Vorschlag zum Thema Crowdsurfing

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sarc

Member
3 Aug. 2009
84
0
51
Zunächst mal: Was ist das Problem beim Crowdsurfing? Die Surfer haben sicherlich viel Spaß, allerdings auf Kosten der anderen. Wenn hin und wieder einer ankommt stört das niemanden, wenn man alle paar Sekunden einen weiterreichen darf (und, noch nerviger: sich regelmäßig umsehen muss, um keinen aufn Kopf zu kriegen), dann leidet das Konzert da doch ziemlich drunter. Zumal einige Leute so viel Spaß dabei zu haben scheinen, dass sie auch 10x surfen, und das find ich schon extrem.
Weiterhin seh ich darin durchaus ne Gefährdung, die zweierlei Gründe hat. Einmal sind viele Surfer einfach unfähig. Springerstiefel und Wackenkrüge haben dabei nix verloren. Das Gewicht des Surfers ist eher nebensächlich, aber wenn der so voll ist, dass er keinerlei Körperspannung mehr aufbauen kann, oder oben dämlich rumhampelt, dann funktioniert das einfach nicht. Dazu kommen Idioten, die meinen, sie könnten sich durch Werfen an den Surfern rächen. Liebe Leute: Das ist vor allem assozial gegenüber den anderen Besuchern, die den Typ in den Nacken kriegen. Den Surfer juckt das erst mal nicht, ob er n paar Leute umreist.

In nem Verbot seh ich allerdings keinen Vorteil. Einerseits ist es ne probate Möglichkeit, um aus dem Gedränge rauszukommen, wenn man nicht mehr kann. Andererseits werden sich betrunkene Leute dennoch nicht dran halten, und egal wie mich die Surfer ärgern, jemandem das Bändchen abzuschneiden, nur weil er besoffen am surfen war, fänd ich übertrieben.
Darum folgender Vorschlag: Am Rand der Bühnen wird mit Bauzaun ein Gelände abgesteckt, in das angekommene Surfer (sofern sie sich nicht wegen Problemen zu den Sanis begeben müssen) gesteckt werden. Das sollte so angelegt sein, dass keine Sicht auf die Bühne besteht. Dort dürfen die dann das restliche Konzert in Ruhe anhören. Das hätte den Vorteil, dass erst mal keiner mehrmals bei der gleichen Band surfen kann. Gleichzeitig dürften es sich einige Leute durchaus zweimal überlegen, ob sie sich für den Spaß von einmal surfen den Rest der Band vermiesen lassen wollen.

Bei besoffenen Leuten kann man denk ich nur konsequent dazu aufrufen, dass die einfach wieder auf dem Boden abgesetzt werden wenn man sieht, dass das nix wird. Nur will so nen besoffenen Hampel leider keiner neben sich haben. Da wären n paar gute Ideen sicherlich noch hilfreich.


PS: Ich schreibs am Ende, weil sonst eh keiner den Post ernst nimmt, aber loswerden will ichs trotzdem: Den Kommentar "Crowdsurfing bleibt erlaubt, und so n paar gebrochene Arme gehören schließlich dazu" in der Festivalzeitung fand ich - selbst wenns nicht ganz ernst gemeint sein sollte - mehr als daneben. Unter dem Gesichtspunkt, dass WoDs und CPs wegen des Gefährdungspotentials verboten werden, ist das aber einfach nur lächerlich, ich persönlich seh beim Surfen (so wies mittlerweile betrieben wird) deutlich größere Gefahren.
 

wackengeher

W:O:A Metalhead
14 Juli 2010
2.508
0
61
Einige Stunden von Wacken entfernt
Sorry das mit dem abgesteckten Bereich ist nicht gut. Denn kurz vor Ende der Band lassen sich dann Zig Leute in den abgesperrten Bereich surfen um dort ohne Gedränge das Gelände verlassen zu können.

Die Menschen sollten konsequent bei Surfern zur Seite gehen, scheiß drauf, dann bricht der sich halt den Hals, besser als wenn er mir durch nen Tritt den Hals bricht.

Wenn er 3-4 mal sich verletzt hat wird der schon nicht mehr Crowdsurfen, allerspätestens wenn er schwerstinvalide im Rollstuhl sitzt, weil er unglücklich auf die Wirbelsäule gefallen ist, wird er das Surfen lassen.
 

Hirnschlacht

Moderator
14 Mai 2007
43.346
4.838
128
Oumpfgard
Sorry das mit dem abgesteckten Bereich ist nicht gut. Denn kurz vor Ende der Band lassen sich dann Zig Leute in den abgesperrten Bereich surfen um dort ohne Gedränge das Gelände verlassen zu können.

Die Menschen sollten konsequent bei Surfern zur Seite gehen, scheiß drauf, dann bricht der sich halt den Hals, besser als wenn er mir durch nen Tritt den Hals bricht.

Wenn er 3-4 mal sich verletzt hat wird der schon nicht mehr Crowdsurfen, allerspätestens wenn er schwerstinvalide im Rollstuhl sitzt, weil er unglücklich auf die Wirbelsäule gefallen ist, wird er das Surfen lassen.

Was ist das denn für eine Weltsicht... :rolleyes:
Ja Probleme werden immer am besten gelöst, wenn man sie einfach ignoriert...
 

Nakira

W:O:A Metalhead
Zunächst mal: Was ist das Problem beim Crowdsurfing? Die Surfer haben sicherlich viel Spaß, allerdings auf Kosten der anderen. Wenn hin und wieder einer ankommt stört das niemanden, wenn man alle paar Sekunden einen weiterreichen darf (und, noch nerviger: sich regelmäßig umsehen muss, um keinen aufn Kopf zu kriegen), dann leidet das Konzert da doch ziemlich drunter. Zumal einige Leute so viel Spaß dabei zu haben scheinen, dass sie auch 10x surfen, und das find ich schon extrem.
Weiterhin seh ich darin durchaus ne Gefährdung, die zweierlei Gründe hat. Einmal sind viele Surfer einfach unfähig. Springerstiefel und Wackenkrüge haben dabei nix verloren. Das Gewicht des Surfers ist eher nebensächlich, aber wenn der so voll ist, dass er keinerlei Körperspannung mehr aufbauen kann, oder oben dämlich rumhampelt, dann funktioniert das einfach nicht. Dazu kommen Idioten, die meinen, sie könnten sich durch Werfen an den Surfern rächen. Liebe Leute: Das ist vor allem assozial gegenüber den anderen Besuchern, die den Typ in den Nacken kriegen. Den Surfer juckt das erst mal nicht, ob er n paar Leute umreist.

In nem Verbot seh ich allerdings keinen Vorteil. Einerseits ist es ne probate Möglichkeit, um aus dem Gedränge rauszukommen, wenn man nicht mehr kann. Andererseits werden sich betrunkene Leute dennoch nicht dran halten, und egal wie mich die Surfer ärgern, jemandem das Bändchen abzuschneiden, nur weil er besoffen am surfen war, fänd ich übertrieben.
Darum folgender Vorschlag: Am Rand der Bühnen wird mit Bauzaun ein Gelände abgesteckt, in das angekommene Surfer (sofern sie sich nicht wegen Problemen zu den Sanis begeben müssen) gesteckt werden. Das sollte so angelegt sein, dass keine Sicht auf die Bühne besteht. Dort dürfen die dann das restliche Konzert in Ruhe anhören. Das hätte den Vorteil, dass erst mal keiner mehrmals bei der gleichen Band surfen kann. Gleichzeitig dürften es sich einige Leute durchaus zweimal überlegen, ob sie sich für den Spaß von einmal surfen den Rest der Band vermiesen lassen wollen.

Bei besoffenen Leuten kann man denk ich nur konsequent dazu aufrufen, dass die einfach wieder auf dem Boden abgesetzt werden wenn man sieht, dass das nix wird. Nur will so nen besoffenen Hampel leider keiner neben sich haben. Da wären n paar gute Ideen sicherlich noch hilfreich.


PS: Ich schreibs am Ende, weil sonst eh keiner den Post ernst nimmt, aber loswerden will ichs trotzdem: Den Kommentar "Crowdsurfing bleibt erlaubt, und so n paar gebrochene Arme gehören schließlich dazu" in der Festivalzeitung fand ich - selbst wenns nicht ganz ernst gemeint sein sollte - mehr als daneben. Unter dem Gesichtspunkt, dass WoDs und CPs wegen des Gefährdungspotentials verboten werden, ist das aber einfach nur lächerlich, ich persönlich seh beim Surfen (so wies mittlerweile betrieben wird) deutlich größere Gefahren.

100%ig signed
 

Bomberman

W:O:A Metalhead
6 Aug. 2009
2.110
0
61
Dublin
ich muss beim thema crowdsurfer immer an die geschichte von dem gig in glasgow denken wo ein crowdsurfer mal eben aufgeschlitzt wurde...
sicher etwas zu hart, aber auf den sack gehen die mir schon auch...und wie sarc sehr richtig sagte „die surfer haben sicherlich viel spass, allerdings auf kosten der anderen“...ich wäre also für ein generelles verbot...wobei ich mich selbst eh meist eher an den bier- und foodständen aufhalte und mit den freaks sowieso praktisch nie in kontakt komme...
 

Ruggy

Newbie
10 Aug. 2010
11
0
46
ich muss beim thema crowdsurfer immer an die geschichte von dem gig in glasgow denken wo ein crowdsurfer mal eben aufgeschlitzt wurde...
sicher etwas zu hart, aber auf den sack gehen die mir schon auch...und wie sarc sehr richtig sagte „die surfer haben sicherlich viel spass, allerdings auf kosten der anderen“...ich wäre also für ein generelles verbot...wobei ich mich selbst eh meist eher an den bier- und foodständen aufhalte und mit den freaks sowieso praktisch nie in kontakt komme...

Wo ist dann dein Problem?
 

SAM

W:O:A Metalhead
3 Aug. 2008
199
0
61
an der Küste
www.myspace.com
Ich bin absolut gegen die Spaß-Surfer!

ABER: Das Problem ist, dass manche wegen Schwächeanfällen, Kreislauf, ect. schnell aus der Menge müssen. Da ist nunmal der schnellste Weg über die menge nach vorne und raus.
Dass diejenigen dann auch keine Körperspannung mehr haben ist wohl klar.
Diese dann auch noch mit Absicht nach unten knallen zu lassen ist wohl kaum eine gute Idee!

Sinnvoll wäre es, wie schon in einem anderen Thread erwähnt, die Spaß-Surfer über den Notausgang rauszuschicken, damit sie erst wieder komplett um das gesamte Gelände und durch die Einlasskontrolle durch müssen.
So behalten sie ihre Bändchen, lernen aber sehr schnell dazu, wenn sie einmal diesen Weg komplett laufen mussten und das Konzert dann zu Ende ist.

Dann werden nach und nach nur noch die gesundheitsbedingten Surfer über die Menge geleitet. Und das ist wohl eine eher geringe Anzahl von Leuten, die man auch ertragen kann.
 

decembersoul

W:O:A Metalhead
12 Mai 2005
1.079
1
61
45km von Wacken entfernt
Notausgang finde ich auch gut. Auf einer separaten Wiese müssten dann wieder Ordner auf dem Mopp aufpassen.
Der Weg zurück zur Bühne sollte dann aber wirklich länger als 10 min sein.

Band abschneiden ist wirklich zu übertrieben.
 

wackengeher

W:O:A Metalhead
14 Juli 2010
2.508
0
61
Einige Stunden von Wacken entfernt
Ich bin absolut gegen die Spaß-Surfer!

ABER: Das Problem ist, dass manche wegen Schwächeanfällen, Kreislauf, ect. schnell aus der Menge müssen. Da ist nunmal der schnellste Weg über die menge nach vorne und raus.
Dass diejenigen dann auch keine Körperspannung mehr haben ist wohl klar.
Diese dann auch noch mit Absicht nach unten knallen zu lassen ist wohl kaum eine gute Idee!

Sorry das ist Quatsch
1. Erfahrungsgemäß ist man zu Fuß schneller durch den Mob durch als beim Crowd surfen.
2. Hab ich noch nie jemanden nach HINTEN in den sicheren Bereich surfen sehen, sondern immer nur die Idioten die sich in die 1. Reihe drängeln wollen.
3. Sollte man als "verletzter" erst recht nicht crowd surfen, wenn man keine Körperspannung mehr halten kann.
4. Wie ich schrieb, mir ists egal, wer warum surft ich lasse grundsätzlich alle nach unten knallen.

Was ist das denn für eine Weltsicht... :rolleyes:
Ja Probleme werden immer am besten gelöst, wenn man sie einfach ignoriert...

Sorry, wer mutwillig anderen Menschen den Schädel eintritt (meine Freundin musste wegen so nem Bastard sehr leiden) hats nicht anders verdient und jeder der sich beim Crowdsurfen das Rückgrat bricht, hat die angemessene Summe Lehrgeld für sein schadenbringendes Verhalten gezahlt.
 

Hiriel

Newbie
13 Juni 2009
5
0
46
Nach unten fallen lassen halte ich für übertrieben, ich möchte keinen Menschen mutwillig verletzen, auch wenn er mir noch so auf den Nerv geht.

bei Equilibrium wurden die Leute wieder nach hinten durchgegeben, zumindest am Anfang - das fand ich nicht schlecht

Die Idee mit dem Notausgang und komplett wieder anstehen finde ich gut, Bändchen abschneiden absolut unnötig.

Crowdsurfen ist auch für die Security nicht so toll: Nach 16 Stunden im Fünf-Minuten-Takt die Leute da rausholen... ich möchte den Job nicht machen.

Generell wird sich das nicht verbieten lassen - es wird sich niemand daran halten. Aber vielleicht wird es mit solchen Maßnahmen dann weniger und das wäre auf jeden Fall schon ein Fortschritt.