Bares für Rares Wacken

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Vogelwiese

W:O:A Metalhead
7 Aug. 2017
2.055
1.549
78
Sauerland
Bares für Gares



Sprecher aus dem Off:

Zur Sondersendung meldet sich das Bares-für Rares Team heute einmal nicht aus den Kölner Ballonihallen, sondern direkt aus dem Mekka des Metals in holsteinischen Örtchen WACKEN.

Ilse und ihr Mann Bernhard Köhler haben sich daher extra aus Pönitz auf den Weg ins Full Metal Village gemacht, um den Experten ein ganz besonderes Fundstück präsentieren zu können.



-Kameraschwenk zu einem älteren Päärchen, Mann (Mitte-Ende 70) in klassisch gestreiftem Fischerhemd und mit Seefahrermütze und rotem Halstuch, die Arme auf dem Rücken verschränkt und mißmutig dreinblickend, während Frau mit Kukidentlächeln, frisch ondulierten Haaren mit Lilastich im moosgrünen Bolero und behangen mit reichlich dekandetem Goldgepränge

stolz das verhüllte, geheimnisvolle Objekt vor sich her trägt.



Horst Lichter tut zunächst ganz geschäftigt, als befinde er sich im angeregten Dialog mit dem Experten, zwirbelt (Nahaufnahme) mit aufgerissenen Augen seine Bartspitzen und fällt dann sofort über die Frau her.

„Juten Tach, ihr zwei Süßen! Wat habt ihr denn Schönes mitjebracht?!“

„Ach entschullijung, jetzt hann isch mich euch jar nit vorjestellt. Wie war der Name?“

„Ilse und Bernhard Müller.“

„Anjenehm, Ilse!“ Ich darf doch Ilse sagen?!“

„Ähh, nein-das wäre mir unangenehm, einfach Müller bitte.“

„Alles klar Ilsje-höhöhöö-(kumpelhafte Umarmung der verdutzen Dame mit schelmischem Petzauge zum Ehemann) Dann bin isch de Horsti!“

„So, wat hämma denn hej?“



Dame befreit sich aus dem grapschenden Griff Lichters und stellt das verhüllte Exponat auf den Tresen. Der Experte Albert Meier putzt seine rote Brille und stellt sich in erwartungsfrohe Haltung.

Enthüllung d. Objektes (Zoom):

Eine verbeulte Weißblechdose kommt unter dem Deckchen zum Vorschein.

Herr Meier setzt die Brille auf, reckt sich mit dem Oberkörper zurück, streicht sein wallendes, schlohweißes Haupthaar zurück und blickt nach vorn über die Gläser.

Er setzt ein breites Kennerlächeln auf und tupft sich den Schweiß von der Stirn.

„Horst, weißt du was das hier ist?“

Horst nimmt die Dose auf und dreht sie ratlos in alle Richtungen.

„Na isch tät sachen, dat is enne Dose.“

Meier lacht affektiert und nimmt ihm die Dose ab.

Er macht eine sinnschwere, bedeutungsvolle Pause und betrachtet mittels Lupe das Objekt.

„Das Besondere ist nicht die Dose, sondern das Etikett.“

An die Leute gewandt: „Sie wissen´s, was ich meine..?“

„Naja, wir haben mal recherchiert-aber so ganz genau können wir da auch nix zu sagen,

nur das dies ein Unikat sein soll“

„Horst, guck dir mal das Etikett etwas genauer an“

Er gibt ihm die Lupe und Horst inspiziert in Großaufnahme das verblichene, abgeblätterte Etikett.

„Könnte Bockwurst drinjewesen sein“...“und da steht enne Autogramm!“

…“Näää-leck misch de Söck! les ich da etwa… Eddy van Halen?“





„Das war auch meine erste Annahme, aber da muß ich dich, lieber Horst

-und Sie leider auch- enttäuschen.

Die Schrift des Autographen ist schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.

Mit der Vergrößerungsoptik erkennt man aber deutlich, daß da steht:

Erwin aus Aalen“. Das mindert natürlich neben den Beulen den Wert dieser Dose ganz erheblich.

