Crowdsurfen wirklich notwendig ?

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Q.Q

W:O:A Metalmaster
May 26, 2010
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Rostock
Ok dann bringen wir mal Argumente gegen das Crowdsurfen...

1. Jeder in der Menge egal wo er steht kann möglicherweise gegen seinen eigenen Willen benutzt werden damit ein - stilmittel der Übertreibung - 200 Kilo Mann mit seiner Hilfe über ihn hin weggetragen wird. Er kann sich dagegen nich wehren.

2. Verletzungsgefahr. - Egal was passiert und wie gut die Körperspannung des Surfers ist er kann immer jemandem auf den Kopf fallen bzw jemanden mit seinem Stiefel am Kopf treffen. Und hier ist das Problem - viele Surfer tragen Springer mit Stahlkappen und geschraubten Sohlen - sehr festes Schuhwerk.

3. Viele Surfer sind Betrunken. Daher keine Körperspannung und keine Möglichkeit sie wirklich auf der Crowd zu kontrollieren. Daher wieder Punkt 2.

4. Die schiere Masse an Surfern auf dem Wacken ist schon sehr Problematisch. Ich sage nur Maiden 2010 habe ich nix von der Band gesehen eigl hab ich ununterbrochen Surfer zu den Secs geschoben mir wurden Haare ausgerissen und ich hab Stiefel an den Kopf bekommen btw danke nochmal dafür.

5. Frauen die Surfen werden oft von der Crowd begrabscht und da meine ich nicht das einfache "ich reiche sie nur durch" sondern das "ich befummel sie mal sie sieht ja aus wie eine dies will".

________________________________________________________________

So nun mal die Argumente der Pro-Crowdsurfer

1. WACKÖÖÖÖÖÖÖÖÖN

2. Es gehört dazu mimimi lass mich Surfen.

3. Es macht Spaß

4. Es ist doch ok wenn man Körperspannung hält.


Und mit verlaub Punkt 4 ist überflüssig denn wirklich die wenigsten Idioten halten Körperspannung.

Danke für ihre Aufmerksamkeit...
 

Revalon

THAT GUY
Apr 27, 2007
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Leverkusen
Und solche Argumentation kann man, wenn man will, auf so ziemlich alles am W:O:A übertragen. Man findet bei allem mehr und kräftigere Argumente dagegen als dafür, weshalb diese Diskussion nichts nutzt, wenn ihr die Sicherheitsaspekte wirklich überall derart konsequent aufzeigen würdet und nicht nur bei dem, was euch nicht in den Kram passt.


Und nur der Korrektheit (und vor allem Klugscheißerei) halber:
"Springer mit Stahlkappen"

Widerspruch in sich.
 
Last edited:

Q.Q

W:O:A Metalmaster
May 26, 2010
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Rostock
Und solche Argumentation kann man, wenn man will, auf so ziemlich alles am W:O:A übertragen. Man findet bei allem mehr und kräftigere Argumente dagegen als dafür, weshalb diese Diskussion nichts nutzt, wenn ihr die Sicherheitsaspekte wirklich überall derart konsequent aufzeigen würdet und nicht nur bei dem, was euch nicht in den Kram passt.


Und nur der Korrektheit (und vor allem Klugscheißerei) halber:
"Springer mit Stahlkappen"

Widerspruch in sich.

Es tut mir leid das "Sicherheitsstiefel" Umgangssprachlich Springerstiefel heissen. Verzeih mir diesen fopah...
 

