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Philbee

W:O:A Metalmaster
Feb 1, 2016
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Krötis Kissen
ich finds schon beschämend das die sich experten holen müssen, um die lage zu klären. sollten selbst kompetent genug sein für die ämter die se besetzen (haben ja zur genüge bewiesen das das nich so ist) - aber das läuft ja seit jahren nich. die kleben auf ihren stühlen, da geht sicher niemand!🤬

Man stellt sich glaube Politiker sein ziemlich einfach vor. Und ohne irgendwelche Beratung ,in welcher Form auch immer, wirst du kein Job/Amt finden, dass einfach so durchzuführen ist. Alleine juristisch ist das doch schon ne Riesen Nummer. Da müssen Dinge abgestimmt werden die verwaltungsrechtlich, verfassungsrechtlich und noch BGB konform sind.
Uns wenn ich ehrlich bin, können wir sehr froh sein in ner vernünftig laufenden Demokratie zu leben. Natürlich ist es auch nervig,wenn ich an manche Bürokratie denke. Auf der anderen Seite verhindert genau diese Bürokratie auch Korruption und Veruntreuung (ja Ausnahmen bestätigen die Regel).
 

Quark

Der Beste
Jul 19, 2004
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Best, Nederland. Jetzt Belgien
Man stellt sich glaube Politiker sein ziemlich einfach vor. Und ohne irgendwelche Beratung ,in welcher Form auch immer, wirst du kein Job/Amt finden, dass einfach so durchzuführen ist. Alleine juristisch ist das doch schon ne Riesen Nummer. Da müssen Dinge abgestimmt werden die verwaltungsrechtlich, verfassungsrechtlich und noch BGB konform sind.
Uns wenn ich ehrlich bin, können wir sehr froh sein in ner vernünftig laufenden Demokratie zu leben. Natürlich ist es auch nervig,wenn ich an manche Bürokratie denke. Auf der anderen Seite verhindert genau diese Bürokratie auch Korruption und Veruntreuung (ja Ausnahmen bestätigen die Regel).
Etwas mit der brüsseler Staatsanwaltschaft und das europäische Parlament.
 

fuzzzy

W:O:A Metalhead
Jul 11, 2015
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Man stellt sich glaube Politiker sein ziemlich einfach vor. Und ohne irgendwelche Beratung ,in welcher Form auch immer, wirst du kein Job/Amt finden, dass einfach so durchzuführen ist. Alleine juristisch ist das doch schon ne Riesen Nummer. Da müssen Dinge abgestimmt werden die verwaltungsrechtlich, verfassungsrechtlich und noch BGB konform sind.
Uns wenn ich ehrlich bin, können wir sehr froh sein in ner vernünftig laufenden Demokratie zu leben. Natürlich ist es auch nervig,wenn ich an manche Bürokratie denke. Auf der anderen Seite verhindert genau diese Bürokratie auch Korruption und Veruntreuung (ja Ausnahmen bestätigen die Regel).
sorry, aber was da passiert - da reden nichmal experten mit (Heizung, Maut, .......) und
s ist aber traurig, dass anscheinend in der Politik keine Demut mehr vorhanden ist und niemand mehr Verantwortung übernimmt und zurücktritt.
 

Gardis

W:O:A Metalhead
Oct 13, 2023
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Ahlen
Bissla frischer Wind in der festgefahrenen Bürokratie und in den Herrschaften, meistens bestehend aus alten weißen Männern täte uns aber schon gut.
Obwohl ich die Verantwortung und Entscheidungen nicht zu treffen vermag. An welcher Stelle kürzen und wenn nicht, neue Schulden machen ist auch nicht zielführend. Aus sicherer Distanz betrachtet erscheint halt alles einfach.
 

Nareklus

W:O:A Metalgod
Aug 18, 2008
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Raccoon-City
Staatsschulden = Ressource/Kapital der Wirtschaft


Geld entstehe also erst durch Verschuldung. Vor diesem Hintergrund müssten Staatsschulden als „Ressource“ begriffen werden, meint Sahr: „In gewisser Weise sind Staatsschulden die Grundlage unserer Geldversorgung.“ Und mehr noch: Erst durch Verschuldung komme die Wirtschaft überhaupt in Gang. Diese Erkenntnis stehe allerdings im deutlichen Kontrast dazu, „wie wir politisch über Staatsschulden sprechen“, sagt der Geldforscher.

„Nämlich so, als wäre es am besten, wenn ein Staat sie vermeidet, möglichst den ausgeglichenen Haushalt anstrebt, bestenfalls sogar mehr Einnahmen macht, als er ausgibt – wie das die berühmte schwarze Null vorsieht. Das Problem ist nur: Es können nicht alle mehr Einnahmen haben, als sie ausgeben. Manche müssen mehr ausgeben, als sie einnehmen, damit andere mehr einnehmen können, als sie ausgeben.“ Und wenn nicht der Staat diese notwendigen Schulden mache, dann treffe es Privatleute.

