Allmächd
Allmächd steht in Franken einfach für alles! Mal im positiven Sinn, wie "Allmächd, is des schäi!" oder auch im negativen Sinne, wie "Allmächd, woas host'n do oangstelld?". Deswegen ist für mich das Wort "Allmächd", wegen der Vielseitigkeit, das liebste Wort.
aweng
Wir Franken nehmen uns wohl nicht so wichtig und machen daher alles (und uns selbst) gerne etwas klein. Beispiel: Der Hans entschuldigt sein verspätetes Eintreffen am Stammtisch: " ... mir is grod aweng die Fraa gstrom ..."
freggt, gfreggt
"Freggt", das Wunderbarste aller fränkischen Wörter, weil es wohlklingend und witzig ist. Kurz. Bündig. Und unkompliziert. Es gibt sogar eine weitere Wortausschweifung, und zwar "gfreggt", das bedeutet so viel wie "kaputtgegangen". FREGGT, das perfekte Wort...
Gnärzla
Das Wort ist zugleich lautmalerisch und appetitanregend. Es vermittelt ein Vorgefühl des Genusses, in ein rösches, gut durchgebackenes Anfangs- oder Endstück eines mit Butter bestrichenen oder auch trockenen Bauernbrotes hineinzubeissen und es zu kauen.
Waggala
Mei Lieblingswort hast Wagala, obwohl es ging a Gagala. Ich kann mich da net recht entscheid'n. Und des is a erklärt ganz leicht: Wenn's zu an goud'n Frühstück reicht nou sacht mei Schatz glei:"Wagala heit gibts sogoa a Gagala"!