Der Part über Mark Ramsauer wird vermutlich das einzige sein, was nachhaltig bei mir hängen bleiben wird vom Podcast.
Wie so oft hatte ich leider das Gefühl, dass am Ende wenig neues dabei rumgekommen ist. Der Podcast hatte durchgehend einen positiven Grundton und es wurde sich dem Thema respektvoll gewidmet, was ich dem ganzen zu gute halten möchte.
Die kurz angebunden Antworten von Holger und Jensen waren zu erwarten und neutral betrachtet auch nachvollziehbar. Ob und welchen Unterschied es gemacht hätte, an wem sie verkauft hätten ist fraglich.Verkauft ist verkauft. Alle wollen natürlich den maximalen Gewinn damit erzielen. Wenn die beiden damit Frieden geschlossen haben, sollten wir Fans es ebenfalls tun und das beste aus der Situation machen. Auch die Aussage dass wir Fans/Besucher das Festival ausmachen und aufpassen sollten dass das Festival so bleibt, würde ich ebenfalls zustimmen. Wenn wir weiterhin hilfsbereit und freundlich und respektvoll untereinander bleiben, kann
uns der Investor "weitesgehend" egal sein.
Natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt, aber schlussendlich läuft es darauf hinaus.
Das was am gefährlichsten ist, sind die steigenden Kosten/Ticketpreise. Was sich bei den Besuchern bemerkbar macht und die wiederum machen ja das Festival aus und halten es am leben. Wenn sich das irgend wann nur noch bestimmte Gehalts/Altersgruppen leisten können, hat es sich auch ausgeträumt. Mit steigenden Kosten, steigt unausweichlich die Anforderung und Erwartung ans Festival.
Teufelskreis.. Wir sollten uns den Spaß aber nicht vermiesen lassen und die Missgunst die oft bei dem Thema um den Verkauf mitschwinkt, führt höchstens dazu, dass wir irgend wann gar kein Wacken mehr haben.