Bierpipeline und Schnellzapfanlagen, Cashless Payment

Dieses Thema im Forum "Lob & Kritik / praise & criticism" wurde erstellt von paddyk, 07. August 2017.

  1. normaal!?

    normaal!? W:O:A Metalmaster

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    Der Asia-Fritze beim Hirsch hat das Lesegerät auch hinten gehabt. Er hat zwar richtig abgebucht, aber das konnte ich erst eine Weile später bei der nächsten Nutzung feststellen. Bis dahin war's ein blödes Gefühl nicht zu wissen, was der vielleicht veranstaltet hat.
     
  2. Giskard

    Giskard Newbie

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    Das ist eine schöne versteckte Scheinselbstständigkeit um die Beschäftigten auszubeuten. So etwas fördert nicht die Freundlichkeit und Schnelligkeit beim Personal, sondern nur den Stress bei diesem. Der wird sich dann in schnellerer Erschöpfung und eben wieder Langsamkeit, sowie in höherer Unfreundlichkeit zeigen, da ständiger Leistungsdruck herrscht. Letztendlich führt das zur Selbstausbeutung beim Personal und dient nur dem Arbeitgeber, sonst keinem. Über Lohn und Arbeitsbedingungen schafft man eine viel bessere Motivation für die Beschäftigten. Und wer als Gast freundliches Personal haben will, bekommt es, wenn man selbst freundlich ist.

    Cashless Payment: Hatte auch mit "Infield" als Gelände alles nach der ersten Bändchenkontrolle verstanden. Gute Frage, ob das nun missverständlich dargestellt wurde, oder aber einfach ein "Lesefehler" war. Da ich aber nicht der einzige bin, zeigt, dass es auf jeden Fall nicht hundert Prozent eindeutig war. Wer selten im "Infield" war und eher alle anderen Bühnen besucht hat, für den war die Karte eben nur ganz "nett", hat aber ihren Sinn nicht erfüllt.
    Meine Befürchtung ist eher, dass es sich nicht rechnen wird, wenn im Nachhinein jetzt zu viel Geld wieder zurück überwiesen werden muss und deshalb der Test als Fehlgeschlagen angesehen wird. Prinzipiell ist die Idee nämlich gut, aber nur mit den 2 Erweiterungen: Einsatzbereich auf das komplette Gelände nach der ersten Kontrolle und eine Sperrfunktion bei Verlust.
     
  3. Hanebber

    Hanebber W:O:A Metalhead

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    Da bin ich voll und ganz bei dir.

    Das rummeckern am Service hier ist pure Ahnungslosigkeit, was für einen Job die da wirklich machen. .. Kleiner Tip: .. mal die Seiten wechseln. Dann möchte ich die, die hier so groß kritisieren mal nach nem halben Tag sehen. :)Puke:)
    Die Jungs und Mädels im Service haben alle nen super Job gemacht .. Punkt!
     
  4. GreatOne

    GreatOne Newbie

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    Thema Cashless:
    1.) Auf den veröffentlichten Plänen ist klar zu sehen, welcher Bereich als "Infield" bezeichnet wird. Hat mich in diesem Jahr von der Nutzung des Systems abgehalten. Aber grundsätzlich ist das ne gute Maßnahme.
    2.) In vielen Arenen/Stadien ist es inzwischen so, dass die Person an der Kasse den zu zahlenden Betrag ins System eingibt, dieser dann an einem zum Kunden gerichteten Terminal erscheint, der Kunde seine Karte auflegt und den Betrag mit Betätigung eines "OK"-Buttons bestätigt. So hat der Kunde die Kontrolle über den abgebuchten Betrag und bekommt anschließend angezeigt, wie viel Restguthaben verfügbar ist.

    Thema Schnellzapfanlage: 2013 schon mal in Holland auf dem Fortarock gesehen und mich stets gewundert, warum sowas nicht in Deutschland längst Methode ist... absolut tolle Sache. Schnell und vernünftig gezapftes Bier. Auch für die Bedienungen eine Erleichterung.
     
  5. XXL

    XXL W:O:A Metalhead

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    Auf Waldrock gab es diese Anlagen schon vor mehr als 10 Jahren.

    Vielleicht könnt ihr einfach das bessere Bier brauen aber sind wir Holländer die schnelleren Trinker. :ugly:
     
  6. PopoMetal

    PopoMetal W:O:A Metalhead

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    Ich habe die Erfahrung gemacht ein paar vom Personal haben sich auch während des Festivals verbessert.

    Beispielsweise der einzige Franziskaner ausschenkende Stand im Wackinger Village dort haben die den ersten Tag noch ständig mit der Zapfanlage gekämpft und haben Ewigkeiten für mein Bier gebraucht die Tage danach hatten sie alles raus und waren auch generell schneller.
     
  7. TheMarlboroMan

    TheMarlboroMan W:O:A Metalhead

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    Ich lache kurz ;) Ich komme aus einer Gastro Familie und hab jahrelang zu Karneval z.B. im Bierwagen gestanden und mitgemacht.
    Wenn die Ihren Job zu 100% ausführen würden, dann würde es keine Leute geben, die sich darüber beschweren. Ich glaub ich werde InBev mal anschreiben und denen das Provisionsmodell mal vorschlagen. Ach, stimmt, die kennen das bereits. Die "Bierrunner" im Infield werden so bezahlt. @Giskard: Was ein Schwachsinn mit der Scheinselbstständigkeit ;) Weisst du eigentlich was das ist?! Google doch mal!
    Versteht mich nicht falsch. Für mich war das Personal schnell genug und auch sehr freundlich an den Bierständen, aber wenn es Provision bzw. Umsatzbeteiligung gebe dann würde es bestimmt für viele noch besser funktionieren.
     
  8. Hanebber

    Hanebber W:O:A Metalhead

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    Du sagst ja selbst für dich war das Personal schnell genug. Genau das war auch mein Eindruck. Die sind gerannt und haben getan was sie konnten, mehr geht halt eben nicht.
    Auch ich komme aus einer Familie mit Gastronomen und habe selbst auch schon auf Festen in der Küche gestanden. Genau deshalb muss ich dir hier widersprechen:

    Wenn du die andere Seite kennst müsstest du wissen, dass es unmöglich ist es allen recht zu machen, selbst wenn du deinen Job zu 110% richtig machst, die Berufsnörgler wirst du nie zufrieden stellen.
     
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  9. Vogelwiese

    Vogelwiese W:O:A Metalhead

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    Erstmal über alles motzen ist schließlich gute deutsche Tugend!
     
  10. Sorrownator

    Sorrownator W:O:A Metalhead

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    Ja, der Job ist hart. Trotzdem wirken manche Stände äußerst unorganisiert. Da rennen sechs Leute rum und nehmen Bestellungen auf. Meist Bier. Dann stehen diese Leute hintereinander in der Schlange an der Zapfanlage und jeder zapft dann sein eigenes Bier. Im Bullhead wird das immer viel schlauer geregelt, weil die Anlage da auch besser aufgebaut ist. Hinter jeder Zapfanlage steht eine Person und zapft permanent, bzw. stellt immer ein "Depot" an fertigen Bechern vor sich hin. Vorne stehen dann 4-5 Leute und nehmen Bestellungen auf und tauschen Geld gegen voll gefüllte Becher. Das ist schnell und effizient. Wenn die Leute in den runden Bierwagen bzw. im Infield absprechen würde könnte man es dort genau so handhaben und wäre entsprechend schneller. Das ist kein ahnugnsloeses Gemecker, sondern einfach eine Frage de Organisation, die leider einfach sehr abhängig vom Personal ist. Es wäre schön, wenn man diese wirklich simple Methode dem Personal in einem 15 Minütigen Meeting vor dem ersten Einsatz einmal beipulen könnte.
     
  11. Hanebber

    Hanebber W:O:A Metalhead

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    Das habe ich nicht beobachtet. Eher das Gegenteil, wenn der am Zapfhahn ein größeres Depot angelegt hatte, hat der noch beim Verkauf geholfen.
     
  12. Wacken-Jasper

    Wacken-Jasper Administrator Mitarbeiter

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    Danke für das Feedback! Das die Bezeichnung "Infield" wohl nicht allen geläufig ist, obwohl wir den Begriff ja seit X Jahren benutzen und er auch im Plan eingezeichnet ist, hat uns etwas verdutzt. Aber das ist dann vielleicht die oft genannte Betriebsblindheit.

    Das mit dem "zu viel Geld wieder zurück" verstehe ich nicht. Ob jemand nun 100€ bar mitnimmt und 50€ wieder zurücknimmt oder 100€ cashless und davon 50€ zurückgehen ist ja erstmal egal. Das eine sehen wir halt (anonymisiert), beim anderen können wir nur raten.

    Sperrfunktion bei Verlust gab es, wurde auch mehrmals in Anspruch genommen.
     
  13. Sorrownator

    Sorrownator W:O:A Metalhead

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    Ist wohl das "Problem", dass man über die 50€ Bargeld sofort wieder verfügen kann. Beim Cashless muss ich ein paar Tage warten. Wer etwas knapp bei Kasse ist, ist unter Umständen auf diese 50€ angewiesen, die er wieder mitnimmt.
     
  14. Deuce

    Deuce W:O:A Metalmaster

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    1) Es ist klar und deutlich gekennzeichnet was zum "Infield" zählt.
    2) Wurde vorher klar und deutlich gesagt das es erstmal nur ein Test ist und aufs Infield beschränkt wird um so besser möglich Fehlerquellen festzustellen und auszumerzen. Wenn das alles als positiv bewertet wird, dann wird es im kompletten Breich gelten
    3) Warum sollte es sich nicht rechnen wegen Rückübnerweisungen?
     
  15. Kalom

    Kalom Member

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    Wer SO knapp bei Kasse ist, dass er nicht drei Tage ohne die 50€ überleben kann sollte sich vlt. überlegen ob er sich zu Beginn des Monats so ein Festival antun sollte.
     
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