Der was denkt ihr grad thread!!!!!!!

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Beckz

W:O:A Metalmaster
25 Sep. 2012
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München hat final 2015 die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichem Grund verboten - wohl auf Wunsch der örtlichen jüdischen Gemeinde, sicherlich aber auch, weil die Münchner Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern) selbst die Steine entwürdigend findet und ablehnt:

Der "Skandal" ist also, dass das jetzt zusammen mit der Schwefelpartei beschlossen wurde. Das Gedenken soll im Fall von Heidenau auf den Friedhof verlegt werden, damit die Namen der Opfer nicht "mit Füßen getreten" werden können:

Zum Glück hatte die AfD 2015 nur 2 Sitze im Münchner Stadtrat, da der Beschluss allerdings mit breiter und Fraktionsübergreifender Mehrheit gefällt wurde, haben die da sicher auch entsprechend mit abgestimmt:
Warum musst du eigentlich immer relativieren?
 

Tine_Chewbacca

W:O:A Metalhead
9 Dez. 2024
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Popcorn und Kino werde ich nie verstehen. Im Dorfkino gabs sowas nicht, nur Haribo, M&Ms und Käse am Stil :heart: Später in den großen Kinos gab es dann Nachos, dass macht für mich Sinn. Popcorn gehört zum Zirkus. :D
Ist ja alles Disney, passt also :o:D
Vielleicht ist das der Unterschied. Ich bin in der Stadt groß geworden und habe Zirkus nie wirklich besucht und kenne das nicht mit Popcorn. Das gab es immer im Kino für mich.
 
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Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Rheinhessen
München hat final 2015 die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichem Grund verboten - wohl auf Wunsch der örtlichen jüdischen Gemeinde, sicherlich aber auch, weil die Münchner Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern) selbst die Steine entwürdigend findet und ablehnt:

Der Skandal ist also, dass das jetzt zusammen mit der Schwefelpartei beschlossen wurde. Das Gedenken soll im Fall von Heidenau auf den Friedhof verlegt werden, damit die Namen der Opfer nicht "mit Füßen getreten" werden können:

Zum Glück hatte die AfD 2015 nur 2 Sitze im Münchner Stadtrat, da der Beschluss allerdings mit breiter und Fraktionsübergreifender Mehrheit gefällt wurde, haben die da sicher auch entsprechend mit abgestimmt:
Auch wenn München keine hat, so muss man sich nicht als Gehilfe einer rechtsextremen Partei hergeben.
Ähnlich äußerte sich die Holocaust-Überlebende und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Knobloch. Sie sei entsetzt, dass eine demokratische Partei sich dafür hergebe, ein so durchsichtiges Manöver der Extremisten von der AfD zu unterstützen, sagte Knobloch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie selbst sei zwar nie eine Befürworterin des Stolperstein-Konzepts gewesen. Entscheidend sei aber, dass das Gedenken nicht aus dem öffentlichen Raum verbannt werde, sondern ihn durchdringe und präge.
Und München hat dafür anstelle von Stolpersteine Tafeln. Solltest du vielleicht erwähnen, weil sie wie du das schreibst könnte man meinen es gibt garnichts um an die Vernichtung der Juden zu erinnern.
 
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Tine_Chewbacca

W:O:A Metalhead
9 Dez. 2024
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Meine Tochter und ich sind jetzt doomifiziert und haben neue Theorien aufgestellt, was im Dezember zu sehen sein wird und nachfolgend im nächsten Jahr. Mal schauen, wieviel wir richtig kombiniert haben. Dann können wir dann im Kino sagen: "Das wussten wir " 😁

Das neueste T-Shirt in der Kollektion für das nächste Jahr erinnert mich sehr an ein bestimmtes Plattencover. Euch auch? Habt ihr es schon gesehen?
 

