Der COVID-19-Quarantäne-Laber-Thread

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VaultBoyAsHimself

W:O:A Metalmaster
May 13, 2020
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Kindergeld?:confused:
204 EUR pro Monat, mind. 18 Jahre lang vom Staat kann man schonmal mitnehmen.:o

Wenn ich dem Staat zusätzlich noch alle weiteren Kosten die so ein Blag verursacht in Rechnung stellen kann. Und natürlich die verlorene Zeit!! :o
 

SAVA

W:O:A Metalgod
Aug 4, 2014
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Hansestadt
Wenn ich dem Staat zusätzlich noch alle weiteren Kosten die so ein Blag verursacht in Rechnung stellen kann. Und natürlich die verlorene Zeit!! :o
Was für Kosten?:confused:
Windeln und so'n Kram gibt's zur Pullerparty und später von den Großeltern, Klamotten aus der Kleiderkammer und wenn das durch ist, können die doch T-Shirts nähen, um selbst Geld zu verdienen.:o
 

saroman

W:O:A Metalmaster
Aug 7, 2013
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Am falschen Isar-Ufer
Naja, ob die nun zu dritt oder zu viert um die Häuser ziehen - Egal. Montag bis Freitag sitzen sie 6-8 Stunden in 25er Horden in einem 50 Quadratmeter Raum. Der Kontakt zu unterschiedlichen Erwachsenen an der Tür? - hier "schnappen" wir uns zum Vergleich einmal die Lehrer, mit denen die kleinen einen deutlich längeren Kontakt haben.
Und da wir ja nun schon seit Wochen von allen Seiten belehrt werden : "Schulen sind ein sicherer Ort" habe ich bei meiner gestrigen Hamsterrunde neben einer Bataillonsstärke Toilettenpapier gleich noch Halloween Sweets gekauft. Lass ihnen doch den Spaß bevor sie wieder monatelang mit Mama und Papa spielen müssen.

:ugly:

Und bitte nicht falsch verstehen - ich möchte, dass die Kinder so lange es geht zur Schule gehen. Nur erscheint mir "regelmäßig lüften" nicht als die optimalste aller Lösungen.

Ach, komm, wir Lehrer sind doch pauschal immun. :o
 

VaultBoyAsHimself

W:O:A Metalmaster
May 13, 2020
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Was für Kosten?:confused:
Windeln und so'n Kram gibt's zur Pullerparty und später von den Großeltern, Klamotten aus der Kleiderkammer und wenn das durch ist, können die doch T-Shirts nähen, um selbst Geld zu verdienen.:o

Alleine ne Wohnungmit Verschlag fürs Blag kost mich direkt Miete. Dann so Rotz wie Bildungsmaterial, Süßigkeiten+Valium ums ruhig zu stellen. Nenene.. alles teuer. Aber die Existenz von kulturellen Veranstaltungen (sollten diese dann existieren) und Tierparks, Schwimmbädern und Kotzerbahnparks verschweige ich einach. :cool::o
 

SAVA

W:O:A Metalgod
Aug 4, 2014
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Hansestadt
Alleine ne Wohnungmit Verschlag fürs Blag kost mich direkt Miete. Dann so Rotz wie Bildungsmaterial, Süßigkeiten+Valium ums ruhig zu stellen. Nenene.. alles teuer. Aber die Existenz von kulturellen Veranstaltungen (sollten diese dann existieren) und Tierparks, Schwimmbädern und Kotzerbahnparks verschweige ich einach. :cool::o
Großeltern haben meist überdimensionierte Wohnungen oder gar Häuser und freuen sich immer wie blöd, wenn sie sich um die Enkel kümmern können.
Kleiner Tipp: schön lange warten, bis die Alten die Hoffnung aufgegeben haben, dass sie doch noch Großeltern werden und dann mit der "tollen" Nachricht um die Ecke kommen. Dann sind die hin und weg und das Ding ist geritzt. 204 EUR pro Monat BaT!:cool:
 
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Blake

Schnucki
Aug 5, 2014
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Gerade von einer Bekannten, die in Göttingen in der Uni Klinik arbeitet gehört, dass dort 2 von 80 Intensivbetten belegt sind. Es werden ja auch wieder Corona Patient aus anderen Ländern nach Deutschland verfrachtet.
Ich denke mal du meinst es sind nur 2 COVID-19 Patienten auf der Intensivstation.