Revalon

THAT GUY
Apr 27, 2007
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Leverkusen
Nur weil viele einen Fehler machen braucht man's nicht selber tun.
Ansonsten hätten wir schon wieder, stark übertragen, ein Argument pro Crowdsurfing ;)
 

harry1980

W:O:A Metalhead
Nov 3, 2003
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Nur weil viele einen Fehler machen braucht man's nicht selber tun.
Ansonsten hätten wir schon wieder, stark übertragen, ein Argument pro Crowdsurfing ;)


Ich weiss garnicht was du willst , dir ist es doch eh egal .Du stehst nicht in der Menge du machst kein Crowdsurfen , du hast überhaupt nichts damit zu tun
 

Revalon

THAT GUY
Apr 27, 2007
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Leverkusen
Ich stehe eigentlich recht häufig in der Menge, ich war dieses Jahr bloß den Großteil der Zeit bei meiner Freundin, die nunmal lieber dort bleibt wo Platz ist.
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
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Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Genau... sich damit "arrangieren"...

http://www.youtube.com/watch?v=LEmIk8Rbazc

c010.gif

Das mag witzig aussehen, ist aber Körperverletzung. Unter Umständen mit Todesfolge, mit ein bisschen Pech. Die Gesichter derer, die da noch lachen und jubeln, will ich sehen, wenn sie nach ner Weile feststellen dass die reingeworfene Person keinen Mucks mehr macht. Finde es ziemlich schäbig was da abgegangen ist. Da sollten auch Surfgegner mal drüber nachdenken. Ich sehs voll ein wenn jemand keine Lust hat Leute mitzutragen oder sie sanft "aus der Luft pflückt", aber Leute irgendwo hinzuwerfen, insbesondere dahin wo keine Security sie schützen kann...sorry, aber wer DAS toll findet, schubst auch nervige kleine Kinder an der Bushaltestelle vor ein Auto und schaut ob es noch bremsen kann. ;)

Es ist ja auch nicht verboten im richtigen Moment 'nen Schritt zur Seite zu gehen um 'nen Surfer ganz bewusst kopfüber in die gerade enstandene Lücke stürzen zu lassen, oder 'nen Crowdsurfer zur Seite durchzureichen um ihn am Rand im hohen Bogen über den Zaun zu schmeissen (...)

Nö, ist es nicht. Aber dich möcht ich sehen, wenn durch dein Unterlassen der Surfer dann mit Genickbruch am Boden liegt. In dem Moment wirst du dich fragen, ob du deine blöden Prinzipien nicht dieses eine Mal doch über Bord hättest werfen und helfen sollen, den zu tragen. Er kanns in dem Moment ja nicht mehr beeinflussen, er ist auf euer Wohlwollen angewiesen und legt quasi seine Gesundheit in eure Hände.
Übrigens, wenn du ein Stück beiseitegehst, erhöhst du die Gefahr, dass der Surfer genau über dir zu Boden geht, denn da fehlt ja dann die Stabilität.
 

Insubordinate

Newbie
Jun 19, 2011
19
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Hannover
wenn man schon crowdsurfen muss, dann doch bitte nicht 20 mal nacheinander. das nervt wirklich...und bitte bitte bitte, werft die jungs nich immer auf die armen kleinen mädchen...das mit der gehirnerschütterung und dem blauen auge war NICHT cool...
 

harry1980

W:O:A Metalhead
Nov 3, 2003
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Das mag witzig aussehen, ist aber Körperverletzung. Unter Umständen mit Todesfolge, mit ein bisschen Pech. Die Gesichter derer, die da noch lachen und jubeln, will ich sehen, wenn sie nach ner Weile feststellen dass die reingeworfene Person keinen Mucks mehr macht. Finde es ziemlich schäbig was da abgegangen ist. Da sollten auch Surfgegner mal drüber nachdenken. Ich sehs voll ein wenn jemand keine Lust hat Leute mitzutragen oder sie sanft "aus der Luft pflückt", aber Leute irgendwo hinzuwerfen, insbesondere dahin wo keine Security sie schützen kann...sorry, aber wer DAS toll findet, schubst auch nervige kleine Kinder an der Bushaltestelle vor ein Auto und schaut ob es noch bremsen kann. ;)



