Line-up-Laberthread

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MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
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Hamburg & Berlin
Ich mag eigentlich Campparty auch nur auf meinen Anreisetag und bissel am Mi begrenzen und an einem Vormittag zwecks Einkauf mal ins Dorf zu gehen.

Aber honestly...das Dorf ist inzwischen mehr eigenes Straßenfest und längst nicht mehr so wie ich es früher mochte.
Und da Metal Market (Musikzeug) auf dem Gelände immer kleiner geworden ist, ist man mit Shoppen auch schnell durch.

Do Abend, Fr und Sa sind Konzerttage. Ich mag nur gern zwischendurch eine richtige Pause haben bei der man was Essen und sich umziehen kann, da es Abends kühler wird.

Je nachdem wo man campt braucht man eine entsprechende Lücke.

Ich bin beim Wacken aber nicht da um während der Konzerttage in Camps zu versumpfen. Dafür ist es dann doch zu teuer und aufwändig.

In Camps versumpfe ich beim Headbangers Open Air eine Woche vorher genug. :ugly:
 

MasterChu19155

Moderatorin
6 Aug. 2003
20.102
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Hamburg & Berlin
Und da der Mi großspurig als ganzer Festivaltag angekündigt wurde, erwarte ich da entsprechend eine ähnliche Qualität wie am Do, Fr, Sa.

Die Tagesverteilung kickt viele Bands raus, die für mich interessant gewesen wären. Am Mittwoch habe ich nur 1 Band, die ich sehen will am Samstag 3. Am Freitag stapelt es sich auf allen Bühnen, weil viele traditionelle Bands aus mehreren Genres spielen und dann auch mit Specials, während am Samstag eher modernere Stile sind, die mich weniger interessieren oder lauter Mainstreamacts der jüngeren Geschichte auftreten, die ich komplett über habe. Bei manchen (andere Zielgruppe) stapelt es sich entsprechend am Samstag.

Klar hatte Wacken immer 2-3 blöde Dinger mit denen man leben musste. Mein rein subjektiver Eindruck ist, dass es dieses Jahr besonders krass ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Demon

W:O:A Metalmaster
29 März 2017
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Thüringen
Also verbringst du nie Zeit mit deinen Freunden, ohne irgendeiner Aktivität nachzugehen?


Ums Entertaining geht es mir dabei gar nicht mal. Wenn ein Konzert halbwegs gut ist, ist das doch eine mehr, oder minder intensive Erfahrung.

Wie viel nimmt man denn noch mit, wenn man pro Tag ~10 Stunden mit so intensiven Eindrücken vollgeballert wird? Mir fällt das schon bei der genannten Anzahl relativ schwer und ich merke, dass ich bei mehr Bands sowieso kaum noch was aufnehme.

Noch dazu kommt, dass ich auch etwas vom Festivals an sich haben möchte. Also das ganze Drum herum, die Menschen, die Märkte, etc.

Ein gewisses Selbstentertaining gehört für mich auch dazu. Sonst kann ich auch einfach Konzertfilme gucken. Ein Festival lebt doch auch davon, dass Leute sich selber entertainen, irgendeinen Schwachsinn bauen, etc.

Das Geld zahle ich für Bands und fürs drum herum und dafür das durch all das genug Leute da sind, mit denen man den Unsinn machen kann.

Ein Festival nach dem es keine neuen, geilen Insider im Freundeskreis, irgendwelche dummen Geschichten, ein neu erfundenes Getränk, ekelhaftes Nahrungsmittel, geile Outfits, neue Freunde, oder sonst was gab, wäre eine Enttäuschung. Das könnten noch so viele geile Band Auftritte kaum aufwiegen.
Ich fahre jetzt 10 Jahre auf Festivals und weiterhin nur wegen der Musik. Im Jahr komme ich auf meine 8-10 Festival und ich hatte noch nie Probleme 10 Bands am Stück zu gucken. Klar tun einem irgendwann die Quanten weh, aber da werden die Zähne zusammengebissen. Party und saufi kommt natürlich nie zu kurz bei mir, aber gern vor oder nach den Bands.

Davon ab soll jeder ein Festival erleben wie er will. Gibt Leute die gucken garkeine Bands.
 

Hirnschlacht

Moderator
14 Mai 2007
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Oz
Zeit rumkriegen ist ja nicht das Problem. Ich würde sicher auch genug Bands zum Anschauen haben und vielleicht auch die ein oder andere interessante Band entdecken. Bei einem kleinen Genre-Festival ist das auch alles kein Problem.

Aber wir reden hier vom Wacken Open Air. Das ist schon eine andere Hausnummer. Hier kommt man mit Ticket, Anreise und Kosten vor Ort schon gerne in den höheren dreistelligen Bereich. Aus Süddeutschland bin ich hin und zurück insgesamt 24 Stunden unterwegs. Da hat man schon eine höhere Erwartungshaltung und will nicht den Tag mit unbekannten Bands auf Nebenbühnen totschlagen, um irgendwie der Gagamania aus dem Weg zu gehen.

