Der untrue Radfahrer Thread

Dieses Thema im Forum "Talk" wurde erstellt von Jackel, 17. Juni 2012.

  1. Drizzt Do'Urden

    Drizzt Do'Urden W:O:A Metalhead

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    Bei deinen ersten Worten habe ich gleich an die App gedacht, bevor ich es dann gelesen habe. :D

    Ich habe sie jetzt seit 2 Jahren und bin beruflich deutschlandweit unterwegs.
    Oft nehme ich Bike oder Laufschuhe mit.

    Also, lange Rede kurzer Sinn: die App ist jeden Cent wert.
    Mann muss sich ein bisschen rein Fuchsen wie und wo man Zwischenziele setzt, aber dann kann man seine Route sehr gut individuell für sich gestalten.
    Man kann dadurch auch das Höhen- und Untergrund-Profil beeinflussen / auswählen.

    Ein wenig Gewöhnung braucht es bezüglich der Navigation (wenn du keine Tasche für den Lenker hast). Nur über die Ansage muss man lernen etwas die Distanzen abzuschätzen - von der Ansage „jetzt links“ sind es z. B. je nach Vortbewegungsart noch mal 20 - 50 Meter.

    Achtung: im Frühjahr / Frühsommer sind einige der Singel-Trails manchmal zugewachsen - dann muss man schon mal einen kleinen Umweg fahren. :rolleyes::D

    Ich habe immer nur einen Kopfhörer im Ohr, das reicht mir für die Ansagen.
     
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  2. Ape

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    Das war ja mal ne schnelle Antwort. Besten Dank
    Wird mir wohl die Premium Variante gönnen. Offline navigieren ist schon ganz angenehm und hier in MV durchaus von Vorteil da teilweise von Nöten
     
  3. Drizzt Do'Urden

    Drizzt Do'Urden W:O:A Metalhead

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    Bitte, gerne (war aber ehr Zufall, dass ich gerade hier rein geschaut habe)
    und ja, kann man hier auch schön nachlesen...
    https://www.channelpartner.de/a/gute-netzabdeckung-trotz-schlechten-mobilfunkempfangs,3334337
     
  4. Tomatentöter

    Tomatentöter W:O:A Metalgod

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    Die Frage nach der Routenplanung ist zwar schon geklärt, komoot hab ich noch nicht verwendet, meine Touren plane ich immer mit naviki.



