Der Coronavirus Informations-und Quarantäne Thread

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Nergal1444

W:O:A Metalhead
Sep 16, 2016
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Durch die höhere Ansteckungsrate ist mit den aktuellen Maßnahmen ein sehr guter Rückgang der bisherigen Coronavariante zu erwarten, aber je nach höherer Ansteckungsrate eine deutliche Ausbreitung der neuen Variante mit rasant steigenden Fallzahlen im März zu befürchten. Je höher der R-Wert der neuen Variante desto schlimmer.

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Nergal1444

W:O:A Metalhead
Sep 16, 2016
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"Bei den Corona-Impfungen in Deutschland gibt es mehr Klarheit darüber, bis wann die einzelnen Bevölkerungsgruppen in den kommenden Monaten geimpft sein könnten. So können alle drei Gruppen, die vorrangig geimpft werden, bis Ende Juni mindestens die erste der zwei nötigen Impfung bekommen. Das geht aus einer neuen Übersicht aus dem Bundesgesundheitsministerium hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Voraussetzung ist, dass die Hersteller ihre in Aussicht gestellten Impfstoffmengen auch liefern.

Damit könnten unter anderem alle Menschen über 60 Jahre, Lehrer, Erzieher, Polizisten und Beschäftigte in Supermärkten bis dahin eine Impfung bekommen. Wenn vorher noch weitere Impfstoffe zugelassen werden oder sich nicht alle impfen lassen wollen, könnte die Schwelle früher erreicht sein.

Die Modellierung von Impfszenarien hatte das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (ZI) für die Regierung nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern am 1. Februar erstellt. Die Experten rechnen darin mit Schwierigkeiten in den Ländern, den Menschen die wachsende Zahl der Impfdosen zu verabreichen: «Schon im März könnte die Kapazität der Impfzentren nicht mehr ausreichen, um alle verfügbaren Dosen zu verimpfen.»

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach dem Impfgipfel das Ziel bekräftigt, allen Bürgern bis zum Ende des Sommers am 21. September ein Impfangebot zu machen. Laut den ZI-Szenarien könnte das bereits bis Mitte August gelingen, wenn alle fraglichen Wirkstoffe zugelassen und geliefert werden. Wenn nur die drei bereits zugelassenen Wirkstoffe eingesetzt werden dürfen, würde es bis Mitte September dauern."

https://www.spiegel.de/wissenschaft...faelle-a-7aeb5a88-10d9-420f-b9f7-3db4b3a8349e
 
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Hex

W:O:A Metalgod
Mar 4, 2004
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Wie grade in der Pressekonferenz von Frau Merkel mitgeteilt wurde, wird der Lockdown bis 7. März verlängert.
Friseure dürfen ab dem 1. März wieder öffnen.
Schulöffnungen werden von den Bundesländern selbst geregelt.
Ein Inzidenzwert von 35 wäre Vorraussetzung für Öffnungen im Einzelhandel, so wie ich das verstanden habe.
Alle bestehenden Maßnahmen bleiben bis zur nächsten Sitzung am 3. März so erhalten.
 

Nergal1444

W:O:A Metalhead
Sep 16, 2016
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Prof. Drosten hat per Videoschalte ein paar interessante Aussagen als Gastredner einer Veranstaltung der Ärztekammer Nordrhein gemacht. Hier ein paar Auszüge:


Im Hinblick auf die vieldiskutierten Mutationen des Virus sei insbesondere auf den starken Ausbruch in Irland zu verwiesen, der einer der neuen Varianten zu verdanken gewesen sei. Ein Lockdown habe die Zahlen rasch wieder absenken können. „Es ist also durchaus möglich, auch eine durch die Mutante ausgelöste hohe Inzidenz dann wieder durch normale Lockdown-Maßnahmen unter Kontrolle zu bringen.“


Die Alten werden ja geimpft, damit ist die nöchste relevante Risikogruppe im Bereich der 40-60jährigen zu sehen:

