Völliges Versagen !

Dieses Thema im Forum "W:O:A 2015<br>Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von titan72, 22. August 2015.

  1. Heisenmü

    Heisenmü W:O:A Metalgod

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    Sie wollen das schändliche versagen doch nur schön reden :o
     
  2. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    :D:D:D

    Äh, ja. Mir ist jetzt gerade völlig schleierhaft, was Du dann eigentlich mit Deinem ursprünglichen Post, den ich zitiert habe, aussagen wolltest, und warum Du hier mit Hackschnitzeln kommst, wenn ich doch z.B. von Fahrverboten spreche. :confused:

    Mir scheint, wir reden aneinander vorbei.

    Meine Aussage bleibt bestehen, und die konntest Du bisher auch nicht widerlegen, dass die Empfehlungen im Bericht sinnvoll und praxisorientiert sind.
     
  3. Heisenmü

    Heisenmü W:O:A Metalgod

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    meine faust ist auch praxisorientiert :o
     
  4. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Selbst die härteste Faust ist zu einem Leben der Sinnlosigkeit verdammt, so der Bizeps dahinter nicht die nötige Kraft aufbringt, erstere adäquat zu beschleunigen.

    So ficken Sie sich denn hinweg, Sie Dünnarm. :o

    Nicht zu verwechseln mit Dünndarm, obwohl auch zutreffend. :o
     
  5. Sir_Kermit

    Sir_Kermit Newbie

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    Jep, Sorry. Mein Multitasking ist leicht hakelig. :ugly:
    Eigentlich sollte es unterstützend in deinem Sinne wirken, aber ... hat halt nicht ganz so funktioniert. Ich gelobe Besserung.
    Ich hatte wahrscheinlich noch zu sehr die Fraktion "Da muss man die Wege doch mit XY abstreuen/abdecken/... " im Hinterkopf. Wobei die Idee mit der Glaskuppel, die hat was. :D
     
  6. devils79

    devils79 W:O:A Metalhead

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    ....muskellos sollte auch nicht mit muskulös verwechselt werden :cool:
     
  7. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Hm. Nä, ich war immer einer derjenigen, die gesagt haben, dass alles getan wurde, was getan werden kann.

    Die Studie da gibt ja auch richtig gute Handlungsempfehlungen. Dein Post kam so rüber, als seien die Empfehlungen aus der Studie nicht verwertbar. Sind sie aber. :D

    No offense intended, none taken. :)
     
  8. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Von der fleischig-muskulösen Glorie meiner oberen Extremitäten kann man sich beim Mitschnitt des diesjährigen Grailknights-Konzerts auf arte überzeugen. :cool:
     
  9. Sir_Kermit

    Sir_Kermit Newbie

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    Ja, leider. Ich hätte meine Intention deutlicher heraus stellen sollen. :(

    Es gäbe da noch eine andere ökologisch sehr korrekte Variante, aber da haben die Veranstalter irgendwie nicht richtig geschaltet: :ugly:

    [​IMG]
     
  10. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Hehehehehe. :D
     
  11. pillchen

    pillchen Member

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    Moin,

    nein, einem Bären bin ich nicht aufgesessen...

    Aber 2-3 Dinge kollidieren massiv mit der Realität:

    Wettervorhersage ist, wenn es über 72h hinausgehen soll, immer noch ein Glücksspiel. Insbesondere Gewitter sind aufgrund ihrer Zellenstruktur z.T nur im Stundenmaßstab vorherzusagen.

    Wie schon erwähnt, bei "Vollbesetzung" während des Festivals ist eine Reaktion im Hinblick auf kommende Starkregenereignisse mit rel. kurzer Vorwarnzeit logistisch kaum zu bewältigen, ganz einfach, weil es "zu voll" ist.

    Natürlich beschäftigt sich die Arbeit im wesentlichen nur mit dem Boden, der Boden"nutzung" während des Festivals und der anschließenden Wiederherstellung.
    Warum das so ist, mag man auch gerne im Sinne einer EU-konformen Landwirtschaft sehen, die auf Problemböden (danach) nicht förderwürdig wäre...

    Aber der alles entscheidende Satz in der Arbeit ist dieser hier:
    Hier wird also in der Theorie dem Festival, so durchgeführt, eine Absage erteilt.

    So... und was passiert, wenn jemand "von oben" das genau zur Greetchenfrage erklärt? Sprich, das Infield ist so zu präparieren, daß es eben den Risiken genügt, wenn es um die Bodenbelastung geht und nach Festivalende zeitnah "korrekte" Landwirtschaft wieder durchgeführt werden kann?

    Die erforderlichen Maßnahmen, in der Größe dargestellt, sind v.a. finanziell ein Trauma, was sich nur sehr schwer über den Eintrittspreis refinanzieren läßt.

    Und genau deshalb ist diese Arbeit von 2014 im wesentlichen was für Theoretiker, 2015 wurde in gewohnter Manier aufgebaut...

    ich habe kein Problem damit, wenn es nur auf diesem Zustand bliebe, aber so eine Arbeit, bei allem Respekt für die darin steckende Arbeit, als mögliche Planungsgrundlage anzusehen, ist ein Killerargument, nicht nur für Wacken, sondern viele OA-Festivals.

    Ich muß aber zu meiner Schande gestehen, daß ich in fast 30 Jahren Berufserfahrung mit immer mehr Bürokratie & Regulierungswahn konfrontiert wurde, was ebenfalls sehr weltfremde Züge trägt und vor allem denjenigen, die darauf angewiesen sind, nicht hilft, sondern Leistungen entweder zu spät, nicht ausreichend oder gar nicht (ersatzlos) erbracht werden...

