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Mü_Exotic

W:O:A Metalgod
7 Aug. 2006
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Deutsches Kulturgut, dass Leute die eine Entlassung von Sozialleistungen entfernt sind, glauben die sind bei #taxtherich mitgemeint.

Dann interviewt die BLÖD noch so nen Hammel wie Dieter Bohlen, der meint er zieht dann weg und schon haste viele Leute dazu gebracht zu glauben das ist ne schlechte Idee....

dann sollte man dem PIML ordentlich wegzugbesteuern :o
 
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Mü_Exotic

W:O:A Metalgod
7 Aug. 2006
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Behaupted ja auch niemand, damit das Problems des Rechtsrucks zu lösen. Aber eine wehrhafte sollte Demokratie sollte definitiv alle Mittel ausschöpfen um demokratiefeindliche Strukturen, Organisationen, Parteien, etc. wieder und wieder zu zerschlagen. Keine finanziellen Mittel, keine legalen Räume, kein legales Miteinander, keine öffentlichkeits-wirksame Plattformen für unsere Feinde.

Es geht ja nicht um entweder oder.

geht das auch midm knübbl? :confused:
 
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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Ich kann den Standpunkt nachvollziehen und bleibe gleichzeitig dabei, eine nachhaltige Lösung in einer vernünftigen Politik zu vermuten. Etwas zu verbieten hat in der Geschichte kaum dazu geführt, dass gesellschaftliche Umbrüche / Entwicklungen ausblieben.

Was wäre denn "vernünftige Politik"?
Das ist oft im Auge des Betrachters und vieles ist einfach nur absolut krass emotionalisiert und entbehrt jeder Rationalität oder wissenschaftlicher Fundierung.

Es gibt auch Bürger, die schon bei dem Begriff "Wissenschaft" in Abwehrhaltung geraten, weil ihnen die Ergebnisse der Wissenschaft nicht passen oder beliebige andere Gründe.

Betrifft vor allem so Lieblingsthemen wie Klima, Migration, Kriminalität, Soziales.

Aber selbst bei vermeintlich total rationalen Themen wie Wirtschaft hängen einige fetischhaft an ihrem Verbrennunsmotor, während in anderen Teilen der Welt die Zeichen auf Elektro stehen.

Ebenso haben sich die Rahmenbedingungen unter denen Deutschland "Exportweltmeister" geworden ist stark verändert:
- China ist keine Werkbank mehr, sondern zunehmend Innovator. Importieren weniger.
- Politische Weltlage nicht mehr so stabil wie vor 20 Jahren
- fossile Energiekosten stark gestiegen

Mit stumpf mehr arbeiten wird man hier nur BurnOut und/oder psychologische Unsicherheit seiner Bürger verstärken, aber nicht die Wirtschaft retten.

Man müsste eigentlich erkennen, dass die Rolle der Binnennachfrage gestärkt werden sollte.
 
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ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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Wird immer wieder behauptet, stimmt aber nicht. Verbote haben sehr häufig zu positiven gesellschaftlichen Entwicklungen geführt.
Z.B. in den Bereichen
- Gleichberechtigung / Antidiskriminierung
- Arbeitsrecht
- Umweltschutz
usw.
Also wenn ich zum Beispiel an das Verbot der Bürgerbewegung in der DDR denke, ist unübersehbar, was das gebracht hat, endete trotzdem im Sturz des Systems. Führte das NSDAP-Verbot dazu, dass Deutschland die Nazis an der Macht erspart blieb? Nee. Aber ja, man findet sicher für alle Sichtweisen Argumente.
 

ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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Aber was wäre dein Argument, es nicht trotzdem einfach zu machen, wenn man die Möglichkeit hat. Und organisierte Demokratiefeinde damit schwächt?
Ich denke ja auch nicht, dass damit die gesellschaftliche Wende kommt. Es reicht doch den Faschisten ihre Mittel zu nehmen?
Ich vermute, dass dann der Tenor der Unzufriedenen und Protestwähler wäre, die etablierten Parteien wollen sich lediglich einen starken politischen Gegner vom Hals schaffen.
 

ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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An der See
Was wäre denn "vernünftige Politik"?
Das ist oft im Auge des Betrachters und vieles ist einfach nur absolut krass emotionalisiert und entbehrt jeder Rationalität oder wissenschaftlicher Fundierung.