Wobei Erwin aus Aalen in der Tat ein legendärer Wackencamper der ersten Stunde gewesen sein soll, also taxiere ich den Sammlerwert für dieses einmalige Liebhaberstück auf…35 Cent.

Schwenk in die Totale: Horst guckt betont betrüblich und betreten „Jetzt hab ich da natürlich ein Problem. Ich kann euch zwei Süßen dat Händlerkärrtschen nur geben, wenn dat so in Etwa euren Vorstellungen entspricht. Hand aufs Hächz: Würdet ihr´s dafür weggeben?“

Dame guckt pikiert, Mann zuckt apathisch mit den Schultern.

Frau Müller: „Tja. Schade. Wie sie sich vorstellen können, lag unsere preisliche Erwartung deutlich über Ihrer Schätzung. Aber da bleibt uns wohl nichts übrig, als unsere Schmerzgrenze nach unten zu setzen. Vielleicht weiß einer der Händler den Wert des Stückes ja zu schätzen.“

Horst überreicht (Zoom) feierlichst mit verheißungsvollem Blick die Händlerkarte:

„Isch drück euch janz feste de Däumschen, auf daß die sich da drinnen gleich kräftisch überbieten“…Ende Teil 1

Kurze Frage: Bist du nüchtern? :ugly:
 

EinfachLena

W:O:A Metalhead
10 Aug. 2016
354
246
68
35
Eine Dose Baked beans in Tomatensoße der Firma Heinz aus dem Jahre 1963?
Waldi "Wo haste denn den Prüüjel her? Watt hanner eusch dann voorjestellt? Dat krisste nit."
Ösi-Schmalzlappen: "Gnädige Frau, küss die Hand-kommt die Dose aus Österreich?"
"Ääh-nein."
"Tja, Madame- dann werden wir hier heute wohl kein Geschäft machen können."
Möchtegern-Hipster-Goth:"Die würd sich gut in meinem Schloß machen"
Piepstante: "Hallo!"(pieps)
lustiger Bunte-Hemden-Hosenträger-Wichtel-Bayernopi : "Oh des is a gute Dosn, die kemmt aus Bayern, des seh i ganz gnau-ja freili! Kommens her, dann kriengs a Fünfer vo mir, weils so a hübsche Fraa san"

Bares für Gares



Sprecher aus dem Off:

Zur Sondersendung meldet sich das Bares-für Rares Team heute einmal nicht aus den Kölner Ballonihallen, sondern direkt aus dem Mekka des Metals in holsteinischen Örtchen WACKEN.

Ilse und ihr Mann Bernhard Köhler haben sich daher extra aus Pönitz auf den Weg ins Full Metal Village gemacht, um den Experten ein ganz besonderes Fundstück präsentieren zu können.



-Kameraschwenk zu einem älteren Päärchen, Mann (Mitte-Ende 70) in klassisch gestreiftem Fischerhemd und mit Seefahrermütze und rotem Halstuch, die Arme auf dem Rücken verschränkt und mißmutig dreinblickend, während Frau mit Kukidentlächeln, frisch ondulierten Haaren mit Lilastich im moosgrünen Bolero und behangen mit reichlich dekandetem Goldgepränge

stolz das verhüllte, geheimnisvolle Objekt vor sich her trägt.



Horst Lichter tut zunächst ganz geschäftigt, als befinde er sich im angeregten Dialog mit dem Experten, zwirbelt (Nahaufnahme) mit aufgerissenen Augen seine Bartspitzen und fällt dann sofort über die Frau her.

„Juten Tach, ihr zwei Süßen! Wat habt ihr denn Schönes mitjebracht?!“

„Ach entschullijung, jetzt hann isch mich euch jar nit vorjestellt. Wie war der Name?“

„Ilse und Bernhard Müller.“

„Anjenehm, Ilse!“ Ich darf doch Ilse sagen?!“

„Ähh, nein-das wäre mir unangenehm, einfach Müller bitte.“

„Alles klar Ilsje-höhöhöö-(kumpelhafte Umarmung der verdutzen Dame mit schelmischem Petzauge zum Ehemann) Dann bin isch de Horsti!“

„So, wat hämma denn hej?“



Dame befreit sich aus dem grapschenden Griff Lichters und stellt das verhüllte Exponat auf den Tresen. Der Experte Albert Meier putzt seine rote Brille und stellt sich in erwartungsfrohe Haltung.