„Dann kann man eine Überlegung, eine Überschlagsrechnung anstellen: Wenn wir die Alten demnächst geimpft haben – und wenn der große Drang zur Öffnung kommt, was ich nach Ostern sehe, – dann werden wir uns genau diese Altersgruppe in der Bevölkerung anschauen müssen.“ Ende März seien die 80-Jährigen vermutlich durchgeimpft und man sei dabei, die 60- bis 80-Jährigen zu impfen. „Wir haben in der Gruppe zwischen 40 und 60 Jahren dann etwa noch 23,6 Millionen Einwohner. Stellen wir uns dann vor, dass bei einer dann beginnenden Infektionswelle nur 50 Prozent dieser Altersgruppe durchinfiziert wird, bis wir einen Herdenschutz erreichen. Dann wären das 12 Millionen Infizierte in einer Zeit von zwei bis drei Monaten.“

„Wenn wir nun konservativ annehmen, dass wir eine Infektionssterblichkeit von 0,1 Prozent haben, dann hätten wir in dieser kurzen Zeit in dieser Altersgruppe 12.000 Verstorbene.“

„Und: Wenn wir dann annehmen, dass wir in dieser Altersgruppe 10 Prozent schwere bis moderate Verläufe hätten – also von schwerkrank zu Hause bis akut aufnahmepflichtig. Dann würde das bedeuten, dass jeder in dieser Altersgruppe Gleichaltrige kennen würde, die schwer krank geworden sind.“

„Dann würde eine Selbstregulation der Kontakte stattfinden: Aus Angst würden die Leute beispielsweise nicht ins Restaurant gehen oder sich aus Angst zur Sicherheit krankschreiben lassen – sich auch verlängert krankschreiben lassen.“ Hohe Krankenstände und lange Abwesenheiten würden einen erheblichen wirtschaftlichen Effekt haben.


Das Ziel müsse daher für die Zeit nach Ostern eine möglichst rasche Durchimpfung der Bevölkerung unter 65 Jahre sein. Das könne auch zu einer schwierigen Priorisierung der Risikobevölkerung gegenüber der Normalbevölkerung führen. „Wir werden prioritär die Risikogruppen impfen müssen – während aber schon die Flächenimpfung anläuft. Auch wenn das nur bedeutet, dass die logistische Planung schon einmal beginnt.“

Wenn eine Durchimpfung von 50 Prozent erreicht sei, gingen die Zahlen drastisch zurück – das zeige sich gerade in Israel.


Drosten antwortete auch auf Fragen zur Immunität nach der Impfung. Die Impfimmunität sei objektivierbar, im Labor meßbar besser als die nach einer natürlichen Infektion. „Also die neutralisierenden Antikörper erreichen ein beträchtlich höheres Ausmaß. Auch die T-Zell-Aktivierung ist viel besser als bei der natürlichen Infektion. Wir haben bei der natürlichen Infektion ein kleines Problem mit der T-Zell-Aktivierung. Da scheint – einfach ausgedrückt – das Virus reinzufunken“.

Insofern sei besonders bei dem Impfstoff von Biontech und Pfizer schon davon auszugehen, „dass wir vielleicht sogar eine relativ lange Immunität dadurch bekommen“. Bei den Vektorimpfstoffen sei das noch ein bisschen unklar. „Da haben wir aber den interessanten Effekt, dass wir bei längerer Wartezeit zwischen den zwei Dosen eher eine Verbesserung des Impfschutzes bekommen. Die zweite Dosis ist also nach drei Monaten besser als nach 4 Wochen.“ Die Erklärung von Drosten: „Wir haben hier eben wirklich ein Virus als Träger der Vakzine – mit aller Immunmodulation, die so ein Virus eben mit sich bringt. Da werden viele virale Proteine exprimiert, obgleich sich auch das Virus aktiv nicht im Impfling vermehrt.“

„Das Genom des Virus wird eben auch transkribiert und da entsteht nicht nur das Impfantigen – sondern die vielen vielen viralen Gene, die das Immunsystem stimulieren. Deswegen haben wir hier eher eine virustypischere Immunantwort als mit so einem mRNA-Impfstoff, der ja einfach ein reiner Totimpfstoff ist und wo es – auch bei aller Stärke der Immunantwort – Lücken gibt.“ Die Impfstoffe von Astra-Zeneca und demnächst Johnson & Johnson seien daher als sehr gut zu bewerten.