Das Problem ist aber nicht die Anzahl der freien Intensivplätze, sondern eher die zu wenigen Pflegekräfte.
Nachdem +1 mir erzählt hat was man alles bei der Beatmung eines Patienten beachten muss und wie viel man da falsch machen kann verstehe ich, warum das nur erfahrenes Personal machen darf.
 
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The_Demon

W:O:A Metalmaster
Mar 29, 2017
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Thüringen
Man sollte vielleicht erwähnen, dass der Beitrag vom 2. Oktober ist. Zu dem Zeitpunkt lag die wöchentliche Steigerung der aktuell Infizierten bei 12%. Jetzt liegt sie bei 70%.
Genau. Am 2. Oktober hat Streeck bereits von 20.000 Neuinfektionen pro Tag gesprochen und meint, dass sollte uns keine Angst machen.
 

Sullivan

W:O:A Metalhead
Jan 8, 2016
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Genau. Am 2. Oktober hat Streeck bereits von 20.000 Neuinfektionen pro Tag gesprochen und meint, dass sollte uns keine Angst machen.
Das ist richtig, das hat er gesagt. Und dass man stattdessen lieber die Zahlen in den Krankenhäusern im Auge behalten sollte. Dazu ein Zitat aus dem gestrigen RKI-Bericht:
"Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den vergangenen 2 Wochen von 769 Patienten am 18.10.2020 auf 2.061 Patienten am 01.11.2020 fast verdreifacht."

Es bringt einfach nichts, eine Meinung von jemandem zu zitieren, wenn sich seit dem Zitat die Lage grundlegend verändert hat. Streeck ist Anfang Oktober noch davon ausgegangen, dass die Zahl der Neuinfektionen irgendwann mal die 20.000 erreicht. Die Entwicklung war dann aber nicht so, dass das irgendwann passiert. Sondern eher so, dass das innerhalb von 4 Wochen passiert und die Entwicklung irgendwann eher so bei 500.000 am Tag landet.

Dazu mal eine einfache Rechnung. Die bezieht sich auf die Zahl der in Deutschland aktuell Infizierten. Also kumulierte Neuinfektionen abzüglich der Gestorbenen abzüglich der zwischenzeitlich Genesenen. Da war die Entwicklung bis Anfang Oktober wie gesagt so, dass die Anzahl von Woche zu Woche um etwa 12% gestiegen ist. Das hat sich dann aber radikal geändert:
19.09. ca. 20.900
26.09. ca. 23.600 - 12,9 % Steigerung ggü. Vorwoche
03.10. ca. 26.500 - 12,3 %
10.10. ca. 36.300 - 37,0 %
17.10. ca. 56.600 - 55,9 %
24.10. ca. 93.900 - 65,9 %
31.10. ca. 157.100 - 67,3 %

Nehmen wir großzügig an, dass die Prozentzahl nicht weiter steigt und bei 65 % bleibt und rechnen wir das für die nächsten Wochen so weiter:
07.11. - 259.215 aktuell Infizierte
14.11. - 427.705
21.11. - 705.713
28.11. - 1.164.426
05.12. - 1.921.303
12.12. - 3.170.150
19.12. - 5.230.748
26.12. - 8.630.734

In der Woche vor Weihnachten wären wir also bei etwa 500.000 Neuinfektionen pro Tag. Falls die prozentuale Steigerung konstant bleibt und nicht steigt, wie die letzten 4 Wochen. Das ist zugegeben eine stark vereinfachte Rechnung. Aber sie zeigt, dass strikte Maßnahmen dringend notwendig waren. Und zwar eigentlich schon spätestens ab Mitte Oktober.

Wo wir uns einig sind: Also ich gebe Herrn Streeck durchaus Recht. Die Zahl 20.000 sollte uns wirklich keine Angst machen.