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Tomatentöter

W:O:A Metalgod
23 Aug. 2004
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Metalfranken
Gorefield schrieb:
NPD sorgt für ungewohnte Heiterkeit im sächsischen Landtag
Rechtsextreme Partei lässt ihre Monatsschrift "Deutsche Stimme" in Polen drucken / Entgleisungen des Fraktionschefs Apfel
VON BERNHARD HONNIGFORT (DRESDEN)

Am Mittwochmorgen war eine aktuelle Stunde im Dresdner Landtag angesetzt. Ein Thema, auf Antrag der NPD, lautete: "Grenzen dicht für Lohndrücker". Ein Dauerbrenner im Gejammer-Repertoire der Rechtsextremen. Schon im Landtagswahlkampf 2004 hatten sie damit plakatiert und Stimmen eingefangen in der großen Hartz-Aufregung des vergangenen Sommers. Als wahre Vertreter aller echten Volksdeutschen wetterte die NPD gegen Globalisierung und das volksverachtende BRD-System. In Wahlkampfzetteln forderte sie damals: "Arbeiten, die heimatnah erfolgen, dürfen nicht ins Ausland verlagert werden." Und nicht zu vergessen: "Deutsches Geld für Deutsche."

Und nun das: Just am Tag der Landtagsdebatte berichtete die Leipziger Volkszeitung über eine Polizeikontrolle vor eineinhalb Wochen in Riesa, dem Verlagssitz der Deutschen Stimme. Chefredakteur der NPD-Monatszeitschrift ist Holger Apfel, der NPD-Fraktionsvorsitzende im Dresdner Landtag.

Der Polizei waren zwei Kleintransporter aus Polen aufgefallen. Die Beamten warfen einen Blick ins Innere und fanden: Braune Hetze, printed in Poland. Die gesamte Mai-Auflage der Deutschen Stimme, außerdem weitere NPD-Verlagsdruckwerke, eingeführt aus Jelenia Gora, dem früheren Hirschberg.

Hätte einer der Polizisten ein Exemplar der Mai-Ausgabe der Deutschen Stimme aufgeschlagen, er wäre auf einen längeren Beitrag über die "unsozialen Entwicklungen" der globalkapitalistischen Wirtschafts(un)ordnung" gestoßen. Darin lamentierten die NPD-Autoren mal wieder über "Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer" und "Lohndumping".

Dumm gelaufen. Holger Apfel hielt am Mittwoch eine vorgefertigte Rede, wetterte über die "Versagerpolitik der Blockparteien", schimpfte über Lohndumping und neoliberale Wirtschaftspolitik. Nur über die eigenen engen Wirtschaftskontakte nach Polen schwieg er.

"Ich verachte Sie!"

Als sich dann CDU, PDS und FDP über die NPD lustig machten, war es ein wenig wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, wo ein Kind auf den nackten Herrscher zeigte: "Er hat ja gar nichts an."

Der NPD-Fraktionsvorsitzende bebte und nichts hielt ihn mehr auf seiner Bank. Die vermutlich aus dem Innenministerium in die Presse gelangte Information über die NPD-Connection nach Polen hat offensichtlich den Nerv Apfels getroffen. Er stapfte erneut ans Mikrofon, beschimpfte die PDS als "Rotfaschisten", nannte Innenminister Thomas de Maizière (CDU) ein "Arschloch". Dann wurde es wirklich jämmerlich: Apfel forderte de Maizière auf, ihm einen deutschen Druckort für die Deutsche Stimme zu besorgen. Gegen die NPD sei eine "gesellschaftliche Pogromstimmung" in Deutschland erzeugt worden. Druckereien würden nicht für die NPD arbeiten. Die Partei würde boykottiert, "was an Zeiten erinnert, in denen es hieß: Kauft nicht bei Juden."

Das gab dann zwei Ordnungsrufe des Landtagspräsidenten Erich Iltgen für Apfel, außerdem den Kommentar des SPD-Fraktionsvorsitzenden Cornelius Weiss: "Sie machen sich nicht nur lächerlich, ich verachte Sie!"

Der Rest des Wutausbruchs, Apfels Gerede über den "Terror der Ökonomie", ging schließlich im rhythmischen Klatschen des Landtags unter. Der erlebte an diesem Tag die Entzauberung der sonst so gut vorbereiteten NPD - ihre neue Nacktheit.

(Quelle: Frankfurter Rundschau)
habs heute auch in der Zeitung gelesen. Das ist nun wirklich einsame Spitze :D
 

Thordis V.

W:O:A Metalgod
25 Nov. 2001
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www.myspace.com
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=266618

Auszug daraus:

Interpretationsfrage: Foren
Unklar bleibt jedoch, wie weit reichend die Impressumspflicht ist.

So könnten bei strenger Auslegung des Gesetzes sogar Foren-User, die ihre persönliche Visitenkarte/Nickpage mit Inhalten versehen, als Medieninhaber gelten und unter die Offenlegungspflicht fallen, erklärt Rechtsanwalt Frauenberger zu futurezone.ORF.at.

