Einstiegsdrogen-Wer oder was brachte euch zum Metal?

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Kongo Otto

W:O:A Metalhead
Jul 12, 2019
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Auenland/ Hunsrück
Das ist ein sehr komplexes Thema! Das frühstückt man doch nicht in 10 Minuten ab :o
Und dann hab ich beim Schnitt noch festgestellt, daß ich da so Einige vergessen hab. Mea culpa.

Ok, ich hab gerade festgestellt, daß der Helle Hyperbel Herold das ganze Thema in knapp 20 Minuten schafft.
Tja, der ist halt einfach ne andere Liga.
 
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nerd-chan

W:O:A Metalhead
Sep 25, 2012
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Minden
Dann schreib ichs doch mal runter :D
Von Kindesbeinen an hab ich eigendlich alles mögliche gehört. Meine Mutter war damals großer Peter Maffay Fan und mein älterer Bruder war in der Hip Hip Richtung angesiedelt, da erst die deutschen Sachen, Fanta4, Blumentopf, Absolute Beginner, später auch Amisachen wie Wutang Clan, Eminem und auch ein bisschen Reggae wie Seeed, Gentleman. Mein Musikgeschmack dümpelte dann bis ich etwa 12 war so vor sich hin und durch Freunde kamen dann nach und nach Sachen hinzu, ebenfalls alles mögliche, wobei ich da die "härteren" Sachen wie Linkin Park, Korn, System of a down schon sehr mochte, ebenfalls aber auch Nirvana, Green Day, Daft Punk, Gorillaz, Jan Delay. Boy Bands und Schlager fand ich aber da schon blöde und auch als Freundinnen mit Hip Hip, RnB und dem ganzen Gedöns um die Ecke kamen, mochte ichs schlicht nicht. Tatsächlich brachten mich sowohl der ESC als auch der BSC (Bundesvision von Raab) 2006 auf die richtige Bahn mit Lordi und In Extremo, wobei mir die "Mittelaltermusik" immer noch ein bisschen befremdlich ist. So richtig in den Metal gings dann für mich 2009 durch meinen damaligen Freund, der schon immer Metal gehört hat und da fings dann recht klassisch mit Alestorm, Hammerfall, In Flames an. 2011 war dann besagter Freund das erste Mal aufn Wacken und ich war schon ein bisschen neidisch. 2012 hab ichs dann auch aufn Acker geschafft und meine Highlights waren Hammerfall, Sepultura, In Flames und Volbeat. Inzwischen hat sich meine Richtung über die Jahre immer wieder geändert, höre nunmal schlicht das was mir gefällt. Aktuell liebe ich Babymetal, Eskimo Callboy und Alestorm.

Ach ja, für mich prägende Lieder:
 
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Hurrabärchi

nur zum Pöbeln hier
Oct 9, 2012
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Um jetzt auch mal den Teil mit Rockmusik und einer Kiste Bier auszuführen, was ich ja so ähnlich schon mal im Thread "Soundtrack deines Lebens" erörtert habe, weil ich gerade Bock hab. :o

Mit zarten 10 Jahren bekam ich von einem Freund eine CD von The Offspring geschenkt, Conspiracy of One. Ja, würde ich mal sagen absolut angemessen für das Alter, Sex, Eskalation, Alkohol, aber hey, wir sind auch mit American Pie und Euro Trip aufgewachsen. Und wenn man den Sex mal ausklammert, ja, hab ich mich ja doch daran in den folgenden 20 Jahren gehalten. :o Hatte ich damals schon Guns'n'Roses für unhörbaren Krach gehalten, das hat mir doch irgendwie gefallen. Irgendwie so sehr, dass sich The Offspring zu meiner ersten Lieblingsband entwickelt hat. Und Want You Bad ist immer noch ein absoluter Kracher.

Intermezzo: Zum Abschluss der Grundschule sollten wir im Schullandheim eine Mini-Playbackshow machen. Meine Freunde und ich haben aus einem Grund, den wahrscheinlich nur unsere Väter, die das eingefädelt und sich tierisch beömmelt hatten, verstehen, Whole Lotta Rosie, wieder sehr angemessen für das Alter, von AC/DC gemacht. Ich war Angus Young. War lustig. :ugly:

Weiter im Text, Videospiele und ich haben ja eine innige Verbindung. Insbesondere die alten Tony-Hawk-Spiele, deren Soundtrack ich erst jetzt so richtig zu schätzen weiß (Bad Religion! Immortal! Entombed! 3 Inches of Blood!). Damals fand ich aber die Dropkick Murphys am besten. Ja, dieses ulkige Akkordeon, das man nur vom Dorffest kannte, trötete plötzlich zu arschtretendem Punkrock. Geile Sache. Bald lief nur noch der eine Song. Go, go, black and gold!


Bis dahin teilten meine Freunde noch meinen Musikgeschmack, aber sie wandten sich immer mehr dem Deutschpunk zu. Heutzutage könnte ich dem auch Einiges abgewinnen, damals eher nicht. Die Offsprings und Murphys, meine Offsprings und Murphys, verdammte Scheiße, waren viel besser als dieser dilettantische Schmutz. :mad:
Bis zu einer legendären LAN-Party hörte ich also nichts anderes. Dort habe ich allerdings böse von einem der Anwesenden den Musikordner gezogen. Piratenbärchi, arr! :o
Hat mich grundsätzlich nur periphär tangiert, aber Blind Guardian hatten für einen Vierzehnjährigen den coolsten Namen der Welt und mit Somewhere Far Beyond den coolsten Albumtitel der Welt. Der Titeltrack war allerdings für einen Zweiminutenpunkrockhörer ein überlanges Monstrum. Aber, aber, da war ja ein Instrument drinnen, das ich bei meinen Murphys so mochte, der Dudelsack! Also hab ich das doch angehört. Und war absolut hin und weg. Die beste Band der Welt, ohne wenn und aber, egal was die Banausen hier sagen. The March of Time, it has begun!

Über Blind Guardian hab ich dann den Power Metal entdeckt, Gamma Ray, Helloween, Running Wild, Iced Earth und HammerFall. Ja, nach der Best of, die ich sehr super fand, hab ich mir die Masterpieces zugelegt. Weil da I Want Out drauf war und die Keeper II nirgends erhältlich war (ich hab die Keepers dann irgendwann im Teneriffa-Urlaub gekauft :D). Aber irgendwann wird es selbst dem beklopptesten Bärchi zu doof, nur einen Song zu hören, also hab ich auch den Rest gehört. Warlord. Accept. Heavy Load. Stormwitch. Picture. Chastain. Loudness. Riot. Halt zünftige KIT-Musi. Dann wurde ich zum Truebärchi. :o

Der Rest ist Geschichte. :o