Der was denkt ihr grad thread!!!!!!!

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Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
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Bei Tiertötungen in Filmen muss ich irgendwie zwingend an Cannibal Holocaust denken. Aber sind wir doch mal ehrlich, alles unter der Voraussetzung, dass die Tiere im Anschluss tatsächlich gegessen wurden: Die Bedingungen in der Fleischindustrie sind häufig schlimmer, und trotzdem essen die meisten noch ihr Schnitzel. Beim ersten Tier (Spitzmaus? Opossum? Ich weiß es nicht mehr) war das wirklich ekelhaft, wie sie das haben Leiden lassen, aber die viel zitierte Schildkröte hatte mit der recht schnellen Enthauptung noch einen relativ gnädigen Tod. Klar muss man das nicht in einem Unterhaltungsfilm zeigen, aber ich verstehe ehrlich gesagt die Empörung darüber nicht, wenn man sich nicht vegetarisch/vegan ernährt.
In Schlachthöfen und das Elend auf dem Weg dorthin will ja keiner sehen. Da muss ich sofort an eine Aufnahme denken die heimlich gefilmt wurde, wie in einem Schlachthof ein Tier, war ein Kalb, durch die Gegend geschmissen wurde, an der Wand abgeprallt und dann weiter in die Schleuse getrieben wurde. Kühe mit gebrochenen Beinen, die mit Schlägen und Tritten weiter getrieben werden. Verletzte erschöpfte Schweine die nicht mehr aufstehen können usw usw usw......wer da noch bedenkenlos Fleisch frisst ohne über die Haltung und Transportbedingungen nachzudenken, der ist kalt.
Auf dem Teller sieht man ja den Leidensweg nicht.
 
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Hurrabärchi

nur zum Pöbeln hier
9 Okt. 2012
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170
Ob die Tiere anschließend wirlich verzerht wurden wissen wir ja nicht. Da muss man sich auf das Wort von Beteiligten der Crew verlassen. Zum Punkt mit der Flieschindustrie gebe ich dir sonst natürlich recht.
Mir kommen all diese Szenen leider immer so vor, als seien sie nur im Film um Ekel zu eregen.
Die ganzen Kannibalenfilme zielen ja eigentlich einfach nur auf Ekel und Rassismus ab. Ich denke mal, man kann sich drauf einigen, dass das ziemlich widerlicher Schund ist. :o
Klar, hier hat man nur das Wort des Regisseurs; mir ging es ja auch hauptsächlich darum, dass da viele "Oh Gott, das arme Tier!" schreien, während die Tiere für ihr tägliches Leberwurstbrot schlimmer haben leiden müssen.
 

Hurrabärchi

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In Schlachthöfen und das Elend auf dem Weg dorthin will ja keiner sehen. Da muss ich sofort an eine Aufnahme denken die heimlich gefilmt wurde, wie in einem Schlachthof ein Tier, war ein Kalb, durch die Gegend geschmissen wurde, an der Wand abgeprallt und dann weiter in die Schleuse getrieben wurde. Kühe mit gebrochenen Beinen, die mit Schlägen und Tritten weiter getrieben werden. Verletzte erschöpfte Schweine die nicht mehr aufstehen können usw usw usw......wer da noch bedenkenlos Fleisch frisst ohne über die Haltung und Transportbedingungen nachzudenken, der ist kalt.
Auf dem Teller sieht man ja den Leidensweg nicht.
Ich bin da ja ehrlich; ich esse viel Fleisch, eigentlich zu viel Fleisch. Zwar achten wir immer darauf, dass das auch von einem vernünftigen Metzger kommt oder einem Direktvermarkter, das Problem ist aber, dass auch die in die großen Schlachthöfe müssen - was da passiert, kann man dann leider nur schwer nachvollziehen/validieren. Man kann aber zumindest darauf achten, dass die Tiere zumindest halbwegs passabel gehalten wurden.
 

Hex

W:O:A Metalgod
4 März 2004
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Ich bin da ja ehrlich; ich esse viel Fleisch, eigentlich zu viel Fleisch. Zwar achten wir immer darauf, dass das auch von einem vernünftigen Metzger kommt oder einem Direktvermarkter, das Problem ist aber, dass auch die in die großen Schlachthöfe müssen - was da passiert, kann man dann leider nur schwer nachvollziehen/validieren. Man kann aber zumindest darauf achten, dass die Tiere zumindest halbwegs passabel gehalten wurden.
Es gibt Betriebe deren Tiere nicht in die großen Schlachthöfe kommen. Erfordert halt nur Recherche. Sollte einem aber das wert sein, wenn man die Massentierhaltung samt Transport nicht unterstützen möchte.
 
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Hurrabärchi

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9 Okt. 2012
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Es gibt Betriebe deren Tiere nicht in die großen Schlachthöfe kommen. Erfordert halt nur Recherche. Sollte einem aber das wert sein, wenn man die Massentierhaltung samt Transport nicht unterstützen möchte.
Zumindest in Bayern ist soweit ich weiß nur eine Notschlachtung mit zig Papierkram außerhalb eines Schlachthof erlaubt. Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren :)

EDIT: Und ein eigenes Schlachthaus, das allen Hygieneverordnungen genügt, kann sich halt quasi keiner alleine leisten (eigene Schlachtung ungleich eigenes kontrolliertes Schlachthaus) ; da bräuchte es entweder Zusammenschlüsse von Höfen oder wieder einen Betrieb, der wiederum industriell arbeitet, um da irgendwie die Kosten zu stützen. Oder man müsste die Bereitschaft in der Bevölkerung schaffen, dass man für das Kilo Fleisch 50€ zahlt, was utopisch ist.
 
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