Ein Posten unter einem Pseudonym wäre dann rein rechtlich nur unter gleichzeitiger Angabe des echten Namens auf der eigenen Visitenkarte möglich.

Wird die üblicherweise automatisch zugewiesene Visitenkarte jedoch inhaltsleer gelassen, tritt der Foren-Nutzer somit wohl auch nicht als Medieninhaber auf und kann weiterhin anonym posten.
 

Thordis V.

W:O:A Metalgod
25 Nov. 2001
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Keine Chance für "Y Asi"
Der Schunkel-Sound der Global Kryner konnte in Kiew nicht überzeugen.

Mit dem Halbfinale des Eurovision Song Contest am Donnerstagabend hat das Musikfieber in der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen ersten Höhepunkt erreicht. Vertreter aus 25 Ländern bewarben sich um den Einzug ins Finale.
Österreich ist am Samstagabend allerdings nicht mehr dabei: Die sechsköpfige Schunkel-Popband Global Kryner ist bei der Vorausscheidung ausgeschieden.

Zu wenige SMS- und Telefon-Stimmen

Die sechsköpfige Band, die sich im Vorfeld gute Chancen ausgerechnet hatte, ging mit dem undankbaren ersten Startplatz ins Rennen. Mit ihrem Song "Y Asi", einer Mixtur aus Samba, Polka und Jodeln, lieferten sie einen zwar etwas bemühten, aber souveränen Auftritt.

Das internationale TV-Publikum, das via Telefon- und SMS-Voting die besten Zehn des Semifinales wählte, goutierte den Global-Kryner-Sound allerdings nicht.

"Es ist ein Spiel"

Kryner-Mastermind Christof Spörk reagierte unmittelbar nach Bekanntgabe des Halbfinalergebnisses gefasst: "Es ist ein Spiel. Man kann nicht immer gewinnen." Das Konzept der Band habe bisher Erfolg gehabt, aber es sei vermutlich in drei Minuten medial nicht transportierbar.

Spörk musste allerdings zugeben: "Die Überraschung bei uns ist doch sehr groß." Mit Israel, Dänemark und Norwegen hätten nur drei jener Vertreter den Final-Aufstieg geschafft, die unter den Musikern favorisiert worden wären.

Ergebnis bleibt geheim

Wie schlecht "Y Asi" tatsächlich abgeschnitten hat, bleibt vorerst geheim: Die Top Ten - und damit auch die 15 Verlierer - wurden ohne Wertung bekannt gegeben, damit auch im Finale Chancengleichheit für alle Teilnehmer garantiert ist.
Dass Österreich auch im nächsten Jahr die Vorausscheidung passieren wird müssen, ist allerdings so gut wie fix.

15 Verlierer, 24 Finalisten

Ausgeschieden sind neben Österreich außerdem Litauen, Portugal, Monaco, Weißrussland, die Niederlande, Island, Belgien, Estland, Finnland, Andorra, Bulgarien, Irland, Slowenien und Polen.

Am Samstag treffen die zehn neuen Kandidaten auf die zehn bestplatzierten Länder des Vorjahres sowie auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, die größten Beitragszahler der Eurovision, die immer fix im Finale sind.

Beim ersten Versuch ins Finale

Moldawien feierte heuer Song-Contest-Premiere. Das Land schickte die alteingesessene Band Zdob si Zdub nach Kiew. Dass bei dem Punk-Pop-Song "Boonika Bate Toba", zu deutsch "Oma haut auf die Pauke", tatsächlich eine ältere Dame in moldawischer Tracht die Trommel spielte, überzeugte auch das TV-Publikum: Zdob si Zdub wurde ins Finale gewählt.
Zu den Favoriten am Samstag dürfte auch die Glam-Rock-Parodie Wig Wam gehören, die sich in bester Europe-Manier mit dem 80er-Jahre-Metalsong "In My Dreams" qualifizierte.

Trotz Chart-Skandal weiter

Ein Hauch von Skandal umweht die Kandidaten der Schweiz: Die eigentlich estnische Girlband Vanilla Ninja - in Kiew ganz in weiß und auf Bombast-Band getrimmt - wird vom Plattenproduzenten David Brandes gemanagt, der in Deutschland gerade wegen möglichen Hitparadenbetrugs unter Beschuss ist. "Cool Vibes" ist trotzdem eine Runde weiter.

Balladen ...

Lettland setzte auf Simon-&-Garfunkel-Stimmung: Walter & Kazha posierten mit akustischen Gitarren und sangen die Schunkelballade "The War Is Not Over". Das Duo mit dem Boyband-Look kam damit ins Finale.
Für Israel qualifizierte sich Shiri Maimon mit der soliden Ballade "The Silence that Remains"; die Sängerin wurde im Vorfeld von der Presse bereits zur angeblich "sympathischsten Teilnehmerin" gekürt.

... und Krawall

Die Sängerin Luminita Anghel und die Band Sistem aus Rumänien überzeugten mit Krawall: Bei "Let Me Try" wurde auf der Bühne gehämmert und geschweißt. Der dänische Sänger Jacob Sveistrup tritt mit dem fröhlichen Popsong "Talking to You" am Samstag ein zweites Mal auf.
Ungarn schickte wie viele osteuropäische Länder eine zuhause bereits etablierte Band ins Rennen: NOX ist in Ungarn mit folkloristisch angehauchtem Rock erfolgreich, der Song "Forogj vilag" brachte sie auch beim Song Contest eine Runde weiter.