    Und jetzt noch die letzten beiden Tag meines Rennradurlaubs in den Alpen:
    Tour de France live steht auf meinem Plan. Da ich keine Ahnung hatte wie weit ich noch fahren darf und wo ich letztendlich einen Platz zum Zuschauen bekomme hab ich meinen Rucksack mit Proviant für den ganzen Tag vollgestopft. Der war dann auch entsprechend schwer. Vom Campingplatz aus vor auf die Hauptstraße und ich war schon auf der offiziellen Rennstrecke. Es ging erst noch wenige Kilometer das Tal entlang und dann der legendäre Anstieg nach Alpe d'Huez. Schon im Tal sehr viel los, überall stand Polizei bereit um die Straße zu sperren und natürlich viele Radfahrer. Die Hinweisschilder für die Rennfahrer waren natürlich schon montiert, da kam schon ein besonderes Gefühl auf. Als ich den Anstieg erreichte ging es dann richtig los. Am Straßenrand schon viele Leute, viele Radfahrkollegen und auch massenweise Autos den Berg rauf. Teilweise wurde auch noch aufgebaut. Die Leute am Rand haben Party gemacht, man riecht Grillgeruch, Alkohol, dazwischen immer wieder mal diverse Ausscheidungsgerüche. In einer Kehre wurde ich dann fast high durch den Grasgeruch den ich bei der Anstrengung einatmete. :ugly: 3km vor dem Ziel wurden dann alles Autos ausgeleitet und die Straße war den Radlern vorbehalten. Endlich entspanntes Fahren! Ich näherte mich also dem Ziel, passierte den Teufelslappen, die 500m-Markierung, die 400, die 300. Kurz danach musste ich die Strecke verlassen, dort war sie dann für alle Leute gesperrt. OK, aber ich war ganz oben, es war noch frühs um 10 und noch massig Zeit bis die Fahrer am späten Nachmittag hier ankommen. Also erstmal etwas umgeschaut und mit einem Kumpel geschrieben zwecks Treffen. Er brauchte noch etwas also hab ich uns nen Platz direkt an der Absperrung gesucht (250m vor dem Ziel) und dort haben wir uns dann getroffen. Es war dann noch ned mal Mittag, aber die Zeit ging trotzdem recht schnell vorbei. Immer wieder kamen Werbewagen vorbei und warfen diverse Sachen in die Menge (Mützen, Wasser, Gummibärchen, Trikots, etc....). Es war ein regelrechtes Volksfest. Bei der Hitze war auch der Wagen mit dem Wasserwerfer gerne gesehen, der eine kleine Abkühlung ermöglichte :cool: Ja, und dann gings recht schnell, auf der Leinwand mit den Fernsehbildern sah man, dass sich das Fahrerfeld näherte, und dann war es so weit: die Gruppe um das Gelbe Trikot rauschte an uns vorbei, in weniger als 1m Entfernung, die Fahrer zum Greifen nah :cool: Bis alle Fahrer und der Besenwagen durch waren dauerte es dann knapp eine halbe Stunde. Kurz danach wurde dann auch schon alles wieder abgebaut. Mein Kumpel, seine Tochter und ich überlegten, ob wir noch gemeinsam was essen gehen, aber da es schon relativ spät war und sie noch rechtzeitig im Hotel in Grenoble ankommen mussten haben wir uns voneinander verabschiedet.
    Für den Heimweg wollte ich nicht den Berg runter im Stau stehen, deshalb wollte ich die recht unbekannte Abfahrt über den Col de Sarenne nehmen. Nur musste ich die erstmal finden :ugly: Der Akku vom GPS war nämlich leer und die Polizisten die ich nach dem Weg fragte waren alle nicht aus der Gegend und kannten sich nicht aus. Schließlich erwischte ich doch einen, der sich auskannte und hab dann auch den Weg gefunden. Nach nur wenigen Metern war ich vollkommen abseites vom ganzen Trubel mitten in karger Hochgebirgsnatur. OK, ich war natürlich nicht alleine, da mehrere Leute diese Idee hatten hier abzufahren, aber im Vergleich zur Hauptstraße war das praktisch alleine. Der einzige Nachteil an der Strecke war, dass sie in sehr schlechtem Zustand ist. Bis zu 12% Gefälle, aber im oberen Teil nur selten schneller als mit 30km/h fahrbar. Dafür eine richtig schöne Landschaft. Da ich schon recht spät dran war und noch vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Campingplatz sein musste hab ich mir leider keine Zeit nehmen können um hier Fotos zu machen. Wenn ich gewusst hätte dass ich mich mit der Strecke um 10km nach oben hin verschätzt hatte wär das natürlich kein Problem gewesen :rolleyes: Naja, immerhin stand die Strecke ab dem Lac du Chambon auch am nächsten Tag in meinem Programm.
    Am Campingplatz gabs an diesem Abend sogar eine kleine Feier, musste also nicht selbst mein Abendessen kochen und konnte auch noch mit anderen Gästen nett plaudern. War nur zeitweise etwas schwierig zwischen den Sprachen hin und her zu wechseln. War ja auf französisch eingestellt, aber mit dem australischen Ehepaar unterhielt ich mich auf Englisch. Essen und Trinken bestellen dann wieder französisch.....da bin ich öfter mal durcheinander gekommen :ugly:


    Den Bericht zur letzten Tour dann die Tage.....
     
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  5. EinfachLena

    EinfachLena W:O:A Metalhead

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    Hi Zusammen, ich klinke mich hier mal ein. Ich überlege schon länger, ob ich mein Auto verkaufen und mir ein E-bike zulegen soll. Bisher habe ich mich aber noch nicht getraut.