Saypren_Shepard

W:O:A Metalmaster
3 Aug. 2015
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Delmenhorst
Meine Tochter und ich sind jetzt doomifiziert und haben neue Theorien aufgestellt, was im Dezember zu sehen sein wird und nachfolgend im nächsten Jahr. Mal schauen, wieviel wir richtig kombiniert haben. Dann können wir dann im Kino sagen: "Das wussten wir " 😁

Das neueste T-Shirt in der Kollektion für das nächste Jahr erinnert mich sehr an ein bestimmtes Plattencover. Euch auch? Habt ihr es schon gesehen?

Hmm ne, nur irgendwie relativ nichts sagende Designs. Vielleicht habe ich auch das Falsche gesehen.
 

luna.lunatik

W:O:A Metalmaster
16 Juli 2010
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Oberbayern am Land :-D
Auch wenn München keine hat, so muss man sich nicht als Gehilfe einer rechtsextremen Partei hergeben.

Schrieb ich ja selbst:
Der Skandal ist also, dass das jetzt zusammen mit der Schwefelpartei beschlossen wurde.

Und München hat dafür anstelle von Stolpersteine Tafeln. Solltest du vielleicht erwähnen, weil sie wie du das schreibst könnte man meinen es gibt garnichts um an die Vernichtung der Juden zu erinnern.
So schnell ging das auch in München nicht. Da wars, nachdem die ersten Steine 2004 entfernt wurden, auch erstmal "nur" ein Gedenkort unter dem 2 Jahre später fertiggestellten und am 09. November 2006 eingeweihten jüdischen Gemeindezentrum.

Nach dem final 2015 bestätigten Verbot (der erste entsprechende Beschluss war bereits 2004) dauerte es wiederum nochmal 3 Jahre, bis am 26. Juli 2018 die ersten Erinnerungszeichen angebracht wurden.

Was in Heidenau laut Medien jetzt geplant ist, habe ich ebenfalls geschrieben:
Das Gedenken soll im Fall von Heidenau auf den Friedhof verlegt werden, damit die Namen der Opfer nicht "mit Füßen getreten" werden können.
 

Blake

Schnucki
5 Aug. 2014
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Rheinhessen
Schrieb ich ja selbst:



So schnell ging das auch in München nicht. Da wars, nachdem die ersten Steine 2004 entfernt wurden, auch erstmal "nur" ein Gedenkort unter dem 2 Jahre später fertiggestellten und am 09. November 2006 eingeweihten jüdischen Gemeindezentrum.

Nach dem final 2015 bestätigten Verbot (der erste entsprechende Beschluss war bereits 2004) dauerte es wiederum nochmal 3 Jahre, bis am 26. Juli 2018 die ersten Erinnerungszeichen angebracht wurden.

Was in Heidenau laut Medien jetzt geplant ist, habe ich ebenfalls geschrieben:
Wurde denn dieser Wechsel in Heidenau zusammen mit der jüdischen Gemeinde vor Ort beschlossen?
 

luna.lunatik

W:O:A Metalmaster
16 Juli 2010
7.759
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Oberbayern am Land :-D
Wurde denn dieser Wechsel in Heidenau zusammen mit der jüdischen Gemeinde vor Ort beschlossen?
Dazu konnte ich bisher nichts so konkretes - im Gegensatz zu München - finden.

In allen Artikeln, die ich quer durch die Medienlandschaft dazu gelesen habe, hieß es exemplarisch:
Viele Bürger, Angehörige und Initiativen empfänden diese Form der Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus als nicht angemessen.
Und:
In dem fraktionsübergreifenden Beschlussantrag hieß es: „Obwohl Stolpersteine als Projekt bekannt sind, führt ihre Platzierung im Gehwegbereich dazu, dass Passanten – bewusst oder unbewusst – über die Namen von Opfern hinweggehen oder sogar darüber treten.“ Viele Bürger, Angehörige und Initiativen würden diese Form der Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus als nicht angemessen empfinden.

Der komplette fraktionsübergreifende Beschlussantrag findet sich als PDF auf der Heidenauer Seite: