Thordis V. schrieb:
der Hammer war die Neurologin zu der ich zuerst überwiesen wurde. Ich sag ich hab Probleme mit Konzentration und bin vergesslich. Sie sofort: Schwerste Depressionen, 2 Jahre Gladem (kein schwaches Medikament!). Und das ohne irgendetwas zu testen. Der erste Satz nach 'Grüß Gott'.
Dann überweist sie mich zu einer, die Tests macht. Es kommt heraus: Dispostion zu Depressionen, aber keine Depression. Neurologin liest den Befund, meint wieder: Sie sind schwerst depressiv. Nur daß viele andere Symptome gefehlt haben, wollte sie gar nicht hören.
Gehe zu einer dritten Ärztin. Checkt mich durch, sagt, sie findet keinen Hinweis daß ich Depressionen hätte.
Sagt, lassen sie mal ihr Blut checken...und da kam es raus. Trotz meiner Ernährung Vitamin- und Mineralstoffmängel, da kann der Kopf nicht mehr gehen.
Dazu hatte ich lange Zeit heftigste Kopfschmerzen, oft war ich total benommen. Renn von Arzt zu Arzt... dann findet mein neuer Hausarzt heraus, ich hab, seit ich ein halbes Jahr gegipst war (Sprunggelenk) einen Beckenschiefstand. Seit 4 Jahren lauf ich schon herum.
Dadurch ist das Kreuz total fehlgestellt, die Muskeln verspannt und ich habe eben Spanungskopfschmerzen. Arbeit mußte ich kündigen, weil man hat keine Rücksicht auf mich genommen.
Jetzt futter ich brav jeden Tag Nahrungsergänzungsmittel, achte auf meine Haltung und mach bei Bedarf Wirbelsäulengymnastik. Und siehe da, es geht wieder prima! ... aber bis man da mal durch ist... sobald ich es mir leisten kann, hab ich eine Privatversicherung, weil diese Patienten werden gleich mal ganz anders behandelt...