Teil seines Kernteams ist eine Coachin für Manager, die Schulz nach eigenen Angaben erst kurz zuvor über Social Media kennengelernt hat. Bald stößt eine weitere Frau hinzu, die einen Stretch-Limousinen-Service für Hochzeitspaare betreibt, aber sich nun offenbar auch zutraut, einen Buckelwal zu transportieren.
Da ist Klaus Kraft, laut den Likes auf seiner Facebook-Seite ein AfD-Anhänger und bisherige Chef der Tierrettung Vorpommern-Greifswald, also immerhin einer, der sich mit dem Einsatzgebiet auskennt. Allerdings wurde Kraft erst im Marz wegen Untreue im Amt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er private Ausgaben über die Tierrettung getätigt haben soll. Gegenüber dem
»Nordkurier« beteuerte er zuletzt seine Unschuld und kündigte an, in Berufung zu gehen. Die größte Expertise soll eine Tierärztin aus Hawaii mitbringen, die nach Auskunft der dortigen Behörden tatsächlich an Tierrettungen beteiligt war, allerdings ohne offizielles Mandat. Bevor sie in Deutschland landet, schickt sie per Instagram ein »big fat F@CK YOU« an das Deutsche Meeresmuseum und verbreitet die Verschwörungserzählung, die Wissenschaftler wollten den Wal tot sehen, weil es ihnen einzig um dessen Skelett gehe. Zentral ist in den Plänen auch Sergio Bambaren, ein »Walflüster« aus Peru, der sich auf spirituelle Weise dem Wal nähern will.