Enthüllung d. Objektes (Zoom):

Eine verbeulte Weißblechdose kommt unter dem Deckchen zum Vorschein.

Herr Meier setzt die Brille auf, reckt sich mit dem Oberkörper zurück, streicht sein wallendes, schlohweißes Haupthaar zurück und blickt nach vorn über die Gläser.

Er setzt ein breites Kennerlächeln auf und tupft sich den Schweiß von der Stirn.

„Horst, weißt du was das hier ist?“

Horst nimmt die Dose auf und dreht sie ratlos in alle Richtungen.

„Na isch tät sachen, dat is enne Dose.“

Meier lacht affektiert und nimmt ihm die Dose ab.

Er macht eine sinnschwere, bedeutungsvolle Pause und betrachtet mittels Lupe das Objekt.

„Das Besondere ist nicht die Dose, sondern das Etikett.“

An die Leute gewandt: „Sie wissen´s, was ich meine..?“

„Naja, wir haben mal recherchiert-aber so ganz genau können wir da auch nix zu sagen,

nur das dies ein Unikat sein soll“

„Horst, guck dir mal das Etikett etwas genauer an“

Er gibt ihm die Lupe und Horst inspiziert in Großaufnahme das verblichene, abgeblätterte Etikett.

„Könnte Bockwurst drinjewesen sein“...“und da steht enne Autogramm!“

…“Näää-leck misch de Söck! les ich da etwa… Eddy van Halen?“





„Das war auch meine erste Annahme, aber da muß ich dich, lieber Horst

-und Sie leider auch- enttäuschen.

Die Schrift des Autographen ist schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.

Mit der Vergrößerungsoptik erkennt man aber deutlich, daß da steht:

Erwin aus Aalen“. Das mindert natürlich neben den Beulen den Wert dieser Dose ganz erheblich.

Wobei Erwin aus Aalen in der Tat ein legendärer Wackencamper der ersten Stunde gewesen sein soll, also taxiere ich den Sammlerwert für dieses einmalige Liebhaberstück auf…35 Cent.

Schwenk in die Totale: Horst guckt betont betrüblich und betreten „Jetzt hab ich da natürlich ein Problem. Ich kann euch zwei Süßen dat Händlerkärrtschen nur geben, wenn dat so in Etwa euren Vorstellungen entspricht. Hand aufs Hächz: Würdet ihr´s dafür weggeben?“

Dame guckt pikiert, Mann zuckt apathisch mit den Schultern.

Frau Müller: „Tja. Schade. Wie sie sich vorstellen können, lag unsere preisliche Erwartung deutlich über Ihrer Schätzung. Aber da bleibt uns wohl nichts übrig, als unsere Schmerzgrenze nach unten zu setzen. Vielleicht weiß einer der Händler den Wert des Stückes ja zu schätzen.“

Horst überreicht (Zoom) feierlichst mit verheißungsvollem Blick die Händlerkarte:

„Isch drück euch janz feste de Däumschen, auf daß die sich da drinnen gleich kräftisch überbieten“…Ende Teil 1

:D:D:D
 

Mörv

W:O:A Metalmaster
8 Mai 2007
29.386
1.831
128
30
Bares für Gares



Sprecher aus dem Off:

Zur Sondersendung meldet sich das Bares-für Rares Team heute einmal nicht aus den Kölner Ballonihallen, sondern direkt aus dem Mekka des Metals in holsteinischen Örtchen WACKEN.

Ilse und ihr Mann Bernhard Köhler haben sich daher extra aus Pönitz auf den Weg ins Full Metal Village gemacht, um den Experten ein ganz besonderes Fundstück präsentieren zu können.