Nö, ist es nicht. Aber dich möcht ich sehen, wenn durch dein Unterlassen der Surfer dann mit Genickbruch am Boden liegt. In dem Moment wirst du dich fragen, ob du deine blöden Prinzipien nicht dieses eine Mal doch über Bord hättest werfen und helfen sollen, den zu tragen. Er kanns in dem Moment ja nicht mehr beeinflussen, er ist auf euer Wohlwollen angewiesen und legt quasi seine Gesundheit in eure Hände.
Übrigens, wenn du ein Stück beiseitegehst, erhöhst du die Gefahr, dass der Surfer genau über dir zu Boden geht, denn da fehlt ja dann die Stabilität.



klar geht das überhaupt nicht . Nur solche Chaoten gibts halt auch
 

Nameless Girl

W:O:A Metalhead
Jul 23, 2010
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Hessisches Kuhdorf
Ich finde Crowsurfing gefährlich für Leute und Surfer.
Mich nerven Surfer auch immer tierisch aber ich würde NIE jemanden werfen oder nicht festhalten. Wenn was dabei passieren würde, könnte ich mir das nicht verzeihen, auch wenn sie mir das Konzert verdorben hätten.
 

Kate McGee

W:O:A Metalgod
Aug 13, 2002
76,490
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Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Das ist natürlich albern, aber trotzdem muss man nicht im Bikini und Mini surfen gehen! Es ist zwar ein Unding begrapscht zu werden...aber trotzdem absehbar was dann passieren kann! Aber ich habe auch noch keine Frau gelesen die ein Problem mit irgendwas hatte...es sind immer nur Männer die dazu was schreiben!
Haben wir denn keine Surferin hier im Forum ?

*meld* :D
Bin aber absolute Gelegenheitssurferin - in Wacken dieses Jahr zum ersten Mal freiwillig, weil ich bei der Aufforderung durch Knorkator mal wieder Bock drauf hatte. Letztes Jahr unfreiwillig (war nahe am Kollaps und die Menge war so verdichtet dass ich nicht wusste wie ich rauskommen sollte). Ansonsten nur vor einigen Jahren auf dem Dong Open Air, aber da ist die Situation eine völlig andere als in Wacken.
Dadurch dass ich recht leicht bin, geht das ziemlich problemlos vonstatten. Aber dazu ist Körperspannung ein MUSS, die Beine dürfen nicht in der Gegend herumbaumeln sondern die Schuhe werden ein paar Grad nach oben gehalten, die Arme müssen als Tragefläche zur Verfügung stehen. Die letzten zwei Male habe ich nun festgestellt, dass es sogar sinnvoller ist auf dem Bauch und Kopf voran zu surfen - so sehe ich immer was vor mir kommt, kann den Leuten selbständig kurz auf die Schulter tippen und sie werden von mir nicht überrascht. Oder kann, wenn ich Angst kriege weil vor mir ein Loch kommt, sie bitten, mich runterzulassen. Ganz nebenbei sehe ich mehr von den Bands und den Leuten.

1) Zu viele Crowdsurfer.

2) Ständig umschauen müssen.

3) Fliegende/fallende Crowdsurfer.

4) Begrabschen von Frauen.

5) Und noch so als Anregung, wenn ihr das Crowdsurfen schon verbieten wollt, warum nicht gleich das Headbangen (...)
Hab deinen Post mal grob gekürzt - im großen und ganzen stimme ich dir zu :D

