Ich bin nicht generell gegen Studiengebühren. WENN sie denn (und da liegt das Problem) den Hochschulen zugute kommen würden. Bei uns verlangt das Studentenwerk eine Gebühr von 40,-€, wer die nicht zahlt ist weg. Darauf kommt noch eine Bearbeitungsgebühr von nochmals 40,-€ (!), und das obwohl das Studentenwerk gar nichts bearbeitet, sondern die FH das alles macht... die davon keinen einzigen Cent jemals zu Gesicht bekommt. Kürzlich wollten sie eine Studiengebühr zwischen 500,- und 900,-€ einführen und haben gleichzeitig die Mittel UM DIE HÄLFTE gekürzt

. Mittlerweile gibt es bei uns keine Tutorien mehr, manche Fächer werden nur noch geprüft, aber es findet keine Vorlesung darin statt

, und die Forschung und Studienarbeiten sind fast vollständig abgeschafft worden. Das ist die große Schweinerei. Da wird über privat bezahlte Eliteunis gesprochen, und den "normalen" Studenten soll zur selben Zeit eine mindestens genau so hohe Gebühr abverlangt werden bei Null-Leistung. Ich bin gerne bereit, 200,-€ für mein Studium zu bezahlen. Wenn ich dafür die Drucker wieder benutzen darf (die ich zur Erfüllung meiner Konstruktionsaufgaben dringend benötige), und wenn alle Prüfungsfächer auch vorgelesen werden und ich die Möglichkeit habe, nach den Vorlesungen mit einem Prof oder dem Sekretariat zu sprechen, und und und.