-Kameraschwenk zu einem älteren Päärchen, Mann (Mitte-Ende 70) in klassisch gestreiftem Fischerhemd und mit Seefahrermütze und rotem Halstuch, die Arme auf dem Rücken verschränkt und mißmutig dreinblickend, während Frau mit Kukidentlächeln, frisch ondulierten Haaren mit Lilastich im moosgrünen Bolero und behangen mit reichlich dekandetem Goldgepränge

stolz das verhüllte, geheimnisvolle Objekt vor sich her trägt.



Horst Lichter tut zunächst ganz geschäftigt, als befinde er sich im angeregten Dialog mit dem Experten, zwirbelt (Nahaufnahme) mit aufgerissenen Augen seine Bartspitzen und fällt dann sofort über die Frau her.

„Juten Tach, ihr zwei Süßen! Wat habt ihr denn Schönes mitjebracht?!“

„Ach entschullijung, jetzt hann isch mich euch jar nit vorjestellt. Wie war der Name?“

„Ilse und Bernhard Müller.“

„Anjenehm, Ilse!“ Ich darf doch Ilse sagen?!“

„Ähh, nein-das wäre mir unangenehm, einfach Müller bitte.“

„Alles klar Ilsje-höhöhöö-(kumpelhafte Umarmung der verdutzen Dame mit schelmischem Petzauge zum Ehemann) Dann bin isch de Horsti!“

„So, wat hämma denn hej?“



Dame befreit sich aus dem grapschenden Griff Lichters und stellt das verhüllte Exponat auf den Tresen. Der Experte Albert Meier putzt seine rote Brille und stellt sich in erwartungsfrohe Haltung.

Enthüllung d. Objektes (Zoom):

Eine verbeulte Weißblechdose kommt unter dem Deckchen zum Vorschein.

Herr Meier setzt die Brille auf, reckt sich mit dem Oberkörper zurück, streicht sein wallendes, schlohweißes Haupthaar zurück und blickt nach vorn über die Gläser.

Er setzt ein breites Kennerlächeln auf und tupft sich den Schweiß von der Stirn.

„Horst, weißt du was das hier ist?“

Horst nimmt die Dose auf und dreht sie ratlos in alle Richtungen.

„Na isch tät sachen, dat is enne Dose.“

Meier lacht affektiert und nimmt ihm die Dose ab.

Er macht eine sinnschwere, bedeutungsvolle Pause und betrachtet mittels Lupe das Objekt.

„Das Besondere ist nicht die Dose, sondern das Etikett.“

An die Leute gewandt: „Sie wissen´s, was ich meine..?“

„Naja, wir haben mal recherchiert-aber so ganz genau können wir da auch nix zu sagen,

nur das dies ein Unikat sein soll“

„Horst, guck dir mal das Etikett etwas genauer an“

Er gibt ihm die Lupe und Horst inspiziert in Großaufnahme das verblichene, abgeblätterte Etikett.

„Könnte Bockwurst drinjewesen sein“...“und da steht enne Autogramm!“

…“Näää-leck misch de Söck! les ich da etwa… Eddy van Halen?“





„Das war auch meine erste Annahme, aber da muß ich dich, lieber Horst

-und Sie leider auch- enttäuschen.

Die Schrift des Autographen ist schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.

Mit der Vergrößerungsoptik erkennt man aber deutlich, daß da steht:

Erwin aus Aalen“. Das mindert natürlich neben den Beulen den Wert dieser Dose ganz erheblich.

Wobei Erwin aus Aalen in der Tat ein legendärer Wackencamper der ersten Stunde gewesen sein soll, also taxiere ich den Sammlerwert für dieses einmalige Liebhaberstück auf…35 Cent.

Schwenk in die Totale: Horst guckt betont betrüblich und betreten „Jetzt hab ich da natürlich ein Problem. Ich kann euch zwei Süßen dat Händlerkärrtschen nur geben, wenn dat so in Etwa euren Vorstellungen entspricht. Hand aufs Hächz: Würdet ihr´s dafür weggeben?“

Dame guckt pikiert, Mann zuckt apathisch mit den Schultern.

