München hat final 2015 die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichem Grund verboten - wohl auf Wunsch der örtlichen jüdischen Gemeinde, sicherlich aber auch, weil die Münchner Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern) selbst die Steine entwürdigend findet und ablehnt:
Die jüdische Gemeinde in München lässt Stolpersteine entfernen, und schreibt damit Holocaust-Überlebenden vor, wie sie ihrer ermordeten Verwandten zu gedenken haben.
taz.de
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Der Stadtrat von München lehnt die Pflastersteine zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ab. Die einstige „Hauptstadt der Bewegung“ mag nicht verstehen, dass auch die Erinnerung der Bewegung bedarf.
www.fr.de
Der "Skandal" ist also, dass das jetzt zusammen mit der Schwefelpartei beschlossen wurde. Das Gedenken soll im Fall von Heidenau auf den Friedhof verlegt werden, damit die Namen der Opfer nicht "mit Füßen getreten" werden können:
CDU und AfD stellten einen gemeinsamen Antrag. Im sächsischen Heidenau werden künftig neue Stolpersteine abgelehnt. Ein AfD-Stadtrat führte an: „In Berlin wird auf Stolpersteine gespuckt.“
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Zum Glück hatte die AfD 2015 nur 2 Sitze im Münchner Stadtrat, da der Beschluss allerdings mit breiter und Fraktionsübergreifender Mehrheit gefällt wurde, haben die da sicher auch entsprechend mit abgestimmt:
In München wird es keine Stolpersteine zum Gedenken an die Opfer des NS-Terrors geben. Das hat der Stadtrat entschieden.
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