    - ich bin dick. Mache mittlerweile Einschränkungen beim Essen, möchte manche Einschnitte in dem Bereich aber gar nicht machen. Ergo: Ich brauch mehr Bewegung. Nach der Arbeit habe ich aber meistens keine Zeit oder keine Lust noch was zu machen.

    -Ich hatte immer gammelige Polo 6n's unter 1000€ Anschaffung. TÜV und ständige Reperaturen etc haben mir aber irgendwann gereicht. Ich finanziere jetzt einen Opel mit Tageszulassung. Und jeden Monat ärgere ich mich eigentlich über 120€ Rate, die Schlussrate die kommt und die 50€ für die Kasko. Ich fahre einen kack Corsa. Mit tanken sind das 230€ Bar, ohne Verschleiss und Wartungskosten. Ich finde, dass das viel Geld ist um zur Arbeit zu fahren

    -ich fahre mal nach der Arbeit einkaufen, in die Stadt, zu meinen Eltern, mal 30km zu Ikea. Zur Arbeit sind es 10km pro Strecke.

    - für gemeinsame Fahrten nehmen wir immer den Passat von meinem Freund. Nie meinen. Wir haben beide Bürozeiten, in der Woche macht er nichts, das 2. Auto ist abends also da.

    Ich bin der Meinung ich könnte ohne Auto zurecht kommen, wenn ich mich ein bisschen besser organisiere.
    Trotzdem traue ich mich nicht: ein Auto gehört irgendwie zur Grundausstattung, macht mich völlig unabhängig und ich habe echt Angst ob ich das im Herbst und v.a. Winter nicht zutiefst bereue. Und ein gut ausgebautes Radnetz haben wir auch nicht, der halbe Weg wäre auf Hauptstrasse im Berufsverkehr :( Aber ich hätte eben zwangsläufig Bewegung, ich brauch da auch den Druck.

    Ist jemand von euch auch ohne Auto? Hat vor allem Erfahrung mit Schlechtwetter? Ist meine Idee eigentlich gar nicht so verkehrt oder ist der Planung zum Scheitern verurteilt? Ich brauche mal Meinungen :D
     
  6. SAVA

    SAVA W:O:A Metalmaster

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    Das ist der Fehler schlechthin, da braucht man nicht über irgendwelche Pseudoalternativen bei der Fortbewegung zu diskutieren.

    Ich bin nicht ohne Auto, nutze es aber (fast) nicht für den Arbeitsweg von ca. 4 km. Fahre zu jeder Jahreszeit Rad. Dafür gibt es entsprechende Klamotten...
    Dein Weg hört sich zwar nicht optimal an, wenn der auf der Hauptstraße entlang geht, aber das darf kein Hinderungsgrund sein.

    Im Endeffekt muss man machen und die Erfahrung sammeln. Dass es eine ordentliche Umstellung wird, dürfte klar sein, aber wenn es einfach wäre, bräuchten wir hier ja nicht zu schreiben.

    Was ist denn mit Öffis, um mal auf alternativem Weg zur Arbeit zu kommen?
     
  7. EinfachLena

    EinfachLena W:O:A Metalhead

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    Um das nochmal näher aufzuführen, es ist die Lust zum aufraffen. Nicht die Bewegung an sich. Ich mache tatsächlich gerne Sport, wenn ich denn angefangen habe :D Daher dachte ich, wenn ich in der Nachbarstadt auf Arbeit bin und es gibt nur mich und das Rad, muss ich nicht lang überlegen. Und dann habe ich halt beides: Die Bewegung die mir Spass macht ohne die Gefahr einfach mal wieder sitzen zu bleiben ;)

    Mit den Öffis ist schwierig. Zu mir fährt nur ein Bus; einmal die Stunde :D aber im Notfall könnte ich mit dem Rad zur Hauptstrasse, das sind 3.4km DA fährt dann alle 20 Minuten ein Bus bis zu meiner Arbeit :D Von da sind dann 4 Minuten Fussweg.