Frau Müller: „Tja. Schade. Wie sie sich vorstellen können, lag unsere preisliche Erwartung deutlich über Ihrer Schätzung. Aber da bleibt uns wohl nichts übrig, als unsere Schmerzgrenze nach unten zu setzen. Vielleicht weiß einer der Händler den Wert des Stückes ja zu schätzen.“

Horst überreicht (Zoom) feierlichst mit verheißungsvollem Blick die Händlerkarte:

„Isch drück euch janz feste de Däumschen, auf daß die sich da drinnen gleich kräftisch überbieten“…Ende Teil 1

Geil :D:D:D
 

Mörv

W:O:A Metalmaster
8 Mai 2007
29.386
1.831
128
30
Bares für Gares



Sprecher aus dem Off:

Zur Sondersendung meldet sich das Bares-für Rares Team heute einmal nicht aus den Kölner Ballonihallen, sondern direkt aus dem Mekka des Metals in holsteinischen Örtchen WACKEN.

Ilse und ihr Mann Bernhard Köhler haben sich daher extra aus Pönitz auf den Weg ins Full Metal Village gemacht, um den Experten ein ganz besonderes Fundstück präsentieren zu können.



-Kameraschwenk zu einem älteren Päärchen, Mann (Mitte-Ende 70) in klassisch gestreiftem Fischerhemd und mit Seefahrermütze und rotem Halstuch, die Arme auf dem Rücken verschränkt und mißmutig dreinblickend, während Frau mit Kukidentlächeln, frisch ondulierten Haaren mit Lilastich im moosgrünen Bolero und behangen mit reichlich dekandetem Goldgepränge

stolz das verhüllte, geheimnisvolle Objekt vor sich her trägt.



Horst Lichter tut zunächst ganz geschäftigt, als befinde er sich im angeregten Dialog mit dem Experten, zwirbelt (Nahaufnahme) mit aufgerissenen Augen seine Bartspitzen und fällt dann sofort über die Frau her.

„Juten Tach, ihr zwei Süßen! Wat habt ihr denn Schönes mitjebracht?!“

„Ach entschullijung, jetzt hann isch mich euch jar nit vorjestellt. Wie war der Name?“

„Ilse und Bernhard Müller.“

„Anjenehm, Ilse!“ Ich darf doch Ilse sagen?!“

„Ähh, nein-das wäre mir unangenehm, einfach Müller bitte.“

„Alles klar Ilsje-höhöhöö-(kumpelhafte Umarmung der verdutzen Dame mit schelmischem Petzauge zum Ehemann) Dann bin isch de Horsti!“

„So, wat hämma denn hej?“



Dame befreit sich aus dem grapschenden Griff Lichters und stellt das verhüllte Exponat auf den Tresen. Der Experte Albert Meier putzt seine rote Brille und stellt sich in erwartungsfrohe Haltung.

Enthüllung d. Objektes (Zoom):

Eine verbeulte Weißblechdose kommt unter dem Deckchen zum Vorschein.

Herr Meier setzt die Brille auf, reckt sich mit dem Oberkörper zurück, streicht sein wallendes, schlohweißes Haupthaar zurück und blickt nach vorn über die Gläser.

Er setzt ein breites Kennerlächeln auf und tupft sich den Schweiß von der Stirn.

„Horst, weißt du was das hier ist?“

Horst nimmt die Dose auf und dreht sie ratlos in alle Richtungen.

„Na isch tät sachen, dat is enne Dose.“

Meier lacht affektiert und nimmt ihm die Dose ab.

Er macht eine sinnschwere, bedeutungsvolle Pause und betrachtet mittels Lupe das Objekt.

„Das Besondere ist nicht die Dose, sondern das Etikett.“

An die Leute gewandt: „Sie wissen´s, was ich meine..?“

„Naja, wir haben mal recherchiert-aber so ganz genau können wir da auch nix zu sagen,

nur das dies ein Unikat sein soll“

„Horst, guck dir mal das Etikett etwas genauer an“

Er gibt ihm die Lupe und Horst inspiziert in Großaufnahme das verblichene, abgeblätterte Etikett.