Es gibt auch Bürger, die schon bei dem Begriff "Wissenschaft" in Abwehrhaltung geraten, weil ihnen die Ergebnisse der Wissenschaft nicht passen oder beliebige andere Gründe.
Vernünftig wäre für mich z.B., dass man von seiner Arbeit leben und die Grundbedürfnisse befriedigen kann, egal ob Direktor oder Verkäufer. Essen, Wohnen, Kultur, auch im Alter ein lebenswertes Dasein…
Alles zu benennen wäre natürlich seitenfüllend.
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Vernünftig wäre für mich z.B., dass man von seiner Arbeit leben und die Grundbedürfnisse befriedigen kann, egal ob Direktor oder Verkäufer. Essen, Wohnen, Kultur, auch im Alter ein lebenswertes Dasein…
Alles zu benennen wäre natürlich seitenfüllend.

Ich glaube über die Ziele wird oft noch Einigkeit herrschen, aber über den Weg dann oft schon wieder nicht.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
18 Aug. 2008
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Ich vermute, dass dann der Tenor der Unzufriedenen und Protestwähler wäre, die etablierten Parteien wollen sich lediglich einen starken politischen Gegner vom Hals schaffen.

Ja und? Wer die AfD wählt ist verloren und kann nicht zurück geholt werden. Zumindest solange nicht, bis es auch denen spürbar wieder besser geht.
 
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Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Also wenn ich zum Beispiel an das Verbot der Bürgerbewegung in der DDR denke, ist unübersehbar, was das gebracht hat, endete trotzdem im Sturz des Systems. Führte das NSDAP-Verbot dazu, dass Deutschland die Nazis an der Macht erspart blieb? Nee. Aber ja, man findet sicher für alle Sichtweisen Argumente.
Man kann die DDR nicht mit der BRD vergleichen.

Hier geht es darum geltendes Recht durchzusetzen. Unser Grundgesetz verpflichtet uns demokratiefeindliche Organisationen/Parteien zu verbieten. Weil das so ein wichtiger/sensibler Prozess ist, entscheidet am Ende aber auch nicht irgendjemand, sondern das Bundesverfassungsgericht.

Jemand der Schlangenlinie Auto fährt und einen Alkoholatem hat muss auch zum Alkoholtest. Wenn der positiv ausfällt, verliert man seinen Lappen, wenn nicht, gibt es eine Verwarnung, weil man Schlangenlinie gefahren ist.
 

ACE F.

W:O:A Metalhead
9 Aug. 2025
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An der See
Man kann die DDR nicht mit der BRD vergleichen.

Hier geht es darum geltendes Recht durchzusetzen. Unser Grundgesetz verpflichtet uns demokratiefeindliche Organisationen/Parteien zu verbieten. Weil das so ein wichtiger/sensibler Prozess ist, entscheidet am Ende aber auch nicht irgendjemand, sondern das Bundesverfassungsgericht.

Jemand der Schlangenlinie Auto fährt und einen Alkoholatem hat muss auch zum Alkoholtest. Wenn der positiv ausfällt, verliert man seinen Lappen, wenn nicht, gibt es eine Verwarnung, weil man Schlangenlinie gefahren ist.
Ich denke, es kam bei meinem Beispiel nicht auf die Unterschiedlichkeit zwischen den beiden Staaten an, sondern der Fokus lag auf der Sichtweise zur Wirkung von Verboten.
Ich habe meine Meinung zu dem Thema geäußert und kann andere Sichtweisen akzeptieren. Wir sehen den Weg halt unterschiedlich, obwohl wir uns in der Ablehnung der politischen Einstellung einig sind.
 

Revalon

THAT GUY
27 Apr. 2007
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Vernünftig wäre für mich z.B., dass man von seiner Arbeit leben und die Grundbedürfnisse befriedigen kann, egal ob Direktor oder Verkäufer. Essen, Wohnen, Kultur, auch im Alter ein lebenswertes Dasein…
Alles zu benennen wäre natürlich seitenfüllend.

Klingt prinzipiell gut, nur eine sehr wichtige Sache:
Alle Menschen sollten, ganz unabhängig davon, ob sie arbeiten oder nicht, und auch unabhängig davon, ob sie nicht arbeiten weil sie nicht können oder weil sie nicht wollen (sicher feststellen kann man eh nur ersteres), ein würdevolles Leben führen, ihre Grundbedürfnisse befriedigen und sich auch ein wenig Luxus leisten können.
Arbeit sollte für alles darüber hinaus sorgen.

Genug Geld dafür hätten wir, wenn wir es endlich vernünftig verteilen würden und nicht weiter so zwanghaft von unten nach oben, wo es dann hängen bleibt.
 

power from hell

W:O:A Metalhead
26 Aug. 2011
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Niemand ist verloren, das Grundziel wie schon gesagt wurde können alle unterschreiben, man muss von seiner Arbeit ohne Zusatzleistungen seine Grunbedürfnisse befriedigen können. Im Alter in Würde leben zu können ohne zum Amt rennen zu müssen um die Rente aufzustocken weil man 45 Jahre die Karre gezogen hat.
 
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