    Gibt es denn Winterreifen, die einen wirklich sicher fahren lassen?

    Das "einfach machen" ist dieses Jahr mein Leitsatz. Habe mich auch "einfach wieder" beim Badminton angemeldet und bin "einfach" völlig untrainiert auf den Jakobsweg. Ich möchte 2018 halt deutlich was verändern :) das wäre dann jetzt der für mich deutlichste Schritt
     
  8. SAVA

    SAVA W:O:A Metalmaster

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    Wenn ein Bus fährt, hast Du ja zumindest eine kleine Alternative für das Auto.

    Kann ich jetzt nicht sagen, ob es Winterreifen gibt, aber ein gutes Fahrradgeschäft sollte Dich ordentlich beraten können.
    Ist ja die Frage, wie häufig bei Euch Eis und Schnee vorhanden ist. Bei uns im Norden haben wir damit eher selten zu tun. Hast Du das laufend, ist es schon unangenehm mit dem Rad...

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass man genau im dem Moment, wo man sich nicht aufraffen mag, loslegen muss. Ist 'ne Kopfsache und das gute Gefühl, wenn man los war, spornt normaler Weise zukünftig sehr an...
     
  9. Drizzt Do'Urden

    Drizzt Do'Urden W:O:A Metalhead

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    Mhhhh, schwer zu beantworten...

    Müsstest du die Strecke an der Hauptstraße im Dunkeln fahren?
    Wie viele km Hauptstraße ohne Fahrradweg sind das?
    Wie ist dort der Verkehr, wenn du fährst?

    Ich glaube, ich würde mir erst mal eine alte Schrottkiste besorgen und den Winter über die 3,4 zum Bus der alle 20min fährt anstreben.

    Dann könntest du sehen, ob es für dich auf Dauer etwas ist oder nicht.

    10km (egal ob E-Bike oder nicht) sind als Arbeitsweg für jemanden der sonnst nie Fahrrad fährt so einfach mal zum Anfang schon eine Hausnummer.
    Dabei geht es gar nicht um die Kondition, sondern um die Sicherheit im Verkehr, die Zeit die du brauchst und das Wohlbefinden, wenn du durchgeschwitzt oder nass auf der Arbeit ankommst...

    Ansonsten, die Leute die mit dem Rad zur Arbeit fahren und die ich kenne (bei mir geht es beruflich leider nicht) sind so gut wie nie Krank.
    [Seitenhieb: und da gehört mein angeblich spielsüchtiger Sohn auch zu.]
     
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  10. SAVA

    SAVA W:O:A Metalmaster

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    Guter Einwand, ich habe gar nicht bedacht, dass 10 km für viele Leute schon 'ne Ansage sind, während mich das nicht großartig jucken würde...:uff:
    Erstmal 2x 3,4 km machen und dann noch paar Minuten zu Fuß sind auch eine gute Variante, um mehr Bewegung zu haben. E-Bike dann aber nicht, weil das ja kaum was bringt, wenn man immer mit Hilfsmotor fährt.
    Das Auto kann dann jedenfalls schonmal weg.
     
  11. EinfachLena

    EinfachLena W:O:A Metalhead

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    Ich hätte 3.5 Km zweispurige Landstrasse, Tempo 60, viel Verkehr aber auch viele Radfahrer. Steigung die man nicht sieht aber merkt :D Dann kommt die besagte Bushaltestelle. Dann würde es zweispurig weitergehen, noch mehr Verkehr, Tempo 30-50, c.a. 1.5 Km steil bergauf. Von da ginge es eine Radweg über eine alte Bahntrasse und die letzten Kilometer durch ein wenig befahrene Wohngebiet. Hinweg komplett leichte Steigung.

    Ab Januar haben wir eine andere Immobilie. Dann sind es laut Google 7.5 km und es ginge nach den 1.5 Km Hauptstrasse Bergauf den Rest nur noch durch Wohngebiete mit mässigem Verkehr.