„Könnte Bockwurst drinjewesen sein“...“und da steht enne Autogramm!“

…“Näää-leck misch de Söck! les ich da etwa… Eddy van Halen?“





„Das war auch meine erste Annahme, aber da muß ich dich, lieber Horst

-und Sie leider auch- enttäuschen.

Die Schrift des Autographen ist schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden.

Mit der Vergrößerungsoptik erkennt man aber deutlich, daß da steht:

Erwin aus Aalen“. Das mindert natürlich neben den Beulen den Wert dieser Dose ganz erheblich.

Wobei Erwin aus Aalen in der Tat ein legendärer Wackencamper der ersten Stunde gewesen sein soll, also taxiere ich den Sammlerwert für dieses einmalige Liebhaberstück auf…35 Cent.

Schwenk in die Totale: Horst guckt betont betrüblich und betreten „Jetzt hab ich da natürlich ein Problem. Ich kann euch zwei Süßen dat Händlerkärrtschen nur geben, wenn dat so in Etwa euren Vorstellungen entspricht. Hand aufs Hächz: Würdet ihr´s dafür weggeben?“

Dame guckt pikiert, Mann zuckt apathisch mit den Schultern.

Frau Müller: „Tja. Schade. Wie sie sich vorstellen können, lag unsere preisliche Erwartung deutlich über Ihrer Schätzung. Aber da bleibt uns wohl nichts übrig, als unsere Schmerzgrenze nach unten zu setzen. Vielleicht weiß einer der Händler den Wert des Stückes ja zu schätzen.“

Horst überreicht (Zoom) feierlichst mit verheißungsvollem Blick die Händlerkarte:

„Isch drück euch janz feste de Däumschen, auf daß die sich da drinnen gleich kräftisch überbieten“…Ende Teil 1

Bin gespannt wie es weiter geht:o
Und besonders was der waldi bietet :D
 

FullMetalBratwurst

W:O:A Metalhead
22 Juli 2014
302
88
73
Cydonia Mensae
Bin außerdem für eine Wacken Version von dieser Sendung wo die Leute von ihren Dünnschisserkrankungen berichten und dann Ernährungstipps bekommen. Das dürfte ab Tag 3 regen Zulauf bekommen
 

LassMich

W:O:A Metalhead
25 Nov. 2017
147
24
43
53
Hunsrück
Vielleicht könnte man eins der Dixies irgendwie gewinnbringend verhökern. Auch am dritten Tag. Für'n guten Zweck oder so ....

Und außerdem warte ich dringend auf die Fortsetzung!
 

Kongo Otto

W:O:A Metalhead
12 Juli 2019
1.794
828
78
40
Auenland/ Hunsrück
Teil 2


Eklat bei TV Special

Die Aufzeichnung eines TV Specials der beliebten Familienshow „Bares für Gares“ vom Gelände des W.O.A. mußte leider wegen einer unglücklichen Verkettung unabsehbarer Zwischenfälle abgebrochen werden.

„Der unkonventionelle Schauplatz stellte für unsere Protagonisten eine sehr große Herausforderung dar,

die Aufzeichnung verlief zu Beginn jedoch völlig routiniert und ohne Probleme.

Während einer kurzen Drehpause aber, eskalierte dann betrüblicherweise die Situation.

Wir haben die Situation retrospektiv wohl minimal falsch eingeschätzt.“ , so der zuständige Pressesprecher der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten.

Konkreter möchte man sich zu den Geschehnissen von offizieller Seite bislang nicht äußern, der Fernsehrat hat nach einer Klausurtagung angeordnet, das existente Filmmaterial umgehend zu vernichten.

Unser Investigativjournalist hat aber in einer Reihe von Interviews exklusiv für unsere Leser heiße Insiderinformationen zusammentragen können.

Die Befragten Augenzeugen wollen u.a. beobachtet haben, daß sich die bekannten TV Händler während der Drehpause zwischen den Takes- offscript- selbstständig über das weitläufige Gelände zu bewegen begannen, um mit der ihnen unbekannten Kultur in Interaktion zu treten.

