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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Hamburg & Berlin
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Mit Erben muss man nun wirklich kein Mitleid haben - das ist der Inbegriff von leistungslosem Einkommen. Zumal Deutschland eines der Länder ist, in denen eine deutliche Mehrheit der Vermögen nicht erarbeitet, sondern ererbt wurde (Quelle) - und diese Vermögen werden über Generationen gehegt und gepflegt, ohne dass da jemand für lohnarbeiten muss.

Und wir reden hier nicht von Omas Häuschen oder einer läppischen Million. Es geht teils um Adelsdynastien, die seit dem Mittelalter Geld in unglaublichem Ausmaß besitzen und einige Konzerninhaber.

Ich hatte schon mal gepostet...99% der Deutschen könnten sich auf einem A4 Blatt eintragen, wenn 1cm 50.000€ entspricht.
Die Millionäre wären 1 Blatt drüber.

Die 2 vermögendsten Familien brauchen 10 Kilometer Papier um sich einzutragen...also um die 36.000 A4 Blätter. Das sind Vermögen jenseits der 40 Milliarden.

"Aber guck mal da der faule Hartz4/Bürgergeld Empfänger, der böse Ausländer, der Flüchtling, der Arbeitnehmer, der krank zuhause bleibt..."
 

Hans A._Kapitaen_zur_See

W:O:A Metalhead
23 Juli 2025
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ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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An der See
"Aber guck mal da der faule Hartz4/Bürgergeld Empfänger, der böse Ausländer, der Flüchtling, der Arbeitnehmer, der krank zuhause bleibt..."
Ich denke, auf keiner Seite sollte pauschalisiert werden. Die Politik hätte es in der Hand alle Vermögenden an den Kosten des Gemeinwohls zu beteiligen. Doch sie ziert sich. Aber es gibt auch in den Kreisen Interessierte.
Und gleichzeitig sind auch bei Transferleistungsempfängern, Arbeitnehmern… Menschen dabei, die gut für sich sorgen. Als Aufreger werden diese Beispiele gerne genommen um pauschal, gerade bei Transferleistungen, alle unter Generalverdacht zu stellen. Das ist genauso Quark.
 
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Bloodtrain

W:O:A Metalhead
1 Nov. 2012
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Deutsches Kulturgut, dass Leute die eine Entlassung von Sozialleistungen entfernt sind, glauben die sind bei #taxtherich mitgemeint.

Dann interviewt die BLÖD noch so nen Hammel wie Dieter Bohlen, der meint er zieht dann weg und schon haste viele Leute dazu gebracht zu glauben das ist ne schlechte Idee....
 

Hans A._Kapitaen_zur_See

W:O:A Metalhead
23 Juli 2025
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Ich denke, auf keiner Seite sollte pauschalisiert werden. Die Politik hätte es in der Hand alle Vermögenden an den Kosten des Gemeinwohls zu beteiligen. Doch sie ziert sich. Aber es gibt auch in den Kreisen Interessierte.
Und gleichzeitig sind auch bei Transferleistungsempfängern, Arbeitnehmern… Menschen dabei, die gut für sich sorgen. Als Aufreger werden diese Beispiele gerne genommen um pauschal, gerade bei Transferleistungen, alle unter Generalverdacht zu stellen. Das ist genauso Quark.

Bei Eat the Rich gehts mir auch nicht um Einzelpersonen, sondern die Klasse.
Arbeitslose sind auch Ergebnis und Zweckmäßigkeit einer liberalen Marktwirtschaft.
Eigentum ist kein Naturgesetz und es sollte gar keine Milliardäre geben dürfen!
 

ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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Bei Eat the Rich gehts mir auch nicht um Einzelpersonen, sondern die Klasse.
Arbeitslose sind auch Ergebnis und Zweckmäßigkeit einer liberalen Marktwirtschaft.
Eigentum ist kein Naturgesetz und es sollte gar keine Milliardäre geben dürfen!
Der Mensch is halt, wie er is. Haben ist besser als brauchen. Das hat noch keine der bisherigen Gesellschaftsordnungen verändert.
Und aktuell wird es nicht leichter. Ich erinnere Zeiten, da war bei Kalkulationen Konsens, dass ein vereinbarter Tarif als wirtschaftlich und angemessen zu bewerten ist. Aktuell erlebe ich es immer wieder, dass erwartet wird, drunter zu bleiben.
 

Revalon

THAT GUY
27 Apr. 2007
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Ich denke, auf keiner Seite sollte pauschalisiert werden. Die Politik hätte es in der Hand alle Vermögenden an den Kosten des Gemeinwohls zu beteiligen. Doch sie ziert sich. Aber es gibt auch in den Kreisen Interessierte.
Und gleichzeitig sind auch bei Transferleistungsempfängern, Arbeitnehmern… Menschen dabei, die gut für sich sorgen. Als Aufreger werden diese Beispiele gerne genommen um pauschal, gerade bei Transferleistungen, alle unter Generalverdacht zu stellen. Das ist genauso Quark.

Der große Unterschied ist halt, was uns als Gemeinschaft ein Sozialleistungsempfänger kostet, der die Möglichkeit hätte, nicht darauf angewiesen zu sein, und was uns ein Multimilliardär kostet, der nicht ordentlich besteuert wird/die Steuern die erhoben würden sogar noch umgeht.

Bei Eat the Rich gehts mir auch nicht um Einzelpersonen, sondern die Klasse.
Arbeitslose sind auch Ergebnis und Zweckmäßigkeit einer liberalen Marktwirtschaft.
Eigentum ist kein Naturgesetz und es sollte gar keine Milliardäre geben dürfen!

Sobald es keine Armut mehr gibt und alle genug haben, um ein gutes Leben führen zu können, ist mir persönlich herzlich egal, wie viel irgendjemand mehr als das dazu Nötige hat.
Da darf es meinetwegen auch Milliardäre geben, leidet ja dann niemand darunter.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
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Da darf es meinetwegen auch Milliardäre geben, leidet ja dann niemand darunter.

Würde meiner Meinung nach nur gerechtfertigt sein, wenn Milliardär*innen unbedingt ihre Machtstellung und politische Einflussnahme verlieren würden. Und ich fürchte durch Jahrhunderte der kapitalistischen Sozialisierung würde das nicht direkt passieren.
Will sagen, diese soziale Gerechtigkeit müssten wir wahrscheinlich hart verteidigen.
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Ich denke, auf keiner Seite sollte pauschalisiert werden. Die Politik hätte es in der Hand alle Vermögenden an den Kosten des Gemeinwohls zu beteiligen. Doch sie ziert sich. Aber es gibt auch in den Kreisen Interessierte.
Und gleichzeitig sind auch bei Transferleistungsempfängern, Arbeitnehmern… Menschen dabei, die gut für sich sorgen. Als Aufreger werden diese Beispiele gerne genommen um pauschal, gerade bei Transferleistungen, alle unter Generalverdacht zu stellen. Das ist genauso Quark.

Ja, es gibt ja auch die #taxmenow Initiative bei der reichen Millionen-Erben fordern endlich mehr besteuert zu werden.

Was mich stört ist das Framing, was oft gemacht wird:
- nur etwa 16.000 Personen nutzen geschätzt die Sozialsysteme aus, nicht 3 Millionen.
- Leute melden sich krank, wenn sie krank sind...ja die Gesellschaft wird älter, nicht fauler.
- Wir haben noch nie so viele Arbeitsstunden in Summe als Gesellschaft geleistet wie jetzt, pro Kopf sind wir aber unter den Griechen, wegen der Teilzeitquote...nicht wegen der Faulheit.

Mir hat das alles zu oft einen Spin hin zu "der Bürger ist faul" während man das große Geld nicht einsammelt. Und an der Stelle denke ich nicht nur an die erwähnten Milliarden-Vermögen, sondern auch an CumEx.
 
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