Vertikale Leinwände auf der Faster/Louder Stage

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evilCursor

W:O:A Metalhead
17 Juni 2009
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127.0.0.1
Das Bühnenbild ist nun einmal horizontal. Da ist gar nicht so banal das für vertikale Screens gut einzufangen.

Ich gebe den beiden ja recht dass das Gelände dieses Jahr so sehr schick aussah und die Durchsicht besser ist. Aber ein großer Anteil verfolgt nunmal das Geschehen auf der Bühne über diese Wände und da ist es ein Problem wenn das Bild vom Ausschnitt her frech gesagt Murks ist.

Die Idee auf mehreren Screens unterschiedliche Bilder zu zeigen ist super. Aber wie direkt dazu gesagt wurde ist das sehr aufwändig. Wenn es denn gut umgesetzt werden sollte macht man das hoffentlich auch für alle Bands, die auf den Hauptbühnen spielen. Es bedeutet nur mehr Kameras, mehr Regie und damit mehr Kosten.
 

Blackmoon666

W:O:A Metalmaster
19 Aug. 2008
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Das Bühnenbild ist nun einmal horizontal. Da ist gar nicht so banal das für vertikale Screens gut einzufangen.

Ich gebe den beiden ja recht dass das Gelände dieses Jahr so sehr schick aussah und die Durchsicht besser ist. Aber ein großer Anteil verfolgt nunmal das Geschehen auf der Bühne über diese Wände und da ist es ein Problem wenn das Bild vom Ausschnitt her frech gesagt Murks ist.

Die Idee auf mehreren Screens unterschiedliche Bilder zu zeigen ist super. Aber wie direkt dazu gesagt wurde ist das sehr aufwändig. Wenn es denn gut umgesetzt werden sollte macht man das hoffentlich auch für alle Bands, die auf den Hauptbühnen spielen. Es bedeutet nur mehr Kameras, mehr Regie und damit mehr Kosten.

Unterschiedliche Bilder auf den Screens würden mich irritieren. Man muss ja eigentlich nur das Bild wie bisher im 16:9-Format einfangen und dabei einen Bildausschnitt für die vertikalen Screens fokussieren, so dass bspw. der Sänger in Nahaufnahmen im vertikalen Format voll im Bild ist und nicht die Hälfte von ihm abgeschnitten wird. So aufwendig muss das eigentlich nicht sein. In erster Linie braucht es gute Kameraleute. Filme werden ja auch oft für mehrere Bildformate mit derselben Kamera gedreht (Open Matte und Widescreen). Da haben die Kameraleute dann Markierungen für das jeweilige Format auf dem Screen und richten das Bild so aus, dass in beiden Formaten alle wichtigen Bildinformationen enthalten sind und nichts abgeschnitten wird. Auf den vertikalen Screens an den Türmen kann man dann den auf das Format angepasste Bildauschnitt sehen und die horizontalen Screens an Bühne und FOH zeigen das Breitwand-Vollbild.
 

MiMü

Member
6 Aug. 2017
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Unterschiedliche Bilder auf den Screens würden mich irritieren. Man muss ja eigentlich nur das Bild wie bisher im 16:9-Format einfangen und dabei einen Bildausschnitt für die vertikalen Screens fokussieren, so dass bspw. der Sänger in Nahaufnahmen im vertikalen Format voll im Bild ist und nicht die Hälfte von ihm abgeschnitten wird. So aufwendig muss das eigentlich nicht sein. In erster Linie braucht es gute Kameraleute. Filme werden ja auch oft für mehrere Bildformate mit derselben Kamera gedreht (Open Matte und Widescreen). Da haben die Kameraleute dann Markierungen für das jeweilige Format auf dem Screen und richten das Bild so aus, dass in beiden Formaten alle wichtigen Bildinformationen enthalten sind und nichts abgeschnitten wird. Auf den vertikalen Screens an den Türmen kann man dann den auf das Format angepasste Bildauschnitt sehen und die horizontalen Screens an Bühne und FOH zeigen das Breitwand-Vollbild.
Das Ding ist halt, dass dieses hektische, dezentrale Filmen momentan der Standard zu sein scheint, wie schnellere Musik gefilmt werden soll. War auf fast allen Festivals dieses Jahr so, nicht nur im Rock/Metal-Bereich, sondern sogar bei Deichbrand, Melt und Splash wurde so gefilmt, sobald die Musik schneller wurde. Das ist im horizontalen Format schon scheisse (weil das Auge nie zur Ruhe kommt), im Vertikalen ist es schlicht tödlich. Am extremsten war es beim Full Force, hier "eindrucksvoll" zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/088435-000-A/full-force-festival-2019-arch-enemy/
Wenn Du da jetzt noch das linke und rechte Bilddrittel abdeckst, bleibt halt nur noch wirres Gezuckel übrig. :(
 

