Hex
W:O:A Metalgod
- 4 März 2004
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Das verlangen Tierschutzorganisationen schon seit Jahren! Und was hat sich bisher getan? Praktisch nix.Aber Doomscrolling bringt einem auch nicht weiter.
Aufklärung ist wichtig, aber noch wichtiger wäre es die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit mehr pflanzliche Produkte konsumiert werden.
Am besten sieht man es doch bei der Klimakatastrophe. Kaum jemand leugnet sie, aber wirklich was getan wird nur, wenn die Politik handelt.
Wer froh ist, dass überhaupt etwas auf dem Teller landet, achtet nicht darauf, woher es kommt. Das heißt also, dass veganes Hackfleisch günstiger sein muss, als tierisches Hackfleisch. Das wäre wahrscheinlich sogar möglich, wenn Subventionen für tierische Produkte abgeschafft werden und die Mwst. angepasst wird. Das heißt 19% für Fleisch und 7% für die veganen Ersatzprodukte und 0% für Grundnahrungsmittel. Das wäre für mich der 1. Schritt und darauf muss dann aufgebaut werden. Alleine durch das veränderte Konsumverhalten wird es dann mehr Auswahl geben und auch günstigere Produkte.
Ich wiederhole mich. Es liegt an den Verbraucher*innen.
Wenn es um Umsatz und Geld geht, dann würde sich vielleicht mal etwas ändern, aber solange Metzgermeister Rainer und die Massentierhaltungslobby zu bestimmen haben, da wird sich nichts entscheidendes tun.
Mittlerweile gibt es soviele gute Alternativen zu Fleisch, Milch, Käse.
Es gibt keinen Grund mehr an diesem grausamen System der Massentierhaltung festzuhalten und diese Ausbeutung zu unterstützen.
Die Konsument*innen haben es in der Hand.
Und für die Umwelt ist es auch viel besser.