Eine Bewegung, die mit diesem aus ihrer Sicht falschen Sparzwang aufräumen will, ist die sogenannte „Modern Monetary Theory“ – zu Deutsch etwa: Moderne Geldtheorie – , die vor allem in den USA seit einigen Jahren diskutiert wird. Inzwischen erregt die MMT aber auch in Deutschland Aufsehen.

Die Grundüberlegung, so fasst Sahr zusammen, sei „dass der Staat eigentlich jede Ausgabe tätigen kann, die er tätigen will. Als ein demokratischer Souverän ist er nicht davon abhängig, von außen finanziert zu werden“, also etwa von Steuereinnahmen – eben weil Geld auf der makroökonomischen Ebene nicht durch Einnahmen, sondern durch Verschuldung entstehe.

Auch wenn Sahr vor einer allzu großen „Machbarkeitsillusion“ im Zusammenhang mit der MMT warnt, teilt er doch ihre grundsätzliche Feststellung, „dass die Frage von Zahlungsfähigkeit oder Zahlungsunfähigkeit eines politischen Gemeinwesens letztendlich Verhandlungssache ist“. Das Argument, „das lässt sich nicht finanzieren“, könne man vor diesem Hintergrund nicht mehr gelten lassen.

Die Frage nach der Umsetzbarkeit politischer Programme müsse sich vielmehr auf die „Verfügbarkeit realer Ressourcen“ richten. Als Beispiel nennt er den Ausbau des Pflegesektors: „Haben wir überhaupt genug ausgebildete Pflegekräfte?“ Das nötige Geld jedenfalls könne der Staat einfach schaffen.
 

Blake

Schnucki
Aug 5, 2014
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Rheinhessen
sorry, aber was da passiert - da reden nichmal experten mit (Heizung, Maut, .......) und
Es wird mit Expert*innen geredet, das Problem ist nur, dass auch sehr viel mit Lobbyist*innen gesprochen wird (es kommen offiziell 7 Lobbyisten auf einen Abgeordneten). Gleichzeitig wird mit Macht die eigene Parteiideologie durchgedrückt und in den größten Fehlschlägen (Ausländermaut) spielt Populismus auch eine Rolle.
Das Heizungsgesetz würde ich außen vor nehmen, weil das war eine Panikreaktion auf den Ukraine Krieg bzw. wurde durch die Springer Medien eine Debatte gefahren die das Gesetz torpediert hat. Das dieses Gesetz schlecht ist Zweifel ich trotzdem nicht an.

Die Politiker*innen in den ersten Reihen sind selten die besten Fachleut*innen auf ihrem Gebiet. Im Idealfall haben sie sehr viel Ahnung auf dem Gebiet, aber die eigentlichen Expert*innen sind die Staatssekretär*innen. Das ist auch logisch weil wenn ich an mein Studium denke, da habe ich zwar ein Grundwissen über Chemie, aber wenn es in die Tiefe geht (und das muss es bei Gesetzen) dann bin ich in vielen Teilbereichen raus.
 

Hirnschlacht

Moderator
May 14, 2007
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Oumpfgard
Es wird mit Expert*innen geredet, das Problem ist nur, dass auch sehr viel mit Lobbyist*innen gesprochen wird (es kommen offiziell 7 Lobbyisten auf einen Abgeordneten). Gleichzeitig wird mit Macht die eigene Parteiideologie durchgedrückt und in den größten Fehlschlägen (Ausländermaut) spielt Populismus auch eine Rolle.
Das Heizungsgesetz würde ich außen vor nehmen, weil das war eine Panikreaktion auf den Ukraine Krieg bzw. wurde durch die Springer Medien eine Debatte gefahren die das Gesetz torpediert hat. Das dieses Gesetz schlecht ist Zweifel ich trotzdem nicht an.

Die Politiker*innen in den ersten Reihen sind selten die besten Fachleut*innen auf ihrem Gebiet. Im Idealfall haben sie sehr viel Ahnung auf dem Gebiet, aber die eigentlichen Expert*innen sind die Staatssekretär*innen. Das ist auch logisch weil wenn ich an mein Studium denke, da habe ich zwar ein Grundwissen über Chemie, aber wenn es in die Tiefe geht (und das muss es bei Gesetzen) dann bin ich in vielen Teilbereichen raus.
Viele vergessen gerne, dass Politiker*in genauso ein Vollzeitjob ist, für den man eine eigene Expertise braucht.

Man kann ja der tollste Physiker, Chemiker, Jurist, Wirtschafter sein, ist dadurch aber eben noch lange nicht gut im politischen Betrieb aufgehoben.
 
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