KaeptnKorn

W:O:A Metalmaster
16 Juli 2003
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Hamburg
Das Ding ist halt, dass dieses hektische, dezentrale Filmen momentan der Standard zu sein scheint, wie schnellere Musik gefilmt werden soll. War auf fast allen Festivals dieses Jahr so, nicht nur im Rock/Metal-Bereich, sondern sogar bei Deichbrand, Melt und Splash wurde so gefilmt, sobald die Musik schneller wurde. Das ist im horizontalen Format schon scheisse (weil das Auge nie zur Ruhe kommt), im Vertikalen ist es schlicht tödlich. Am extremsten war es beim Full Force, hier "eindrucksvoll" zu sehen:
https://www.arte.tv/de/videos/088435-000-A/full-force-festival-2019-arch-enemy/
Wenn Du da jetzt noch das linke und rechte Bilddrittel abdeckst, bleibt halt nur noch wirres Gezuckel übrig. :(

Das ist ja ekelhaft. Du hast fast nur halbe Köpfe und teilweise auch nur halbe Gesichter. Also eine Viertel-Visage. :D

Wer gibt so einen Müll frei?
 

Wacken-Jasper

Administrator
Teammitglied
18 Jan. 2012
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www.wacken.com
Die Idee auf mehreren Screens unterschiedliche Bilder zu zeigen ist super. Aber wie direkt dazu gesagt wurde ist das sehr aufwändig. Wenn es denn gut umgesetzt werden sollte macht man das hoffentlich auch für alle Bands, die auf den Hauptbühnen spielen. Es bedeutet nur mehr Kameras, mehr Regie und damit mehr Kosten.
Nope, nur mehr Regie und die gab es. Unterschiedliche Bilder auf den Screens waren von uns geordert und bezahlt. Nur wurden sie dann nicht geliefert..

Unterschiedliche Bilder auf den Screens würden mich irritieren. Man muss ja eigentlich nur das Bild wie bisher im 16:9-Format einfangen und dabei einen Bildausschnitt für die vertikalen Screens fokussieren, so dass bspw. der Sänger in Nahaufnahmen im vertikalen Format voll im Bild ist und nicht die Hälfte von ihm abgeschnitten wird. So aufwendig muss das eigentlich nicht sein. In erster Linie braucht es gute Kameraleute. Filme werden ja auch oft für mehrere Bildformate mit derselben Kamera gedreht (Open Matte und Widescreen). Da haben die Kameraleute dann Markierungen für das jeweilige Format auf dem Screen und richten das Bild so aus, dass in beiden Formaten alle wichtigen Bildinformationen enthalten sind und nichts abgeschnitten wird. Auf den vertikalen Screens an den Türmen kann man dann den auf das Format angepasste Bildauschnitt sehen und die horizontalen Screens an Bühne und FOH zeigen das Breitwand-Vollbild.
Unterschiedliche Bilder gibt es doch bei uns, seit es mehr als eine Videowall gibt. Oftmals gab es in der Mitte ein Panorama und an den Seiten Detailaufnahmen.

Exakt so wie du es beschreibst, sprich mit Markierungen im Sucher, wurde auch gearbeitet. Das Problem war die Regie.
 

evilCursor

W:O:A Metalhead
17 Juni 2009
4.401
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127.0.0.1
Ok, danke für die Info.

Grundsätzlich stößt meine Phantasie da an Grenzen. Bühnenbild und Bühnengelände nehme ich mit den Augen nunmal horizontal wahr. Shots vom "großen Ganzen" auf den Videowänden wirken da doch vertikal ganz anders als das direkt erlebte "Bild". Vielleicht gewöhnt man sich daran, aber ich habe das Gefühl da geht etwas verloren.
 
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