1) ist ein Grund, weshalb ich das in Wacken früher nie freiwillig gemacht habe. Bei vielen Bands waren es schon vor Jahren Hunderte von Surfern die gleichzeitig umhergetragen wurden, das war mir zuviel und wirkte dann auch gefährlich. Noch heute würde ich es - im Normalfall - nie tun, aber die Situation gab es dieses Jahr eben mehrfach her dass Lust und Gelegenheit dazu zusammentrafen.
Es ist halt eine Frage des gesunden Menschenverstandes: Wenn jeder, der am Surfen interessiert ist, nur einmal surft und dann sagt "Danke, war toll, nächstes Jahr wieder", würde das das Surferaufkommen schon merklich reduzieren. 20x bei der selben Band ist unfair dem Publikum UND den Securities gegenüber. Aber auch als Zuschauer weiß man bei manchen Bands dass es heftig werden wird. Ich mach dann einen Bogen drum oder geh an die guten Plätze am Rand. Dieses Jahr musste ich kein einziges Mal einen Surfer tragen, auch bei den Headlinern, und ich stand beileibe nicht am Eingang rum, sondern recht weit vorne, aber eben etwas seitlich. Zum Surfen bin ich jeweils ein paar Meter Richtung Mitte gegangen, wo die Publikumsdichte ausreichte.

2) Inzwischen stört es mich nicht mehr. Alle 20 Sekunden mal ein kurzer Schulterblick und seitdem ist mir praktisch nie wieder was passiert. In meinem ersten Jahr in Wacken (2002) hatte auch ich schon mal einen Surfer plötzlich im Genick/auf meinem Rucksack sitzen - war nicht vorbereitet, nun, angenehm wars nicht, aber zu verkraften. Wenn mans weiß geht man anders damit um. Prinzipiell trage ich die Leute gerne mit! Sehr gerne sogar, ich finde das total klasse dass völlig wildfremde Leute zusammen einen ganzen Menschen über zig Meter bewegen können.

3) Ich verstehe ja jeden, der Surfer nicht mag. Aber dass Leute Surfer umherwerfen und dadurch noch völlig unvorbereitete Menschen einer dann WIRKLICH hohen Verletzungsgefahr aussetzen...das versteh ich nicht.

4) So, nun zum Sonderpunkt weshalb ich den obigen Post von Melli noch mit reingenommen habe. Bei mir ist das so, dass ich in normaler langer Hose und T-Shirt auf Festivals unterwegs bin. Noch nie hatte ich das Gefühl begrabscht zu werden. Auch als ich auf dem Bauch gesurft bin, wo man zwangsläufig heikle Angriffsflächen bietet. Klar müssen einen die Leute anfassen, zur Not auch am Hintern oder an der Brust, darauf bin ich zwar nicht unglaublich scharf (ist also kein Grund warum ich surfe, wenn ich surfe :D), aber es gehört nun mal dazu - wenn genau diese Hände das sind was mich vorm Absturz schützt bin ich froh drum.
Klar kann man auch mit kurzem Röckchen und Bikinioberteil auf Festivals unterwegs sein, aber wer so surfen geht braucht sich halt echt nicht wundern wenns schiefgeht. Nicht weil das Outfit allen Männern als Freibrief zu sexueller Belästigung dienen sollte, das ist ein völlig anderes Thema und zwar auch in der Vertikalen beim Herumlaufen übers Gelände. Sondern schon allein deswegen weil es sich nie 100% vermeiden lässt beim Surfen irgendwo angefasst zu werden wo es unangenehm ist. Ich würde NIE im Mini-Outfit surfen. Nie im Leben. So blöd bin ich nicht. Aber vielleicht bin ich auch nur so unglaublich hässlich, dass mich niemand mehr als nötig anfasst.

5) Auf dem Dong hat mein Freund mir neulich beim Headbangen den Kopf gegen meinen Kopf geknallt. DAS war unlustig. Und die herumfliegenden Haare nerven echt gewaltig. :o


Mein Vorschlag: Jeder, der überhaupt surfen will, sollte vorher drüber nachdenken
- ob er prinzipiell dazu geeignet ist (nicht ultraschwer)
- ob er momentan dazu in der Lage ist (besoffen? keine Ahnung von Körperspannung? Bier in der Hand noch halbvoll?)
- ob die Situation taugt (ein Circlepit frontal voraus ist KEINE gute Situation, ein CoB-Konzert wo bereits Tausende surfen auch nicht, eine dichte, aber nicht panisch zusammengequetschte Menge ist ziemlich gut)
- und zu guter letzt: ob das mehr als einmal oder zweimal pro Festival sein muss.