    Wie lang braucht denn ein durchschnittlicher Radfahrer für 7.5 Km? Google sagt 25 Minuten, das klingt in meinen Ohren nach "zu schnell".

    Ich hätte den Vorteil, dass ich auf der Arbeit auch die Möglichkeit hätte mich noch ordentlich frisch zu machen und umzuziehen.

    Mein Vater ist die Strecke jahrelang mit dem Rad zur Arbeit gefahren, ohne Motor am Rad :D

    Mit der Teilstrecke zum probieren habe ich auch überlegt, hab ein olles Rad hier. Aber ohne Motorunterstützung ist es mit den Steigungen echt hart für mich :D Edit: Im Winter käme ich um das Fahren im Dunkeln nicht drum rum.
     
  12. Drizzt Do'Urden

    Drizzt Do'Urden W:O:A Metalhead

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    Zur Steigung: 3,5 km mit stetiger Steigung merkst du nach 2-3 Wochen nicht mehr (und Zurück ist es dafür viel cooler :D) die länge ermüdet, nicht eine Steigung - kleinster Gang und mit hoher Trittfrequenz, dann geht das.

    Ich denke, wenn du jetzt mit dem alten Rad startest schaffst du nach dem Umzug mit einem E-Bike die ganze Strecke schon in 25 min.
    Zügig wäre ein 30 Schnitt (alleine mit nem Rennrad) = 15km / 1/2 Std.
     
  13. EinfachLena

    EinfachLena W:O:A Metalhead

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    Danke. Vielleicht starte ich wirklich mal einen Testlauf und entscheide mich dann endgültig im Dezember :confused:
     
  14. Tomatentöter

    Tomatentöter W:O:A Metalgod

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    Ich fahr (fast) täglich die knapp 10km zur Arbeit mitm Rad. Außer wenns frühs in strömen schüttet, so dass das Wasser 10cm hoch auf der Straße steht, dann fahr ich mitm Auto oder selten mal Zug (obwohl ich stündlich ne Verbindung hätte, direkt am Bahnhof wohne und zur Arbeit dann auch ned mal 5 Minuten Fußweg wären :ugly:). Wie lange man für ne Strecke braucht probiert man am besten selbst mal aus. Das is stark von der eigenen Kondition abhängig und dann kommen ja auch mal so Sachen wie fieser Gegenwind dazu. Ich brauch z.B. für den Arbeitsweg ca. 20 Minuten (mein Rekord liegt bei 17 :ugly:), hab aber im Winter durchn Schneesturm und Tiefschnee auch schon 35 gebraucht.
    Winterreifen gibts, ich hab welche mit Spikes. Da fährt man vollkommen problemlos über spiegelglatte Straßen und kann den anderen beim Rutschen zugucken :ugly: Ob die aber mit Motor zulässig sind hab ich keine Ahnung.

    Ach ja, und wenn die Steigung zu groß werden sollte gibts doch den schönen Spruch: Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt ;)
     
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  15. EinfachLena

    EinfachLena W:O:A Metalhead

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    Danke nochmal für eure Rückmeldungen. Ich habe mich entschieden über den Herbst/Winter eine Probezeit zu machen, allerdings direkt mit einem richtigen Bike. Mal gucken, ob ich mich danach entscheide das Auto abzugeben :) ich konnte jetzt auch eine Strecke ausmachen die zur Hälfte durch den Wald geht und zur Anderen über die Bahntrasse. Zumindest bei gutem Wetter somit ein recht angenehmer Weg mit nur 2 Minuten Strasse. Muss nur gucken, dass ich als MTB Anfänger die unbefestigten Strassen überlebe :(:KO: Ausserdem habe ich festgestellt, dass wir zwar keine Radwege haben, aber ein Grossteil des Bürgersteigs an der Hauptstraße für Fahrräder freigegeben ist. Könnte also alles klappen :cool:
     
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