Und dabei habe ich mit Blick auf das Festivalposter eigentlich gar nicht so viel am Line-Up auszusetzen. Meine Highlights sind dieses Jahr im Mittelfeld zu finden. Da ist auch zu verschmerzen, dass kein Überheadliner dabei ist. Das größte Problem dieses Jahr ist die Tagesverteilung. Das hat sich schon bei der Ankündigung der Tages-Line-Ups angedeutet und mit der Veröffentlichung der RO ist für mich die Katastrophe perfekt. Wenn man sein persönliches Line-Up auf die Hälfte zusammenstreichen muss, stellt sich halt schon irgendwann die Frage, ob das den ganzen Aufwand und das Geld noch wert ist.
Das gefühlte Preis-Leistungs Verhältnis muss natürlich stimmen.

Ich war auch hauptsächlich über die Aussage zu dem Dienstag vewundert. Ich persönlich bin froh über jeden dieser ruhigeren extra Tage.

Vor ein paar Jahren sind ein Kumpel und ich wegen der Drohnenflüge schon am Samstag angereist und ich muss sagen, das war einer der entspanntesten und besten Festivaltage, den ich je hatte.

Aber da scheint jeder verschieden zu sein.
Ich fahre jetzt 10 Jahre auf Festivals und weiterhin nur wegen der Musik. Im Jahr komme ich auf meine 8-10 Festival und ich hatte noch nie Probleme 10 Bands am Stück zu gucken. Klar tun einem irgendwann die Quanten weh, aber da werden die Zähne zusammengebissen. Party und saufi kommt natürlich nie zu kurz bei mir, aber gern vor oder nach den Bands.

Davon ab soll jeder ein Festival erleben wie er will. Gibt Leute die gucken garkeine Bands.
Klar. Ich schreibe das auch keinem vor. Finde nur das Thema und verschiedene Herangehensweisen interessant.
 
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MWO

W:O:A Metalhead
28 Juli 2019
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Glaskugel raus...wieder hart gesoffen, schön zusammen gesessen....oh verpasst, was soll es, so jung kommen wir nicht mehr zusammen...und schon ist die RO egal, wie jedes Jahr.....
 
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Christoph P.

W:O:A Metalhead
20 März 2019
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So, dann auch mal mein Senfsatextrakt zu der (erstaunlich frühen!) Running Order:
TLDR:
Solide!
Danke, jetzt können alle wieder gehen oder weiter lesen...

DR:
Nee aber ehrlich, von dem was ich auf meiner "mal angucken wie die werden" und "auf jeden Fall"-Liste habe, ist erstaunlich viel Kollisionsfrei zu erreichen. So richtig "meh!" finde ich beim ersten Angucken eigentlich nur die Kollision Ad Infinitum und Arch Enemy, wobei es wohl eher letzteres wird (Steht 2:1 für Ad Infinitum, und AA hat ne neue Sängerin).

Was nicht heißt, dass so mancher Tag ein gewisses Sportprogramm mit sich bringt oder auf jeden Fall Steh-Ausdauer verlangt! Freitag könnte ich (mit Unterbrechungen) entspannt 14 Stunden am Stück irgendwo bei Schnell, Hart oder Laut sein, ggf. mit nem kleinen Abstecher zu Any Given Day am Bullhead.

Aber wahrscheinlich läuft es wie die letzten Jahre darauf raus: 25-30 Bands auf der Liste und auch theoretisch erreichbar, nachher werden es irgendwo bei 12 bis 15 und man ist dennoch glücklich!

Für mich gehört ja auch ein Aspekt ganz klar dazu: nichts tun! Es wird daher auch am Sonntag angereist und dann zwei Tage genau dem gefröhnt: den Alltag mal vergessen, nichts machen und davon ganz viel, und in den Pausen mal ein Bier trinken und an der Kutte basteln.
 

Noppel

W:O:A Metalhead
5 Feb. 2016
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Aix la Chapelle
RO Für mich:
- schlechtester Mittwoch seit Einführung des WW, der Metal Battle muss es retten.
- Mantar auf der Louder? Echt jetzt? Maximal Headbanger/WET wäre ok gewesen, hatte eher auf Wasteland getippt. Die brauchen doch Nähe zum Publikum.
- Erstaunlich: Für mich anscheinend Samstag der stärkste Tag (Headbanger/WET)

Ich muss mich noch durchhören, aber beim ersten Lesen hält sich meine Vorfreude dieses Jahr in Grenzen.

Ich wünsche mir gerade den Biergarten mit Metal-Karaoke zurück.