Was denkt ihr gerade?

Kate McGee

W:O:A Metalgod
13 Aug. 2002
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Kronach
franconianpsycho.blogspot.com
Das zeugt aber nur von der verwaltungstechnischen Unfähigkeit mit Geld umzugehen, was erstmals mehr vorhanden ist, als man gewohnt ist. Aber wie sieht es denn mit der durchschnittlichen Kursgröße bei euch aus?
Die Studiengebühren sind ja auch im Vergleich zu dem, was an amerikanischen Universitäten an Kapital vorhanden ist, ein Witz.
Wobei, seit der Wirtschaftskrise sieht das schon anders aus, Harvard wäre beinahe pleite gegangen, die mussten schon mehrere Gebäude verkaufen.:D

Kursgröße ist für mich schwer zu beurteilen, ich hab ja kaum noch Veranstaltungen... Von dem her, was ich noch habe, sind die Seminare zumindest immer noch hart an der Grenze des Zulässigen. Es werden eine Handvoll mehr Veranstaltungen angeboten, aber immer noch bei weitem nicht die, die uns eigentlich was nützen würden, und über Jahre werden Lehrstühle nicht neu besetzt. Der Pädagogische-Psychologie-Professor ist schon gegangen, bevor oder als ich angefangen habe, und erst dieses Semester kam ein fester Nachfolger. Der Allgemeine Psychologe hat sich nach seiner Emeritierung über ein Jahr selbst vertreten und macht dies jetzt nach zwei Jahren im Bereich Theoretische Psychologie immer noch... Stattdessen werden neue Professuren geschaffen, die weitgehend unnötig sind, da sie eigentlich Teilgebiete anderer, bereits vorhandener Lehrstühle sind. Irgendwie alles etwas seltsam.

Was ziemlich ordentlich aussieht, ist die Betreuung der ersten Bachelorstudenten (geht dieses Semester los) - z.B. die Pflicht-Statistikveranstaltung und dann FÜNF Tutorien dazu; geht man davon aus, dass die Zahl der Studienanfänger genauso ist wie bei uns, sollten dann jeweils 10 Leute drinsitzen...Es darf halt niemand durchfallen, da das im Bachelorstudium zuviel Zeit kosten würde. Allerdings dürfen die Studiengebühren für die Bachelor-Umstellung explizit nicht verwendet werden.