgesetzt, trotzdem lief dieses Jahr einer der Moppel.
Wir, quasi als "10-Personen-Untercamp" konnten
unseren Strombedarf durchaus über Solar/Speicher decken, haben aber für Kochen und Kaffee zwei Gaskocher anstatt Strom. Fön, Kaffeemaschine, Wasserkocher bzw. generell stromintensive Verbraucher gibts eben nicht.
Auch für die über die Campgrounds vom Veranstalter verteilten Lichtmasten,
die Nachts durchliefen, gibts noch keinen Ersatz, dito die diversen Funklochstopfer der Mobilfunkbetreiber.
Und die meisten fahren eh in einer Gruppe , da ein paar Euro für besseres Equipment zusammen zu legen finde ich nicht zuviel verlangt .
Ein paar Euro sind es eben (noch immer) nicht, auch wenn der 2026er Kurs für 1 kW ohne Solarpanele bei ~500 Euro angekommen ist, 2022 sah das preislich noch so aus:
Die EcoFlows kriegste häufig auch als Bundles mit Panels (1-4 Stück gehen da glaube ich). Dann ist meines Wissens nach auch alles an Kabeln und Steckern dabei, was so gebraucht wird. Unser Mitfahrer hatte das als Bundle und das war so betriebsfähig. Kost dann halt nochmal was on top das Panel.
Gerade mal geschmökert, da gibts sogar auch verschiedene Anbieter, die verschiedene Panels dazu im Paket anbieten. Geht dann so in die Kostendimension 1400,- € (mehr geht natürlich immer und ab und an gibts Angebote, dann ist es auch mal weniger).
Auch wenn ich mich wiederhole:
Najaaaa, nen 2kW-Moppel gibts ab 300 Euro, zzgl. Sprit, Motoröl und irgendwann Zündkerzen. Eine Powerstation (Anker, Bluetti, Jackery usw. usf...) mit um die 1000 Wh kostet etwa das doppelte, und die Ecoflow ungefähr das dreifache. Und wenn man dann noch ein passendes Solarpanel mit akzeptablem Packmaß möchte, legt man gut und gerne nochmal den Preis vom Moppel oben drauf.
Alle Akkus altern, auch die in den Powerstationen. Aktuell geht man von etwa 10 Jahren aus, dann ist die komplette Powerstation Elektroschrott. Ein gut gewartetes Notstromaggregat kann hingegen 20, 30 Jahre und länger funktionieren.