Der beliebte bayerische Knuddelbär Lucki z.B. freute sich derart immens darüber, unerwarteterweise so ungemein viele seiner „Landsleit“ im hohen Norden anzutreffen, daß er im Freudentaumel eine Maß nach der anderen mit ihnen zischte. Statt in den Händlerraum zurückzukehren, mußte er später von den Mitarbeitern der Security von der Beergardenstage geführt werden, wo er eine Karaokeshow abgehalten hatte, die Mambo Kurt zur Ehre gereichen würde.

Auch gewohnt patriotisch zeigte sich der renommierte Auktionator Wolfgang P. aus Österreich, welcher ebenso auf Landsleute getroffen ist.

Nach 3 Runden Flunkyball, Trichtersaufen und 5 Enzian fiel zunächst die Seidenkrawatte, danach fielen peu a peu alle Hemmungen und Hüllen.

(„Keine Hose, kein Problem“)

Er soll am nächsten Morgen dabei ertappt worden sein, sich seine Haare an einem Pißpilz nahe des Infields waschen zu wollen…

Der kauzige Raritätenhändler Waldi aus der Eifel wurde indes beobachtet, wie er stundenlang um den Preis eines ausgestellten Panzerfahrzeugs feilschte. Da er aber von seinem Startgebot „80 Euro für den Prüjel“ partout nicht abweichen wollte, kam leider auch kein Geschäft zustande.

Als einziger kehrte er danach halbwegs nüchtern und frustriert in den Händlerraum zurück, erwarb dort als Alleinbietender eine autographierte Weißblechdose für 10 Cent

(„Meeh krisse nitt, du alde Krähe, isch muß ooch noch wat verdienge“)

und wurde später am Abend mit Verdacht auf Botulismus ins örtliche Krankenhaus verfrachtet, nachdem er sich 8 Bockwürste unbekannten Herstellungsdatums einverleibt hatte.

Die Vorbesitzerin Frau Ilse M. zeigte sich ob der Geschehnisse sehr pikiert, sie hatte offensichtlich völlig andere Erwartungen an den Ablauf der Verhandlungen gehabt.

Während Händlerin Susanne zunächst am Melitta-Karaokestand ausgebuht worden war, zog es sie zum Bodypainting. Danach zog sie mit der hochgeschätzten Expertin Frau Dr. Heide-R.-Z. los, da sich beide-mit Kirschmet gestärkt- den langgehegten Traum eines hochkarätigen Nippelpiercings endlich erfüllen wollten.

Den modebewußten Hipster-Goth Fabian verschlug es hingegen zu den Merch-und Klamottenständen-auf der Suche nach neuen Fashion-Accesoires, wie Steampunkbrillen und kuriosen Hüten blieb er stundenlang verschollen. Man fand ihn am nächsten Morgen in der Wastelandarea mit 2 leeren Flaschen Pfeffi neben sich.Wasted und mit Edding-Phallussen übersät.

Auch der Moderator selber war nicht mehr zu halten, als er des Motodroms ansichtig wurde.

Nachdem er zuvor mit Kennerblick die Freßmeile abgegangen und dabei keinen Bierstand ausgelassen und keinen weiblichen Hintern ungetätschelt gelassen hatte, schwang er sich in völliger Selbstüberschätzung auf eines der Stunträder und kesselte los.

Auch er mußte die Nacht mit diversen Frakturen im Klinikum zubringen. Ende Teil 2
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
1 Feb. 2016
9.235
5.127
128
Bundesstadt ohne nennenswertes Nachtleben
Teil 2


Eklat bei TV Special

Die Aufzeichnung eines TV Specials der beliebten Familienshow „Bares für Gares“ vom Gelände des W.O.A. mußte leider wegen einer unglücklichen Verkettung unabsehbarer Zwischenfälle abgebrochen werden.

„Der unkonventionelle Schauplatz stellte für unsere Protagonisten eine sehr große Herausforderung dar,

die Aufzeichnung verlief zu Beginn jedoch völlig routiniert und ohne Probleme.

Während einer kurzen Drehpause aber, eskalierte dann betrüblicherweise die Situation.

Wir haben die Situation retrospektiv wohl minimal falsch eingeschätzt.“ , so der zuständige Pressesprecher der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten.