Klar, gesunder Menschenverstand und Alkohol sind Todfeinde. Aber ein wenig Rest-Hirn sollte doch auch nach ein paar Bier übrig sein, oder?

An die Nichtsurfer appelliere ich lediglich: Tut niemandem weh. Dazu gehört es, Surfer nicht fallen zu lassen sondern wenn sie nerven herunterzuziehen. Nicht Kopf voran bitte. Dazu gehört es auch, Surfer nicht in der Gegend herumzuwerfen - nicht nur "mir als Surfer" zuliebe, sondern vor allem "mir als derjenigen, die viel wahrscheinlicher zwei Reihen vor euch steht" und dann die arme Sau ist die unter dem Surfer zu Boden geht. Seid einfach nicht doof und seid keine Arschlöcher. Wenn ihrs nicht mögt, seid konsequent und zieht Surfer meinetwegen runter, aber begeht nicht wissentlich Taten, die zu schweren Verletzungen aller Umstehenden führen können.

Und, *editier*, an die Veranstalter: ALLE Bands sollten bei Vertragsunterzeichnung eine Klausel unterschreiben, in der sie sich verpflichten, Aufrufe zum Surfen, zu Walls of Death und ähnlichem zu unterlassen. Sowas wie bei HSB passiert sein muss geht einfach gar nicht, das hätten die Securities vorher wissen müssen. (Wenn mir jemand sagt bei welchem Song das war, würd ich mir gern mal ein Video anschauen.)

*WORT*
 
Last edited:

sweet_melli

W:O:A Metalhead
Aug 6, 2006
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17
73
bei Itzehoe
www.instagram.com
*meld* :D


4) So, nun zum Sonderpunkt weshalb ich den obigen Post von Melli noch mit reingenommen habe. Bei mir ist das so, dass ich in normaler langer Hose und T-Shirt auf Festivals unterwegs bin. Noch nie hatte ich das Gefühl begrabscht zu werden. Auch als ich auf dem Bauch gesurft bin, wo man zwangsläufig heikle Angriffsflächen bietet. Klar müssen einen die Leute anfassen, zur Not auch am Hintern oder an der Brust, darauf bin ich zwar nicht unglaublich scharf (ist also kein Grund warum ich surfe, wenn ich surfe :D), aber es gehört nun mal dazu - wenn genau diese Hände das sind was mich vorm Absturz schützt bin ich froh drum.
Klar kann man auch mit kurzem Röckchen und Bikinioberteil auf Festivals unterwegs sein, aber wer so surfen geht braucht sich halt echt nicht wundern wenns schiefgeht. Nicht weil das Outfit allen Männern als Freibrief zu sexueller Belästigung dienen sollte, das ist ein völlig anderes Thema und zwar auch in der Vertikalen beim Herumlaufen übers Gelände. Sondern schon allein deswegen weil es sich nie 100% vermeiden lässt beim Surfen irgendwo angefasst zu werden wo es unangenehm ist. Ich würde NIE im Mini-Outfit surfen. Nie im Leben. So blöd bin ich nicht. Aber vielleicht bin ich auch nur so unglaublich hässlich, dass mich niemand mehr als nötig anfasst.

Bestens, endlich mal eine Frau! :)

Ich bin da genau deiner Meinung, ich denke auch nicht das es ein Mädel gibt...welches im Bikini surfen geht...und sich dann hinterher beschwert wo sie begrabbelt wurde.

