Habe als letztes die ersten 3 Staffeln von For All Mankind geguckt. (AppleTv+)
Eine alternative History Serie, in der die Sowjetunion das Rennen um den Mars gewonnen hat, dadurch aber auch die Bestrebungen zur Kolonialisierung des Mondes usw. nicht aufgehört haben. Was dann in Verbindung mit dem kalten Krieg ein interessantes Szenario ergibt.
Ich mag die Serie zwar immer noch ganz gerne aber mit fortlaufender Zeit nimmt die Qualität schon ab. Die erste Staffel war noch richtig Klasse, hat sich Zeit genommen die Story zu erzählen, die Charaktere aus zu arbeiten etc. etc. . In der zweiten fingen dann aber auch schon einige Sachen an soapy zu werden und in der dritten Staffel geht das pacing nun total aufs Gas. Es driftet leider immer mehr darin ab, dass ich die Astronauten immer unglaubwürdiger finde. Da werden strunzdumme Entscheidungen getroffen, während die gleiche Person in einer sehr ähnlichen Situation in der ersten Staffel schon besser gehandelt hat. Gerade bei dem Charakter ist das damit total unglaubwürdig.
Möchte schon noch wissen, wie es weiter geht. Sci Fi und gerade das Setting finde ich grundsätzlich spannend aber schade, dass man da nicht mehr Konsistenz an den Tag legt. Teilweise fühlt sich das an, als würde man das nur künstlich her schreiben um noch einen drauf setzen zu können. Hätte die Serie und das Setting eigentlich nicht nötig.