Konkreter möchte man sich zu den Geschehnissen von offizieller Seite bislang nicht äußern, der Fernsehrat hat nach einer Klausurtagung angeordnet, das existente Filmmaterial umgehend zu vernichten.

Unser Investigativjournalist hat aber in einer Reihe von Interviews exklusiv für unsere Leser heiße Insiderinformationen zusammentragen können.

Die Befragten Augenzeugen wollen u.a. beobachtet haben, daß sich die bekannten TV Händler während der Drehpause zwischen den Takes- offscript- selbstständig über das weitläufige Gelände zu bewegen begannen, um mit der ihnen unbekannten Kultur in Interaktion zu treten.

Der beliebte bayerische Knuddelbär Lucki z.B. freute sich derart immens darüber, unerwarteterweise so ungemein viele seiner „Landsleit“ im hohen Norden anzutreffen, daß er im Freudentaumel eine Maß nach der anderen mit ihnen zischte. Statt in den Händlerraum zurückzukehren, mußte er später von den Mitarbeitern der Security von der Beergardenstage geführt werden, wo er eine Karaokeshow abgehalten hatte, die Mambo Kurt zur Ehre gereichen würde.

Auch gewohnt patriotisch zeigte sich der renommierte Auktionator Wolfgang P. aus Österreich, welcher ebenso auf Landsleute getroffen ist.

Nach 3 Runden Flunkyball, Trichtersaufen und 5 Enzian fiel zunächst die Seidenkrawatte, danach fielen peu a peu alle Hemmungen und Hüllen.

(„Keine Hose, kein Problem“)

Er soll am nächsten Morgen dabei ertappt worden sein, sich seine Haare an einem Pißpilz nahe des Infields waschen zu wollen…

Der kauzige Raritätenhändler Waldi aus der Eifel wurde indes beobachtet, wie er stundenlang um den Preis eines ausgestellten Panzerfahrzeugs feilschte. Da er aber von seinem Startgebot „80 Euro für den Prüjel“ partout nicht abweichen wollte, kam leider auch kein Geschäft zustande.

Als einziger kehrte er danach halbwegs nüchtern und frustriert in den Händlerraum zurück, erwarb dort als Alleinbietender eine autographierte Weißblechdose für 10 Cent

(„Meeh krisse nitt, du alde Krähe, isch muß ooch noch wat verdienge“)

und wurde später am Abend mit Verdacht auf Botulismus ins örtliche Krankenhaus verfrachtet, nachdem er sich 8 Bockwürste unbekannten Herstellungsdatums einverleibt hatte.

Die Vorbesitzerin Frau Ilse M. zeigte sich ob der Geschehnisse sehr pikiert, sie hatte offensichtlich völlig andere Erwartungen an den Ablauf der Verhandlungen gehabt.

Während Händlerin Susanne zunächst am Melitta-Karaokestand ausgebuht worden war, zog es sie zum Bodypainting. Danach zog sie mit der hochgeschätzten Expertin Frau Dr. Heide-R.-Z. los, da sich beide-mit Kirschmet gestärkt- den langgehegten Traum eines hochkarätigen Nippelpiercings endlich erfüllen wollten.

Den modebewußten Hipster-Goth Fabian verschlug es hingegen zu den Merch-und Klamottenständen-auf der Suche nach neuen Fashion-Accesoires, wie Steampunkbrillen und kuriosen Hüten blieb er stundenlang verschollen. Man fand ihn am nächsten Morgen in der Wastelandarea mit 2 leeren Flaschen Pfeffi neben sich.Wasted und mit Edding-Phallussen übersät.

Auch der Moderator selber war nicht mehr zu halten, als er des Motodroms ansichtig wurde.

Nachdem er zuvor mit Kennerblick die Freßmeile abgegangen und dabei keinen Bierstand ausgelassen und keinen weiblichen Hintern ungetätschelt gelassen hatte, schwang er sich in völliger Selbstüberschätzung auf eines der Stunträder und kesselte los.

Auch er mußte die Nacht mit diversen Frakturen im Klinikum zubringen. Ende Teil 2


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