Orientalischer Einschlag

"Make My Day", der Beitrag Mazedoniens, stammt aus der Feder des mazedonischen Fernsehdirektors höchstpersönlich - und Interpret Martin Vucic ist dessen Sohn. Die Dancenummer mit orientalischem Einschlag hat die Vorausscheidung ebenfalls passiert.
Die Ethno-Welle, seit einigen Jahren der populärste Song-Contest-Trend, macht auch vor Kroatien nicht halt. Percussion, Flöten und Dudelsäcke bestimmten Boris Novkovics Beitrag "Vukovi umiri sami" alias "Wölfe sterben einsam".

Trend zu Ethno-Sound

Der ukrainische Superstar Ruslana sorgte im Vorjahr mit "Wild Dances" dafür, dass der Wettbewerb heuer in Kiew stattfand. Die Sängerin war auch in die Organisation der diesjährigen Veranstaltung stark involviert.
Und sie hatte musikalisch großen Einfluss auf das Teilnehmerfeld, wie die Show am Donnerstagabend zeigte. Fast keiner der Beiträge kam ohne folkloristische Sounds und ausgefallenes Schlagwerk aus.

Volksfeststimmung in Kiew

Das Halbfinale im Kiewer Sportpalast war auch die erste Bewährungsprobe für das Moderatoren-Duo Pascha und Mascha - den Kiewer DJ Pasha und die ukrainische TV-Moderatorin Maria Jefrosinina.

Die Eintrittskarten für die beiden Hauptrunden im Palast des Sports in Kiew waren trotz hoher Preise fast ausverkauft. An vielen Plätzen im Stadtzentrum Kiews sind Leinwände und Bühnen errichtet, auf denen Tausende den Musikwettbewerb verfolgen. Seit Tagen herrscht in Kiew Volksfeststimmung bei hochsommerlichen Temperaturen.

bin ich froh daß die Global Käsekrainer draußen sind, der Song war ja scheußlich.
 

Widar667

W:O:A Metalmaster
30 Jan. 2003
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Bielefeld
Hallo Thread! *auchmalreinguck* :-|

Gab's hier schon das Thema von dem 13- oder 14-jährigen Mädchen aus Hildesheim, dass von einer Gruppe 15 bis 17-jähriger Türken mehrfach über mehrere Tage hinweg vergewaltigt udn festgehalten wurde und sich, seid sie zuhause zusammen gebrochen war und die Sache ans Licht kam, von Freunden der Täter, die sie nun bedrochen, verstecken muss?
 

Doc Abzock

W:O:A Metalhead
5 Aug. 2003
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Ruhrpott
Website besuchen
<Naumburg: Junge stürzt zehn Meter in die Tiefe - Dann steht er unversehrt auf

Naumburg: Ein Junge im Alter von elf Jahren ist in der Schule aus zehn Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Anschließend ist der Junge jedoch völlig unversehrt aufgestanden und gab an, keine Verletzungen erlitten zu haben.

Zum Sturz kam es, als der Junge am Geländer des Treppenhauses das Gleichgewicht verlor und dann herunter fiel. Nach einem Neun-Meter-Sturz traf er auf einen Glasschaukasten mit Aluminiumabdeckung, dann kam er auf dem Boden auf.

Die Rettungskräfte entdeckten keine sichtbaren Verletzungen am Körper des Jungen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.>

Wie heisste s doch so schön: BEsonnen und (kleine) Kinder haben die besten Schutzengel!
 

KaeptnKorn

W:O:A Metalmaster
16 Juli 2003
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Hamburg
Widar667 schrieb:
Hallo Thread! *auchmalreinguck* :-|

Gab's hier schon das Thema von dem 13- oder 14-jährigen Mädchen aus Hildesheim, dass von einer Gruppe 15 bis 17-jähriger Türken mehrfach über mehrere Tage hinweg vergewaltigt udn festgehalten wurde und sich, seid sie zuhause zusammen gebrochen war und die Sache ans Licht kam, von Freunden der Täter, die sie nun bedrochen, verstecken muss?

Die Meldung wurde in den Medien breit genug gewalzt.


Türken? Hm, ändert nix daran, daß es Arschlöcher sind und ich ihnen einmal den Psyrembel rauf und runter an den Pillemann wünsche. :mad:
 

Widar667

W:O:A Metalmaster
30 Jan. 2003
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Bielefeld
KaeptnKorn schrieb:
wusstest du das auch nicht?!
.....ich hab's auch erst heute durch Zufall in nem kleingedruckten Artikel gelesen...! o_O


ganz schon übel, dass das Opfer (!) jetzt noch von den "Brüdan" der Täter verfolgt wird! ......erinnert an diese typische Denkungsweise, dass eine vergewaltigte Frau ihre Ehre verloren habe und insofern nichts mehr wert sei..! *kotz*