also ich finde, dass revalon mit seinem ersten beitrag auf seite 10 eine ziemlich vernünftige meinung gezeigt hat.[...]
Als antwort habe ich ständig "es machen aber nicht alle vernünftig" oder sowas in der richtung gelesen. Das hat nicht den anflug von ner vernünftigen unterhaltung.
prinzipiell richtig; ständige an den haaren herbeigezerrte "vergleiche" fördern die diskussionsbereitschaft der anderen seite aber auch nicht. wie man´s richtig anfängt, hat kate gezeigt.
Wie wäre es, mal ein gemeinsames gespräch anzufangen und darüber nachzudenken wie sich die sache lösen/verbessern lässt, ob man sich nicht doch irgendwie entgegenkommen kann. Bevor man fordert es ganz zu verbieten könnte man ja erstmal versuchen das ganze abzumildern.
Es ist finde ich schon ne ziemliche verallgemeinerung alle surfer zu verulteilen, weil es manche einfach nicht richtig machen. das ist ziemlich unfair den gegen über die es richtig machen :/
auch hier hast du ja prinzipiell recht! es ist nie korrekt, alle über einen kamm zu scheren. beim crowd surfing (so wie´s die noobs zelebrieren; sich wie ein
hängen lassen, schlichtweg zu schwer, zu voll oder mit gefährlichen gegenständen am leib, etc) besteht nun aber das problem, daß nicht nur die träger die surfer ernsthaft verletzen können, sondern andersrum genauso! und es haben sich schon so einige zu wort gemeldet, die mit stiefeln ´nen scheitel gezogen bekamen, in den rücken getreten bekamen oder die dinger gleich ins fressbrett bekamen. erwartest du jetzt ernsthaft, daß wir uns erst ein paarmal zusammentreten lassen, bevor wir dann irgendwann mal sagen "ach nö du, ich hab heut schon 5 abgeräumt bekommen, so langsam wär´s mal genug"? es ist ziemlich unfair den trägern gegenüber zu erwarten, daß sie ihre gesundheit ERST auf´s spiel setzen sollen, BEVOR sie´s maul aufmachen dürfen!
man könnte ja zb über möglichkeiten sprechen wie:
-der veranstalter gibt auf der Bühne und über die displays hinweise/aufforderungen/bitten das ganze vernünftig zu betreiben, also es seinzulassen, wenn man nunmal zu schwer ist sich mühe für ne ordentliche körperspannung zu geben
-zu schwere personen nicht hochheben
-zu aktionen aufrufen, wie leute die sich durchhängen lassen wieder nach hinten zu geben oder halbwegs sanft herunter zu nehmen
-surfen mit STAHLKAPPENSTIEFELN oder GLÄSERN zu verbieten!
-die leute vor sich mit einem tipps auf die schulter zu warnen wenn von hinten einer kommt, dann brauch man sich ggf. nich mal umdrehen
das fände ich für meinen teil einen kompromiss, der absolut in ordnung wäre. aber glaubst du allen ernstes, daß diejenigen, die bisher schon als ahnungslose surfen gingen, sich jetzt erst ein 1x1 des crowd surfings zu gemüte führen und/oder das einhalten, was der veranstalter vorschreibt? aus erfahrung würde ich mal annehmen, daß es nur vereinzelte wären, die ERST nachdenken und DANN surfen gehen oder es ggf. auch sein ließen.
einfach mal drüber sprechen was ihr davon haltet, ich denke das würde die sache wesentlich verbessern.
drüber quasseln ist wohl immer die sinnvollere lösung. aber nicht für jedes "problem" gibt´s auch eine für alle zufriedenstellende lösung :/
Zu sagen man müsste da ne dienstleistung vollbringen für die man nichts bekommt, spricht nicht gerade für das zuvorkommen und die hilfsbereitschaft dieser leute. Es ist einfach nett das zu tun und hat was damit zu tun sich gegenseitig zu helfen, was man in jeder situation tun sollte.
ich würde nicht soweit gehen, das als dienstleistung zu sehen, aber wenn man´s genau nimmt, hat lexington schon irgendwo recht - aus SEINEM standpunkt! niemand kann allen ernstes von ihm VERLANGEN, daß er da mitmacht. wie gesagt hab ich selbst keinen stress damit, aber keiner kann einem anderen vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat; zumal lexington durch sein pures anwesendsein und dem konzert zusehen niemanden gefährdet oder belästigt (bevor jetzt wieder einer irgendwelche kluggeschissenen antworten bringt - selbst wenn er 5 tage ungeduscht wäre, ist das keine gefährdung für wen auch immer). wenn der 140-kg-surfer auf jemanden unglücklich fällt oder einer der träger ausrutscht/nicht genug kraft hat/oder sonstwas danebengeht, dann wird der surfer aber sehr wohl zur gefahr.
beim thema rauchen heißt´s ja sinnvollerweise auch, daß nichtraucher zu "schützen" sind. NICHTrauchen liegt in der natur der dinge, ergo müssen sich die raucher anpassen, nicht andersrum (bin übrigens selbst raucher...)
analog dazu verhält sich das beim crowd surfing. seit´s konzerte gibt, stehen da auch leute rum, die zusehen, das liegt in der natur eines konzerts, sonst bräucht´s ja auch kein aas. andere unnötig in gefahr zu bringen müsste nicht zwangsweise sein, ergo müssen sich eher die surfer anpassen und nicht die "glotzenden".
wenn sich ein wie von dir vorgeschlagener kompromiss realisieren ließe oder die surfer die ansichten kate´s an den tag legten, wär das für alle ein plus an fun auf´m acker!
Naja gegen 1 mal oder auch 5 mal hat man ja nix. Aber irgendeinen Vollhirni ohne Körperspannung hatten wir in 2 Konzerten 22 mal auf der Hand.
und solche freaks würd ich da oben spätestens nach´m 3. mal runterziehen und wieder heimschicken! was soll´n das?!
Im Endeffekt würde es wohl an den Bands hängen bleiben... "Schön das ihr Spaß habt, aber lasst DAS bleiben, ansonsten machen wir Feierabend."
Jo, und wenn mir dann 'ne Band nicht gefällt geh ich Surfen damit sie aufhören
wie wär´s, einfach nicht auf konzerte zu gehen, die du nicht sehen willst? ^^
aber wieso einfach wenn´s auch kompliziert geht...... tisch@kopf