    Und wenn so ein "Geist" im Zusammenhang mit einem OA-Festival Genehmigungsverfahren erst mal anfängt, die Bodenhaftung zu verlieren, dann gute Nacht.

    Seien wir froh, daß es bisher trotz aller Widrigkeiten immer noch so durchging und ein Teil des allgemeinen Lebensrisikos noch selbst eingegangen werden kann.
     
  12. Wackentom

    Wackentom W:O:A Metalmaster

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    Nunja, WER sagt denn, dass die nicht schon am "planen" sind das jetzige Infield eventuell "umzulegen" ?
    Das da dann natürlich nicht einfach nur die Bühnen woanders hingestellt werden müssen, sondern die gesamte Infrastruktur und Zuwegung umgeplant werden muss, bedeutet nunmal auch, das es nicht innerhalb eines Jahres zu "ändern" ist.
    Immerhin hat sich die "Beschickung" der Bühnen und die Zuwegung so ja über gut 2 Jahrzehnte bewährt und anscheinend ( bis auf das eigentliche Infield) alles für gut dargestellt.
    Asphaltierte Zuwegung usw.

    Ich würde aber schon behaupten wollen, das zwecks des Ergebnisses der Arbeit in den nächsten Jahren also mit Massiven Änderungen zu rechnen sein wird.
     
  13. evilCursor

    evilCursor W:O:A Metalhead

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    Oder auch: nichts genaues weiss man nicht.
     
  14. MetallKopp

    MetallKopp W:O:A Metalmaster

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    Falsch. Ist alles eine Frage der Risikobewertung. Auf unklare Großwetterlagen kann man auch angemessen reagieren, selbst wenn man den genauen Verlauf nicht weiß.
    Mir scheint, Du siehst nicht, dass die Arbeit allgemeine Empfehlungen ausspricht und die Umsetzbarkeit je nach Umstand geprüft werden muss. Aber zumindest hat man doch ein paar Alternativen präsentiert bekommen, was man machen kann!

    Falsch. Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören auch ggfs. zeitlich befristete Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrverbote. Du versteifst Dich viel zu sehr auf die Großmaßnahmen, nur weil die einen prominenten Teil innerhalb der Arbeit einnehmen.

    Ja, genau. Verwertbarkeit für die Landwirte. Denn wir wollen, dass die Geländepacht für den Veranstalter auch bezahlbar bleibt, bzw. die Landwirte ihr Land überhaupt zur Verfügung stellen und nicht den Schaden als betriebsbeeinträchtigend einschätzen. EU-konform hin oder her.

    Wieder falsch. Es wird empfohlen, einen geeigneteren Standpunkt zu suchen. Etwas weiter östlich gibt es eine Alternative, das wurde in der Arbeit konkret benannt. Das ist keine Absage.

    Falsch. Welches Interesse gibt es von "oben"? Genau, keins. Da sind die Landwirte, mit denen man über die optimale Lösung sprechen muss, fertig! Bisher war das auch immer ein Miteinander bei den Leuten da oben in S-H.

    Erinnerst Du Dich an die 50 Mio. €, die in die Entwässerung gesteckt wurden?
    Außerdem wurde ja nicht empfohlen, das gesamte Gelände zu ertüchtigen, sondern "nur" neuralgische Punkte.

    Solche Maßnahmen erfordern Diskussionen mit 16 (!) Landwirten, und ein Festival plant sich nicht mal eben kurzfristig. Was davon bleibt, werden wir erst in den nächsten Jahren sehen. Außerdem hat die Arbeit nicht nur Nutzen für Wacken, sondern auch für viele weitere Großveranstaltungen. Vielleicht macht sich so manch ein Veranstalter jetzt erst Gedanken, mal den Standort genauer zu analysieren.

    Warum Killerargument? Wer will denn wie damit gegen ein Festival argumentieren? Das ist doch an den Haaren herbeigezogener Quatsch!

    Die Bodenverhältnisse haben bis jetzt NIE eine Rolle gespielt bei den Genehmigungsverfahren. Aber sie machen Veranstalter und Landwirten das Leben schwer. Hat man ja gesehen. Schlamm essen Gewinn auf, sage ich immer. Also warum nicht eine Arbeit anfertigen lassen, was man ggfs. tun kann? Das Misstrauen, das Ergebnis einer solchen Arbeit könnte den Genehmigungsprozess erschweren, kann man doch nicht als Argument gegen eine solche Arbeit ins Feld führen?

    Falls Dir nur das Ergebnis nicht passt: mach's besser. Mach doch mal Vorschläge, was genau in Deinen Augen geeignetere Maßnahmen wären, um evtl. Schlammchaos zumindest teilweise zu vermeiden.
     
  15. pillchen

    pillchen Member

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    Moin,

    da gebe ich Dir Recht!

    Zukünftige Auflagen aller Art zu erfüllen, kann schon zu echten Veränderungen führen.

    Wobei es schade wäre, denn der dem gegenwärtigen räumlichen Charakter geschuldete Aufbau, wurde ja auch über die Jahre optimiert.

    Eine "Neuorientierung" bringt dann wieder viel "Verbesserungspotential"

    Nur eines kann man der Orga nicht vorwerfen, "völlig versagt" zu haben, das einfach nur nochmal wiederholt, um dem Titel des Themas zu folgen.


    Und die Pseudoabhängigkeit, auch der Entscheidungsfindung, von WetterDaten-(Apps) aller Art, ist auch etwas über das Ziel hinausgeschossen. Zumal diese Dienste (Regenradar) auch erst seit wenigen Jahren in "handlicher" Form angeboten werden.

    Wetter kann man nicht planen, selbst die in Cluster-Rechenzentren zusammengetragenen Klimamodelle sind nur Indizien, keine sicheren Szenarien.

    Insofern bleibt hier immer ein Restrisiko.
     

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