Es ist hier aber ja auch nach wie vor so, das sie eigentlich ausschließlich Männer beschweren das Frauen begrapscht worden sein sollen! Irgendwie finde ich das jedes Jahr aufs neue merkwürdig.
 

pfeiffer

W:O:A Metalhead
Aug 7, 2011
3,692
21
63
@ Kate McGee
Ich verstehe deinen Standpunkt, aber ich befürchte ich muss dir da - wenig überraschend ^^ - leider weiterhin in praktisch allen Punkten widersprechen.

Wenn jemand Crowdsurfen geht riskiert der-/diejenige ganz bewusst zu stürzen, und u.U. auch echt übel zu stürzen. Ignorieren wir mal kurz das ich Crowdsurfer für ignorante, selbstsüchtige Idioten halte. Es ist einfach nur töricht davon auszugehen das jede/-r der da rumsteht schnell genug ist und noch die Energie dazu hat 'nen Surfer abzufangen.

zum "Lücke bilden"
Selbst ich bin nicht SO Assi die Leute Kopf vorran in den Boden zu rammen. Aber ich hab (ab einem gewissen Punkt) auch kein Problem damit wenn die dabei so aufschlagen das sie sich 'ne echt üble Prellung einfangen.
Wenn sich dabei tatsächlich mal jemand "richtig" verletzen sollte (also, mehr als 'ne Prellung... sagen wir 'ne Schnittwunde oder gar einen Knochenbruch) ist es aber praktisch unmöglich dafür jemanden Straf- oder Zivilrechtlich zu belangen - dazu müsste man ja erst einmal einen Vorsatz nachweisen.
Einfach nur nicht schnell genug zu sein um jemanden aufzufangen reicht ja nicht einmal für unterlassene Hilfeleistung. *gaaaanz unschuldiger Blick*

zum "rauswerfen"
Erst einmal wieder "Punkt 1" - die Leute riskieren ganz bewusst übel zu Boden zu kommen.
2.) Vorrausgesetzt der drecks Surfer bekommt es überhaupt mit darf der sich, falls es soweit kommt, dann auch fragen ob der Spaß es wert war das nun jemand sein Trinkhorn im Auge stecken hat. (Nur so als Beispiel.)
3.) Mal angenommen jemand landet so unglücklich das er sich dabei was tut (sagen wir Knochenbruch, woanders als Genick oder Wirbelsäule) - schau dir mal an was da alles auf kopfhöhe angesegelt kommt... Kampfstiefel, Stahlketten, Nietenarmbänder/-gürtel, Trinkhörner so lang wie mein verdammter Unterarm...
Shit, bei dem Potenzial schaff ich es doch noch problemlos 'nen Richter davon zu überzeugen das es meine Bürgerpflicht war die anderen Festivalbesucher vor dem Gefahrenpotential zu schützen, und das dieses "rauswerfen" dazu die einzig praktikabele Möglichlichkeit war.

Und so ganz allgemein...
Du kannst von deiner Umwelt nur das erwarten was du selber bereit bist zu geben.
Crowdsurfer scheren sich einen Dreck darum ob oder wie sie andere Leute potentiell verletzen könn(t)en. Ich habe weder Grund noch Problem damit das anders herum genau so zu handhaben.


Weiterhin mein liebstes Gegenbeispiel ist 'ne WallOfDeath...
Sowas baut sich langsam auf, und selbst wenn man vorher eigentlich doch recht mittendrin stand kann man, wenn man keinen Bock darauf hat, sich dem problemlos entziehen. Einfach ein paar Meter zurück, oder so weit zur Seite das man in der Reihe steht die nicht mehr mitläuft.
Auf der anderen Seite hat man, wenn man mitmacht, im Zweifelsfall weder Grund noch Recht zu jammern wenn man als erstes direkt mal 'nen Ellebogen auf der Kauleiste hat.
(Ist mir dieses Jahr passiert, hab wohl irgendwie meine Deckung vernachlässigt. Aber da konnte ich garnicht anders als dem Kerl für den geilen Treffer 'n Bier auszugeben. ^^)