Tickets noch verfügbar - kein Wunder!

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Roby73

Member
29 Juni 2023
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ITALY
Ich denke nicht, dass das Wetter da eine große Rolle spielt, zumal man das selbst 'ne Woche oder zwei Wochen davor nicht wirklich absehen kann. Der Ticketpreis ist mittlerweile eben an einem kritischen Punkt angekommen, an dem sich mehr potenzielle Besucher als früher zu Recht fragen werden, ob sie das noch finanzieren wollen oder eben nicht. Hinzu kommen ja auch noch Anreise, Verpflegung, etc. pp.. Ich habe letztens kurz eine Diskussion darüber gehabt, was mich der Spaß ungefähr kosten würde, wenn ich dieses Jahr hinfahren wollte. Ca. 600€ wären das, und ich gehe auf Festivals i.d.R. eher nicht so verschwenderisch mit meinem Geld um. Theoretisch könnte ich mir das sogar noch leisten, aber wozu? Es verbessert sich doch nichts in einem für mich spürbaren Rahmen. Ich hatte 2022 knapp 45 Minuten zu den Hauptbühnen - und da war's nicht mal schlammig. Bei anderen Festivals brauch ich je nach Größe 10 (M'era Luna z.B.) oder 15 Minuten (Summer Breeze). Die Preisgestaltung für Verpflegung ist sicherlich auch auf anderen Festivals gaga, aber halt immer noch nicht so extrem wie auf dem Wacken - von den Ticketpreisen ganz zu schweigen. Da zieht dann irgendwann halt auch das Argument, dass man für sein Geld ja etwas geboten bekomme, nicht mehr, weil man a) sowieso nicht alles sehen kann und b) schon beim Grundpreis weit drüber ist.

Das ist jetzt nur meine Sicht der Dinge, die logischerweise nicht allgemeingültig ist, aber je höher der Preis, desto intensiver die Überlegung, ob man nicht lieber woanders aufschlägt. Für den Ticketpreis des Wacken komm' ich dieses Jahr wieder auf die zwei o.g. Festivals und leb' unter dem Strich auch wesentlich entspannter. Ein Festival sollte schlussendlich keine Arbeit, sondern Vergnügen sein, und schon 2022 war das für mich eindeutig kein Vergnügen mehr.

Ich wünsch' jedem, der weiterhin dort sein wird, aufrichtig viel Spaß. Aber ich kann's auch verstehen, dass immer mehr Menschen lieber zwei- oder gar dreimal darüber nachdenken, zumal die Lebenserhaltungskosten im "echten Leben" ja auch unerbittlich erhöht. Klar, der Veranstalter muss auch von irgendetwas leben, aber ich glaub schon, dass man sich da in den letzten Jahren womöglich ein bisschen verzockt bzw. in eine Sackgasse manövriert haben könnte. Jeder will was vom Kuchen abhaben und bloß keine Abstriche machen, aber die Geldbeutel vieler Besucher sind dadurch am Ende des Monats auch nicht praller gefüllt.
Alles klar, sehr verständlich. Ich bin leider erst spät zum Wacken Open Air gekommen – 2023, 2024 und 2025 (also zwei Mal bisher) – und ich werde auch dieses Jahr wieder dabei sein. Jedes Jahr, außer beim ersten Mal, habe ich das United genommen, und dieses Jahr probiere ich den Pit.

Ich miete mir jedes Jahr ein kleines Häuschen in der Nähe und leihe ein Auto. Mir ist bewusst, dass sich nicht jeder das Ticket plus Verpflegung leisten kann – ich fühle mich da echt glücklich. Für mich ist es jedes Mal wie ein Traum, wenn ich dort bin. Die “besten” Wacken-Jahre habe ich wahrscheinlich nicht erlebt, zumindest wenn man den Veteranen hier glaubt, und abgesehen von 2024 waren die anderen beiden Jahre, die ich mitgemacht habe, wirklich ziemlich anstrengend.

Ich hoffe einfach, dass es dieses Jahr besser läuft, damit ich es richtig genießen kann. Ich lese eure Kritik mit Interesse und merke, wie sich einiges verändert hat. Ich verstehe auch, dass die Veranstalter alles daran setzen, auszuverkaufen (The Core und der Bier-Rabatt sind ja Beispiele dafür). Meiner Meinung nach müssten sie noch einen richtig großen Namen kurzfristig ins Line-up holen, aber ich glaube, das wird schwierig.

Was die Preise angeht: Ich bin da wahrscheinlich kein Maßstab. Mit Flug, United, Unterkunft und Mietwagen lande ich – ohne Merch und sonstigen Kram – locker bei 2.500 € für weniger als eine Woche. Aber wie gesagt: Für mich ist das ein besonderes Erlebnis, und inzwischen kann ich einfach nicht mehr darauf verzichten.
 
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21 Juli 2016
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Alles klar, sehr verständlich. Ich bin leider erst spät zum Wacken Open Air gekommen – 2023, 2024 und 2025 (also zwei Mal bisher) – und ich werde auch dieses Jahr wieder dabei sein. Jedes Jahr, außer beim ersten Mal, habe ich das United genommen, und dieses Jahr probiere ich den Pit.

Ich miete mir jedes Jahr ein kleines Häuschen in der Nähe und leihe ein Auto. Mir ist bewusst, dass sich nicht jeder das Ticket plus Verpflegung leisten kann – ich fühle mich da echt glücklich. Für mich ist es jedes Mal wie ein Traum, wenn ich dort bin. Die “besten” Wacken-Jahre habe ich wahrscheinlich nicht erlebt, zumindest wenn man den Veteranen hier glaubt, und abgesehen von 2024 waren die anderen beiden Jahre, die ich mitgemacht habe, wirklich ziemlich anstrengend.

Ich hoffe einfach, dass es dieses Jahr besser läuft, damit ich es richtig genießen kann. Ich lese eure Kritik mit Interesse und merke, wie sich einiges verändert hat. Ich verstehe auch, dass die Veranstalter alles daran setzen, auszuverkaufen (The Core und der Bier-Rabatt sind ja Beispiele dafür). Meiner Meinung nach müssten sie noch einen richtig großen Namen kurzfristig ins Line-up holen, aber ich glaube, das wird schwierig.

Was die Preise angeht: Ich bin da wahrscheinlich kein Maßstab. Mit Flug, United, Unterkunft und Mietwagen lande ich – ohne Merch und sonstigen Kram – locker bei 2.500 € für weniger als eine Woche. Aber wie gesagt: Für mich ist das ein besonderes Erlebnis, und inzwischen kann ich einfach nicht mehr darauf verzichten.
Ich möchte dir nicht in Abrede stellen, dass es für dich auch anstrengend war. Aber vermutlich konntest du dich mit externer Unterkunft und Wacken United glücklich schätzen. Von den Strapazen auf dem Zeltplatz der übrigen Besuchern dürftes du aber weniger mitbekommen haben. Auch hattest du wohl das Glück bei Wacken United Hackschnitzel begegnet zu sein.

Ich rechne für eine Woche Wacken alles in allem (Ticket, Anreise, Merch, Verpflegung, etc.) mit etwa 1'000€ bis 1'200€. Die Anreise mittels Flug und Extragepäck für Zelt und Bollerwagen liessen wir uns jeweils etwas kosten. Auch verpflegen wir uns jeweils fast nur auf dem Gelände.

Dieses Jahr werden wir vermutlich das erste Mal mittels Auto/Caravan anreisen. Mal scheien, wie sich das im Preis niederschlägt.