Kollegen hätten ihn schon gefragt, ob es ein Nachteil sei, dass die Ärzte mit Astra-Zeneca geimpft werden sollen, da der Biontech-Impfstoff für die Alten und besonderen Risikogruppen vorgesehen sei und mangels Studiendaten eine Impfung über 65 Jahre nicht empfohlen werde. „Daher liegt es auf der Hand, dass man die Berufsrisikogruppen wie die Ärzte jetzt erst einmal mit den Astra-Vakzinen versorgt. Ich kann dazu kurzgesprochen nur sagen: Dagegen kann man nichts haben. Das sind sehr verträgliche Vakzine.“

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer löse akutere Reaktionen aus. „Und man hat den Vorteil der etwas länger nachreifenden Immunität, die auch im Bereich der zellulären Immunität vielleicht nachhaltiger ist.“ Daher könne sie auch möglicherweise durchaus robust gegen Virus-Varianten sein, die später nachkommen. „Ich bin noch nicht dran mit der Impfung. Aber wenn ich vor der Wahl stünde, würde ich mich gegen den Astra-Impfstoff alles andere als wehren“, so sein Fazit.


Quelle: https://www.aend.de/article/210410
 

Neuromancer

W:O:A Metalhead
Jun 16, 2013
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https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2...wald-abholzung-sandra-junglen/komplettansicht

ein cooles Interview zum Thema Viren und Ökodystemen und warum wir auch daran schuld sind :)

Mea culpa! Leck mea maxima am Oasch!
Zoonosen gabs schon immer. Das Problem ist nicht die Abholzung des Regenwaldes o.ä., sondern das immer weitere Eindringen der Menschen in diese Ökosysteme. Und das müssen die Menschen dort, weil sie aufgrund des Bevölkerungswachstums dort sonst einfach verhungern würden.
Sie könnten ja auch einfach etwas weniger schnackseln. Das würde das Problem auch verringern.
Übrigens: daß die großen Agrarkonzerne die Regenwaldabholzer vor dem Herrn sind ist eine NGO-Lüge. Für größere Farmer lohnt sich eine Regenwaldabholzung einfach nicht. Für Kleinbauern allerdings schon.
 

Philbee

W:O:A Metalmaster
Feb 1, 2016
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Krötis Kissen
Mea culpa! Leck mea maxima am Oasch!
Zoonosen gabs schon immer. Das Problem ist nicht die Abholzung des Regenwaldes o.ä., sondern das immer weitere Eindringen der Menschen in diese Ökosysteme. Und das müssen die Menschen dort, weil sie aufgrund des Bevölkerungswachstums dort sonst einfach verhungern würden.
Sie könnten ja auch einfach etwas weniger schnackseln. Das würde das Problem auch verringern.
Übrigens: daß die großen Agrarkonzerne die Regenwaldabholzer vor dem Herrn sind ist eine NGO-Lüge. Für größere Farmer lohnt sich eine Regenwaldabholzung einfach nicht. Für Kleinbauern allerdings schon.
Ja,unnu?
 

nerd-chan

W:O:A Metalhead
Sep 25, 2012
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Minden

Neues von Mai. Klärt vieles zur Impfung.


Weil es sonst untergeht. Wird bei Mai als Zusatz empfohlen und ist wirklcih ein hartnäckiges Gerücht, wurde mir persönlich sogar schon vorgeworfen als Argument gegen eine Impfung.
 
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Neuromancer

W:O:A Metalhead
Jun 16, 2013
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Es sollte nicht jeder die Seuche dazu nutzen sein Fachgebiet oder seine Interessen zu promoten. Das gehört sich nicht, wir haben derzeit andere Probleme.
Einer behauptet, die Seuche käme durchs Regenwaldabholzen, die Schulschwänzer for Future machen das Klimer und dessen Verwandlung verantwortlich, Blaukreuzler den Allohol usw usf.
 
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