Ich kann den Standpunkt nachvollziehen und bleibe gleichzeitig dabei, eine nachhaltige Lösung in einer vernünftigen Politik zu vermuten. Etwas zu verbieten hat in der Geschichte kaum dazu geführt, dass gesellschaftliche Umbrüche / Entwicklungen ausblieben.
Was wäre denn "vernünftige Politik"?
Das ist oft im Auge des Betrachters und vieles ist einfach nur absolut krass emotionalisiert und entbehrt jeder Rationalität oder wissenschaftlicher Fundierung.
Es gibt auch Bürger, die schon bei dem Begriff "Wissenschaft" in Abwehrhaltung geraten, weil ihnen die Ergebnisse der Wissenschaft nicht passen oder beliebige andere Gründe.
Betrifft vor allem so Lieblingsthemen wie Klima, Migration, Kriminalität, Soziales.
Aber selbst bei vermeintlich total rationalen Themen wie Wirtschaft hängen einige fetischhaft an ihrem Verbrennunsmotor, während in anderen Teilen der Welt die Zeichen auf Elektro stehen.
Ebenso haben sich die Rahmenbedingungen unter denen Deutschland "Exportweltmeister" geworden ist stark verändert:
- China ist keine Werkbank mehr, sondern zunehmend Innovator. Importieren weniger.
- Politische Weltlage nicht mehr so stabil wie vor 20 Jahren
- fossile Energiekosten stark gestiegen
Mit stumpf mehr arbeiten wird man hier nur BurnOut und/oder psychologische Unsicherheit seiner Bürger verstärken, aber nicht die Wirtschaft retten.
Man müsste eigentlich erkennen, dass die Rolle der Binnennachfrage gestärkt werden sollte.