Warum spielt eine Band auf`m Wacken, deren Sänger definitv RECHTS aktiv war bzw. ist?

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Ararath

W:O:A Metalhead
31 Mai 2009
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Copy/paste (steht auch im anderen Thread)

Folgendes bezüglich der "Freiheitlichen" hab ich mal irgendwo in einem Forum gelesen und wieder ausgegraben:

"Bei den Südtiroler Landtagswahlen 2008 haben 14,3% der Südtiroler Bevölkerung die Freiheitlichen gewählt. Weitere 7% haben für eine Partei mit einem sehr ähnlichen Programm abgestimmt (Süd-Tiroler Freiheit, Union für Südtirol).
Mehr als jeder 5. Südtiroler kann sich also mit den Ideen dieser Parteien identifizieren - bezogen auf die deutschsprachige Bevölkerung sind es sogar noch weit mehr (etwa jeder 2. oder 3.)

Die Freiheitlichen sind die zweitstärkste (!) Partei in Südtirol. Wer also ein politisches Engagement allgemein toleriert hätte und Philipp nur verurteilt, weil er gerade SO EINE Partei unterstützt hat, sollte sich näher mit der Situation in Südtirol auseinandersetzen und Südtirol nicht eins zu eins mit Deutschland vergleichen - oder er kann 44.000 Südtiroler gleich mit verurteilen.

(Beitrag gefunden im studivz.net)

Gleich vorweg: Dass viele andere auch für etwas sind, heisst auch für mich nicht automatisch, dass es gutzuheißen ist. Aber man kann es als Anlass nehmen, sich näher mit einer Sache auseinanderzusetzen und differenzierter zu betrachten, bevor man urteilt.

Viele Grüße, B.


Ich unterschreib das mal. Übrigens waren Frei.Wild gestern wirklich stark, ich hatte sie vorher noch nie live gesehen.

BZÖ (früherer Parteivorsitzender Jörg Haider) Kärnten 44,9 %.
Einwohnerzahl von Kärnten: 560.013.

Für Aufsehen und Empörung sorgten dann allerdings schon bald die Aussagen des Kärntner Bundesrates Siegfried Kampl, der (kurz nach seinem Wechsel von der FPÖ zum BZÖ) Wehrmachts-Deserteure als „Kameradenmörder“ und die Entnazifizierung als „brutale Nazi-Verfolgung“ bezeichnete.

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2006 begann das BZÖ wieder verstärkt, auf „klassische“ Themen der Freiheitlichen zu setzen, z.T. unter Verwendung des früheren FPÖ-Slogans Österreich zuerst. So wurde etwa eine Senkung der Ausländerzahlen um 30 % gefordert, ebenso eine Begrenzung des Ausländeranteils in Schulen. Auch der EU-Beitritt der Türkei wird seither kategorisch abgelehnt.

Österreich ist nicht Deutschland, ok.

Partei Rechtsstaatlicher Offensive: Hamburg 19,4 %, 25 Mandate, 165.421 Stimmen.
Einwohner Hamburgs: 1.777.373

Darüber hinaus strebte die Partei eine restriktivere Ausländerpolitik an, sodass eine „sichere Ausländerpolitik“ möglich werden könne. Zuwanderung sollte streng kontrolliert werden, Asylmissbrauch stärker als bisher bekämpft werden. Das Asylrecht sollte aus der Verfassung genommen und als einfaches Gesetz verankert werden. Die multikulturelle Gesellschaft wurde abgelehnt, ebenso der geplante EU-Beitritt der Türkei.

Und wir wissen ja, wie viele Stimmen die Partei Rechtsstaatlicher Offensive jetzt noch in Hamburg hat. :rolleyes:

PS: Ich habe mich mit dieser Partei in Süd-Tirol auseinandergesetzt und ja ich krieg das Kotzen.
PPS: Komme selber aus Oberschlesien und dieses Gelabber, das man Süd-Tirol nicht mit Deutschland vergleichen kann ist totaler Mist. Wenn ein Parteiprogramm Menschenverachtend ist, dann ist mir das Scheiß egal aus welchem Land die Partei kommt. Aber soll dieser Philipp mal weiter die Brandstifter "verdeckt" unterstützen.