Finntroll666 schrieb:
ich hab meinen eltern das auffenthalts bestimmungsrecht ueberschrieben. sprich sie darf offiziell bei denen wohnen, aber ich habe das sorgerecht. ich bin eine echte raben mutter. ich kennen net mal die freunde meienr tochter ich geh nirgends mit ihr hin. ich bin ja nie da. ich wuerd am liebsten alles an den nagel haengen, aber das kann ich auch net, weil ja geld rein muss. und was neues angangem it 21? das bringts net
Hi Finn!
Sieh auch mal die andere Seite daran:
-du hast es geschafft in deinen jungen Jahren ein paar wichtige Entscheidungen für deine, bzw. eure Zukunft zu treffen. Du hast erkannt, dass du dich während deiner Lehre nicht so intensiv um deine Tochter kümmern kannst und daraus die Konsequenzen gezogen.
-du hast dich entschieden, eine Ausbildung zu machen und das auch bis jetzt durchgezogen. Du willst also nicht ohne Abschluss irgendwo rumhängen sondern dich mit einer Ausbildung auf eigene Beine stellen, um dich und deine Tochter später allein und selbstständig ernähren zu können und nicht mehr auf Hilfe angewiesen zu sein.
Das finde ich mit 21 sehr reif und überlegen. OK, der Tiefpunkt, den du im Moment hast, ist Scheiße, aber der wird wieder.
Ne Freundin von mir hat mit 39 jetzt ne Heilpraktikerin Ausbildung gemacht. Die letzten zwei Jahre von ihr waren sehr hart. Ihren Mann und die beiden Kinder hat sie fast auch nicht mehr gesehen, bzw. viel Zeit mit ihnen verbringen können. Dazu nen Hund, ne Katze, nen Haus und den Haushalt und das letzte halbe Jahr eine (jetzt) gestorbene, schwerst pflegebedürftige Schwiegermutter im Haus.
Wenn bei dir alle irgendwie an einem Strang ziehen (deine Eltern, Tochter, Freund und du) dann müssten die letzten 1,5 Jahre auch zu schaffen sein.
Warum setzt du dich mal nicht mit allen an einem Sonntag an den Tisch und redet über alles und versucht für einige Probleme bessere Lösungen zu finden, auf die der andere vielleicht schon gekommen ist aber derjenige, der das Problem hat, noch nicht gefunden hat.
Halt das irgendwie durch und versuch, mit allen deinen Leuten die es angeht eine Lösung zu finden. Das alles geht sehr viel leichter, wenn man an einem Strang zieht. Aber bis dahin zu kommen, ist oftmals ein sehr schwerer und dorniger Weg. Und niemand gibt so gerne alte Gewohnheiten oder Rechte auf, auch wenn es für andere, die man liebt besser wäre.